News – ein Extra-Service von Ihrem FaW-Team:
| 22.12.2009 |
Frohe Weihnachten und ein gutes
Neues Jahr |
|
20.12.2009 >354 |
Liebe FaW-Freunde, liebe Gäste unserer Seiten...
Es ist leicht zu erkennen, dass einer meiner Hauptaugenmerke den Firmenhistorien gilt. Einen entscheidenden Schritt vorwärts gab es da bei PHBN, aber auch die deutschen Hersteller wie SundO, MOCO und Fischer wurden recherchiert und sind mittlerweile komplett. Ich bedanke mich an dieser Stelle für die freundliche Unterstützung der Firmen selbst bzw. deren Nachfolger. Auch das LOGO von Tremeschini und von der Société des Lunetiers konnte zugeordnet werden. Längst überfällig: Die Verbindung von Vidie zu Breguet wurde endlich mal geklärt. Eine hochinteressante Information für die internationale Sammlerwelt. Dazu passend, konnte ein äußerst rarer BREGUET-Katalog aus dem Jahre 1877 im Internet gefunden werden, der endlich mal auch meteorologische Instrumente anbietet. Darunter ein Metall-Thermometrograph für 1.500 Francs. Wohlgemerkt, - damals verdiente ein Pariser Mechaniker etwa 6,50 Francs am Tag, bei einer Arbeitszeit von 12 Stunden. Lange Wochen war ich mit den Aneroidwerken beschäftigt. Es war eine Sisyphusarbeit. Schließlich wurde eine Sonderseite, die Aneroid-Card und ein Werkschlüssel daraus, der es uns heute erlaubt, bequem die Herkunft eines Großteils der namhaften Werke zu bestimmen. Ein Warnetikett für die Freunde der Hg-Barometer wurde entwickelt und soll Quecksilberunfälle in der Zukunft vermeiden, vorausgesetzt es wird eingesetzt. Unser Beitrag für den praktischen Umweltschutz. Hinzu kommen noch duzende wertvolle Infos und Tipps für den Sammler. Dabei hatte ich noch einiges mehr vor, aber Sie wissen ja, ich lasse mich immer wieder leicht ablenken. Für 2010 habe ich eine gute Nachricht für Sie. Es
wird aller Voraussicht nach ein gutes Jahr! Sie müssen jetzt nur
noch gut reinkommen. Dazu wünsche ich Ihnen einen schwungvollen Start
an Sylvester. Herzlichst Ihr Gerhard Stöhr Nichtsdestotrotz genießen
Sie die kommenden Feiertage, gönnen Sie sich etwas Ruhe im Kreise
ihrer Lieben und bleiben Sie gesund! |
| 14.12.2009 |
(stoe) Heißer Tipp... Ja dann mach ich das halt selber. Ein 3mm-Messingdraht war rasch im Bastlerbedarf gefunden, diverse Zangen fanden sich in meinem Werkzeugschrank. Bei einem Ring mit gewünschtem Durchmesser von 25mm, ergibt sich rechnerisch ein Umfang = Drahtlänge von d x 3,14 = 78,5mm. Haben Sie schon einmal so einen starken Messingdraht rund gebogen? Sie werden sich wundern, so einfach mit den Zangen wird das nichts. Wie aber dann? Ich erinnerte mich an meine Freundin Jutta, ihres Zeichens Goldschmiedin. Die glühte den Draht aus und schmiedete ihn mit einigen gekonnten Schlägen um einen konischen Stahldorn - fertig. Ha - gewusst wie. Wenn Sie mal so einen Ring brauchen, gehen Sie gleich zum Fachmann! |
| 10.12.2009 |
(stoe) Eine Geschichte der Meteorologie...
Sie zeigt chronologisch und sehr anschaulich bebildert die Entwicklung dieser Wissenschaft von Anfang an, also aus der Antike heraus. Eine mühevolle Arbeit, die viel zu schade ist um in den Tiefen des Internets vielleicht übersehen zu werden. http://www.shorstmeyer.com/msj/geo165/met_hist.pdf |
| 09.12.2009 |
(stoe) Quecksilberfreies Flüssigkeitsbarometer... Gestern stellte Paul Dingens, Inhaber der gleichnamigen Firma in Beverlo/ Belgien, im Innovationszentrum in Limburg sein neues, quecksilberfreies Barometer vor. Leider lässt ich der Bericht nicht in voller Länge lesen, aber man darf auf Genaueres gespannt sein. http://www.standaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=6F2JEANN |
|
08.12.2009 >342 |
(stoe) Fuess Barolux... Ich hatte 20 Jahre vergeblich danach gesucht. Vergangene Woche nun tauchten gleich 2 identische Exemplare in Ebay auf. Es handelt sich dabei um ein mechanisches Barometer mit optischer Ablesung für den rauhen Einsatz.
|
|
05.12.2009 >339 |
(stoe) Abgelenkt... Für 5, 50 Euro zeigt es mir den absoluten Luftduck auf +/- 1 mb genau an. Ich weiß, es gibt mittlerweile Genaueres, aber für meine Zwecke ist das allemal ausreichend. Da ich auf 543 ü.NN. lebe, habe ich mein Eschenbach METEOSCOP aus dem Ende der 80-iger Jahre, um (543/ 8 =) ~68 mb bzw. hPa höher eingestellt und habe auf diese Weise gleichzeitig den absoluten und relativen Luftdruck im Blick. Ein Umrechnen entfällt zukünftig und da von meinen übrigen Lieblingen sowieso jedes was anderes anzeigt, ist ein zuverlässiges, wenn auch digitales "MESSNORMAL" im Haus, wirklich noch kein Verrat an der Mechanik - oder? Einmal auf der Suche nach dem exakten Barometerstand, war dann nur noch ein ganz kleiner Schritt zu den Präzisionsbarometern. In erster Linie eine Errungenschaft der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Meist für die Marine und die Luftfahrt gebaut sind das Instrumente mit besonders sensiblen Membranen und aufwändig konstruierten Werken. Einige Wenige finden sich schon in unserem Museum, Weitere werden in der nächsten Zeit noch dazu kommen. Ob die wohl genauer anzeigen? Warten wir es einfach ab! |
| 02.12.2009 |
(stoe) Alle Jahre wieder... Unsere Fachrichtung wird in erster Linie von Herrn Perret aus Genf abgedeckt, der mit einem großen Angebot wissenschaftlicher Antiquitäten vor Ort ist. Achtung - Sonntag geschlossen! Lassen Sie sich bei Einkäufen immer einen Beleg geben für den Fall, dass Sie doch einmal an der Grenze einen Wertnachweis erbringen müssen. Die Schweiz gehört nicht zur EU. Ware im Gegenwert von 300,00 SFr ist steuerfrei.
|
| 29.11.2009 |
(stoe) Zwei interessante Auktionen in New York... Dann am 17.12., LOT 18, die einzige Herrenarmbanduhr mit im Werk integriertem Aneroidbarometer aus den 1960-igern. Favre Leuba "Biouvac", mittlerweile auch rar, mit dekorativem Ziffernblatt zum Startpreis von 400,00 $. |
| 28.11.2009 |
(stoe) Der absolute Luftdruck ist von der jeweiligen
Ortshöhe abhängig... Wollen Sie also einen Aneroidbarometer von Hamburg ( 0 m ü.NN.) nach Garmisch ( 700m ü.NN.) versenden so nimmt der Luftdruck auf dem Postweg um 87,5 hPa ab. Soll das Instrument bei der Ankunft korrekt anzeigen, ja dann müssen Sie es in Hamburg zuvor einfach um diesen Betrag höher einstellen. Der Fehlstand verliert sich auf der Reise. Dies funktioniert natürlich auch zu anderen Destinationen, voraus gesetzt man kennt die Ortshöhen. Ein aufmerksamer Sammlerfreund hat mir dieser Tage dazu diesen praktischen Link geschickt: http://www.heavens-above.com/countries.aspx |
|
16.11.2009 >320
|
(stoe) In 5 Wochen ist Weihnachten... Zu den Highlights gehört wie jedes Jahr; die PAN in Amsterdam eine der größten und elegantesten Sammlertreffpunkte Europas. Sie hält ihre Pforten vom 22. bis 29. November in den RAI-Hallen für Sie geöffnet! |
|
15.11.2009 >319
|
(stoe) Société des Lunetiers... Es lässt sich nicht ausschließen, dass im Rahmen ihrer Tätigkeit die Gesellschaft auch Aufträge an Zulieferer vergab, sodass gerade bei Barometern, eine eindeutige Zuschreibung des >Makers< heute manchmal schwierig sein dürfte. Die Gesellschaft selbst verfügte bald über 8 Fertigungsstandorte. So für Brillen in Paris, Longueville, Saint Michel, Morez und Songeons. Für Wiss. Instrumente, Kompasse, meteorologischen Instrumente etc. gleich 3x in Ligny. Zentrale Verkaufshäuser befanden sich in Paris, 6 rue du Pastourelle und in London, 56 Hatton Gardon. Es existieren verschiedene Punzen der Initialen S.
L. manchmal auch in Verbindung mit einem dreiarmigen Leuchter. Die
Firma gibt es heute noch unter dem Namen ESSILOR und ist einer der
Weltmarktführer der optischen Industrie. Ich werde gelegentlich
meine Recherchen weiter vertiefen. |
| 27.10.2009 | (stoe) Quecksilber in Barometern
--> aber ja; Quecksilber in Impfstoffen --> bitte nein! Wie kommt's? Zuerst versucht uns Brüssel und die einschlägige Umweltschützerlobby verständlich zu machen, dass Quecksilber schon in Spuren hochgiftig sei, macht einen Riesenwirbel, erlässt in Europa ein weltweit einmaliges Quecksilberverbot und zwingt damit tradititionsreiche Handwerksbetriebe ins Aus, deren Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit. Nur wenige Monate später soll uns Bürgern nun dieses
Element im Rahmen der nationalen Gesundheitsvorsorge flächendeckend
und millionenfach unter die Haut gespritzt werden. |
| 23.10.2009 | (stoe) Neue Aussstellung
in Geraberg... Am kommenden Samstag 24.10. 2009 eröffnet im Deutschen Thermometermuseum in Geraberg eine Ausstellung die alle Thermometerfreunde interessieren dürfte. 120 Jahre Mess- und Eichwesen in Thüringen ist das Thema. Die Ausstellung ist bis zum 30.01.2010 zu sehen. Beachten Sie, dass das Museum sonntags geschlossen, dafür aber auch montags geöffnet ist!. |
| 18.10.2009 |
(stoe) Post aus Genf... Für die Sammler der großen Formate stehen 3 runde Wandaneroide mit einem Durchmesser über 30 cm zur Wahl. Darunter ein Messingbaro mit Doppeldosenwerk von S&O aus der Mitte des 20. Jh. mit d= 31cm. |
| 16.10.2009 |
(stoe) DOROTHEUM _ AUKTION IN WIEN..... |
|
15.10.2009 >288
![]() |
(stoe) Wo ist heuer der Herbst geblieben...? während die Frühtemperaturen bis zum Wochenende noch
bei 10-14 Grad Celsius lagen, messe ich heute um 07.30 Uhr auf meinen
Balkon erstmals 0 Grad! Das ist schon winterlich.
|
|
09.10.2009 >282
|
(stoe) Sicher kein ganz alltägliches Angebot...
Also etwas für den verwöhnten Sammler, den die Weltwirtchaftskrise nicht berührt hat: http://browse.sothebys.com/?q=barometer |
|
05.10.2009 >278
|
(stoe) Die Hamburger Barometer-Connection...
Wie Sie wissen, bemühe mich schon von Anbeginn dieser Homepage an, die Historien dieser sechs Traditionsbetriebe zu recherchieren. Bei Vieren ist mir das auch bereits gelungen. Jetzt kommt mit Stäcker & Olms noch der Fünfte hinzu. SundO ist seit Jahrzehnten unverändert in der gewohnten Adresse an der Margarethenstrasse 43 zu finden. Zwischenzeitlich hat sich mal die Hausnummerierung geändert. Herr W. Habenicht, hat im Frühjahr Herrn Alfred Hillmann, dem heutigen Inhaber, dort einen Besuch abgestattet und ihn bezüglich seiner Firmengeschichte interviewt. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den Beiden für die freundliche Kooperation. Da wo sich Herrn Hillmann nicht mehr so richtig erinnern konnte, habe ich mir erlaubt im Handelsregister nachschauen zu lassen. Somit sind wir heute in der Lage wieder einmal einen großen "Weißen Fleck" auf der Barometerlandkarte zu tilgen und gleichzeit auch noch die Querverbindungen zu Heinrich Fröbel weiter zu klären. |
| 30.09.2009 |
(stoe) Wenn schon Information, dann aber bitte
richtig, - liebes Landesamt in Recklinghausen. Nicht betroffen davon sind Instrumente, die vor diesem Termin gefertigt wurden. Also alle Antiken Hg-Barometer (älter 50 Jahre!) und alle Hg-Barometer die sich zum Stichtag bereits in Kundenbesitz befanden. Hier liegt es am Besitzer, im Zweifelsfall, den Nachweis zu erbringen. Am besten natürlich durch Vorlage des Kaufbeleges mit Datum. Für Altinstrumente gilt im übrigen das alte
Recht: Sie dürfen weiterhin gewartet, repariert, gehandelt und
natürlich gesammelt werden! |
| 17.09.2009 |
(stoe) Was ist denn nur mit EBAY los...? Wo sind sie, die interessanten Angebote? Offensichtlich werden sie gerade bewusst für bessere Zeiten zurück gehalten. Der Markt liegt momentan am Boden danieder. |
|
10.09.2009 >253
|
(stoe) Warnetiketten
können Quecksilberunfälle verhindern… Natürlich wissen Sie selbst, was in solch einem Fall zu tun ist und haben auch noch vor einiger Zeit alle ihre Familienangehörigen eindringlichst instruiert. Ihre Haushaltshilfe war damals auch noch dabei und hatte verinnerlicht, dass dies "Chefsache" ist. Leider ist sie seit 8 Monaten nicht mehr in ihren Diensten. Können Sie wirklich sicher sein, dass ihre Warnungen auch noch nach Monaten und Jahren präsent sind? Natürlich nicht. Selbstverständlich trifft den Maler und Tapezierer keine Schuld. Er hatte den Auftrag den Raum frisch zu tapezieren, nahm ahnungslos das Barometer ab und legte es auf den Tisch und Quecksilber tritt aus, die Kügelchen rinnen auf den Teppich. Der Tag ist für beide Teile gelaufen! Eine ärgerliche und gleichzeitig völlig unnötige Situation, die aber immer mal wieder passiert. Sie wäre leicht vermeidbar gewesen, wenn an der Wand hinter dem Barometer, ein deutlicher Hinweis angebracht gewesen wäre, dass dieses Instrument Quecksilber enthält und im Umgang besonderer Vorsicht bedarf. In auffälliger Farbe, mit internationaler Symbolik und mehrsprachig abgefasst, damit auch der spanische Malerlehrling rasch versteht was hier gemeint ist. Es ist ganz einfach. Bitte mit dem Kopfteil etwas erhöht an einem sicheren Ort lagern! Ursprünglich wollte ich fix und fertige Faden-Etiketten drucken lassen, hatte aber keine geeigneten Etiketten. Nun habe ich die Etiketten gefunden, musste aber leider feststellen, dass der Farbdruck von Einzeletiketten sehr aufwändig und es deshalb günstiger ist, gleich eine Printvorlage 1:1 im pdf.Format anzubieten, sodass sich jeder sein Warnetikett selbst ausdrucken kann. Die Hinweise werden in neun verschiedenen Sprachen mitgeliefert. Das Exemplar mit Blankofeld soll Ihnen eine persönliche Gestaltung ermöglichen. Bei Kontrabarometer mit Glashahn gilt es zu beachten, dass wegen einer später möglichen Wärmeausdehnung des Quecksilbers, das Gefäß nicht gänzlich gefüllt sein darf wenn Sie den Glashahn schließen! Auf 80g-Karton ausgedruckt, ausgeschnitten, gefaltet, gelocht und hinter dem Korpus am Haken befestigt, ist dies doch eine intelligente Lösung und ein weiterer, konsequenter Schritt hin zum sicheren Umgang der Freunde alter Wetterinstrumente mit dem Quecksilber und gleichzeitig unser Beitrag für eine gesunde Umwelt. PDF-DRUCK A4 hoch, 100% -->Etikett-GB-GE-FR-NL.pdf / Etikett-IT-SP-HU-RO.pdf / Etikett - RUS.pdf |
| 01.09.2009 |
(stoe) Der ganz normale
Wahnsinn, - oder wie uns Brüssel schon wieder bevormundet...
Man beachte die Wortwahl. "Sparlampen", - von 30-80% Stromersparnis ist da die Rede. Na, da kann ja eigentlich niemand ernsthaft dagegen sein - oder? Wenn ich so meinen Haushalt betrachte, so habe ich
schon seit 25 Jahren einen gesunden Mix aus Leuchtstoffröhren, Glühbirnen
und Halogenspots und bei unseren Bekannten ist das auch nicht viel
anders. Genau so, wie es eben der jeweiligen Anwendung angemessen
ist. Die Vielfalt an Leuchtmitteln lässt das ja zu und wir haben bzw.
hatten die Wahl. Dabei habe ich, sagen wir mal, einen recht lichtintensiven Haushalt. In vielen älteren Wohnungen, die ich kenne, brennen des abends nur eins bis zwei 50Watt-Glühbirnen. Betrete ich eine dunklen Raum, so sorgen in der Vorhangschiene integrierte Leuchtstoffröhren kurzfristig, indirekt für die räumliche Übersicht. Küche und Bad sind ebenfalls eine Domäne der "Neonröhren". Aber in den Wohn- und Sitzbereichen benützen wir Glühbirnen, da sie durch ihre Farbtemperatur für angenehmes, warmes Wohlfühllicht sorgen. Dimmbare Halogen-Spotlights setzen Akzente und beleuchten bei Bedarf schöne Dinge oder meinen Arbeitsplatz. Natürlich brennen nicht alle Lampen gleichzeitig und auch nicht das ganze Jahr über. In der Bilanz sind das in den Durchgangsbereichen nur wenige Sekunden bis Minuten, im zentralen Wohnbereich max. 4-5 Stunden pro Tag und an meinem Schreibtisch max. 8 Stunden, aber eben auch nicht tagtäglich. Wie sich da eine achtbare Stromersparnis errechnen soll, ist mir schon schleierhaft. Natürlich habe ich in meinem Betrieb auch schon Energiesparlampen eingesetzt. Mit einer Lebensdauer von 8-10.000 Std, das sind rechnerisch 2-3 volle Jahre, wird da geworben. Keine einzige davon hat bisher das erste Jahr überlebt und das zu Preisen zwischen 8,00 - 16,00 Euro/Stück. Hinzu kommt, dass mir das beinahe schattenfreie, fahle Licht, trotz aller Anstrengungen der Industrie, mächtig aufs Gemüt drückt. Nun aber zum Umweltschutz: Die Produktion von Quecksilberbarometern wurde uns mit der Begründung verboten, der jährliche Bedarf von 200 kg receyceltem Quecksilber in Europa, sei aus Umweltgründen nicht mehr zu akzeptieren. Dabei hängen sie dann meist eine ganze Generation lang nahezu unberührt an der Wand und gefährden niemanden. Die modernen Energiesparlampen benötigen ~
0,3 mgHg/Stück und werden uns nun zwangsverordnet. Zur Herstellung
von Liebe FaW- Freunde, ich komme mir von Brüssel sowie
den einschlägigen Umweltverbänden und -organisationen mehr als
ver"albert" vor und frage mich ernsthaft, - welcher Unsinn
trifft uns als Nächstes? |
| 30.08.2009 |
(stoe) Quecksilberbarometer, wie geht es weiter...
Bleibt für uns Sammler nur noch zu hoffen, dass der eine oder andere Mitarbeiter, der vielleicht seinen Arbeitsplatz verliert, bei sich zuhause eine Service-Werkstatt einrichtet und dies dann nicht auch noch durch überzogene Umweltauflagen verhindert wird. Die Wege zum Spezialisten werden auf jeden Fall deutlich länger. Wie versende ich aber meinen Barometer am besten. Dieses Thema hat mich schon einmal im Jahre 2002 beschäftigt. Ich habe die Angelegenheit aus Gründen der Aktualität heuer noch einmal aufgerollt und gemeinsam mit einem Gefahrgut-Experten die Situation in Deutschland durchleuchtet. Siehe dazu meinen aktuellen Artikel: Quecksilberbarometer von A nach B... Unser Fazit: Wollen Sie ihren Hg-Barometer mittels Paketdienst versenden, führt kein Weg daran vorbei, - das Quecksilber muß raus! Alle Paketversender schließen Sendungen mit Gefahrgut ausdrücklich von der Beförderung aus. Die Verpackung ist dann unproblematisch. Soweit also nichts Neues. Für Barometer im defekten oder restaurierten Zustand, die Quecksilber enthalten, bietet sich die Stückgut-Spedition an. Aber dann bitte absolut sachgemäß und auslaufsicher verpackt! z.B. http://www.trans-o-flex.de/pages/home.htm |
| 09.08.2009 |
(stoe) Für Sie gerade entdeckt... Hier dürfte insbesonders der Barograph von K. Fritsch vorm. Prokesch - Wien unser außerordentliches Interesse finden. Karl Fritsch firmierte um 1882 als Hersteller von astronomischen und optischen Instrumenten, mit Sitz in der Gumpendorferstr. 31, http://www.courios.at/BarographFritsch.htm |
|
12.07.2009 > 193
|
(stoe) Haben Sie so etwas schon mal erlebt...?
Weitere 4 Wochen später griff ich zum Telefon und führte ein sehr freundliches Gespräch mit Herrn Wenzel, in dem dieser sich die Verzögerung nicht erklären konnte und mir das gewünschte Bild für die "nächsten Tage" versprach. Es verging der April, es verging der Mai. Man will ja nicht unnötig drängeln. Aber nichts, - absolut keinerlei Reaktion! Auch eine freundliche Intervention von dritter Seite blieb erfolglos. Das Museum stellt sich taub. Die Museumsleute in Görlitz wollen offensichtlich nicht gestört werden. Schon garnicht aus den westlichen Bundesländern. Hier mangelt es offensichtlich nicht nur an den Umgangsformen, sondern es bläst noch der "Alte Wind" durch die Gänge. Oder haben Sie vor 1989 von "drüben" schon jemals eine Antwort auf ein vergleichbares Anliegen erhalten? Sehen Sie, - genau das ist es! Nun, - ich habe verstanden und werde nicht weiter betteln. Es ist aber ganz klar, ein Fall für die "Rote Karte"! |