News – ein Extra-Service von Ihrem FaW-Team:
| 25.12.2011 | |
| 23.12.2011 |
(stoe) Gönnen Sie sich mit Ihren Familien ein paar erholsame Tage... |
| 17.12.2011 |
(stoe) Das Wetter vor 1000 Jahren...
Für Sie gelesen: A. Pilgram - Untersuchungen über das Wahrscheinliche in der Wetterkunde..., Wien 1788. 1011 - Sehr langer Winter. Die Sonne konnte nur sehr langsam den hartgefrorenen Reif, welcher sehr lange hinaus fast täglich fiel, zerschmelzen; es verursachte dieses viele Krankheiten. Ebenso aus: K.L. Gronau - Versuch einiger Beobachtungen über die Witterung..., Berlin 1794. 1011 - Hatte eine langen sehr harten langen Winter, einen sehr langen regnerichten Sommer, daher hin und wieder große Überschemmungen entstanden. Am 30. Julius richtet ein Sturm mit Hagel großen Schaden an. |
| 11.12.2011 |
(stoe) Ein Puzzle nimmt so langsam Gestalt an... Dabei musste ich feststellen, dass das WWW seit
meiner letzten Recherche zu Tremeschini, an Informationen zugelegt
hat. So scheint es sich zu bewahrheiten, was ich immer schon vermutet
hatte, - Tremeschini stammt aus Italien. In einem Patent-Verzeichnis der "London
Gazette" vom 22.04.1859, tritt er erstmals für
das Jahr 1856 als Mechaniker Guiseppe Antonio Tremeschini aus
Vincenza/ Italien in Erscheinung. Er meldete damals ein Patent
zur Verbesserung der Telegrafenkommunikation an. Dann erscheint
er wieder in in einer späteren Ausgabe vom 13.05.1864, und wird
als Ingenieur aus Schio-Venetia eingetragen. Wieder ein Patent,
- diesmal geht es um die Verbesserung von Lampen. Wieder einige
Jahre später, am 29.08.1873, erfahren wir sogar den Standort seines
Betriebes: Société Tremeschini et Cie., 23, Boulevard de Strasbourgh,
Paris. |
| 21.11.2011 |
(stoe) Messen und Ausstellungen...
die Vorweihnachtszeit ist seit jeher die Zeit der Messen und Ausstellungen. Hier hat man als Sammler Gelegenheit sich zu orientieren und zu informieren. Ganz wichtig sind mir dabei die direkten persönlichen Kontakte zu den Händlern. Man lernt sich kennen und schätzen, das kann nie schaden. Hier die aktuellen Termine: Die PAN in Amsterdam vom 20.bis 27.11.2011, also noch diese Woche, Herr Fontijn ist vor Ort. Dann die Weihnachts-Sammlerbörse in Zürich, vom 08. bis 11.12.2011. ACHTUNG: Herr Perret hat immer sonntags geschlossen! |
| 05.11.2011 |
(stoe) Thüringer Klimaweg... Der Weg beginnt und endet in der Ortschaft Geraberg, was unmittelbar Gelegenheit bietet, das eben erworbene Wissen im wirklich sehenswerten Thermometermuseum weiter zu vertiefen. Beachten Sie die Öffnungszeiten. Wobei hier momentan auch zwei Großthermometer im entstehen sind. Einmal ein Flüssigkeits-Ausdehnungsthermometer, 11,11 m hoch und damit weltspitze, und weiter ein Metallthermometer an der Giebelwand des Museums, auch nicht ganz ohne. Hier die ersten Bilder, das Thermometer noch ohne Skala! Ich habe mich im Internet informiert, und für Deutschland nur noch einen vergleichbaren Klimaweg auf der Schwäbischen Alb gefunden. Es lohnt sich daher, mal wieder einen Ausflug nach Geraberg zu unternehmen. |
| 25.10.2011 |
(stoe) Dorotheum-Auktion am 07.11.2011 Das Angebot der meteorolog. Instrumente ist diesmal
eher klein. Dafür ist das Angebot an historischer Optik, Mikroskopen,
Brillen und Brillenetuis sensationell. Ganz zu schweigen von den
klassischen Fotoapparaten mit Zubehör. |
| 22.10.2011 |
(stoe) Berlin war mal wieder eine
Reise wert...
siehe meine NEWS vom 28.08.2011. Die Ausstellung im Bode Museum: Gesichter der Renaissance, ist großartig und hat Weltniveau. 100.000 Besucher in den ersten 6 Wochen, und jeden Tag eine schier endlose Schlange am Einlass, sprechen für sich. Die Ausstellung schließt am 20. November ihre Pforten, wobei die "Dame mit dem Hermelin" von Leonardo da Vinci schon Ende diesen Monats Berlin verlässt. Aber auch die Botticellis sind keineswegs zu verachten! Es waren drei Tage ohne Wetterinstrumente, aber dafür mit vielen neuen und interessanten Eindrücken! |
| 18.10.2011 |
(stoe) So etwas sieht man auch nicht alle Tage...
Es handelt sich dabei offenbar um eine Skalenteilung nach Philippe de la Hire (1640-1718) bzw. auch Delahire geschrieben, der sein Thermometer von M. Hubin, Emailleur de Roi, Anfang der 1670er Jahre fertigen ließ und es ab etwa 1678 im Observatorium zu Paris deponierte. Damit wurden fortan die Temperaturen der tiefen Keller beobachtet (48° dlH ~ +8,6° ancR), die man für konstant hielt, und auch noch posthum bis 1730 Klima-Aufzeichnungen gemacht. Dann wurde es von einem Reaumur-Thermometer abgelöst. Obwohl das Urthermometer sehr groß war (130cm
!), hatte es nur einen Messbereich von 0 bis 100° dlH, entsprechend
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| 15.10.2011 |
(stoe) Topaktuell.... |
| 13.10.2011 |
(stoe) Herbstkatalog aus Genf...
Immer wenn die Blätter zu fallen beginnen, trifft mit schöner Regelmäßigkeit der Herbstkatalog von Herrn Perret aus Genf ein. So auch wieder dieser Tage der Katalog Nr. 43. Die Wetterinstrumente nehmen diesmal 10 Seiten in Anspruch. Quer durch die Bank ist von Allem etwas dabei. Ein großer Bourdon für 550,- Sfr und ein gut erhaltenes Emaille-Werbethermometer von "le Sirop Jane" für 450,- Sfr. stechen mir spontan ins Auge. Herr Perret verchickt seinen Katalog ganz gerne gegen eine Schutzgebühr. http://www.perret-antiques.ch/ |
| 08.10.2011 |
(stoe) Sotheby-Auktion in New York
am 18.10.2011
Falls Sie gerne einen Blick auf Ungewöhnliches werfen, sollten Sie sich vielleicht mal dieses Angebot anschauen. Es ist ein Pärchen, Barometer und Thermometer im Stil des Louis XIV, um 1710 ist zu lesen. Vergoldeter Rahmen, mit Schildpatt-Messingintarsien. Die Skalen sind mir persönlich recht ungewohnt. Zoomen Sie sich die Skalen heran und bilden sich selbst ein Urteil! Eine Besichtung vor Ort scheint mir im Falle des Falles angeraten, Lot 982. |
| 05.10.2011 |
Der
Tag an dem STEVE JOBS starb!
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02.10.2011 |
Das kann man zahlenmäßig natürlich tun, führt aber oft zu Ergebnissen die keinesfalls miteinander verglichen, und schon gar keinen wissenschaftlichen Anspruch erheben dürfen. Das liegt daran, dass in der "Vorquecksilberära", also in erster Linie in der Zeit des 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts, die Kapillaren mit sich nichtlinear ausdehnenden Flüssigkeiten (Wasser, Weingeist, Leinöl etc.) gefüllt und vor linearen Skalen angebracht wurden. Man wusste es noch nicht besser! Auch die Bestimmung der oftmals kuriosen Fixpunkte war meist recht vage und kaum reproduzierbar. Die offenen Luftthermoskope zu Beginn der Temperaturmessung sind für einen solchen Vergleich sowieso gänzlich ungeeignet! Klimatologen stellen sich bei solch einer Vorgehensweise die Haare zu Berge. Wenn man diesen Service nutzt, sollte man das wissen und die Hintergründe der einzelnen Skalen genau kennen, sonst bleibt es nur bei einer rechnerischen Spielerei. Selbstverständlich lassen sich die modernen Skalen (C, F, K, Ra) damit problemlos umrechnen! |
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28.09.2011 >271
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(stoe) Ach - noch was, bevor ich weitermache...
Ein Originalthermometer aus den Händen des Meisters, Joseph Nicolas Delisle (1688-1768), wird in Uppsala aufbewahrt. Eine ziemlich schlechte SW-Abbildung davon findet sich in [Ref. 75, S.96]. Ich war nun im Jahre 2006 in Dresden zu Besuch und
habe dort exakt dieses eingangs erwähnte Thermometer ganz zufällig
fotografiert. Damals wusste ich noch nicht, was ich da vor mir hatte.
Deshalb kann ich heute der offensichtlichen Not im Netz, mit einem
zeitgemäßen Foto ein Ende bereiten. Siehe dazu auch: www.freunde-alter-wetterinstrumente.de/22theges05.htm
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25.09.2011 >268 |
(stoe) John und Peter Dolland... Präsentiert wurde dieses historische Geschäftsdokument anlässlich einer Tagung der SIC (Scientific Intrument Commission) in Oxford, im Herbst 2008. Es stammt aus der Sammlung: Stuart Talbot - Germany. |
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24.09.2011 > 267 |
(stoe) Ein Gedenktag der Thermometrie... Im Jahr 1671 lernte er Abbé Jean Picard (1620-1682) kennen, der im Auftrag der franz. Académie des Siences in Kopenhagen weilte, um den Meridianbogen der alten Sternwarte von Tycho Brahe auf der Insel Ven neu zu vermessen. Jean Dominique Cassini (1625-1712) war zu der Zeit in Paris erster Direktor des gerade neu eröffneten Observatoriums. Durch Picards Empfehlung erhielt Rømer dort auch gleich eine Assistentenstelle und wurde schon nach kurzer Zeit als Mitglied in die Akademie gewählt. Während dieser Pariser Jahre (1672-81) hatte er Gelegenheit die erste Garnitur der europäischen Wissenschaftler kennenzulernen, die sich damals in Paris alle die "Klinke in die Hand" gaben. Natürlich kam er dort zu dieser Zeit auch schon mit den Problemen der Thermometrie in Berührung, ein Thema das ihn später noch beschäftigen sollte. Zusammen mit Cassini beobachtete er in den Jahren 1675-76 Laufzeitverzögerungen beim Umlauf der Jupitermonde. Über diese Zeitdifferenzen konnte Huygens später eine endliche Lichtgeschwindigkeit errechnen. Rømer erwies sich dabei immer auch als geschickter Instrumentenbauer und verbesserte eine ganze Reihe astronomischer Instrumente maßgeblich. 1681 zurück in Dänemark, heiratete er die Tochter
seines Professors, wurde selbst Professor an der Universität in
Kopenhagen und Leiter der kgl. Sternwarte. Rasch erkannte er, dass
das Kgl. Observatorium "de
rundetarn" auf der Spitze des Kirchturms der "Trinity
Church"in Kopenhagen, für astron. Beobachtungen nicht sehr geeignet
war und baute sich 1704 eine eigene kleine Sternwarte auf dem Lande
"Tusculanum" (lat. Landgut, Landsitz). Sie existiert heute
nicht mehr. Zu Beginn des 18. Jh. beschäftigte er sich mit
der Temperaturmessung und baute im Jahr 1702 sein erstes, eigenes
Thermometer mit zwei Fixpunkten (Tauschnee und siedendes
Wasser), siehe Bild nebenan. Diesen Abstand teilte er in 7 gleiche
Teile und fügte einen 8. Teil darunter an. Das Gesamtinterval wurde
nun in 60 Grade unterteilt, sodass der Gefrierpunkt des Wassers
bei 7,5 °Rø zu liegen kam. Gefüllt wurde es mit 39%-igem Weingeist,
der mit Safran gefärbt war. Ole Roemer verstarb im Jahr 1710. Seine Schriften
und Instrumente wurden daraufhin in das Observatorium nach Kopenhagen
verbracht, wo sie leider beim Großen Brand von 1728 ein Opfer der
Flammen wurden. Wir bedanken uns bei Herrn Benny Freilow für den Hinweis! |
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21.09.2011
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(stoe) Restposten - Kleinthermometer... Die elox. Aluskala (70x 15mm) hat einen Messbereich von -15 bis +50° C. Die Kapillaren sind alle mundgeblasen und perfekt justiert. Eigentlich zu schade zum Wegwerfen. Mit Doppelklebeband lassen sie sich praktisch überall
befestigen und sind so vielfältig einsetzbar. Herr Schmiegel hat
sie deshalb zu 10
Stück gebündelt und gibt sie so für 5,00 EUR0 + Porto
ab. Größere Mengen sind verhandelbar. |
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18.09.2010 >261 |
(stoe) Museumsarbeit... Da war einmal die Erscheinung unseres Buches, dann
die Geschichte mit den Thermometerskalen für Kopenhagen, dann unser
Multiscale-Thermometer in der Vorbereitung des Jubiläums, hinzu
kam mein Aufenthalt im Krankenhaus. Jetzt hat sich doch einiges
angestaut und ich werde mich in den nächsten Tagen intensiv damit
beschäftigen. Es steht aber fest, Sie haben feine Instrumente angekauft
und man darf schon mal gespannt sein. |
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17.09.2011 >260 |
(stoe) Lambrecht Taupunktspiegel-Hygrometer... Infolgedessen erfolgt eine fortschreitende Abkühlung, welche sich auf das Thermometer, den Metallspiegel und die daran stoßende Luft ausbreitet. In dem Augenblick wo nun der Taupunkt erreicht ist, zeigt sich auf dem Metallspiegel (und zwar zunächst an der am meisten abgekühlten Mitte) ein feiner Hauch von niedergeschlagenem Wasser, der sich von dem noch blanken Spiegelrand deutlich abhebt. In diesem Moment liest man am Spiegelbild des Thermometers die Temperatur ab und erhält so den Taupunkt der Luft. Damit lässt sich die relative Luftfeuchtigkeit berechnen." [Hartl-Einführung in die Wetterkunde, Göttingen, 1900, S.16] Solch ein Hygrometer fehlt noch in unserem Museum. Seit zwanzig Jahren suche ich schon danach. Das gesamte Internet hält sich dazu relativ bedeckt. Lediglich in der Pysikalischen Sammlung der Kantonsschule Zürich CH befindet sich solch ein modifiziertes Exemplar aus dem Jahre 1902. Immerhin ein Beweis dafür, dass es gefertigt wurde. Wo aber sind die übrigen Exemplare geblieben? Bitte auf das Bild nebenan klicken! |
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(stoe) J. Kosbü - Optiker - Hamburg...
Recherchiert man im Internet, so ist festzustellen, dass Heinrich Johann Kosbü, als Mechaniker begann und später auch als Optiker firmierte. Der Betrieb wurde 1822 gegründet. Wie damals in Küstennähe üblich, handelte er auch mit Instrumenten für die Seefahrt. Dazu gehörten auch Barometer, wie es unser Foto belegt. Es ist vom Vidie-Typ, also aus den 50iger-Jahren des 19.Jh. Ein schönes Jugendstil-Werbeplaket ist uns ebenfalls erhalten und wird in den staatlichen Sammlungen zu Berlin aufbewahrt. Et* bauer hat es entworfen. Es nennt uns als Standort des Kosbü-Betriebes, den Jungfernstieg 24. Neben Brillen wurden auch Photoapparate und andere Artikel verkauft. Bitte auf das Bild nebenan klicken! | |
| 08.09.2011 |
(stoe) Gemeinsam statt einsam... Nun reicht das Wollen ja alleine nicht aus, es bedarf auch noch des Könnens, bzw. zumindest des Wissens darum, wer solche Ideen umsetzen kann. Dazu muss die Begeisterung geweckt und die Kräfte gebündelt werden. Der Skalenlieferant, der Physiker, der Schilderspezialist,
der Grafiker, der Digitaldrucker, der Graveur, der Thermometerglasbläser,
der Finanzier, alle haben ihr Bestes gegeben um die Idee zu realisieren.
Unser Jubiläumsthermometer ist dann auch ganz toll gelungen
und findet momentan bis in den hohen Norden großen Gefallen und
Anerkennung. Wir fühlen uns natürlich geehrt. Herzliche Grüße nach dort und nochmals meinen ganz persönlichen Dank an alle Beteiligten. Es gibt übrigens noch einige wenige Exemplare zu kaufen. Siehe NEWS vom 04.08.2011. |
| 05.09.2011 |
(stoe) Was ist eigentlich eine "synoptische Karte"?
Erst nach der Erfindung der Telegrafie durch Morse
im Jahr 1837, konnten aktuelle Daten übermittelt und mit Hilfe vereinheitlichter
Zeichensprache, kartografisch in einer weiträumigen (synoptischen)
Vergleichsübersicht, dargestellt werden. Dieser Tage ist es mir gelungen, in Ebay eine solche, für den Geografieunterricht gedachte Schul-Wetterkarte zu erwerben. Ein interessantes Relikt aus der Vergangenheit. Ich benötige sie für eine Ausstellung im nächsten Jahr, denn sie zeigt sehr anschaulich das Wettergeschehen samt den Isobaren in Europa am 22.12. 1900. |
| 02.09.2011 |
(stoe) Auch wenn ich mich wiederhole... Ich verfolge dieses Thema schon seit mehr als zwei Jahrzehnten und verfüge mittlerweile über ein ganz ansehliches privates Fotoarchiv. Leider lässt sich das nicht auswerten, denn unzählige Kopierrechte hindern mich daran. Ganze Scharen von Advokaten verdienen sich heute ihren Unterhalt, indem sie bequem vom Schreibtisch aus Copyright-Verletzungen rigoros verfolgen. Da sind die dann unheimlich stark. Auch Museen reagieren auf Bildanfragen immer restriktiver. Wenn Sie schon mal so einen mehrseitigen "Nutzungsvertrag" in Händen gehalten haben,so wissen Sie was ich meine. Gott bin ich froh, dass ich in den meisten Fällen auf unser ureigenes "Virtuelles Museum" zurückgreifen kann, sonst wären die FaW- Seiten auch garnicht möglich. An dieser Stelle daher nochmals herzlichen Dank an alle meine Faw-Freunde! Ich sagte die Spitze vom Eisberg. Schauen Sie mal hier und hier, oder hier! |
| 31.08.2011 |
(stoe) WOW - soeben für Sie entdeckt... Aus diesem Gedanken heraus ist bereits ein digitales Wissensportal im Entstehen, das die Bereiche Kunst, Musik, Film, Fotografie, Architektur und Bücher werbefrei abdeckt. Als Quellen mit einbezogen sind grundsätzlich alle einschlägigen europäischen Institutionen. Wobei sich schon jetzt wieder zeigt, wer auf die digitale Zukunft vorbereitet ist, und wer nicht. Bei der Eingabe des Suchbegriffs "barometer"
sticht z.B. das Museo Galileo in Florenz wieder einmal vorbildlich
heraus. Es erlaubt Durchlass auf die eigene Homepage und bietet
dabei ganz
hervorragende Bilder. Bitte 2x auf das Barobild klicken! |
| 30.08.2011 |
(stoe) Neue Isobarenkarte... Der Link führt auf eine "aktuelle Karte", wobei Sie rechts das Land und die Region einstellen, und in der blauen Leiste darunter die Anzeige, also den Luftdruck wählen können. Der Barometerstand wird aktuell korrekt in hPa
angegeben und kann, wenn nötig in mmHg umgerechnet werden
( mmHg = hPa/ 1,333224 ). So Sie ein engl. Barometer mit
Zoll/ Inch-Skala haben, dann gilt ( inchHg = mmHg x 0,0389
). |
| 28.08.2011 |
(stoe) Leonardo als Maler... Aber er war bekanntermaßen auch ein begnadeter Maler.
Sein bedeutenstes Frauenportrait "La Giaconda", die "Mona
Lisa", hängt im Louvre zu Paris. Nicht weniger fantastisch ist aber, "Die Dame mit dem Hermelin", die momentan in einer großartigen Ausstellung in Berlin zu sehen ist. Kunstfreunde dürfen sich das keineswegs entgehen lassen. Meine Frau hat mit darauf aufmerksam gemacht und drängt mit Macht. "Gesichter der Renaissance", vom 25.08. bis 20.11.2011 im Bode Museum in Berlin. Wobei die "Dame mit dem Hermelin" nur bis 31.10. zu sehen ist! Danach geht die Ausstellung nach New York. |
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25.08.2011
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(stoe) In grauer Vorzeit... Alle befassten sich damals mit den ganz augenscheinlichen
Wettererscheinungen, wie den Niederschlägen, den Winden, sowie Blitz
und Donner und versuchten sie mit ihrem Weltbild in Einklang zu
bringen. Dabei kam dem Wind besondere Aufmerksamkeit
zu. Sichtbarer Ausdruck davon ist noch heute der "Turm der Winde"
in Athen, erbaut 100 v. Chr. Zur Vertiefung des Themas bietet sich an: |
| 19.08.2011 |
(stoe) Spurensuche... Weitere Recherchen ergaben jedoch, dass auch Walter
Lenke 1964 dieses Thermometer schon entdeckt hatte und als
Quelle die Dissertation von Heinrich von Sanden - Disputato physica
de frigore a.1709, 1712 erkannt hat.[Me1731] |
| 07.08.2011 |
(stoe) Fernsehtipp... So Sie also schon lange etwas Genaueres über die
Entstehung unseres Sonnensystems, und die Geheimnisse der Gestirne
erfahren möchten, noch dazu in atemberaubenden Bildern und entsprechend
den neuesten Forschungsergebnisssen, dann ist vielleicht der heutige,
trübe und regnerische Sonntag genau der richtige Einstieg. Viel
Vergnügen! |
| 05.08.2011 |
(stoe) Soeben für Sie entdeckt... Es ist das früheste, deutschsprachige Werk, dessen 22 (!) Seiten sich ausschließlich mit der Meteorologie befasst. Mehrere Auflagen sind davon bekannt. Heute bin ich in der Lage Ihnen einen Link auf eine pdf-Datei im Digitalisierungszentrum der Bay. Staatsbibliothek zu schalten. Als Büchersammler blutet mir da ja beinahe das Herz. Unglaublich aber wahr, - sehen Sie selbst. Leonhard Reynmann; Wetterbiechlein..., Augsburg um 1512 |
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04.08.2011
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(stoe) Thermometer-Jubiläums-Edition zum 10-jährigen
Bestehen der FaW-Homepage... Eine verschiebbare Kapillare ist mir daran allerdings bisher noch nie begegnet. Dieses pfiffige Detail gestattet mit unserem Multiscale Thermometer den unmittelbaren Vergleich der 8 gebräuchlichsten Skalen der letzten 350 Jahre untereinander, Kelvin, Celsius, Fahrenheit, Rankine, Reaumur, Delisle, Roemer, Florentine magnum. Passend dazu haben wir für 2011 ein zeitgemäßes Design gewählt. Die Idee mit den "Frosty Crystals" stammt
von mir. Andi Berger hat sie gekonnt künstlerisch umgesetzt.
Die Skalen dazu trug Benny Freilow bei, und die verschiebbare
Kapillare verdanken wir Gerhard Schmiegel. Als Tischmodell
geliefert, kann es aber auch mit speziellen Beschlägen sehr dekorativ
an der Wand befestigt werden. Die Skala aus Sicherheitsglas misst
Betrachten Sie es als Kunstobjekt, sehr aufwändig
gemacht, nummeriert und nur in einer limitierten Auflage von 25
Exemplaren handwerklich gefertigt. Es kostet per Vorauskasse national
100,- €, incl. Porto und Versand. Ins europ. Ausland berechnen wir
eine Versandpauschale von 10,- €. Sollte ich Ihr Interesse geweckt
haben, dann bitte rasch handeln, denn eine weitere Auflage wird
es nicht geben [mail(at)freunde-alter-wetterinstrumente.de]! Bisher durfte unsere Präsentation rund 270.000
Klicks aus aller Welt verzeichnen. Bleibt zu hoffen, dass die Freunde
unserer Website uns auch weiterhin die Treue halten. Wir werden
Sie hoffentlich auch in der nächsten Dekade nicht enttäuschen! |
| 24.07.2011 |
(stoe) Hungerjahre... Solche Klimaextreme ereigneten sich, von Beginn der Aufzeichnungen an, in unregelmäßigen Abständen und sind auch zumeist in den Chroniken überliefert. Auch heute spricht man oftmals spontan von einem "nassen oder "trockenen" Jahr. Die Dokumentationen sind also vorhanden und dank
Internet heute auch leicht zugänglich. Aber leider hat sich
noch niemand die Mühe gemacht, alle diese Berichte zu sichten und
die Informationen zentral und chronologisch, unter Angabe der Quellen
Für einen Statistiker wäre das sicher eine spannende Aufgabe. Fassen Sie diese NEWS daher als Anregung auf! Wobei man sich vorab beim DWD erkundigen müsste, ob solches nicht vielleicht schon gemacht wurde! |
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23.07.2011
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(stoe) Hysterie in Leeste... Lesen Sie dazu auch den Artikel
von Herrn Lehmann, einem Praktiker vom Institut für Biochemie
der Freien Universität Berlin, der die Dinge vielleicht wieder ins
rechte Licht rückt. Noch mehr Informationen über Quecksilber
finden Sie hier! |
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16.07.2011 >197 |
(stoe) Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser...
Machen Sie doch die Gegenprobe mit einem Psychrometer. Im Prinzip zwei gleich gehende Thermometer. Das eine wie üblich, das andere mit einem feuchten Gewebestrumpf o.ä. um das Gefäß. Eine Erfindung von John Leslie (1766-1832) um 1810. Bedingt durch die Verdunstungskälte wird das "feuchte Thermometer" gegenüber dem "Trockenen" einen niedrigeren Temperaturwert anzeigen. Der Unterschied ist die sog. "Psychrometrische Differenz" und führt über eine Tabelle, Grafik oder spez. Rechenschieber zur relativen Feuchtigkeit. Diese Messung ist sehr genau. Es gibt auch Psychrometer die trickreich eine direkte Ablesung der Feuchtigkeit erlauben (siehe Foto!). Bitte auf das Bild nebenan klicken! |
| 14.07.2011 |
(stoe) Wer sucht der findet... Nun habe ich in einem Bildarchiv weitere Exemplare entdeckt. Leider ist jedoch die Copyright-Politik des Anbieters für uns völlig überzogen. Deshalb kann ich Ihnen lediglich mit einem Link dienen. Da ist einmal Bild G59-278227 aus San Sebastian
(E) und ein weiteres an einem Optikergeschäft in Wolverhampton
(GB), Bild #111079. Very british! In Madrid bin ich auch noch
fündig geworden und habe ein Foto angefordert! Demnächst also mehr. |
| 12.07.2011 |
(stoe) Daniel Quare (1648-1724), ein früher Fixstern
der Barometrie... Na klar, - dass ich das Ergebnis noch vor meiner Narkose wissen musste. 32.400 GBP = 36.859 €, das war doch ein faires Ergebnis für solch ein museales Objekt. Man darf nun gespannt sein bei welchem Händler es auftauchen wird. Für mich war es zu teuer, da konnte ich entspannt in die Tiefen des Unterbewussten abgleiten. In meinem Archiv habe ich aber eine interessante Arbeit von Sir Nicolas Goodison aus dem Jahre 1967 gefunden, die sich exakt mit diesen Barometern befasst, die ich Ihnen hiermit zur Kenntnis bringen möchte. |
| 11.07.2011 |
(stoe) Interessantes aus der Ablage... Heute nun habe ich die Zeit gefunden, dieses Häufchen zu sichten und die Spreu vom Weizen zu trennen. Darunter fand ich den Frühjahr/Sommerkatalog von Mr. Perret - Genf, der heute natürlich nicht mehr ganz frisch ist. Er möge mir verzeihen. Immerhin findet sich darin auf Seite 3 ein Prachtsbarograf
von J. Richard - Paris, um 1920-30, mit 14 Aneroiddosen
und einem Gegengewicht in der Form eines scheibenförmigen Stahlpendels,
der es unbedingt Wert ist gezeigt zu werden. |
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08.07.2011 >189
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(stoe) Ole Roemer
(1644-1710), und die Anderen... Frau Rux vom Thermometermuseum wusste, dass ich mich derzeit mit den Historischen Thermometern beschäftige, daher landetete die Angelegenheit schließlich auf meinem Schreibtisch. In unseren Archiven gab es aber auch nichts Brauchbares. So musste ein Team gebildet werden, aus Benny Freilow, einem dänischen Thermometerfreund, dem Physiklabor der Universität, dem Grafikstudio "andigrahics bc" und der FaW mit meiner Person. Dabei steckte der Teufel wie immer im Detail. Die sechs Kapillaren aus der Zeit nach Roemer wurden
ab ~1714 schon mit Quecksilber gefüllt, mit der Folge, dass deren
lineare Teilung von Anfang an stimmig war. Ganz anders aber bei
Ole Roemer, um 1700. Der hatte sein Thermometer mit 39%-igem Weingeist
gefüllt und eigentlich durfte es keine lineare Teilung tragen. Die
Nichtlinearität ist dabei erheblich, wie Sie gleich sehen werden.
Ein direkter Vergleich mit modernen Skalen ist deshalb unzulässig!
Das war für R. zu diesem frühen Zeitpunkt aber noch kein
Thema. Einen richtig guten Job hat Andi Berger gemacht, der für die Gestaltung zuständig war, und mit Engelsgeduld unsere ständigen Änderungswünsche in seine Grafik umsetzte. Bedanken möchten wir uns auch ganz herzlich bei der Universität-Kopenhagen, die die Kosten des Gesamtprojekts übernahm und es hier und heute zum allgemeinen Download (PDF1,15MB ) frei gibt. Für Geraberg und für uns war es eine spannende, grenzübergreifende Erfahrung mit interessanten Kontakten. |
| 07.07.2011 |
(stoe) Klinikreport Teil 2 Ich hatte die üblichen Vorsorge-Untersuchungen ignoriert. Das rächte sich jetzt. So war ein operativer Eingriff dringend angezeigt, der mich nochmals für 11 Tage in die Klinik führte. Dabei hätten regelmäßige Magen-Darm-Spiegelungen schon frühzeitig für Klarheit sorgen können. Also liebe Freunde, bitte aus aktuellem Anlass ihre Gesundheits-Vorsorge nicht vergessen! Ich weiß wovon ich rede, denn bei mir ist es gerade nochmal gut gegangen, - haarscharf. Aber jetzt genug der Krankheiten und zurück zu den Thermometern. |
| 10.06.2011 |
(stoe) Vor wenigen Tagen ist mir zu Ohren gekommen...,
Barometer - Thermometer und Hygrometer, gestern und heute! Wer in die Region kommt, sollte vielleicht
vorbeischauen. Der Eintritt
ist kostenlos! |
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