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16.06.2009 (stoe) Ein "Daniel Quare" im Landesmuseum Mannheim…
Um ein Original- Daniel Quare - Pillarbarometer zu sehen, muss man nicht nach England reisen. Meine Internet-Recherche brachte mich auf die Spur nach Mannheim. Für Technikfreunde längst kein Geheimtipp mehr.

Dort ist ein solch typisches Säulenbarometer, gefertigt um 1710-20, im Württ. Landesmuseum ausgestellt bzw. befindet sich dort im Fundus. Solch ein Prachtstück live vor sich zu sehen hat noch einmal eine ganz andere Qualität, als ein Bildchen im Internet. Wenn sie also mal nach Mannheim kommen, sollten Sie dort unbedingt einen Besuch einplanen.

Um eine Enttäuschung zu vermeiden, wäre es vielleicht zu empfehlen dort vorher anzurufen, ob es denn auch wirklich ausgestellt ist.

06.06.2009

(stoe) L' Ingénieur G.-A. Tremeschini, 1885 wohnhaft in Lilas (Seine)...
Ein hochinteressantes Thema das wir da wieder einmal ausgegraben haben. Der Astronom und Ingenieur Tremeschini kam offensichtlich aus Italien und hatte seine Schaffensperiode in Paris, in der Zeit um 1865-1885. Er war Mitglied der >Société Météorologique de France< und findet im Internet wiederholt Erwähnung. Allerdings nicht so sehr durch die Instrumente aus seiner Werkstatt, dafür umso mehr in den spiritistischen Zirkeln seiner Zeit. Er befasste sich vehement mit religiös, philosophischen Themen und veröffentlichte in den einschlägigen Journalen. Auch gründete er eine Vereinigung "Société Atmic" die sich mit Esotherik und alter brahmanischer Religion befasste und war deshalb im Frankreich der 1880er-Jahre recht umstritten. Eine schillernde Persönlichkeit würde man heute sagen.

Seine frühest angeführte Veröffentlichung stammt aus dem Jahr 1868 und trägt den Titel: >Description et manière de se servir de l'appareil cosmographique, à l'usage de l'enseignement populaire<. 1872 folgte >Géo-Sélénograph de L' Ingénieur Tremeschini<. Die jüngste bekannte Publikation aus dem Jahr 1885 betrifft eine >Cosmographie vulgarisée<. Wie dem auch sei, Tremeschini scheint eine vielschichtige Persönlichkeit gewesen zu sein. Recherchen unsererseits im CNAM-Paris ergaben insbesondere bezüglich der Frage, ob der Astronom und der Fabrikant ein und dieselbe Person sei, nichts gegenteiliges.

In einem Madrider Museum, habe ich bei meinen Recherchen noch ein weiteres Metallthermometer von Tremeschini. entdeckt:


Damit sind uns mit Palermo und Rennes, mittlerweile 4 Exemplare bekannt. Allerdings verfügt unser FaW-Museum weltweit über die höchste Tremeschini-Dichte, mit bis dato 5 Instrumenten. Tremeschini war ein bisher wenig beachteter Hersteller, der uns erstens durch sein Metallthermometer und zweitens durch seine besonders innovativen Werkkonstruktionen aufgefallen ist.


29.05.2009

(stoe) Nestlé - Emaille-Thermometer zum Rekordpreis...
I
n 4 Tagen läuft in Ebay eine Auktion auf ein besonders gesuchtes Reklamethermometer aus dem Jahre 1930 aus. Es ist uns schon verschiedene Male aufgefallen, aber in diesem excellentem Zustand dürfte es wohl einen neuen Rekordpreis erzielen: Ebay Artikelnummer: 180361709390

Das Thermometer fand für 2.610,00 EUR einen neuen Besitzer. Ein wahrlich stolzer Rekord!


26.05.2009 (stoe) So langsam wird es ernst...
Das im Jahre 2007 in Brüssel beschlossene Quecksilberverbot beginnt zu greifen. Ab kommenden Monat dürfen keine quecksilberhaltigen Thermometer und Blutdruckmesser aus aktueller Produktion in der EU mehr verkauft werden. Das Verbot wird dann ab Oktober 2009 auch auf neue Quecksilberbarometer ausgeweitet. Wenn Sie sich noch ein solches Instrument zulegen möchten, wird es jetzt allerhöchste Zeit. Lassen Sie sich aber unbedingt einen Beleg mit Datum vor dem Stichtag (Rechnung) ausstellen und bewahren sie davon eine Kopie beim Barometer auf.

Die von dieser Regelung betroffenen Hersteller werden wohl fieberhaft an einem Konzept für "die Zeit danach" arbeiten. Ich nehme mal an, dass es eine Reihe neuer, innovativer Produkte geben wird. Man darf also gespannt sein.

18.05.2009

(stoe) Frühjahrskatalog 2009 aus der Schweiz....
Soeben erreichte mich der neue Katalog Nr. 38 von Monsieur PERRET aus Genf. Auf 59 Farbseiten gibt es wieder eine Vielzahl wissenschaftlicher Instrumente. Von den Barometern über Brillen, alte Messgeräte, Waagen und Gewichte, Mikroskope, Globen, alte Medizin und Phamarcie, Physik- und Photoutensilien. Eine wahre Fundgrube für die Freunde des patinierten Messings.
Die Meteorologie mit den Wetterinstrumenten umfasst dieses Mal 10 Seiten. Auf Anfrage erhalten Sie regelmäßig den Katalog gegen eine Schutzgebühr von perretantiques@bluewin.ch


15.05.2009

Quecksilberverbot...
und es gibt sie doch noch, wenn auch nur vereinzelt und leider nicht in Brüssel,
- Menschen mit einem analytischen Verstand. Ein Artikel der nachdenklich stimmen sollte:

http://rundschau.blog.de/2009/03/16/uno-umweltrat-boese-quecksilber-5766173/


11.05.2009 >131

(stoe) Das Firmenlogo von Monsieur Tremeschini...
Das CNAM in Paris bewahrt in seinem Depot ein Aneroidbarometer mit Glasskala auf, das die volle Sicht auf das Werk frei gibt. >Baromètre Tremeschini< ist selbstbewußt darauf zu lesen.

Ein gleiches Werkfoto befindet sich in unserem Aneroid-Ordner unter den unbekannten Herstellern, allerdings mit einem Logo, das ich keinesfalls mit Tremeschini in Verbindung gebracht hätte. Und doch ist es so, - denn die identische Marke befindet sich auch auf dem Zifferblatt des Metallthermometers, das schon jahrelang in unserem Museum steht (siehe News vom 13.07.2003) und das ich selbst erst noch vor kurzem in Händen hielt. Es ist mir nie aufgefallen.

Offensichtlich hat man manchmal wirklich ein Brett vor dem Kopf. Wieder einmal kann eine scheinbar unbekannte Marke zugeordnet werden, obwohl sonst leider wenig Greifbares über den Hersteller bekannt ist. Die Aneroid-Card habe ich gleich geändert!


10.05.2009

(stoe) Ein deutsches Pfeilerbarometer in Arnstadt...
Das Schlossmuseum im Zentrum Arnstadts wurde ab 1735 von Gunther I. von Schwarzburg-Sonderhausen und seiner Gemahlin bewohnt. Es diente u. a. zur Aufbewahrung der fürstlichen Sammlungen.

So befindet sich in den Mauern eine sehr sehenswerte Puppen- und eine Porzellansammlung. Barometerfreunde reiben sich aber die Augen, wenn sie beim Durchwandern der fürstlichen Gemäldesammlung im 1. OG, urplötzlich vor einem frühen deutschen Pfeilerbarometer in der Art von Daniel Quare (!) stehen. Ein Prachtexemplar mit fein gestochener >Harmonica Skala< aus der Zeit 1720-30.

Ich habe für Sie auf den Auslöser gedrückt und zwei Aufnahmen davon mitgebracht, kann aber einen persönlichen Besuch dort nur empfehlen, zumal das Thermometer- und Wettermuseum Geraberg nur wenige Kilometer entfernt ist. Das lässt sich gut verbinden.


21.04.2009 Hysterie in der Grundschule in Wessem/ NL...
Ein Quecksilberbarometer war zerbrochen, die Feuerwehr rückte mit Schutzmasken (!) an und die gesamte Schule wurde für 2 Tage geschlossen. Lehrer und Schüler hatten zwei Tage schulfrei und mussten die nächsten Tage 2x täglich unter die Dusche. Aber lesen Sie selbst.

18.04.2009 >109

(stoe) Kennen Sie den Hersteller dieses Barometerwerkes...
Von 1844-1859 waren die barometrischen Verhältnisse weltweit noch recht einfach. Gleichgültig was die Gravur auch auf dem Zifferblatt versprach, ob DENT, Lerebours & Secretan, Kosbü oder auch völlig >markenlos<, es konnten nur VIDIE-Werke drinnen sein. Abgesehen von den Bourdon-Typen gab es weltweit keinen weiteren Konkurrenten. Wahrlich paradiesische Zustände für den Produzenten.

Erst nach 1859 änderte sich die Situation schlagartig, als nach Auslauf des Patents der Run auf das Produkt >Aneroidbarometer< begann. In Frankreich: PHBN 1860, Breguet 1863, Hüe 1865, in Deutschland: Otto Bohne 1863, Gischard 1874, Lambrecht 1875 und Lufft 1881, so hießen die neuen Investoren.

Bei der intensiven Beschäftigung mit den frühen Herstellern und der Katalogisierung deren Werke in den vergangenen Wochen, sind mir bei den Herstellergruppen Gemeinsamkeiten aufgefallen, die meine ursprüngliche Vermutung bestätigen, dass die Barometerfabrikanten ihre Produkte, wenn möglich, mit einzigartigen Merkmalen ausgestattet haben. Am besten geeignet sind dazu natürlich Bauteile, die man schon durch ein >offenes Zifferblatt< gut sehen kann. Deshalb sind 1. die Brücke der Zeigerwelle und Spirale und 2. der Fuß des Spindelbocks mit der Schraube, fast immer herstellerspezifisch gestaltet. Achten Sie mal drauf.

Ich habe mir die Mühe gemacht, diesen 150 Jahre alten >Hersteller-Code< für meine FaW-Freunde zu >dechiffrieren< und habe damit für sie die Tür zum weiten Gebiet der Barometerwerke aufgestossen. Achten Sie beim Sammeln zukünftig auch auf das Werk, die Uhrensammler tun dies auch. Den Sclüssel dazu erhalten Sie heute von mir exklusiv über ihre FaW-Homepage.


15.04.2009

(stoe) Der Werkekatalog lässt sich schon anklicken.....
Rechtzeitig zum Frühjahrsbeginn komme ich so langsam mit meinen diversen Winterarbeiten zu Rande. Eine besonders arbeitsintensive Aufgabe, die mir schon lange ein Anliegen war, ist der Aufbau des >Aneroid-Werkekatalogs<. Sie finden ihn seit heute im Register in unserem virtuellen Museum.

Wie schon angekündigt, habe ich alle in unserem Museum befindlichen Barometerwerke auf dieser Sonderseite nach Typklassen und Herstellergruppen geordnet, so dass es dem Sammler zukünftig leicht fällt, sein Vergleichswerk einzuordnen. Dabei bleiben die Beschreibung der Barometer und die Detailbilder weiterhin im Zugriff. Sorgenkinder sind mir die noch unbekannten Werke, auf die wir in der Zukunft unseren besonderen Augenmerk legen werden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir mit etwas Geduld, noch den einen oder anderen Hersteller aus seiner Anonymität holen werden. Helfen Sie bitte mit!

Zu allen Werken lässt sich eine Color-Aneroid-Card ausdrucken, damit Sie bequem und auch abseits vom PC, quasi analog, ihren ganz persönlichen Werkekatalog erstellen und pflegen können (siehe dazu meine div. NEWS v. 18. bis 25.02.2009) Unser Katalog befindet sich mit 60 Barometerwerken momentan im Aufbaustadium. Demnächst kommen nochmals etwa 20 Taschenbarowerke hinzu. Er wird aber mit ihrer Hilfe hoffentlich weiter wachsen. Sie sind jedenfalls herzlich dazu aufgerufen!

Damit Sie jetzt nicht alle Werke einzeln anwählen müssen, um sie auszudrucken, erhalten sie von mir in den nächsten 4 Wochen, auf Wunsch in einer einmaligen Sonderaktion, die Bilddateien in 2 Tranchen à 30 Karteikarten, per Email zugesandt!


11.04.2009

(stoe) Lektüre zu Ostern...
Rechtzeitig zu den Feiertagen sind meine Biografien zu VIDIE, BREGUET, NAUDET=PHBN und RODENSTOCK fertig geworden. Insbesondere der Bericht zu VIDIE - BREGUET dürfte, wie bereits angedeutet, Überraschendes bereit halten.


10.04.2009

(stoe) Unsere Website hat ein moderneres Erscheinungsbild erhalten...

Mit einem zeitgemäßen INTRO wünsche ich allen meinen FaW-Freunden:
>Schöne und sonnige Osterfeiertage!<

With the modern INTRO I wish all my FaW-Friends:
>A very happy and sunny Easter
!<

Avec une INTRO actuellement je souhaite à tous mes Amis-FaW:
>De Joyeuses Fetes de Paques!<


18.03.2009 >077

(stoe) Sensationeller Fund...
Ein FaW-Freund aus den USA hat ein sehr frühes und entsprechend seltenes Aneroidbarometer aus der Werkstatt von Victor Beaumont - New York erworben. Ganz offenbar stammt es noch aus der Zeit vor der Erteilung seines Patentes im Jahre 1859, denn auf dem Zifferblatt ist noch keine Jahreszahl vermerkt. Siehe unser Exemplar im virt. Museum. Damit dürfte es eines der frühesten, bekannten, amerikanischen Aneroidbarometer sein. Gratulation dazu!

Leider aber ist es in keinem guten Zustand. Da es aber ansonsten komplett zu sein scheint, dürfte eine Restauration durchaus möglich sein. Wir können also gespannt sein.


14.03.2009

(stoe) Ich bitte um Ihr Verständnis....
Momentan habe ich einen Fulltime-Job und könnte noch eine zusätzliche Arbeitsstelle ausschreiben. Circa 100 Instrumente und 70 Barowerke, also mindestens 340 Fotos, warten noch darauf ins Museum eingepflegt zu werden.
Dann liegt da noch eine Mappe mit der Geschichte von Vidie und Breguet und eine weitere mit der Historie von Naudet. Alles recht interessant. Ja und dann ist da noch der "Schlüssel der Erkenntnis". Es wird mir also in keinster Weise langweilig. Ganz im Gegenteil.

Deshalb kann es sein, dass die NEWS in den nächsten Wochen etwas spärlicher fließen. Ich bleibe dran und bitte um Nachsicht.


05.03.2009

(stoe) Gibt es einen Schlüssel zum Hersteller...?
Ihre FaW-Redaktion ist auf gutem Wege, die Zusammenhänge zur Bestimmung der Hersteller der Aneroid-Barometerwerke aufzudecken. Es scheint ganz offensichtlich so, als hätten sich die Hersteller bereits im 19.Jh. darauf verständigt, ihre Werke ganz eindeutig zu kennzeichnen.

Schon damals legten die Zwischenhändler großen Wert darauf, dass nicht der Name des Herstellers, sondern ihr eigener auf dem Zifferblatt genannt wurde. Dem Kunden gegenüber wurde damit der Eindruck vermittelt es wären selbst erzeugte Produkte. Man wollte sich auf diese Weise profilieren. Aber nicht nur der Zwischenhandel, sondern auch die Hersteller selbst arbeiteten gelegentlich zusammen und kauften so manches Werk auch von der "Konkurrenz" dazu. Da lag es nahe, diese so auszuführen, dass sie vom Fachmann leicht zugeordnet werden konnten.

Für uns Sammler heute ein verwirrender und unbefriedigender Zustand. Wer hat nun welches Werk gefertigt? Wer war Produzent und wer "nur" Händler? Ich beschäftige mich derzeit nahezu 8 Stunden täglich mit den Werken und habe einen begründeten Verdacht. Es sieht so aus, als könnte ich Ihnen demnächst den "Schlüssel der Erkenntnis" liefern. Es wird spannend, - also schauen Sie unbedingt mal wieder rein!


02.03.2009

(stoe) Catalin hat mit unseren Barometern nur ganz am Rande zu tun...

aber ich bin heute schon über zwei Catalin-Barometer auf einer "rattenscharfen" Radio-Sammlerseite aus den USA gelandet, die ich Ihnen unbedingt zeigen muss. Catalin - Sie wissen schon, ein früher Kunststoff aus den 30er-Jahren. Viel Vergnügen!


27.02.2009 >058

(stoe) Auktion in Strasbourg...
In Strasbourg wurde gestern ein Frz. Radbarometer aus dem 18.Jh. versteigert. Beschrieben wurde es als LOUIS XV. Meines Erachtens ist es aber eher ca. 20 Jahre jünger (1780-1795).

Mit einem Startpreis von 200,- EUR, fand es für 1.550,00 EUR + Gebühren einen neuen Besitzer.


25.02.2009 >056

(stoe) Unsere neue ANEROID-CARD...
ist so angelegt, dass wir ihr alle Informationen über die wir momentan verfügen mit auf den Weg geben. Das bedeutet, wir geben uns größte Mühe bei der Erstellung, sind aber trotzdem nicht völlig fehlerfrei. Insbesondere den Datierungen sollten Sie immer mit einem gesunden Mißtrauen begegnen.

So sind wir immer auf die Aufmerksamkeit und aktive Mithilfe unserer Freunde angewiesen, damit das Projekt einer "Werke-Übersicht" und vielleicht später mal eines "Werke-Katalogs", gelingt. Sie können aber dem Katalog schon vorgreifen, indem Sie die Aneroid-Cards in einer Extradatei sammeln und als Colorfotos ausprinten lassen. In einem Ordner oder Karteikasten abgelegt, erhalten Sie auf diese Weise sehr rasch einen persönlichen Überblick darüber, wer, wo, wann, welches Werk gefertigt und mit wem zusammengearbeitet hat.

Weiterführende Nachforschungen ihrerseits sind ausdrücklich erwünscht. Informationen bitte möglichst umgehend an die FaW-Redaktion weitergeben, damit wir weiter aktuell sein können. Im Anhang wird die Aneroid-Card im Detail und die Terminologie der Werkteile, entsprechend einer frühen Empfehlung des "Vereins Deutscher Metallbarometer-Fabrikanten", vorgestellt.


23.02.2009

(stoe)Was soll denn der kosten...?
Eine Frage die an jedem Wochenende hunderttausendmal gestellt wird. Könnten Sie sich dabei vorstellen, dass es Sammlerfreunde gibt, die es nur auf die "inneren Werte" unserer Barometer abgesehen haben?
Technikbegeisterte, denen die Form und Ausgestaltung des Instruments nicht vorrangig ist, sondern in erster Line die mechanische Realistion der Messung des Luftdrucks in Gestalt eines interessanten Werkes. Ein weites Gebiet, in dem es sicher aus den letzten 160 Jahren noch so Manches zu entdecken gibt. Hunderte von Werkkonstruktionen warten nur darauf beachtet zu werden.

Dabei hat diese Art des Barometersammelns einiges für sich. Es kommen nicht nur die "Schönen und Teuren" zu ehren, sondern auch "der hässliche Frosch" vom Krabbeltisch, der nur darauf wartet zum Prinz geküsst zu werden. Entscheidend sind die inneren Werte und da gibt es, so wird mir berichtet, nicht selten große Überraschungen.

Unser Katalogprojekt gibt Ihnen zukünftig kostenlos Gelegenheit ihre Werksammlung zu katalogisieren und als "Karteikarte" auszudrucken. Nutzen Sie doch diesen Service!


22.02.2009

(stoe) Bitte je einmal Hochglanz ohne Rand...
Eine angenehme Überraschung habe ich gestern in meinem CopyShop erlebt, als ich den jungen Inhaber bitten wollte mir die Bilddateien auf dem Farblaserdrucker auszudrucken.

"Oh", sagte der, "die passen ja genau auf das 20x15 Format meines Fuji-Printers". Gesagt getan, USB-Stick eingesteckt, in Windeseile einige Tasten gedrückt, auf die Breite angepasst und schon erschien die erste tadellose Werke-Karteikarte in Farbfotoqualität (!). Wow!

Alles was ich noch tun musste, war oben und unten einen schmalen weißen Rand abschneiden. Für 70 Cent das Stück, - da kann man ja nicht meckern!


20.02.2009

(stoe) Testen Sie schon mal...
Die ersten 6 Karteikarten unseres Barometerwerke-Projekts sind abrufbar. Ich habe den Code nochmals geändert. Der heißt ab sofort "WEKA", von Werkekatalog, ich meine das ist etwas einprägsamer.

Wenn Sie diese Abkürzung in unsere Suchmaschine eingeben, so werden alle Seiten unserer Website gelistet in der dieser Code vorkommt. Das ist einmal die Inventarliste unseres virt. Museums und natürlich diese NEWS-Seite. In der kleinen Zeile unterhalb der Beschreibung erfahren Sie auch gleich, wie häufig dieser Suchbegriff darin zusätzlich gefunden wurde. In unserem Fall momentan also fünf mal, - macht zusammen 6 Katalogblätter.

Klicken Sie jetzt auf "Inventarliste", damit Sie die aktuelle Liste sehen und mit der Suchfunktion ihres Browser nach "WEKA" durchsuchen können. Die gefundenen Stellen im Text werden nun farblich hervorgehoben. Ein weiterer Klick auf die Nummer der Zeile führt Sie schließlich zur gewohnten Ansicht des entsprechenden Instruments. Die Karteikarte verbirgt sich unter den Detailansichten. Wo, das erfahren Sie am Ende der Beschreibung. WEKA (3) bedeutet zum Beispiel, es ist die Ansicht "3"! Nach dem Schließen des Fensters können Sie weitersuchen.

Ich habe die Karteikarten farblich differenziert, je nachdem ob es sich um ein Werk mit Außenfeder, C-Feder, Innenfeder oder ein Spezialwerk handelt. Das erlaubt schon mal eine rasche Vorselektion nach dem jeweiligen Feder- bzw. Barometerprinzip. Vorausgesetzt, die Karten liegen im Farbdruck vor.

Jetzt mache ich erst einmal 8 Tage Pause, damit Sie die Möglichkeit für Verbesserungsvorschläge haben! Mailen sie mich bitte an!


18.02.2009

(stoe) BAROMETER - KATALOG DER WERKE....
Sie erinnern sich sicher noch. Am 05.02.2005 hatte ich schon einmal alle FaW-Freunde aufgerufen, dass wenn sie schon ein Barometergehäuse öffnen um nach dem Werk zu sehen, sie doch gleich das Werk fotografieren und drei ganz bestimmte Maße entnehmen sollten. Wir wollten auf diese Weise einen Katalog der Barometerwerke initiieren. Der Vorschlag blieb leider ohne große Resonanz. Nun haben wir zwar nahezu 90 Fotos von Barometerwerken in unserem Museum, nur leider ohne jede Ordnungsgröße. So kann ich sie nicht miteinander abgleichen, geschweige denn auf irgend eine Art sortieren. Eigentlich richtig schade!

Darum bitte ich Sie heute ein zweites Mal, sich der kleinen Mühe zu unterziehen. Ich habe das Prozedere auch deutlich vereinfacht. So nehme ich die Codierung zukünftig selber vor. Alles was ich von Ihnen brauche sind zwei Fotos. Eines frontal vom Zifferblatt (das machen Sie ja sowieso) und ein zusätzliches Foto vom Werk in der Draufsicht. Dann die drei Maße, die ich auf beiliegender Anleitung (bitte ausdrucken!) genau erläutert habe.

Ich montiere dann die beiden Ansichten zusammen auf eine Art Karteikarte und stelle diese mit ins Museum. Wenn Sie sich das Bild ausdrucken, erhalten sie jeweils ein Einzelblatt für ihren ganz persönlichen Werkekatalog bzw. -kartei. Darauf ist noch genügend Raum für eigene Anmerkungen und Zuordnungen.

Ziel der Übung ist es, mit der Zeit, die Werke ihren einstigen Herstellern zuzuordnen und auch möglichst nach Jahrgängen zu sortieren. Helfen Sie bitte aktiv mit.

Damit Sie die Katalogblätter auch jederzeit finden, habe ich den beschreibenden Text unserer EXPONATE mit folgender Textsequenz versehen "KATO". Wenn Sie diese vier Buchstaben in unsere Suchmaschine eingeben, erhalten Sie eine Liste der codierten Instrumente und können kein Katalogblatt verpassen. Probieren Sie es doch gleich mal aus.


13.02.2009

(stoe) Zwei bedeutende Werke in einem Band...
Amontons Guillaume: Remarques et experiences physiques sur la construction d' une nouvelle clepsidre sur les baromètres, thermomètres et higrometers; Jombert Paris 1695
Fortier de Virville A.: Construction d'un nouveau baromètre avec la manière d'en pouvoir construire de telle grandeur qu'on voudra; Jombert Paris 1723

Soeben flattert mir ein Schreiben aus Frankreich auf den Tisch, worin mir diese beiden bedeutenden und raren Werke der Barometrie in einem Einband angeboten werden. Inbesondere der Fortier, der ja die Anfertigung der Verkürzten Amontons-Barometer im Detail beschreibt, war die letzten 28 Jahre nirgendwo zu bekommen. Hätte ich nicht schon den Amontons im Jahre 1995 für gutes Geld gekauft, müsste ich das Angebot natürlich unbedingt wahrnehmen, so aber sind mir, als Ruheständler, die Hände gebunden. Der Doppelpack soll 1.100,00 EUR kosten.

Gleichzeitig für Sie eine gute Gelegenheit, beide Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Übrigens den Amontons alleine, würde ich für 800,00 EUR abgeben, bestimmt auch ein guter Preis für die einzige Veröffentlichung Amontons. Bei Interesse sollten Sie mich anrufen! +49 (0)7371-12550.


11.02.2009 >042

(stoe) Georg Friedrich Brander - Mechanicus zu Augsburg...
Auf der Suche nach den ältesten Barometern in den deutschsprachigen Landen, bin ich nach einem Instrument von J.C. Breithaupt, soeben auf ein Barometer von Georg Friedrich Brander (1713-1783) gestoßen. Es hängt in einer südd. Abtei und die Patres dort waren so freundlich uns die gewünschten Fotos zu machen. Wir sagen danke!

Brander's Werkstatt in Augsburg war eine der wenigen deutschen Werkstätten, die über die Landesgrenzen hinaus bekannt war. So durfte er in den 50er-Jahren des 18.Jh. die neu gegründete 'Kurfürstlich bayrische Akademie in München', deren Gründungsmitglied Brander war, mit 150 Instrumenten ausrüsten. Ein stolzer Auftrag. Selbst bis nach England, der Hochburg der Instrumentenmacherkunst reichte sein Kundenkreis.

Um 1760 trat der Mechaniker Chr. Caspar Höschl (1744-1820) in den Betrieb ein und wurde im Jahre 1774 Branders Schwiegersohn. Danach wurden die Instrumente mit Brander & Höschl gezeichnet. G.F. Brander verstarb hoch angesehen im Jahre 1883. C.C. Höschl führte daraufhin den Betrieb bis in Jahr 1820 alleinig weiter. Allerdings war die innovative Phase mit dem Tod des Firmengründers beendet.

Um 1844 erlischt diese renomierte Firma in den Adressbüchern. Wer mehr über Brander und seine kunstvollen Instrumente erfahren möchte, dem empfehle ich wärmstens: Alto Brachner - G.F. Brander - Wiss. Instrumente aus seiner Werkstatt, [Ref. M68].


10.02.2009 Our Email_Contact is broken.....
- Mr. Marcin Dadevicz PL -
Please give me a livesign!

05.02.2009

(stoe) Breithaupt - mechanische Werkstatt - Kassel...
Johann Christian Breithaupt (1736-1799) hat in seinen frühen Jahren natürlich nicht nur geodätische Instrumente, sondern auch Hg-Barometer gefertigt. Den klaren Beweis dafür lieferte mir dieser Tage ein holländischer Besucher unserer Homepage. In seinem Haushalt befindet sich ein Instrument dieser renomierten Werkstatt, aus dem Jahre 1802, also bereits aus der 2. Generation.

Beachten Sie die hervorragend gestochene Skala, signiert und datiert, Gebrüder Breithaupt - Cassel, mit einem ganz speziellen Präzisions-Nonius. Eine für das Deutschland jener Zeit außerordentliche Qualität!


01.02.2009

(stoe) In memoriam....
Negretti & Zambra war einst einer der ganz großen Hersteller von Wetterinstrumenten, bis schließlich Mitte der 80er-Jahre, die Firma British-Rototherm die traurigen Überreste übernahm.

Philip Collins, Inhaber der Firma "barometerworld", Unternehmer, Barometerfreak und Buchautor hat dem Unternehmen, das ehemals geradezu eine "Britische Institution" war, zur Erinnerung eine Sonder-Website gewidmet. Bitte sehen Sie selbst: http://www.negrettiandzambra.co.uk/


29.01.2009

(stoe) Unsere Bourdon - Matrix,
habe ich heute zum letzten Mal aktualisiert. Nachdem wir mittlerweile die Historien von Bourdon und Richard kennen und auch die Punze von A.R. (=Arrouit) entschlüsselt ist, erübrigt sich das Ganze. Alle denen die daran mitgewirkt haben, möchte ich an dieser Stelle danken.

Trotzdem halte ich die Tabelle weiterhin zugänglich, da sie zur Datierung der Bourdonbarometer gute Dienste leistet!


28.01.2009 >028

(stoe) Die Firma Lufft - eine beispielhafte Unternehmenspräsentation...
Eines der heute auf dem Weltmarkt führenden Unternehmen für Klima- und Umweltmesstechnik ist die Firma Lufft aus Stutgart-Fellbach.
Zum 125. Geburtstag, im Jahre 2006, wurde nicht nur gefeiert, sondern man erinnerte sich auch zurück an die Anfänge und gab eine umfangreiche und sehenswerte Dokumentation in Auftrag. Diese ist in verschiedene Kapitel unterteilt, so dass man den Film als Ganzes (12min) oder aber in Teilen ansehen kann.

Die Jubiläumsschrift beginnt mit 4 Seiten zur Historie, auch der Neueren, des Hauses. Ich habe sie gleich eingescannt, da sie unsere eigene Kurzbiografie aus dem Jahre 2005, perfekt und aus erster Hand aktualisiert. Wen die komplette Schrift interessiert, der kann sie sich bequem auf der Lufft-Homepage ansehen.

Absolut sehenswert ist aber der Film zum Jubiläum, mit dem Titel: "125 Jahre Lufft". In verschiedenen Kapiteln wird die Vergangenheit und Gegenwart des Unternehmens in zeitgenössischen Bildern lebendig. Einblicke in die Produktion und den Alltag erwecken beim Betrachter den Eindruck ein zwar traditionelles, aber gleichzeitig hochmodernes und innovatives Unternehmen zu besichtigen, das für die Zukunft gewappnet ist.

Gut gemacht, sehenswert, beispielgebend! Gratulation - so wünschen wir uns das.
Sie finden die mehrsprachige Dokumentation über die Lufft-Homepage im Kapitel - Filme: http://www.lufft.de/


27.01.2009

(stoe) Haben Sie da noch Worte...
Nun beschäftige ich mich seit 27 Jahren mit Barometern. Seither ist mir die Firma Paulin, mit letztem bekannten Standort, in Eskilsturna/ Schweden bzw. Los Angeles /USA ein Begriff. X-mal hahe ich mit allen nur denkbaren Stichwörtern das Internet durchsucht. Zuletzt siehe meine NEWS vom 30.09.2008. Vergebens - nirgendwo ein Lebenszeichen.

Die Firma Paulin war für mich längst "verstorben". Und nun das. Ein aufmerksamer FaW-Freund sandte mir gestern folgenden Link: http://www.americanpaulinsystem.com

Die aktuelle Adresse lautet:
American Paulin System 1455 Rocky Knolls Road Cottonwood, AZ 86326 USA
Voice: 928 634-0980 Fax: 928 634-0977

Jetzt ist mir nur noch nicht ganz klar, haben die bisher völlig im Verborgenen produziert, oder ist das eine Neugründung? Wir werden es herausfinden. Möglicherweise müssen dann, unsere doch "so modern aussehenden" Paulin-Barometer neu datiert werden.


 

26.01.2009 >026

(stoe) Wir wünschen ihm eine Gute Genesung...
Unser Gerhard Schmiegel, immer zur Stelle wenn es um alte Thermometer und Flüssigkeitsbarometer geht, hat dieser Tage ein neues Hüftgelenk bekommen und befindet sich derzeit in der REHA-Maßnahme. Nachdem die Schmerzen nun weg sind, fühlt er sich gleich viel besser.

Er grüßt die FaW-Gemeinde mit dem anhängenden Bild eines alten Barometers mit Uhr, der ihm täglich auf dem Weg von und zu seinem Zimmer begegnet.

So fühlt er sich wie zuhause, sodass der weiteren Genesung nichts mehr im Wege steht. Nehmen wir es als gutes Omen und drücken ihm beide Daumen!


25.01.2009

(stoe) CHINA - gewiss eine Lösung auf Zeit...
Soeben entnehme ich dem Internet, dass die Firma Dingens aus Beverlo in Belgien, ein Produzent hochwertiger Quecksilberbarometer, ab Herbst in China fertigen lässt. Zu diesem Zweck sind sie ein Joint Venture mit einem chinesischen Unternehmen eingegangen.

Das Quecksilberverbot der Europäischen Gemeinschaft ist dort nicht wirksam. Das bedeutet, dass zwar auch von dort nicht nach Europa geliefert werden darf, dass aber der asiatische Markt mit geschätzt über 200 Millionen potentiellen Kunden und einer ständig wachsenden Oberschicht, dort direkt vor der Haustüre zur Verfügung steht. Hört sich sicher gut an.

Allerdings wächst auch in China ein Umweltbewusstsein, sodass es nur ein Frage der Zeit ist, bis auch dort die ersten Anti-Quecksilber-Parolen die Runde machen werden.


23.01.2009 13.00

(stoe) Beachten Sie den Minimum-Luftdruck....
Das "Sturmtief Joris" beschert uns momentan einen Minimum-Luftdruck von 980 hPa = 735 mmHg. Dieser Rekordwert dürfte nicht viel weiter unterschritten werden, denn er entspricht fast dem "Kerndruck" des Tiefs. Der Sturm wird also bei mir nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Ein FaW Freund aus Belgien hat mich soeben darauf aufmerksam gemacht. Bei ihm steht der Zeiger seines Barometers bei 724 mmHg, außerhalb der Skala. Das gab es bei ihm vorher noch nie! Beachten Sie auch die Isobarenkarte. Wir bedanken uns!

 


23.01.2009

(stoe) Aneroid-Kalender 19.Jh. exklusiv für die FaW-Freunde...
Für den Sammler sind Firmenbiografien oder -historien ein wichtiges Werkzeug zur Datierung seiner Objekte. Liefern Sie doch oft wichtige Eckdaten für eine zeitliche Einordnung. Das beginnt mit der Firmierung und endet bei den Werksnummern. Da ich mich momentan mal wieder intensiv mit den Aneroid-Pionieren beschäftigt habe, war die Gelegenheit gut, für Sie gleich eine tabellarische Übersicht des Aneroidgeschehens im 19. Jahrhundert zu erstellen.

Sie sehen hier bequem und auf den ersten Blick, wer, wo, wann, was und warum veranlasst hat und können bei Bedarf bequem eigene Erkenntnisse nachtragen. Natürlich können Sie auch unten "anbauen". Wenn wir dann irgendwann in der Zukunft ihre Notizen gemeinsam auswerten, wird es sicher für uns alle interessant.

Da unsere digitalisierten Kataloge zu diesem Zweck auch nicht unwichtig sind, habe ich ihr Erscheinen auch gleich im Kalendarium mit vermerkt!


21.01.2009

(stoe) Aufräumarbeiten...
Eine Überarbeitung der Biografien der RICHARDS zieht ganz zwangsläufig auch ein "Update" der BOURDON-SITE nach sich. Dies ist geschehen. Alles ist wieder "up to date" und ich empfehle diese Seite mal wieder Ihrer Aufmerksamkeit,

Als Nächstes werde ich mich, mit einem kleine Umweg, der Historie von NAUDET-DOURDE zuwenden. Das wird sicher spannnend!


19.01.2009

(stoe) Richard Instruments frisch überarbeitet...
Die Richard - Biografien habe ich 2006 geschrieben und war damals auf recht wenige Informationen angewiesen. Vieles musste aus dem Kontext heraus regelrecht gemutmaßt werden.

Zwischenzeitlich ist mir eine Arbeit von Prof. Paolo Brenni, aus dem Jahre 1996 in Hände gefallen, der sich damals auch mit diesem Thema auseinander gesetzt hat. Das brachte ordentlich Licht in das Geschehen.
Ich habe daraufhin heute unsere RICHARD Firmenhistorie korrigiert und aktualisiert und bitte um Ihre Beachtung. Den Original-BRENNI-Artikel in englisch, finden sie als pdf.Datei (1,2MB) im Quellenverzeichnis.


17.01.2009

(stoe) Zwei neue Kataloge...
Ich habe heute zwei neue Kataloge eingestellt. Einmal einer aus dem Jahre 1907, von J. Richard Paris, den mir eine aufmerksamer Historiker aus dem Landesmuseum Salzburg/ Österreich eingescannt hat. Sie finden darin schon den bekannten und von den Sammlern so gesuchten Taschenbarograph. Herzliche Grüße und ein Dankeschön nach Salzburg.

Weiter einen Katalog von Naude-Dourde Succr. aus den Jahren um 1928. Die Qualität der Vorlage ließ leider zu wünschen übrig, was man leider sieht.


15.01.2009

(stoe) Es ist mal wieder an der Zeit...
Unsere Firmenhistorien werden von den Sammlern gerne besucht. Umso wichtiger ist es, dass die Informationen die wir da veröffentlichen, einer Nachprüfung widerstehen können. Ich bewege mich aber manchmal mit meinen Recherchen auf sehr dünnem Eis, wenn ich auf Infos aus zweiter oder gar dritter Hand angewiesen bin. Spätere Korrekturen lassen sich dann nicht vermeiden.

So geschehen mit den Historien über RICHARD und PERTUIS HULOT BOURGEOIS NAUDET, uns allen bekannt als "PHBN"! Von Letzteren konnte ich dieser Tage über einen franz. FaW-Freund einen Kontakt zu der Folgefirma NAUDET-DOURDE aufbauen und erhielt von dort, Sie werden es nicht glauben, eine Mappe mit den Kopien der wichtigsten Geschäftsdokumente der letzten 150 Jahre, die 95% unserer offenen Fragen beantworten werden. Sensationell!

Wir arbeiten uns durch, - bitte warten Sie es also ab.
P.S. Haben Sie es gemerkt? Ich hatte gestern versehentlich "JRI Maxant" als Nachfolger von Naudet-Dourde bezeichnet.
Dem ist natürlich nicht so!


04.01.2009

(stoe) EINE INTERESSANTE AUSSTELLUNG IN LEYDEN - NL ...
Für unsere Thermometerfreunde dürfte eine Ausstellung im Boerhaavemuseum in Leyden von Interesse sein:

"Die Jagd nach dem absoluten Nullpunkt", so lautet der Titel.

Es ist die Geschichte, die zur Enstehung der Kelvin - Skala führte. Ein Buch
mit 112 Seiten zum Thema, allerdings in holländischer Sprache, ist auch erschienen. Die Ausstellung ist noch bis 10. Mai 2009 zu besichtigen.


03.01.2009

(stoe) Das Jahr fängt ja schon gut an...
Soeben entdecke ich in der Christies-Auktion vom 20. - 21.01.09 (Sale 5746) mit Lot 355 ein feines Daniel Quare Pfeiler-Barometer, aus den Anfangsjahren der Barometrie. Die Krönung einer jeden Sammlung.

Die geschätzten 8 - 12.000 GBP wären beim momentanen Kurs durchaus erschwinglich, dürften aber leider eher einem Wunschtraum, denn der Realität entsprechen.

AUKTIONSERGEBNIS:
für LOT 355 = 18.750 GBP; 27.619 $; 20.161 € incl. BP


01.01.2009 >001

(stoe) Ein langjähriger Freund unserer Homepage schickt uns heute, am Tag danach, mit diesem Stilleben, ein

- PROSIT NEUJAHR! -

Ein Glas Wasser plus Aspirin und der Einsatz der Wanderschuhe, seien ein altes, probates Hausmittel, um die bohrenden Geister der Neujahrsnacht zu vertreiben. Wir geben diesen gut gemeinten Rat gerne weiter und bedanken uns bei ihm.

 





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