News – ein Extra-Service von Ihrem FaW-Team:
| 28.06.2010 |
(stoe) Unser Digitales Archiv bringt ganz neue
Erkenntnisse.... |
| 27.06.2010 | (stoe) Wir brauchten für
unsere hygrometrischen Versuche eine spezielle Baumwollschnur,
die sich im Katalog der Firma "Strati-Concept" fand.
Am 09. April habe ich bestellt und bezahlt. Noch heute warte ich vergebens
auf die Ware bzw. den Rücktransfer meines Geldes. Strati-Concept
stellt sich seit Wochen "tot". Es geht um 18,98 EUR und ich
kann beim besten Willen nicht verstehen, warum man es wegen so eines
Bagatellbetrags zum Eklat kommen lässt. Bitte beachten Sie daher meinen Warnhinweis!. WARNUNG ! Strati - Concept, >La boutique de l' archéologue< Vorsicht - diese Firma handelt nicht seriös ! |
| 26.06.2010 |
(stoe) Die Entwicklung des Barometer-Designs...
Alles was uns hierzu fehlt, ist eine historisch- und designorientierte Person, vielleicht die Frau eines Sammlers, die sich dieses Themas einmal zusammenfassend annimmt. Meiner persönlichen Unterstützung könnte sie sicher sein. Wenn Sie sich selbst dazu in der Lage fühlen, oder vielleicht jemand kennen der Zeit und Laune hat, dann sollten wir uns kennenlernen (gstoehr(at)t-online.de)! |
| 21.06.2010 |
(stoe) Wiedereröffnung in Florenz... Mit dem Umbau ging eine völlige Umgestaltung des Auftritts
dieses in Europa führenden Museums für wissenschaftliche Instrumente
einher. Die Präsentation im Inneren, aber auch des bisher schon mustergültigen
Internet-Auftritts setzt neue Maßstäbe. Die Bilder, wenn man anklickt,
sind jetzt größer als die Unsrigen und die Video-Sequenzen
lassen kaum noch Wünsche offen. Da müssen wir unbedingt hin! |
| 16.06.2010 |
(stoe) Uff - geschafft..... Gleichwohl brauche ich jetzt nicht mehr mühsam im Regal umzuschichten, wenn ich alte Informationen benötige, sondern zwei, drei Mausklicks genügen. Die Faulheit ist eben doch die Mutter aller Ordnung. 360 MB's umfasst momentan das gesamte pdf.Archiv. Dabei fehlen noch meine 8 BigCat's, Katologe mit über 100 Seiten, die ich mir in den nächsten Wochen, Einen nach dem Anderen vornehmen werde. Man könnte nun eine CD davon brennen, oder was ich
für viel pfiffiger erachte, das komplette Katalogarchiv auf einen
Speicherstick ziehen. Dann sparen Sie Speicherplatz auf dem Rechner
und trotzdem sind die Kataloge jederzeit im Zugriff. Zukünftige
Ergänzungen könnten dann per Email bequem angefügt
werden. Sollten Sie Interesse haben, so ist alles was ich von Ihnen benötige, ein solcher USB-Speicherstick und das Rückporto dazu. Meine Anschrift erhalten Sie auf Anfrage per Email: gstoehr(at)t-online.de. Für die FaW-Freunde ist dieser Service kostenlos! Sie würden damit über das weltweit größte digitale Katalogarchiv (1870-1970) zu den Wetterinstrumenten und deren Hersteller verfügen! |
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01.06.2010 >152 |
(stoe-hol) Oatbeardhygrometer oder zu deutsch:
Hafergrannenhygrometer... So erklärt sich jedenfalls auch ihr schlechter Ruf, "...sie würden sowieso nicht funktionieren". Eine Aussage, die nicht einmal falsch ist, denn auf diese Weise "kastriert" konnten sie ja gar nicht mehr ihrer Bestimmung nachgehen. War das aber immer so? Wir, Rainer Holland und ich, sind der Sache nachgegangen und haben uns zeitlich in das Jahr 1663 zurück versetzt, in eine Epoche da Robert Hooke [1635-1703] in London der Royal Society ein Instrument präsentierte mit dem man die Luftfeuchtigkeit bestimmen konnte und sich dabei Emanuelle Maignans [1601-1676] Hygroskop aus dem Jahr 1648 zur Vorlage nahm. Alle kennen wir Hookes bekannten Kupferstich in seiner Micrographia aus dem Jahre 1665, der das Instrument dann erstmals zeigt (bitte auf das Barometer links klicken!). Rainer hat sich in Madeira nach "Flug-Hafer lat. Avena fatua" umgesehen und und ist auch fündig geworden. Er hat daraus eine Granne seziert und sie wechselweise feuchter und trockener Luft ausgesetzt und siehe da die Granne reagierte spontan (siehe die Mikroskopfotos). Was lag nun näher, als dass er mittels einer transparenten Dose ein Hygrometer-Modell baute. Gesagt getan und jetzt wurde es erst richtig spannend. Wir sind mit diesem Modell an geradezu sensationelle Bilder gelangt, die wir unseren FaW-Freunden und Sammlern nicht vorenthalten wollen, zumal wir sie auch in unserer geplanten Broschüre in dieser Form und Vielfalt nicht mehr werden zeigen können. Denn wo auf der Welt haben Sie schon einmal die Reaktion einer Hafergranne auf Änderung der Luftfeuchtigkeit in solch einprägsamen Bildern gesehen? Quasi eine Welt-Uraufführung, da müssen wir uns schon selber loben. Die Regie führte übrigens Rainer Holland. Aber sehen Sie selbst! Die Datei umfasst 13,5MB (!) mit Ton und Sie brauchen den Quick-Time-Player dazu! Einfach sensationell und ein Beweis dafür, dass ein Hafergrannenhygroskop besser als sein Ruf, zwar zeitlich begrenzt, aber sehr wohl und unglaublich spontan funktioniert. |
| 29.05.2010 |
(stoe) Alte Kataloge, bitte unbedingt melden.... Damit ich nun nicht alleine Nutznießer dieses Schatzes bleibe, plane ich in den nächsten Monaten, die in meinem Besitz befindlichen Kataloge und die mir zur Verfügung gestellten Exemplare befreundeter Sammler zu scannen und auf einem gemeinsamen Datenträger zu katalogisieren. Heute daher meine Frage an alle Freunde dieser Homepage: "Haben Sie vielleicht noch einen interessanten Katalog zu unserem Thema?" Wenn Sie über keinen Scanner vefügen, so ist das auch kein Problem. Es hilft Ihnen jeder Copyshop, bzw. ich erledige diese Arbeit auch gerne für Sie. |
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20.05.2010 >140 |
(stoe) Sind es wirklich Thermometer oder lediglich
elektron. Temperaturanzeigen..? Ich habe mir mal die Mühe gemacht, das Internet nach großen Thermometern abzusuchen und musste dabei feststellen, dass gerade dieser Tage, am 5. Mai auf der Shanghai-Expo, das momentan "weltweit größte Thermometer" mit 163m in Betrieb ging. Es ist am Kamin eines Kraftwerks befestigt und setzt voll auf die Elektronik. Zuvor galt lange Zeit das Baker-Thermometer am Rande des Death-Valley in Kalifornien , mit seinen 40,9m, als das Größte. In Barcelona in Spanien hat sich 1956 die Firma Cottet-Optic an ihrer Fassade ein ausgesprochen schönes Neon-Thermometer mit 22m Länge anbringen lassen, das einst von der Firma Juchheim in Fulda für 500 DEM geliefert wurde. Es funktioniert noch immer und ist mittlerweile zum Wahrzeichen dieser Einkaufsmeile geworden. Der Museumsturm des Deutschen Museums in München machte in den 20er-Jahren Furore, zeigt er doch auf drei Seiten weithin sichtbar die aktuellen Messwerte für den Luftdruck, die Luftfeuchtigkeit, den Wind und die Temperatur. Das Thermometer wurde von der Firma Fuess in Berlin gebaut, basiert auf einer Widerstandsmessung und wurde 1928 in Betrieb genommen. Die Skalenlänge wird mit 22m angegeben. Ebenfalls in den 50iger-Jahren erhielt das Philips-Gebäude in Kopenhagen, eine Thermometerskala mit einem "Wetterspiel" als Bekrönung. Die Länge der Skala lässt sich auch hier nur schätzen. Ich meine aber, an Hand der Größenverhältnisse müssten so circa 15m, einigermaßen hinkommen. Soeben habe ich davon noch eine attraktive Nachtaufnahme erhalten. Es gehört daher ganz klar der elektronischen Fraktion an. Hinzu kommen die drei kleinsten Großthermometer. Technisch könnten alle Drei eigentlich Flüssigkeitsthermometer sein. Das von Gernrode im Harz wird im Guinnes-Buch der Rekorde dann auch als"Größtes Holzthermometer" geführt und misst 7,45m. Umso größer war meine Entäuschung als ich erfahren musste, dass es über LED's funktioniert. Die anderen Beiden stehen in Fernost. Eines in China an der Seidenstrasse östl. von Turphan, mit circa 5,7m, das Zweite im japan. Skigebiet am Mt. Yotei (der Ski allein ~4,0m). Auf welcher Basis die funktionieren, weiß ich leider nicht. Daher heute meine ganz konkrete Frage: Wer verfügt über
das größte bzw. längste Flüssigkeits-Thermometer
mit Kapillare in Deutschland/ Europa / der Welt? |
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17.05.2010 >137 |
(stoe) Fotowettbewerb 2010 Halten Sie die Augen offen, denn wir suchen das "Größte öffentliche Zeiger-Barometer". Zücken Sie bitte ihre Kamera und dokumentieren Sie es mit einem guten Foto. Standort, Zeit und Abmessungen des Instrumentes, bitten auch notieren und gleich an uns weitergeben. Die drei uns bereits bekannten Baros in München, Amsterdam und Vichy treten dabei außer Konkurrenz an. Bei mehreren gleichen Fotos gilt der Termin des Eintreffens. Am Ende der Reisezeit (Einsendeschluß 31.10.2010)
prämieren wir den größten öffentlichen Barometer bzw. dessen Fotografen,
mit einer Flasche feinstem franz. Champagner. Der Rechtsweg
ist wie immer ausgeschlossen. |
| 15.05.2010 |
(stoe) Samstag 10.00 Uhr MESZ, 1014hPa, bei
8,2 Grad Celsius und 95% r. F. - mir reichts... Dabei ist dem Flohmarkt ein Vergnügungspark angeschlossen der mit viel Getränkeausschank, Fahrgeschäften und Musikgruppen die Besucher zum Verweilen einladen soll. Es macht einem heuer aber so garnicht an. Hinzu kommt, dass mittlerweile die Suche nach hist. Wetterinstrumenten für den gehobenen Anspruch, auf den üblichen Flohmärkten der Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleichkommt. Man kann zwar nie wissen, aber am PC ist es mit Sicherheit effektiver und wärmer. Daher muss ich noch gut überlegen, ob ich mir nachher noch rasch eine Winterjacke überwerfe und mich ins Geschehen stürze. 16.30 Uhr. Nun bin ich beim alten Uhrmacherwerkzeug doch noch so richtig hängen geblieben. Eine fast neuwertige Triebnietmaschine von Boley, mit kompletten Punzensatz hat meine Aufmerksamkeit gefunden. An Baros, Thermos und Hygros war das Angebot aber wie erwartet, mehr als bescheiden. |
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13.05.2010 >133
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(stoe) Der weltweit einzige, regelmäßig
erscheinende, zweisprachige Katalog für Sammler wiss. Instrumente... Das Ehepaar Perret ist das ganze Jahr über weltweit auf der Suche nach Objekten, die sie in ihrem Geschäft, auf ihrer Website oder im Katalog uns Sammlern präsentieren können. Das Spektrum reicht dabei von der Meteorologie über alte Brillen, Wiegen und Messen, Geodäsie und Marine, Mikroskope, alte Fotographie, bis zur Medizin und Pharmacie. Das Ladengeschäft ist dann auch ein köstliches Sammelsurium der Wissenschaften und jederzeit einen Besuch in Genf wert. |
| 11.05.2010 >131 |
(stoe) Mit Freunden lässt es sich gut feiern...
Alle waren Sie gekommmen, um bei gutem Essen und Trinken nochmals ihre Gedanken auszutauschen und Aktuelles zu erfahren. Auch der Bürgermeister, Herr Günther Irrgang, übrigens der Bruder des Museumsleiters, gesellte sich mit Gattin, frisch aus dem Urlaub kommend, noch zu uns. So war zu hören, dass die Schule in Geraberg frei
wird und das Museum sich dann vergrößern könne. Für Konkretes ist
es allerdings noch zu früh. Auch ist ein "Klimapfad" vom Land
Thüringen bezuschusst worden, der über einige Stationen hinweg schließlich
beim Museum enden und dann mit dem "Größten Flüssigkeitsthermometer
der Welt" überraschen soll. So tut sich immer was in Geraberg und Sie sollten vielleicht für ihren Sommerurlaub einen Abstecher nach dort einplanen! |
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10.05.2010 >130 |
(stoe) Das Thermometermuseum rief zur Vollversammlung
and Viele kamen... Der übernahm dann pünktlich um 20.00 Uhr das Wort und referierte in seiner bekannten unterhaltsamen Art zum Thema "Die Entwicklung des Hygrometers". Dabei spannte er den Bogen von den Arabern im Jahre 1000 n.Chr. über Nikolaus von Kues (um 1450), Leonardo da Vinci (um 1480), bis hin zum ersten Hygroskop mit einer "Strichskala" im Jahre 1626. Erst Nikolaus von Kues (1401-1464), ein deutscher Gelehrter und Kardinal, griff 1450 den Faden wieder auf und sponn ihn sogar noch weiter, indem er erstmals zu bedenken gab, man könne über das Wägen der Luft, sogar "....wahrscheinlich Voraussagen über das Wetter machen". Man beachte das Datum: 13. September 1450! Auch das Universalgenie Leonardo da Vinci (1452-1519) machte sich Gedanken zur Feuchtemessung und brachte diese erstmals in der Form von 2 Skizzen zu Papier. Man erkennt zwei Balkenwaagen. Eine in Gestalt eines Dreiecks, die Andere in der Form einer Scheibe. Rainer Holland hat sie minutiös rekonstruiert und dabei festgestellt, dass die Dreieckswaage niemals funktionieren konnte, da der Schwerpunkt des Systems weit unter der Kippachse liegt. Es bedarf einer Gewichtsveränderung im Gramm-Bereich damit sich der Waagbalken überhaupt bewegt. Das Modell mit der Scheibe allerdings, kann mit heutigem Knowhow so leichtgängig gefertigt werden, dass im Milligramm-Bereich gemessen werden kann. Ob die Entwürfe da Vincis zu seiner Zeit realisiert wurden ist unwahrscheinlich und nicht überliefert. Die beiden Funktionsmodelle sind jedenfalls im Rahmen der ständigen Ausstellung im Thermometer- und Wettermuseum Geraberg zu sehen. Dieser Vortrag ist als Einstiegskapitel in die "Geschichte der Hygrometer" geplant, die momentan von Rainer Holland und Gerhard Stöhr geschrieben wird und möglicherweise als Museumsbroschüre erscheinen soll. Über den Stand unserer Arbeiten, konnte ich die Anwesenden im Anschluß daran, in Wort und Bild informieren. |
| 02.05.2010 |
(stoe) Ab 65-70% relativer Luftfeuchtigkeit wird
es kritisch... Deshalb gehört eigentlich in jede Garage ein Thermometer und ein Hygrometer, vielleicht auch in Kombination. Aber hängen Sie das Instrument nicht einfach an die kalte Wand, sondern montieren Sie es auf ein Styropor-Polster bzw. hängen es mitten im Raum auf. Sie erhalten sonst weder die richtige Raumtemperatur, noch die korrekte Luftfeuchtigkeit. Eine Min/Max-Funktion wäre für eine längerfristige Überwachung auch sehr hilfreich, ist aber was die Feuchtigkeit anbetrifft, nur bei digitalen Hygrometern zu haben. |
| 29.04.2010 |
(stoe) Testen Sie mal ihre Hygrometer... Nehmen Sie dazu eine nass ausgewrungenes Tuch und schlagen Sie darin ihren Testkandidaten für ca. 2 Stunden ein. Danach sollte das Instrument 95 bis 98 Prozent rel. Luftfeuchtigkeit anzeigen. Tut es das nicht, dann bitte an der Einstellschraube nachjustieren. Bei Fadenhygrometern mit synth. Elementen (meist erkenntlich an der linearen Skala) kann diese Prozedur entfallen. Sie sind daher ideal für alle Innenbereiche. Mein elektron. Digital-Hygrometer, von dem ich bisher soviel gehalten hatte, überraschte mich übrigens nach 2 Stunden mit 77% r.F. Erst nach 4 Stunden, also mit einer doppelt so langen Reaktionszeit, zeigte es die geforderten 95% an. Ich werde es daher nochmals im Komfortbereich testen. Da allerdings lieferte es äußerst korrekte Ergebnisse! Aber Vorsicht! Meine wirklich historischen Hygrometer habe ich nur getestet, nachjustiert habe ich sie nicht, um nichts zu beschädigen. |
| 19.02.2010 |
(stoe) You are not authorized to view this page... Keine Sorge, Sie wurden nicht etwa auf einen Index gesetzt. Nein - es scheint ein allgemeines Problem zu sein, dass die daran beteiligten Antiquitäten-Händler hoffentlich bald in den Griff bekommen sollten |
| 16.04.2010 |
(stoe) Herje, herjemine... In diesem Fall konterkarriert die Natur ein von Menschenhand gemachtes, völlig unsinniges Gesetz der Brüsseler Bürokratie. Aber, - wer bitte hätte auch an so etwas vorher denken können? Bürokraten? Das ist sicher zuviel verlangt. |
| 13.04.2010 |
(stoe) Schauen Sie mal rein... Die Homepage ist gut gemacht, listet die Händler entsprechend ihrem Angebot auf und verzweigt über Direktlinks zu deren eigenen Homepages. Natürlich ist für uns die Rubrik: Clocks, watches & scientific instruments die Interessanteste, aber auch sonst ist das Angebot ein wahres Eldorado für den Antiquitätenfreund. Ein volles Programm für einen regnerischen Sonntag-Vormittag. http://www.bada.org/ |
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05.04.2010 >095 |
(stoe) Klein und fein... Es ist eine Miniatur-Taschen-Sonnenuhr mit Hg-Thermometer in einem fein gedrechselten Elfenbeindöschen. Gefertigt wurde sie von T. Straight - London um 1840. Die Sonnenuhr ist zentral unter einer Mini-Glaskuppel angeordnet. Das Thermometer läuft darum herum und ist in Fahrenheit skaliert. Es ist nur verständlich, dass solch eine Kostbarkeit einen angemessenen Preis hat. Aber sehen Sie selbst. |
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04.04.2010 >093
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(stoe) Hygrometer nach Koppe..... In dieser Zeit kam er mit den verschiedensten wissenschaftlichen Instrumenten in Berührung, so auch mit den Barometern und Höhenmessern. Dabei lernte er die Firmen Hermann & Pfister in Bern, wie auch Hottinger-Goldschmid in Zürich kennen und schätzen. Aus seiner Feder stammt auch die Broschüre aus dem Jahre 1877: Die Aneroidbarometer des Jakob Goldschmid. Auch das nach ihm benannte Hygrometer stammt wohl aus den ausgehenden 70er-Jahren. Es ist ein Haarhygrometer klassischer Bauart mit Thermometer(n), in einem verglasten Blechgehäuse. Vor die Blechrückwand lässt sich zur Eichung ein mit Gaze bespannter Metallrahmen einsetzen, der mit dest. Wasser benetzt wird. Im Gehäuse sättigt sich daraufhin die Luft in kürzester Zeit auf 100% und bildet eine "Feuchte Kammer". Das Instrument kann jetzt mittels eines Schraubendrehers durch ein Loch in der Frontscheibe, auf 100% eingestellt werden. Zur eigentlichen Feuchtemessung wird dann Glas und Rückwand entfernt. Diese Hygrometer setzten sich im letzten Quartal des 19.Jh. rasch durch und fanden noch bis weit ins 20. Jh. ihre Liebhaber. Den Lebenslauf dieses verdienten Wissenschaftlers hat seine Frau veröffentlicht. Siehe dazu. |
| 03.04.2010 |
(stoe) Betr. Hygrometrie... Deshalb habe ich dieser Tage die Bilder der Absorptionshygrometer neu geordnet und die Beschreibungen, was auch die zeitlichen Einordungen anbetrifft, neu überarbeitet. Schauen Sie mal wieder rein. Wenn Sie aber selbst ein schönes altes Hygrometer besitzen, sollten Sie nicht lange zögern und uns ein Bild davon schicken. |
| 02.04.2010 |
Schöne und sonnige
Osterfeiertage!
A very happy and sunny Easter! Des Joyeuses Fetes de Paques! Gerhard Schmiegel - Jens Heling - Gerhard Stöhr - Warren D. Harris |
| 28.03.2010 |
(stoe) Ein "offenes Zifferblatt"... Unser Blick wandert hinein und erkennt z.B. ob es sich um ein qualitätvolles oder einfach gearbeitetes Werk handelt. Verfügt es über nur eine Membran oder ist sie doppelt vorhanden, groß oder klein, älter und verlötet oder schon jünger, elastisch aus Beryllium und verschweißt. Handelt es sich um ein frühes Werk mit externer Feder oder um ein solches mit einer C-Feder. Intern gefederte Membranen lassen sich wiederum in zwei Grundtypen einteilen. Erstens der "Redier-Typ" mit Zahnsegment und zweitens, der wie gewohnt mit "Wippe und Kette". Schauen Sie mal wieder in unseren Werke-Katalog. Vielleicht lässt sich hier auch schon der Hersteller erfahren. Alterungserscheinungen lassen sich zumeist auch erkennen. Vernickelte oder vergoldete Werke sind eine wahre Augenweide für den Sammler, Flugrost gehört aber sicher nicht hinein. Das sind alles Äußerlichkeiten, entscheidend ist am Ende die Funktion. Ob es sich um einen "Blender" handelt, erfahren Sie durch Testen mittels Plastiktüte. Bei Frauen ist das nicht so einfach. |
| 25.03.2010 |
(stoe) Habenicht & Holland melden sich zurück... Diese Dauerausstellung wird am Freitag, den 07.05.2010, mit einem Vortrag von Herrn Habenicht feierlich eröffnet und ist dann ab Montag, den 10.05. der Öffentlichkeit zugänglich. Ein Besuch lohnt sich immer! Wir, die FaW, haben danach die Erlaubnis zur Veröffentlichung dieses höchstinteressanten Manuskripts. Sie dürfen daher schon mal gespannt sein. |
| 23.03.2010 |
(stoe) Parallaxenfehler... Um ihn zu vermeiden, sollten Sie möglichst senkrecht auf den Zeiger ihres Baros schauen und dabei vielleich kurzfristig ein Auge schließen. Eine Spiegelskala kann auch sehr hilfreich sein. Man bringt einfach den Zeiger und sein Abbild im Spiegel zur Deckung. Auch die senkrechte Beleuchtung mit einer Taschenlampe und das Ausrichten auf den Schatten erfüllt den gleichen Zweck. |
| 20.03.2010 |
(stoe) Ein gesalzener Protest.... Im Rahmen der Einführung von "Nährwertprofilen" sollte mit der "Health- Care-Verordnung" den Bäckern eine Verringerung des Salzgehaltes an Brezeln, Laugenwecken und Seelen (!) aufoktruiert werden. Es sollten Grenzwerte festgelegt werden. Da muss man erst mal drauf kommen. Ein Sturm der Entrüstung ging durch's Land und hatte
vorläufig Erfolg. Nährwertprofile soll es nicht geben. Die Verordnung
verschwand in einem Ordner zur Wiedervorlage in 6 Jahren. |
| 18.03.2010 >077 |
(stoe) Wenn es denn dumm läuft... Was für den Käufer ein Schnäppchen, war für den Verkäufer wohl ein Desaster. Das Instrument, halb Gefäß- halb Radbarometer, ist zwar Geschmacksache, aber für den Fachmann ganz klar ein Vielfaches Wert. So schlecht kann ein Zustand garnicht sein, dass ein solch niedriges Gebot gerechtfertigt wäre. Das scheint mir generell ein Problem der momentan grassierenden niedrigen Startpreise zu sein. Man lockt zwar damit Leute an, aber der Einlieferer ist, bei geringem Interesse, letztlich der Gelackmeierte. Stellt sich mir die Frage, inwieweit dieser im
Vorfeld gut beraten wurde? Unwissenheit wird man dem Auktionshaus
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| 17.03.2010 >076 |
(stoe) Wussten Sie es schon... So wurden die Gehäuse in der Art einer Trommel als französische Form (boite francaise oder tambour), in der sich nach hinten zylindrisch verjüngenden Form, als amerikanische Form (boite americaine), die mit mehr Sicken als englische Bauform (boite anglaise) und schließlich die zylindrische mit Sicken als russische Bauform bezeichnet. Lufft unterschied dies erstmals in seinem Katalog von 1891. Ich habe diese Einteilung aber auch noch später (~1905) in französichen Katalogen (die russische Form) gefunden. Seine Werke unterteilt Lufft in "Holosterik Werke", mit C-Feder und "Amerikanerwerke", die mit der internen Feder. Erstere sind uns ja bekannt, woher die Zuschreibung der Werke mit interner Feder an die USA herrührt muss wohl ungeklärt bleiben! |
| 15.03.2010 |
(stoe) Heute ist "Samstag der 13.03.2010,
11.00 MEZ" Reduziert man diesen Wert auf 0 Grad und rechnet
in hPa um, dann kommen 1027,05 hPa heraus. Gar nicht schlecht!
Die Isobarenkarte vom Naval Research Laboratory prognostiziert um 06.00 Uhr ZULU-Time, was 07.00 MEZ entspricht, für meine Region, erstaunlich genaue Druckwerte zwischen 1026-1028hPa. Diese IT-Adresse hinkt zwar zeitlich immer etwas nach, ist aber eine gute Empfehlung einen Barometer zu kontrollieren. Roland Roth's Oberschwäbische Wetterstationen messen im Umkreis von 50km alle zwischen 1024,4 bis 1028,3hPa. Legt man nun eine Messtoleranz von +/-2 hPa zu Grunde,
so liegt lediglich meine Labormessstation aus Ebay, für die
ich vor wenigen Wochen nur ein paar EUROS gezahlt habe und das Marinebarometer
außerhalb der gesetzten Grenzen. Das Marinebaro habe ich gleich nachjustiert,
die Elektronik muss noch etwas warten. |
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13.03.2010 >073 |
(stoe) Daniel Quare im Landesmuseum-Mannheim...
Auf Ebene B fand ich dann das Gute Stück aus dem Physikalischen Kabinett des Kurfürsten in räumlicher Gemeinsamkeit mit einem Gefäßbarometer an einem Tripoid von Jesse Ramsden (1731-1800). Leider macht es einen recht traurigen Eindruck. Die Elfenbeinhaut ist an verschiedenen Stellen gerissen, das Kapillarrohr ist gebrochen und auch der Messingaufsatz für das Rohrende fehlt oben. Es müsste daher ganz dringend fachmännisch restauriert werden. Im übrigen sind die Bemerkungen auf dem Zifferblatt in Französisch eingraviert, was selten vorkommt. |
| 11.03.2010 >070 |
(stoe) "Jugend forscht 2010" Landesauscheidungen
für Hessen... 28 junge Forscherteams mit ihren betreuenden Lehrern stellten ihre Arbeiten der Jury vor und warteten gespannt auf deren Beurteilung. Vom "stinkfreien Mülleimer" eines Neunjährigen, über die "Archäometeorologie" der Hanauer Gruppe, bis zur "Tonerzeugung mittels Hochfrequenzplasmas", waren die Themen anspruchsvoll und breit gestreut. Unsere junge Forschergruppe mit Seen Heesch (16), Katharina Schmitt (16) Saskia Pampuch (16), sowie Herrn Dr. Peter Centner, alle von der Otto-Hahn-Schule in Hanau, präsentierten in zeitgenössischem Outfit langjährige Temperaturreihen (1798-1813) des Apothekers Philipp Gärtner im Context mit anderen vergleichbaren Temp. Messreihen der Zeit und erhielt dafür einen Ehrenpreis. Wir gratulieren! Siehe auch meinen Bericht mit NEWS vom 21.02.2010. |
| 06.03.2010 |
(stoe) Ziemlich versteckt, aber dennoch gefunden... |
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04.03.2010 >063
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Richer, Jean Francois (1743-1820) Alle Instrumente aus seiner Hand sind an der Signatur
" Richer a Paris" leicht zu erkennen. Wir konnten
dieser Tage ein längeres Thermometer aus Messing aus seiner
Werkstatt erwerben. |
| 03.03.2010 |
(stoe) Eine ganze Barometersammlung für 3.000 EURO...
Ein einziger Bieter, vielleicht der Verkäufer selbst, erhielt schließlich den Zuschlag. Was ist von solchen Angeboten zu halten? Ist es eine Gelegenheit oder der Auslöser für jede Menge Stress und Ärger? Man weiß es nicht vorher. Die Chancen stehen 50:50. Ein solches Angebot, ohne exakte Beschreibung der damit verbundenen Leistung, ist in der freien Wirtschaft völlig undenkbar. Deshalb ist jeder gut beraten der von solchen nicht genau definierten Geschäften grundsätzlich die Finger lässt. Es sei denn, er hat Gelegenheit die Sammlung vor Ort zu sichten. |
| 02.03.2010 |
(stoe) Die ARD - und das Wetter... Die ARD zeigt diesen Wandel in 17 Bildern. |
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28.02.2010 >059 |
Wandspiegel mit Wetteranzeige, 18.Jh.... Ein FaW-Freund war ebenfalls daran interessiert, zumal ein Startpreis von 300,00 € dazu geeignet war Hoffnungen zu wecken, wenn denn das Publikum vielleicht wenig sachkundig wäre? So hielt ich mich auch mit meinem NEWS-Report zurück um ja keine "schlafenden Hunde" zu wecken. Unsere Rechnung ging nicht auf. Die Hunde mussten nicht geweckt werden, denn sie waren schon hellwach. Glückwunsch dem erfolgreichen Bieter und an das Auktionshaus. Man darf gespannt sein ob es ein Händler war. |
| 24.02.2010 |
(stoe) Erfolgreich abgelenkt... Darin befanden sich die handschriftlichen Wetteraufzeichnungen des Apothekers Gabriel Gärtner (1798-1812) für die Zeit 1798-1812, also insgesamt über 15 Jahre. Das Forschungsprojekt war geboren. Einmal von der Materie infiziert, interessierte ich mich selbst für weitere frühe Messreihen des 17. und 18.Jh. und deren Beobachter. Dabei waren mir die Arbeiten von Gustav Hellmann und Walter Lenke eine große Hilfe. Sehen Sie dazu meine verdichtete, chronologische Aufstellung mit allen für uns relevanten Details. Interessant sind die dabei benützten Thermometer. Mit Hilfe meiner Grafik aus dem Jahre 2005 ist es mir gelungen einige der Instrumente an Hand der Messdaten zu indentifizieren. Dabei musste ich feststellen, dass die von Walter Lenke 1961 in seiner Arbeit zur Bestimmung der alten Temperaturwerte von Algöwer und Camerarius angewandte Methode, über die Häufigkeitsverteilung an die Celsius-Grade zu kommen, insbesondere in den Extrembereichen zu starken Abweichungen führt. Siehe dazu meine Grafiken! Auch habe ich mich schon einmal vor einigen Jahren mit der Materie befasst. |
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21.02.2010 >051 |
(stoe) Archeometeorologie - dem Klimawandel auf
der Spur.... Auslöser zu dieser Arbeit waren alte meteorologische Aufzeichnungen des Apothekers Gottfried Phillip Gärtner, die im Archiv der Wetterauischen Gesellschaft zu Hanau gefunden wurden. Eine echte Sensation! Der Apotheker hatte in der Zeit von 1798 - 1813 akribisch jeweils dreimal am Tag, den Luftdruck, die Temperatur, die Windrichtung und weitere Angaben zur Witterung notiert. Die Schüler transponierten nun diese rund 62.000 Einzelwerte in Excel-Tabellen, wobei natürlich die alten barometr. Zollangaben in zeitgemäße Hektopascal umgerechnet wurden. Hierbei konnten die FaW ihre Erfahrung mit einbringen. Das Ergebnis ist eine interessante, graphische Klimareihe die nur mit einer Lücke von wenigen Jahren an die Messdaten der vom Kurfürst der Pfalz und Bayern Karl-Theodor 1780 gegründeten "Societas Meteorologica Palatina" anschließt. Diese hatte im Dezember 1792 ihre Tätigkeit eingestellt. Vielleicht war das auch der Grund warum sich Gärtner
dazu berufen fühlte diese Messreihen fortzuführen. Mannheim und Hanau
sind schließlich gerade mal 90km Luftlinie voneinander entfernt. |
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19.02.2010 >049
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(stoe) Ein wirklich ganz außergewöhnliches
frz. Hg-Barometer... Und tatsächlich, es ist ein franz. Radbarometer, möglicherweise ein Unikat, das wohl für wissenschaftliche Zwecke gebaut wurde. Es ist 130cm lang, 51cm breit und das Zifferblatt hat einen Durchmesser von sage und schreibe 42cm. Ein Größeres habe ich noch nie gesehen. Der Tendenzeiger am Zifferblattrand wird über einen Knopf mittels Getriebe und Zahnkranz eingestellt. Die Zeigerachse ruht auf zwei leichtgängigen, zahnlosen Rädern und entlasten so die Zeigerwelle. Der Messbereich des versilberten Zifferblatts umfasst lediglich 2 Zoll, was theoretisch eine enorme Ablesegenauigkeit bedeutet. Der Korpus ist aus furnierten und poliertem Mahagoni. Die Empire-Lunette aus Messingguss zeugt von großer Sorgfalt. Eine wahre Augenweide für uns Sammler. Wir bedanken uns bei Herrn Jongerius für seine freundlichen Informationen. Er ist für Restaurationen, die auch feinmechanisches Können erfordern, zweifellos eine erste Adresse. Das Instrument sucht jetzt einen neuen Besitzer! |
| 18.02.2010 |
(stoe) Die Wetterinstrumente sind in EBAY absolut
sicher versteckt... Es gibt da tatsächlich eine eigene Kategorie "Wettergeräte", man muss sie nur finden. Und das geht folgendermaßen: Antiquitäten & Kunst > Technik & Photografica > Wissenschaftliche Instrumente > Wettergeräte, mit den Unterkategorien: Barometer - Thermometer - Sonstige. Probieren Sie es aus! |
| 16.02.2010 |
(stoe) Thermometer zu sammeln ist ein interessanter
aber harter Job..... Sucht man in Ebay-Deutschland nach Thermometern und selektiert durch Ausschluss einiger Merkmale, so werden immer noch über 18.000 Artikel gelistet, die man dann Objekt für Objekt sichten muß. Es ist sehr aufwändig hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Das frustet enorm, - zumal der Erfolgsfaktor dann letztlich im Promillebereich liegt. Der Rest ist für den Sammler uninteressant. Im Internet sieht es nicht viel besser aus. Nur für ganz wenige Händler existiert dieses Produkt überhaupt. Spezielle Thermometersammler gibt es daher in Deutschland auch nur ganz wenige. Man kann sie möglicherweise an zwei Händen abzählen. In den USA sieht das offensichtlich besser aus. Immerhin gibt es dort schon seit vielen Jahren einen eigenen Thermometer-Collectors-Club, mit einem Präsidenten namens Mr. Warren Harris, der alleine schon eine Sammlung von über 600 historischen Thermometern in die Waagschale bringt. Darüber hinaus gibt es den "Thermometerman" der ein kleines Privatmuseum mit über 3.500 Thermometern unterhält. Allerdings sammelt Mr. Richard T. Porter völlig ungeordnet alles was nur eine Thermometerskala trägt. Seine Sammlung ist für den Antiquitätenfreund daher weniger interressant. Auch gibt es in den USA seit 2001 ein Paperback von Merrit Curtis zum Therma: Werbethermometer. Abgesehen von den bibliophilen Veröffentlichungen ist das aber schon alles. Es mangelt an einem modernen Buch für den Sammler. Daher wäre es für die FaW äußerst reizvoll
und die einmalige Gelegenheit, jetzt auf der Basis der Harris-Sammlung,
zusammen mit unseren eigenen Instrumenten und ggfls. Unterstützung
aus Geraberg, dieses längst fällige Buch zu realisieren. Mal abgesehen von der realen Zahl der Interessenten an solch einem Buch, sind es erstens der zeitliche Aufwand und zweitens die dafür notwendigen Kosten. Lassen Sie uns die Angelegenheit deshalb in einer ruhigen Stunde überdenken.. |
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06.02.2010 >037 |
(stoe) Alles andere denn eine halbe Sache... Der Hersteller lässt sich nur vermuten. Betrachtet man die kleine Zeigerplatine oben, so könnte es von Naudet stammen, während die untere Platine Elemente von Breguet zeigt. Aber das wäre zugegeben eine etwas seltsame Constellation und ist eher unwahrscheinlich. Wir werden es daher nie erfahren. Verkauft wurde es von J. Neuhöfer am Kohlmarkt in Wien und es ist ganz sicher eine Bereicherung unseres Museums. |
| 05.02.2010 |
(stoe) Innovacelli ein neuer Barometertyp...?
Dazu wurde ein 8er-Membranensatz mit einer Flüssigkeitskapillare kombiniert. Also, wenn Sie so wollen ein weiteres Hybridbarometer. Erstmals vorgestellt wurde es im Innovationszentrum von Limburg am 09.12.2009. Allerdings ist auf dem Foto die Funktion des Barometers schlecht zu erkennen. Daher hatte ich die Firma Dingens angeschrieben und um Informationen gebeten. Leider steht eine Antwort bis heute aus. Nun gibt es seit einigen Tagen ein neues Foto, das mehr über die Funktion aussagt. Man darf jetzt gespannt sein, wann es käuflich sein wird. Wie heißt es doch so treffend: Not macht erfinderisch. Wir gratulieren! P.S. 19.02.2010 Zwischenzeitlich haben wir Nachricht aus Beverlo. Das neue Barometer wird erst im Mai/ Juni lieferbar sein. Ein Preis ist auch noch nicht bekannt! |
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04.02.2010 <035 |
(stoe) Improved Weather Indicator nach Hardy
& Padmore... Natürlich war Alles was sie fertigten aus Gusseisen,
so auch unser heutiges Objekt, das ich bei Die Funktion ist rasch erklärt: Ein Glasrohr mit geschlossenem Gefäß oben, reicht senkrecht in ein offenes Gefäß unten. Die Schale wird gefüllt und das Wasser dann über ein Ventil am oberen Gefäß angesaugt und "auf Höhe" eingestellt. Einfacher geht es nicht mehr! Es ist dann auch kein Präzisionsinstrument, schon eher die englische Ausgabe des Holländ. Wetterglases. |
| 03.02.2010 |
(stoe) Säkulärer Nullpunktsanstieg... Diese Zunahme kann durchaus ein halbes Grad ausmachen. Für den Hausgebrauch vielleicht unbedeutend, für langfristige Klimareihen jedoch nicht vernachlässigbar. Herr Dr. Peter Winkler vom Hohenpeißenberg-Observatorium
untersucht dieses Phänomen seit einigen Jahren an alten Quecksilberthermometern
aus dem 19. Jh. Lesen Sie dazu seinen Artikel aus den |
| 30.01.2010 |
(stoe) Vorsicht - Fake... Es sieht von der Größe und der Machart aus, wie die Frontseite eines verkürzten Hg-Radbarometers nach Amontons, das irgendwann in den letzten 150 Jahren in ein Aneroidbarometer umgebaut wurde. Das schöne Porzellanzifferblatt mit den Emaille-Cartouchen vermerkt als Maker ein Firma "Lefebure" in der "rue de Montmerency 15". Die Strasse gibt es in Paris, ein Maker Lefebure ist dagegen unbekannt. Aber es gibt eine sehr renommierte Werkstatt aus dem 18. Jh., welche in der Zeit von etwa 1780-1840 ebensolche Barometer für teures Geld gebaut hat. Deren Name: > [Jean-Noel] Lerebours<. Wer nun meint, der Verkäufer habe sich beim entziffern des Namens geirrt und das >r< vielleicht für ein >f< gehalten und er käme auf diese Weise günstig an einen echten >Lerebours< den man nur in seinen ursprünglichen Zustand zurückbauen müsse, liegt falsch. Der Name lautet definitiv "Lefebure", hat mir der Verkäufer auf Anfrage mitgeteilt. Lerebours war auch nie in der genannten Strasse etabliert. Ein Umbau ist vielleicht möglich, aber das Ergebnis wäre eine Fälschung, die schon im 19.Jh. ihren Ursprung nahm. Also nichts von wegen 2.000 -3.000,- US$. Das Instrument stammt auch nicht aus dem 18.Jh. wie beschrieben, sonst wäre es ja kein Aneroid. Der Verkäufer hat auch zwischenzeitlich seinen Preis halbiert. Mit den momentan geforderten 500,- Dollar ist das Aneroid-Barometer ganz sicher angemessen bezahlt. Schnäppchen fallen eben nicht vom Himmel! |
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28.01.2010
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(stoe) Wir haben ab sofort einen eigenen Korrespondenten
in den USA..... Seine Kollektion verfügt über mehr als 600 Exemplare (!) und dürfte damit eine der größten Sammlungen historischer Thermometer weltweit sein. Mit seinen 69 Jahren möchte er seine Sammlung allerdings nicht mehr weiter ausdehnen, sondern ganz im Gegenteil, sie mittelfristig verkaufen. Auf diese Weise haben wir uns kennengelernt. Mr. Harris wird uns also fortan einmal im Monat mit seinem >Harris-Sammlerbrief< über das Geschehen in den Vereinigten Staaten informieren. So erweitern wir unseren eigenen Horizont und schaffen eine Verbindung zu den Sammlerkollegen in der "Neuen Welt". Heißen wir Ihn willkommen in unserem Team und senden gleichzeitig die besten Wünsche an unsere Sammlerfreunde in den USA! |
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27.01.2010 >027 |
(stoe) Ich war gerade mal wieder im Internet bummeln...
Es ist immer das Gleiche, außergewöhnlich lange Thermometer wirken sich schon seit jeher erhöhend auf meinen Blutdruck aus. Deshalb fiel mein Auge auch gleich auf ein franz. Thermometer aus der Werkstatt von Etienne Lenoir - Paris (1744-1832). Ein Prachtexemplar aus dem 18.Jh., skaliert in Centigrad
und Reaumur und sage und schreibe 75cm lang. |
| 23.01.2010 |
(stoe) Harris - Thermometer - Collection zurückgezogen... Zwischenzeitlch wurde die für 26.01.2010 angesetzte EBAY-Auktion gecancelt! |
| 20.01.2010 |
(stoe) Die Harris - Thermometer-Collection wird
in Ebay angeboten... Mr. Harris hat nun offensichtlich in den vergangenen 35 Jahren mehr als 600 Thermometer (!) zusammen getragen und möchte sich heute möglichst in einem Rutsch davon trennen. So weit, so gut, - wenn da der Preis nicht wäre. Er geht dabei von einem Komplettpreis von ca. 300.000,- US$ aus. Sie haben recht gelesen, das sind pro Thermometer rein rechnerisch 500,- US$. Warten wir es ab, aber Mr. Harris wird um eine Stückelung in kleinere Tranchen sicher nicht herumkommen. Trotzdem ist es grundsätzlich schade, dass auf diese Weise das "Lebenswerk" eines engagierten Sammlers praktisch zerrissen wird. Da tut mir das Herz weh! Noch schlimmer, - diese einmalige Kollektion ist,
so scheint es jedenfalls, nicht einzeln Objekt für Objekt, fotografisch
dokumeniert. Wäre das der Fall, so könnte man daraus einen
Katalog oder zumindest eine CD herstellen und die Sammlung auf diese
Art und Weise der Nachwelt erhalten. |
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17.01.2010 >017 |
(stoe) Calderoni es Tarsa - Budapest - Vorosmarty
1 Die noble Geschäftsfassade ist entsprechend dem damaligen Zeitgeschmack mit sehr aufwändigen und teuren Details ausgestattet und soll die Leistungsstärke seiner stolzen Inhaber nach außen hin demonstrieren. Ein interessantes Zeitdokument, das noch heute seine Wirkung nicht verfehlt. Budapest, heute immer noch eine prächtige Stadt, wurde seinerzeit auch als Paris des Osten bezeichnet. Wir bedanken uns herzlich! |
| 08.01.2010 |
(stoe) Ich komme gerade vom Zollamt... Auf dem Zifferblatt mit Spiegelskala ist der Hersteller bzw. Händler vermerkt: Utsuki-Keiki Co. Ltd., Yokohama, offensichtlich der Nachfolger von Yanagi. Sie sehen schon, die östliche Hemisphäre hält erstmals Einzug! Er soll die Riege unserer Präzisionsbarometer vervollständigen. Deshalb werde ich die nächsten Tage mal einen Blick auf die Qualität seiner Innereien werfen. |
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06.01.2010 >006
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(stoe) Wat denn dat...? Von Richard Adie 1860 in Edinburgh vorgestellt, schlummerte es bis heute 150 Jahre in den Folianten der Royal Society of Arts. Wir haben es darin wiederentdeckt und mit unseren modernen Möglichkeiten nachgebaut. Die ersten Prototypen hängen an der Wand und
haben ihre Bewährungsprobe bestanden. Ob die Konstruktion für eine
kleine oder große Serie geeignet ist, das müssen unsere Herstellerfreunde
selbst herausfinden. Einen Versuch ist es jedenfalls wert. Übrigens
ist es heuer das 150. Jubiläumsjahr, machen wir doch was
Großes? draus! |
| 05.01.2010 |
Endlich geschafft... Nun sind aber in der letzten Zeit zwei weitere Exemplare dieses sehr seltenen Barotyps aufgetaucht., was für mich der Auslöser war zum Jahresende jetzt endlich dieses Thema zu Ende zu bringen. Es ist dafür ziemlich umfassend geworden, - aber lesen Sie selbst. Und wieder einmal kann ich eine Mappe von meinem Schreibtisch entfernen. Als nächstes werde ich mir "die Thermometrie des 18.Jh." vornehmen, die staubigste Mappe von allen. |
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04.04.2010 >004
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(stoe) Ein neues Barometer-Buch ist erschienen...
David Burch - The Barometer Handbook Vermeiden Sie die Einfuhr-USt. in dem Sie unbedingt bei einem europäischen Händler bestellen! |
| 01.01.2010 |
PROSIT NEUJAHR! |