News – ein Extra-Service von Ihrem FaW-Team:

Am besten gleich bookmarken



 
21.12.2008

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr
Merry Christmas and a Happy New Year
Feliz Navidad y Prospero Ano Nuevo
Bon Noel et meilleurs voeux pour la nouvelle annee
Prettige Kerstdagen en een gelukkig Nieuwjaar



(stoe) Lieber Besucher, lieber Freund alter Wetterinstrumente...
Rückblickend ist es, nach dem turbulenten Vorjahr, in unserem Fachbereich in diesem Jahr relativ ruhig geblieben. Unsere Homepage konnte den 200.000sten Besucher registrieren und ich durfte in unser Virtuelles Museum das 1.000ste Exponat einstellen. Wenn man bedenkt wie bescheiden wir 2001 begonnen haben, dann können wir, dank dem Engagement aller, auf das bisher Erreichte gewiß stolz sein. Nehmen wir es doch gleich als Ansporn, auch im kommenden Jahr in unseren Bemühungen nicht nachzulassen.

Die europäische Barometerszene hat dank der großzügigen Siftung von Herrn W. Habenicht, einem FaW-Freund, wieder ein eigenes Museum. Das Thermometermuseum in Geraberg hat reagiert und damit das Ausstellungsangebot um das Gebiet der Wetterinstrumente erweitert. Es nennt sich heute: Museum für Thermometer und Wetterinstrumente. Gratulation!

Es wird unser Ziel sein mitzuhelfen, diesen Standort zu einem Zentrum zur Geschichte der Thermo- und Barometrie auszubauen. Unterstützen Sie uns dabei durch Ihre Mitgliedschaft im Förderverein des Museums.

Weihnachten steht vor der Tür. Leider hat Petrus meinen Wunsch nicht erhört. Frost hat sich in Tauwetter gewandelt. Die "Weiße Pracht" schmilzt bei Temperaturen über 4 Grad langsam aber sicher dahin. Machen Sie über die Feiertage trotzdem das Beste daraus.

Besinnliche Stunden im Kreise Ihrer Freunde oder der Familie. Dazu gutes Essen und Trinken, etwas Sauerstoff allenthalben. Vielleicht etwas Kirche, etwas Internet, etwas Sammlung und die freien Tage werden wie im Fluge dahinschmelzen.
Für das Neue Jahr, Gesundheit und nur das Allerbeste. Für unsere Freunde aus der Zunft der Barometermacher, im Herbst dann das richtige Konzept um ihr Fortbestehen zu sichern. Mit diesen Guten Wünschen verabschieden wir uns für dieses Jahr,

Ihr Jens Heling, Gerhard Schmiegel und Gerhard Stöhr


12.12.2008

(stoe) Dieser Tage erhielt ich eine Emailnachricht aus Australien...
Bert Bolle persönlich war der Absender. Offensichtlich nutzt er unsere Website hin und wieder von >>down under<< aus, als Sprungbrett nach >>Old Europe<<.

Er wünscht uns weiterhin Erfolg bei unserer Arbeit und weist daraufhin, dass seine eigene Hompage zwischenzeitlich zweisprachig geworden ist.

Mit meiner NEWS vom 12.06.2007 habe ich bereits auf seine aktuellen barometrischen Unternehmungen in der neuen Heimat hingewiesen und das Denmark Visitor Center auch in unsere Linkliste aufgenommen. Wenn Sie mal nach Australien kommen, sollten Sie unbedingt dort vorbeischauen. Bert Bolle selbst ist für weitere Überraschungen gut.

Lassen Sie uns daher seine freundlichen Grüße und Wünsche, auch im Hinblick auf Weihnachten, im vollen Umfang erwidern!


06.12.2008 >341

(stoe) 33. Zürcher Weihnachts-Sammlerbörse...
Wie jedes Jahr, so kann ich ich Sie auch heuer wieder auf diesen interessanten und grenznahen Antikmarkt unserer Schweizer Nachbarn hinweisen. Das Angebot wird wie immer vielfältig und qualitätvoll sein. Unsere Wetterinstrumente vertritt dabei die Firme Antiquités Scientifique aus Genf.

Gelegenheit mit Herrn Perret direkt in Kontakt zu treten oder aber sich aus Genf gleich etwas mitbringen zu lassen.
Aber Vorsicht: Sein Stand ist bereits am Sonntag, ein Tag vor Messeende, geschlossen!

Von 11. bis 14. Dezember in den ZUSPA-Hallen Zürich-Oerlikon, täglich von 10.00-19.00 Uhr, So. bis 18.00 Uhr!


29.11.2008

(stoe) Wettervorhersage einst und jetzt....
Der WDR brachte gestern zur besten Sendezeit seinen Report: Wie der Wetterbericht ins Münsterland kam.

Eine Zeitgeschichte in schwarzweißen und farbigen Bildern über die Entwicklung der Vorhersage im Radio und Fernsehen, die sich in anderen Regionen sicher nicht viel anders abgespielt hat.

Dieser Beitrag wird am Montag, den 01.12.2008 von 14.15 bis 15.00 Uhr wiederholt. Vielleicht ein Fall für ihren Video-Recorder?


23.11.2008

(stoe) Bevor ich's noch vergesse...
Das Jahr 2008 ist schon sehr weit fortgeschritten und in etwas mehr als 4 Wochen ist bereits Weihnachten.
Zeit wieder für die großen Messen, Kunst- und Antikmärkte. So z.B. wie jedes Jahr eine der größten in Europa,
die PAN in Amsterdam:

vom 23. Nov.- 30. Nov. 2008


23.11.2008 >328

 

(stoe) Ich mache das nur weil ich ein bisschen verrückt bin...
Diesen Kommentar hörte ich dieser Tage von Herrn Schmiegel, als er mir zu berichten wusste, dass er trotz aller guter Vorsätze doch noch ein kürzeres Amontons-System gefertigt habe.

Ein Fünftel-Länge, das bedeutet 10 Kapillaren nebeneinander, abwechselnd mit Hg und Trennflüssigkeit gefüllt, jede etwa 24cm lang. 2 Tage benötigte er für das Blasen des Rohrsystems, weitere 6 Stunden erforderte allein das Befüllen des Systems. Eine meisterliche Arbeit.

Ein solch extrem verkürztes Barometer nach Amontons (Extremly Folded Barometer) dürfte es wohl weltweit bisher noch nicht gegeben haben! Eigentlich ein Fall für das Guinnes Buch der Rekorde.


21.11.2008 >326

(stoe) Null Bock....
Nachdem ich Ende Juli des Jahres von Herrn Hauser persönlich die Zusage bekommen hatte, dass seine Firma für uns Barometergläser mit oder ohne Facette liefern würde, wenn es denn mit den Lieferzeiten jeweils 2-3 Wochen Zeit habe, war diese erfreuliche Auskunft mir gleich eine Sondermeldung in unserer NEWS v. 29. 07.08 wert. Wir erkoren die Firma Hauser aus Blumberg sogar zu unserem Partner.

Gibt man in "Google" das Stichwort "barometergläser" ein, so führen sowieso alle Links nach Blumberg. Ich verstehe das beim besten Willen nicht. Einerseits macht man groß Werbung für ein Produkt, aber meldet sich dann ein Kunde, - so hat man plötzlich keine Lust mehr. Wie heißt es recht treffend: 'Kleinvieh gibt schließlich auch Mist'.

So können Sie sich meine Enttäuschung vorstellen als ich gestern auf meine erste Bestellung hin, gleich einen abschlägigen Bescheid erhielt. "Einzelgläser fertigen wir nicht mehr!" Ich denke, das hätte man vor 12 Wochen auch schon wissen könnnen. Wirklich kein besonders kundenfreundliches Verhalten dieses Herstellers!

Liebe Barometer-Freunde, wenn Sie vielleicht einen Betrieb kennen, der uns zuverlässig beliefern kann, - dann geben Sie mir doch bitte rasch Bescheid!


20.11.2008 >325

 

(stoe) Nun sammle ich seit etwas mehr als 25 Jahren...
jegliche Art Literatur zum Thema Wetterinstrumente und damit verwandter Gebiete. Beginnend mit dem 16. Jahrhundert, wurde daraus bis heute meine aus nahezu 300 Bänden bestehende Fachbibliothek. Siehe unsere Bibliothek >Literatur >Bibliographie/ Referenzliste. Auf die einzelnen Titel bin ich durch aufmerksames Lesen der Fußnoten und Querverweise bzw. durch das Studium der Referenzlisten im Anhang der Bücher und Artikel gestoßen. Der Rest war Geduld und Unterstützung durch aufmerksame Antiquare. So kam Monat für Monat, Jahr für Jahr, ein Buch zum anderen. Die Preise waren anfangs noch moderat. Erst das Internet beschleunigte das Wachstum meiner Sammlung gewaltig, denn der Markt war damit praktisch über Nacht weltweit geworden. Man hatte plötzlich von Hinterdupfing aus Zugriff auf den gesamten internationalen Buchmarkt. Ein wahrlich fantastischer Zustand. Allerdings war man jetzt als Sammler auch nicht mehr alleine. Es wuchs die Nachfrage und das brachte prompt rasant steigende Buchpreise mit sich.

Heute kehrt sich die Geschichte um. Bemühungen wie zum Beispiel die "Google Book Search", aber auch Andere, zielen darauf ab, möglichst den gesamten weltweiten Buchbestand zu erfassen und online zur Verfügung zu stellen. Ein paar Klicks im Internet und schon erhalten Sie gratis oder für relativ bescheidene Münze das Dokument ihrer Wahl direkt auf ihren Rechner geliefert. Bequemer geht es nicht mehr.

Wenn ich heute meine Suchliste durchgehe, so sind es gerade mal noch 15 Buchtitel die mir fehlen. Die meisten davon sind ganz rare Einzelstücke aus dem 17. und 18.Jh. Fünf davon konnte ich bereits als Online-Copy erwerben. Die Restlichen sind so rar, dass sie selbst Google noch nicht entdeckt hat. Ich bin heute also quasi komplett und werde deshalb meine aktive Sammlertätigkeit in dieser Richtung beenden!

P.S. Übrigens das erste (älteste) Buch (95 Seiten) welches über das Thema >>Barometer<< geschrieben wurde, eine Art Gebrauchsanweisung, finden Sie seit einigen Wochen hier: John Smith - A Compleat Discourse of the Nature, Use and Right Managing of that Wonderful Instrument, The Baroscope, or Quick-Silver-Weather-Glass - London 1688.
25 Jahre hat es gedauert bis ich es endlich lesen konnte. Seit vergangener Woche besitze ich nun eine Kopie davon. Für 13,20 AU$ = 6,82 EUR lässt es sich heutzutage als pdf.Datei auf jede Festplatte holen. Obwohl es aus der australischen Nationalbibliothek stammt, musste ich mich nicht einmal außer Haus begeben. Moderne Zeiten!


14.11.2008

(stoe) Fragen Sie uns...
aber bitte verwenden Sie dazu den Email-Button den Sie am Ende jeder Seite in der Linkleiste finden. Nur so erfahre ich Ihre Mailadresse und kann Ihnen auch antworten.

Das Gästebuch ist für eine Korrespondenz gänzlich ungeeignet. Es soll den Besuchern unserer Homepage nur dazu dienen, unsere Arbeit aus ihrer persönlicher Sicht heraus zu bewerten.

Ich schreibe diese NEWS aus aktuellem Anlass, denn dieser Tage konnte ich zwei Gästebucheinträge nicht beantworten und musste sie löschen. Bitte melden Sie sich nochmals!


12.11.2008 >317

(stoe) Zwei äußerst seltene franz. Barometer-Pendulen…
Einmal Louis XV, um 1760, mit Stundenschlagwerk, Jahresrad oben und Anzeige der Äquation. Das emaillierte Zifferblatt ist signiert Ridereau á Paris. Die Scheibe des Rostpendels dient zugleich als Zifferblatt eines verkürzten Barometers nach Amontons. Die Anzeige wird ausgehend von den Quecksilberrohren des Amontons-Systems, mittels Rollen und Faden auf das Pendel übertragen. Das reichlich mit Intarsien und vergoldeten Messingapplikationen dekorierte Rokokogehäuse ist dreiteilig. Das abnehmbare Kopfteil ziert ein Planetenmodell.

Die zweite Pendule hat bis auf das Barometer keine weiteren Komplikationen, ansonsten ist sie technisch aber weitgehend identisch, das Gehäuse ist schlichter und dürfte um 1890 herum entstanden sein. Rundes, unsigniertes Emaillezifferblatt mit arabischen Ziffern und Sekundenzeiger aus der Mitte. Die beiden Löcher für die Schlüssel weisen auf ein Stundenschlagwerk hin. Wie beim Vorgängermodell dient die Scheibe des Rostpendels zugleich als Zifferblatt eines verkürzten Barometers nach Amontons. Die Anzeige wird, ausgehend von den Quecksilberrohren, mittels Rollen und Faden auf das Pendel übertragen. Das rechteckige Gehäuse ist dabei dreiseitig mit Facetteglas verglast. Die dekorativ geschnitzten Leisten sind vergoldet.

Ich bin wirklich stolz ihnen diese beiden ganz einmaligen Stücke der Uhrmacherkunst zeigen zu können. Zu verdanken haben wir diese Bilder Herrn Joost Jongerius, seines Zeichens Uhren- und Barometerrestaurateur in den Niederlanden. Unser Dank gilt aber auch dem anonymen Sammlerkollegen, der uns die Veröffentlichung der Bilder freundlicherweise gestattet hat.


08.11.2008

 

(stoe) Nicht gerade ein Schnäppchen,,,,,
Otto von Guericke's - Experimenta Nova (ut vocantur) Magdeburgica..., davon die Erstausgabe Amsterdam 1672, wird gerade von Jonathan Hill - New York für 65.000 US$ angeboten. Als Europäer kommt für uns da noch die Einfuhrumsatzsteuer oben drauf.

Dagegen ist Lambert's rare >Hygrometrie< von 1775 (2.500 US$) und Saussures >Essais sur l'Hygrometrie< aus dem Jahre 1783 für 2.250 US$, fast schon wieder günstig.

Weihnachten und die Zinsabschlagssteuer stehen vor der Tür. Vielleicht auch eine Form der Anlage, wenn auch nicht für Jedermann.


02.11.2008

(stoe) Mittlerweile kann ich wieder Entwarnung geben....
Mein neuer Laptop mit VISTA-Betriebssystem ist seit 14 Tagen im Hause und meine alten Dateien und Programme sind installiert. Dabei stellte sich VISTA als sehr anspruchsvoll heraus. Nicht alle älteren Programme liefen auf Anhieb und auch mit meinem HP-Scanner aus dem Jahre 2001 konnte es nichts mehr anfangen.

Lehrgeld habe ich auch bezahlt. Getreu dem Motto, dass die Rechner ja immer billiger werden, habe ich mir einen Laptop mit ziemlich den gleichen Leistungsdaten wie mein alter aus 2006 ausgesucht, nur 700,- € günstiger. Dafür sogar mit einem Blue-Ray-Laufwerk und mehr Speicher auf der Platte..

Dabei ist es wohl heute üblich geworden nur noch DVD-Laufwerke mit "schmalem Schlitz" zu verbauen. Da ich aber meine Fotos auf der kleinen Sony-Mini-CD bekomme, kann ich damit leider garnichts anfangen. Die teureren Rechner verfügen noch über eine "Schublade". Das war aber nirgendwo zu lesen oder zu erkennen und Umtausch - geht leider nicht!

Das war also mal wieder nichts mit der Sparerei. Jetzt arbeite ich also erst einmal mit den beiden Rechnern. Sollten mich die Umstände (Multimedia) aber dazu zwingen, werde ich mich von meinem Neuen wohl mit Verlust trennen müssen.


27.10.2008 >301

(stoe) Europa hat wieder ein Barometermuseum...
mit einem Festakt wurde am 24.10.2008 das "Deutsche Thermometermuseum" in Geraberg/ Thüringen zum "Deutschen Museum für Thermometrie und Wetterinstrumente".

Eine Stiftung von Herrn Wilfried Habenicht hat dies möglich gemacht. Die Thermometer rückten etwas zusammen und machten Platz für die Exponate aus der Baro- und Hygrometrie. Dabei ergänzen sich alle drei Fachrichtungen prächtig,

Im Auftrag meiner Sammlerkollegen überbrachte ich die Glückwünsche der "Freunde alter Wetterinstrumente" zu diesem Anlass.

Gleichzeitig möchte ich heute mit einer Bitte an Sie herantreten. Unterstützen Sie dieses kleine und gleichzeitig so aktive Museum durch ihre persönliche Mitgliedschaft im Förderkreis. 24,00 Euro Jahresbeitrag sind nicht viel, aber Sie helfen damit den Ausstellungsmachern wirksam bei ihrer Arbeit. Rufen Sie Frau Rux an (03677-205681), damit sie ihnen ein Beitrittsformular zusenden kann. Es sollte eigentlich Ehrensache für jeden Sammler sein, auf diese Weise seine Verbundenheit zu "seinem Museum" zu dokumentieren!


24.10.2008 >278

(stoe) Bert Bolle - De Hofsteede Rustenhoven, - es war einmal...
Bert Bolle , Antiquar, Archivar, Autor, Fotograf, exzessiver Sammler von Barometern, erwarb 1975 eine traditionsreiche Immobilie aus dem 18.Jh. in Maartensdijk/ Niederlande, die es ihm ermöglichte seine Träume im dazu passendem Ambiente zu realisieren.

Dazu bot das herrschaftliche Landgut Rustenhoven mit seinem weitläufigen Grund und repräsentativem Inneren, Lebensraum, Verkaufsraum, sowie Platz für ein Barometermuseum samt Restaurierungswerkstatt und Fotostudio. Darüber hinaus fand Bolle in diesen Jahren dort auch die nötige Ruhe um sein Wissen bezüglich der Barometrie in drei Büchern für uns nieder zuschreiben. Für alle überraschend kam dann sein plötzlicher Sinneswandel im Jahre 1998.

Er verkaufte alles und emigrierte nach West-Australien. Offensichtlich hängt Herrn Bolles Herz aber noch immer an Rustenhoven, denn zum 250 jährigen Bestehen des Anwesens widmete er sich und dem Landsitz eine Webdokumentation im Stile der Lifestyle Magazine. Es erwarten Sie also private Einblicke, schöne Bilder aus einer eleganten Welt, gemixt mit prächtigen Barometern aus den Museumstagen. Dazwischen Bert Bolle himself, als begnadeter Selbstdarsteller.


22.10.2008 >296

Antiquitées scientifiques - Genéve...
Der Herbstkatalog Nr. 37 von Herrn Perret ist schon seit einigen Tagen eingetroffen. Er enthält u.a. das Wand-Bimetallthermometer (der Notenschlüssel) von Hermann & Pfister in einer bisher unbekannten Version, die lediglich die Minima- Maxima-Temperaturen anzeigt (das gab es also auch!), sowie eine ganze Anzahl hübscher Quecksilberbarometer, teils schweizer, teils englischer Herkunft.

Dabei sticht mir ein sehr frühes Fortin-Barometer von Hermann & Studer - Bern (um 1860) ganz besonders ins Auge. Ein Breguet-Aneroid sucht ebenfalls einen neuen Besitzer. Das Schauthermometer im Stile der Wiener Fensterthermometer, mit 1.0 m Länge (!) so recht nach meinem Geschmack, war leider schon verkauft!


20.10.2008 >294

 

(stoe) Heute erreichte mich Post aus Bremen...
Die neue Info-Broschüre: "Von der Beobachtung zur Messung", herausgegeben anlässlich der Erweiterung des Ausstellungsangebots um Barometer und Hygrometer, vom Thermometermuseum Geraberg, liegt im DIN A5 Format druckfrisch vor mir.

Verfasst von Wilfried Habenicht, perfekt gelayoutet von Frau Katharine Kerntopf und gedruckt von Brandtdruck Stützerbach (ISBN978-3-00-025917-3), soll es den Besucher informieren und sein Interesse für dieses schmale Teilgebiet der Physik wecken.

Ich meine, das ist auf 29 großartig illustrierten Seiten hervorragend gelungen. Habenicht nutzt dieses Medium, um im Schnelldurchgang durch die Geschichte der Thermo-, Baro- und Hygrometrie, seine Kompetenz zu beweisen. Nicht nur für die Besucher, sondern auch für jeden Sammler ist dies ein Schmankerl und mit scharf kalkulierten Euro 5,00 + Versand auch in Zeiten der Weltwirtschaftskrise durchaus erschwinglich. Frau Rux vom Thermometermuseum nimmt ihre Bestellung gerne entgegen!

P.S. AUSSTELLUNGS-ERÖFFNUNG IST AM KOMMENDEN WOCHENENDE, 24./ 25.10.2008


30.09.2008 >274

(stoe)American Paulin System…
Wir kennen alle diese alterslosen Präzisionsbarometer und Höhenmesser für den geologischen Einsatz, aber niemand weiß Genaueres über den Hersteller. Das Patent stammt wohl aus Schweden. Danach wurden sie in Schweden (Eskilstuna) und in den USA (Los Angeles) gefertigt. Aber bis wann? Besteht die Fabrikation vielleicht noch immer?

Mehrheitlich in den Vereinigten Staaten zu Hause, finden vereinzelte Instrumente, dank Ebay, auch den Weg über den großen Teich. Unser Museum kann so immerhin sieben Exemplare davon zeigen. Beim kramen in meinem Archiv bin ich nun auf einen Originalprospekt gestoßen. Die Anschrift nennt darin Los Angeles, 131 South Flower Street, als den Firmensitz. Allerdings sucht man wieder einmal vergebens nach einer Firmenhistorie, geschweige findet man irgendwo eine Jahreszahl.

Aber es ist darin das Paulin-Prinzip ganz anschaulich dargestellt. Daher habe ich als Service für unser amerikanischen Freunde, heute diese englische Broschüre vollständig eingescannt. Sie ist hier und auf unserer Bibliothekseite unter der Nr. 208 downloadbar! Eine Teil-Übersetzung ins Deutsche finden Sie schon seit längerer Zeit unter Barometer/ Technik/ Paulin.


25.09.2008

(stoe) Vorankündigung - Museum-Geraberg zeigt demnächst auch Barometer...
Ich habe bereits im Mai darüber berichtet, dass sich im Thermometermuseum Geraberg/ Thüringen eine Veränderung anbahnt. Es wechselt seinen Monostatus, indem es demnächst den Besuchern neben den Thermometern auch Verwandtes, wie Meteorologische Messinstrumente, zeigen will.

Der Grundstock dafür wird durch eine Stiftung von Herrn Wilfried Habenicht, aus dessen Sammlung, gelegt. Nach dem Wegfall des Bolle-Museums in Martensdijk/ NL im Jahre 1998 und dem Banfield-Museum in Devon/ England in 2007, erhält die Museumslandschaft in Europa auf diese Weise wieder eine neue, wenn auch noch kleine Heimstatt, für unsere interessanten Sammlungsobjekte.

Damit haben wir, die FaW, mit unserer Ausstellung im Jahre 2006 eine Entwicklung angestoßen, die nun langsam beginnt Früchte zu tragen. Schafft das Museum die notwendigen räumlichen und personellen Voraussetzungen auch zukünftig, und es sieht alles danach aus, dann könnte es weitere Leihgaben oder Stiftungen auf sich ziehen und so Schritt für Schritt zu einem "Museum des Messen und Wiegens der Luft" werden.

Dies noch dazu auf historischem Boden, in der Geburtsregion der industriellen Thermometrie, heute vor rund 170 Jahren. Man müsste mal darüber nachdenken, ob dies nicht auch gleichzeitig ein idealer Standort für ein Dokumentationszentrum zur Geschichte der Thermometrie und Barometrie hier in Deutschland wäre?

Eröffnet wird die neue Abteilung mit einem Festakt am 24.10.2008 um 14.00 Uhr. Sie sind jedenfalls schon jetzt ganz herzlich eingeladen!


22.09.2008

(stoe) Neues Gästebuch...
vor zwei Jahren etwa, mussten wir unser Gästebuch schließen, da wir Tag für Tag mit Schrotteinträgen zugemüllt wurden. Das war sehr schade, denn viele Besucher unserer Homepage nutzen diese Möglichkeit gerne, um uns spontan und völlig unverbindlich ihren persönlichen Eindruck zu unserer Arbeit mitzuteilen und wir freuen uns über diese Resonanz.

Nun hat Herr Heling einen neuen Weg gefunden. Zugang zum Neuem Gästebuch erhält nur der, welcher vorab einen aktuell generierten Code eingibt. Ein kleiner Umstand, der aber maschinelle Einträge zuverlässig verhindern soll.
Nur schade, dass die vielen alten Einträge verloren gegangen sind! Nutzen Sie deshalb diese Möglichkeit wieder neu!


21.09.2008 >265

(stoe) Strasbourg, eine der Hauptstädte Europas und siebtgrößte Stadt Frankreichs war uns diesen Herbst ....
einen mehrtägigen Besuch wert. Dicht an unserer westlichen Grenze gelegen, war diese quirlige Stadt schon oftmals Zankapfel der Politik und wechselte von 1870 bis heute gar viermal die Fronten. Diese wechselnde Vergangenheit begegnet dem Besucher noch heute auf Schritt und Tritt. So ist es nicht schwierig, bei Bedarf immer einen Ortskundigen zu finden, der auch noch etwas des Deutschen mächtig ist. Die Straßennamen und Speisekarten sind oftmals gleich zweisprachig ausgeführt, was die Begegnung ziemlich erleichtert.

Das richtige Strasbourg-Flair stellt sich allerdings erst ein, wenn man noch ein "Chambre" im "Maison Kammerzell" ergattert, einem Traditionshaus aus dem Jahre 1571, das sich einst ein reicher Strasbourger Käsehändler unmittelbar neben der Kathedrale erbauen ließ. Heute ist es ein angenehmes Hotel mitten in der Fußgängerzone. Es diente uns als Ausgangspunkt mannigfacher Unternehmungen.

Neben wenigen familiären Verpflichtungen, hatte ich Gelegenheit die Sammlung eines FaW-Freundes zu besichtigen. Der Focus dessen Kollektion liegt auf den runden Messing-Aneroiden pur oder in geschnitztem Rahmen und lässt hier kaum etwas vermissen. So stachen mir gleich zwei "offene Breguet's" ins Auge, nach denen ich schon jahrelang vergeblich suche. Klar, dass in solcher Gesellschaft die Zeit wie im Fluge verging.

Dagegen war der Besuch der Antiquitätenhändler und auch der Besuch des Flohmarktes an der Place de Broglie eher enttäuschend. Einzig ein wunderschönes Werbethermometer (ca.1,2m lang) in den Geschäftsräumen des ältesten Optikgeschäftes am Platze, der Firma Meschenmoser, brachte mein Antiquitätenhorizont wieder ins Lot. Man konnte es nicht kaufen, aber ich habe ihnen ein Foto davon, quasi als Präsent, mitgebracht!

Mein Tipp, - nehmen Sie einfach mal ihre Frau oder Freundin und etwas Kleingeld mit auf die Reise und Sie werden es sicher nicht bereuen. Die vielen kleinen Geschäfte in der weit verzweigten Innenstadt halten jede Menge hübscher Dinge bereit, die man alle nicht unbedingt zum Leben braucht, die es aber durchaus schöner machen können. Genießen Sie die französische Lebensart für einige Stunden und vergessen sie gleichzeitig die "Tristesse allemande". Die elektron. Steuernummer und die Zinsabschlagsteuer holen Sie früh genug, jenseits des Rheines wieder ein. Was das Essen und Trinken anbetrifft, so kann ich mir den Kommentar gewiß ersparen, denn darüber haben andere vor mir schon x-tausendmal begeistert berichtet.


13.08.2008

(stoe) Nochmals zur Frage, ob denn ein unbefülltes Hg-Barometer schon ein "richtiges" Barometer ist...

Unter einem Hg-Barometer verstehe ich, ein Messinstrument mit dem sich mittels einer bis zu 0,80 m langen mit Quecksilber gefüllten Kapillare, der aktuelle Atmosphärendruck bestimmen lässt.

Mit einem noch unbefüllten Instrument ist das nicht möglich, folglich ist es aus meiner Sicht noch kein Messinstrument und auch kein Barometer, allenfalls ein "Barometer als Halbfertigprodukt"! Gleiches gilt auch für ein unbefülltes Kapillarrohr. Wollen Sie diese beiden Produkte (Korpus und Kapillaren) weiterhin produzieren, so steht sicher nichts im Wege.

Es wird erst ein "Neues Barometer" daraus, wenn Sie oder eine weitere Instanz, nach dem Verbotstermin eine mit Hg gefüllte Kapillare an einem solchen "Neuen Barometerkorpus" anbringen. Dabei ist es zweitrangig, ob da eine Skala dran ist oder nicht, denn auch ein unbeschriebenes Papier oder eine Rückwand, lässt sich bereits zu Messzwecken verwenden!

Der Grat zur Illegalität ist zugegeben schmal, es braucht nicht viel Fantasie. Lassen Sie trotzdem die Finger davon, denn mit den "Heimwerkern" unter ihren Kunden lässt sich bestimmt keine tragfähige Zukunft gestalten. Im konkreten Ernstfall stehen Sie dann alleine im Regen und ein Umweltstrafverfahren ist alles andere als ein "Zuckerschlecken". Außerdem würden Sie dadurch das bisher Erreichte auf's Spiel setzen!


10.09.2008

(stoe) Ist ein unbefülltes Quecksilberbaro schon ein Quecksilberbarometer - oder noch nicht?
Mit solchen juristischen Spitzfindigkeiten befasst sich derzeit der Eine oder Andere Hersteller in England, um das Ende
Oktober 2009 einsetzende EU-Quecksilber-Verbot doch noch zu unterlaufen.

Ich bin kein Jurist, würde mich aber keinesfalls darauf verlassen, dass diese Sichtweise vor irgend einem Europäischen Gericht Bestand hätte. Es hilft nichts, der Gesetzgeber hat dieses Verbot erlassen und will nach dem Oktober 2009 offenbar keine "neuen Quecksilberbarometer" mehr sehen. Ob die nun von einer weiteren Instanz befüllt werden, oder nicht.

Das ist jedenfalls Fakt. Viel sinnvoller wäre es daher, sich in diesen wenigen noch verbleibenden Monaten nach einem adäquaten Ersatzprodukt umzuschauen. Ich weiß natürlich, - das ist viel schwerer gesagt als getan, aber die Zeit läuft...!


31.08.2008 >244

 

(stoe) Die Tausender-Marke ist geknackt...
Ich habe soeben das tausendste Instrument in unser virtuelles Museum eingestellt und kann damit ohne überheblich zu sein behaupten, dass wir das größte Barometermuseum weltweit betreiben. Wer hätte das vor sieben Jahren gedacht? Selbst das
verflixte 7. Jahr wurde zwischenzeitlich ohne besondere Vorkommnisse gemeistert.

Damit steht gleichzeitig auch unser Gewinner der Flasche Champagner fest. Soviel sei verraten, es ist ein noch relativ junger Sammlerfreund mit einer gut sortierten Sammlung aus Aneroid- und Quecksilberbarometern. Die Flasche Veuve Cliquot geht ihm in den nächsten Tagen zusammen mit unseren besten Wünschen zu. Er soll sie bei passender Gelegenheit zusammen mit seiner Frau öffnen und auf unser aller Wohl, unseren schönes Hobby und die nächsten hundert Wetterinstrumente anstoßen.
Ein Prosit denn!

Natürlich möchte ich mich an dieser Stelle auch bei all den vielen FaW-Freunden bedanken, die jetzt nicht in den Genuss des Edelsprudels gelangt sind. Die aber in den vergangenen 7Jahren dazu beigetragen haben, dass wir heute das sind, was wir sind: Die kompetente Plattform, wenn es um Wetterinstrumente geht. Macht bitte weiter so, lasst mich nicht hängen, denn ich freue mich über jede Information oder jedes einzelne Foto von einem schönen und sammelwürdigen Instrument.


28.08.2008

Meine "Heinzelmännchen"...
Ich habe da zwei Mitarbeiter, die meist im Hintergrund tätig sind. Das ist einmal der Herr Schmiegel, der Mann fürs Praktische, dessen Namen ihnen immerhin bekannt sein dürfte. Dann ist da aber auch noch der Herr Heling, von dem man eigentlich kaum was hört.

Das liegt daran, dass ich versuche ihn weitestgehend zu entlasten und nur dann um Hilfe bitte, wenn es mit unserer Seite wirklich ernsthafte, technische Probleme gibt. So zum Beispiel wenn es einmal garnicht mehr geht, was kaum vorkommt, oder wir wieder einmal von irgendwelchen SPAM-Schleudern mit Müll eingedeckt werden, oder aber wie jüngst geschehen, unser guter Name als Absender für pornographische Darstellungen missbraucht wird. Dann hört der Spass für mich allerdings ernsthaft auf! Fehlte nur noch, dass bei mir die Polizei auftaucht.

Dann ist sein Können gefragt. Er analysiert dann akribisch die Header-Informationen der Mails und entwickelt eine Strategie zur Abhilfe. Das ist übrigens der Grund dafür, dass unser Mail_Button auf der Eingangsseite Sie neuerdings dazu zwingt eine Buchstaben-Zahlen-Kombination einzugeben, wenn Sie uns schreiben wollen. Das ist zwar ein kleiner Umstand, soll aber verhindern, dass unsere Mailadresse maschinell ausgelesen werden kann. Wenn das Erfolg hat, dann werden die übrigen Mail_Knöpfe auch entsprechend hinterlegt. Herr Heling gebührt jedenfalls schon jetzt, UNSER GANZ BESONDERER DANK!


25.08.2008 >238

(stoe) Auktions - Highlight...

Bei Drewatts Neate kommt am 03. September 08, mit Lot 3 ein Bimetall-Taschenthermometer von Larpent & Juergensen, Kobenhaven zur Auktion. Ein Lot aus sehr gutem Hause! Sie wissen ja, bei sowas bekomme ich immer gleich feuchte Hände. Aber ich habe mir mittlerweile altersbedingt, etwas Zurückhaltung auferlegt.

Isaak Larpent & Juergen Juergensen gründeten ihre Uhrenmanufaktur im Jahre 1773 in Kopenhagen. Sie firmierten unter "Larpent & Juergensen" bis zum Tod von J. Juergensen im Jahre 1811. Zwischenzeitlich hatte der Sohn Urban Juergensen [1776-1830] die besten Werkstätten Europas durchlaufen und auf diesem Wege die Tochter von J.F. Houriet, einem der ganz großen Uhrmacher seiner Zeit, kennen und lieben gelernt. Er heiratete und eröffnete nach dem Tod des Vaters, einen eigenen Betrieb in Kopenhagen unter "Urban Juergensen". Der jüngere Bruder Frederik [1787-1843] führte die Geschäfte des Vaters nach dessen Tod 1811, unter eigenem Namen "Frederik Juergensen" weiter.

Das Thermometer ist daher einige Jahre älter, als es die Beschreibung glauben lässt.

Durch das Estimate von 80-100 GBP darf man sich allerdings nicht täuschen lassen. Jedenfalls sind diese Sahnestückchen oft für eine Überraschung gut. Aber vielleicht sind ja noch alle anderen Antiquitätenfreunde im Urlaub! Ich denke die Chancen stehen daher gut, zumal man ja auch nicht per Internet mitbieten kann.
Da der Zeiger auf -25 Grad (!) steht, würde ich mir auf jeden Fall noch ein Foto vom Werk anfordern und bestätigen lassen, dass es auch funktioniert!


18.08.2008

Metallbildner - Metalldrücker
Dieser Tage habe ich ein Metallthermometer mit Messinggehäuse erworben, dessen Glas und Glashaltering fehlten. Während das facettierte Glas heute kein Problem mehr darstellt (siehe unsere aktuelle Linkseite!) machte mir der Messingreif doch einiges Kopfzerbrechen. Wer, bzw. welche Berufsgruppe ist in der Lage ein solches, hohlgeformtes Messingteil nach Zeichnung anzufertigen?

Ah ja, - die Messing- oder Kupferschmiede müssten es eigentlich können. Aber - Fehlanzeige, denn die bearbeiten alles kunstvoll mit dem Hammer, was Spuren hinterlässt, die will man es glatt haben, mühsam herausgeschliffen werden müssen.

Diverse Telefonate und Recherchen führten mich dann zu dem heute fast vergessenenen Handwerk der Metalldrücker. Ich selbst hatte noch nie davon gehört. Metalldrücker (-innen) verformen Metallbleche zu rotations-symetrischen, nahtlosen Hohlkörpern wie, Trinkbechern, Hülsen, Ringen, Lampenschirmen usw. Tiefziehen und Stanzen gehören ebenfalls zum Berufsbild. Man findet sie im Branchenadressbuch, wobei leider die überwiegende Mehrzahl an Einzelaufträgen nicht interessiert ist. Daher finden Sie in unserer Linkliste auch ein polnische Adresse.

Wir Sammler benötigen deren Fähigkeiten immer dann, wenn z.B. ein Messingkorpus gerichtet oder nachgefertigt werden soll, oder z.B. ein "eingebördeltes Glas" fachmännisch ersetzt werden muss, oder eben für diesen fehlenden Glasrand.

Allerdings darf man nicht vergessen, dass diese überwiegend handwerklichen Arbeiten, alle sehr zeitintensiv sind, sodass der für den Betrieb geltenden Stundensatz voll auf den Endpreis durchschlägt. Ein Kostenvoranschlag vermeidet daher spätere Überraschungen.


03.08.2008

(stoe) Das Wetter und seine urchigen Propheten....
Ein kurzweiliger REPORT, augestrahlt, am 01.08.2008 von 3Sat, verschafft uns Einblicke in die Wetterprognosen nach Art der Eidgenossenschaft. So bedienen sich unsere südlichen Nachbarn, insbesondere wenn es um längerfristige, regionale Voraussagen geht, nicht nur der Wetterdaten von METEO-SWISS, sondern auch der Fähigkeiten diverser "Wetterschmöcker".

Horat Martin, Nellen Georges, Brunner Heinz, Zurbuchen Hermann und Ragaz Markus, allesamt Naturtypen, Originale die langjährig mit den Phänomenen der Natur verbunden sind, werden uns hier von Markus Matzner in seinem Beitrag vorgestellt. Sie nutzen die geringsten, jahreszeitlichen Veränderungen der Natur für ihre persönlichen Prognosen. Das führt manchmal zu recht kuriosen Situationen.

So setzt sich Herr Martin Horat in einen Waldameisenhügel und studiert die Oberschenkel (!) der Hinterbeine dieser Tiere. O-Ton: "Sind sie kräftig entwickelt, so steht ein langer und kalter Winter bevor!" Dabei ist er über 60 Jahre alt und kann das noch ohne Brille beurteilen. Na, na, na, - wohl ein Schelm? :-))

Eher für uns nachvollziehbar dürfte der Einsatz der Wetterstatistik von Herrn Georges Nellen sein. Der glaubt einen 7-Jahreszyklus erkannt zu haben und sagte auf Grund dessen, für 2007 ebenfalls einen langen und strengen Winter voraus.

Heinz Brunner, als Hüttenwart zeitlebens dicht am Wettergeschehen dran, meint das alles auf einen "Huddelwinter" mit Sauwetter, hinweist.

Markus Ragaz, mit 43 Jahren der jüngste der Gruppe, ist "Windjäger". Dazu reist der Familienvater mit Schlafsack, Zelt und Anemometer quer durch die Schweiz, um sich in einsamer Höhe mal den Geist so richtig freiblasen zu lassen. Ab 200 km/h, mit Schneegestöber, wird es zum absoluten "Adrenalin-Kick", so ist zu hören.

Vereint in dem "Katholisch, meteorologischen Verein Innerschywz" trifft man sich regelmäßig mit gleichgesinnten Hobbymeteorologen um über die drei wichtigsten Themen der Welt zu diskutieren. Laut Herrn Horat sind das, die Frauen, das Wetter und das Geld!

P.S. Der Beitrag wird übrigens am 14.08.2008 um 13.15 Uhr wiederholt!


02.08.2008 >215

(stoe) Wichtige Ausstellungshinweise...
In Florenz findet derzeit eine große Ausstellung im Museum degli Argenti über die Medicis und den Instrumenten und Maschinen aus ihren Sammlungen statt. Großherzog Ferdinand II und mit ihm die Accademia del Cimento dürfte sicher auch ein Kapitel einnehmen. Wenn Sie also in den nächsten Tagen und Monaten nach Florenz kommen sollten, dürfen Sie sich diese Präsentation keinesfalls entgehen lassen. Sie ist noch bis zum 11.01.2009 geöffnet.

Parallel dazu findet im IMSS eine Ausstellung zu "Galileo`s telescop" statt. Also eigentlich gleich zwei Gründe um wieder einmal, vielleicht im späten Herbst, nach Florenz zu reisen.

Für all diejenigen die zu Hause bleiben ist ein informativer Rundgang auf virtuelle Weise möglich. Auch ein aufwändiger Katalog ist verfügbar. Ich bin immer wieder fasziniert, wie perfekt gerade das Media-Team des IMMS es versteht, auf der Klaviatur der Homepage-Programmierung zu spielen.

Photos, Layout, Graphik, Bedienung, Information gebühren die Höchstnote "eins". Einfach absolute Spitzenklasse und Beispiel gebend!


30.07.2008 (stoe) Das Thermometermuseum in Geraberg hat momentan geschlossen...
Rechtzeitig zur Urlaubszeit, hat das Thermometermuseum wg. Renovierungs- und Umbaumaßnahmen geschlossen.
Am 02.08.2008 geht es wieder weiter!

29.07.008

(stoe) Barometergläser - Facettegläser...
Ein völlig banales Problem, das mich schon von Anbeginn dieser Seiten begleitet, ist die Frage: "Wo bekomme ich für mein Barometer ein neues Facetteglas her?" Sucht man im Internet mit den Stichworten "barometerglas " oder "facetteglas" bzw. "fasetteglas", so finden sich zwar einige Adressen. Frägt man aber dort genauer an, so sind die allesamt nur an hohen Stückzahlen interessiert.

Bis Ende letzten Jahres hatte ich ein Adresse aus Sachsen gelistet, die ich persönlich nicht geprüft hatte, von der allerdings auch bis dato keine negativen Resonanzen eingingen. Nun haben die sich aber zum Jahresende 2007 sang- und klanglos verabschiedet. Was nun? Es muß doch irgendwo in Deutschen Landen noch eine Werkstatt oder ein Glasermeister geben, der nicht nur in der Lage, sondern auch willens ist, für uns Barometerfreunde solche Ersatzgläser anzufertigen.

Liebe Freunde, heute kann ich Ihnen eine neue Adresse nennen:
Es ist die Fa. Hauser aus Blumberg, zu der ich schon vor einigen Jahren Kontakt hatte. Herr Hauser, bzw. seine Leute sind heute in der Lage alle Arten von Barometergläser, mit oder ohne Facette, für uns herzustellen. Er bittet jedoch um Verständnis, dass mit einer Lieferzeit von 2-3 Wochen zu rechnen ist, da er für unsere Einzelaufträge jedesmal von seiner momentanen Serienfertigung auf unseren Auftrag umrüsten muss und natürlich anschließend wieder zurück. Dies ist ein ziemlicher Aufwand den er kaum berechnen und nur durch Zusammenfassen mehrerer Aufträge begegnen kann. Insbesondere der Facettenwinkel braucht zur Einstellung Zeit. Ich denke, als Sammler haben wir dafür Verständnis und können diese Wartezeit auch akzeptieren!

Herr Hauser hat mir auch schon einen Preis für ein gebohrtes 3mm starkes Standard-Facetteglas im Durchmesser ca 13cm genannt. Der beläuft sich auf 15-20 Euro + MwSt + Versand. Ich finde da kann man nicht meckern! Bei Spezialanfertigungen bitte immer einen Kostenvoranschlag anfordern. Um Missverständnisse bezüglich der Maße gleich im Vorfeld zu vermeiden, empfiehlt sich schriftliche Bestellung und bei ausgefallenen Gläsern immer eine Skizze beizulegen!

DAS WAR LEIDER EIN FEHLGRIFF - BEACHTEN SIE DAZU BITTE MEINE NEWS VOM 21.11.2008!


17.07.2008

(stoe) Barographen und deren Diagrammblätter ...
Bei alten Barographen stellt sich bisweilen das Problem, dass es keine Diagrammblätter mehr zu kaufen gibt. Dabei gehe ich davon aus, dass es in der Mehrzahl der Fälle sich um Trommelbarographen handelt, deren Registrierpapiere alle doch einige Gemeinsamkeiten aufweisen. Sie zu kennen ist sehr hilfreich.

1. Sie verfügen alle über eine horizontale Zeitachse von meist 7 Tagen, plus 7-10 Std. (für den Diagrammwechsel), beginnend Sonntag oder auch Montag um 4.00-6.00 Uhr und endend am darauf folgenden Sonntag oder Montag um 12.00-14.00 Uhr. Die Trommel dreht sich folglich in ca. 176 St. einmal um die eigene Achse und benötigt dazu ein Registrierpapier, das in der Länge rein rechnerisch dem Trommelumfang plus 0,5cm fürs Überlappen entspricht.

2. Die vertikale Druckachse umfasst häufig einen Messbereich von 100 hPa, z.B. 950 - 1050 hPa, das sind für die Angelsachsen 28 - 31 inchHg. Er kann aber durchaus auch schmäler oder weiter sein. Der mittlere Messwert, also Veränderlich, Variable oder Change liegt dabei meist in der Nähe der Diagrammitte, sodass in dieser Situation der Schreibarm ziemlich waagrecht steht.

3. Am oberen Papierrand befindet sich schließlich das Wochentag- und Stundenregister. Druckachse plus Register ergeben zusammen dann die Breite des gesamten Blattes, die wiederum gleich der Höhe der Trommel sein muss.

4. Betrachten wir nun solch ein Diagrammpapier genauer, dann fällt weiter auf, dass die Stundenlinien nicht linear übers Blatt verteilt sind, sondern jeweils einem Kreisbogen folgen. Der Grund liegt darin, dass der Schreibarm bei den meisten Instrumenten nicht auf einer Schiene linear auf und ab fährt, sondern über eine Achse gelagert ist. Um diese beschreibt er einen Kreisbogen. Je länger der Arm, je flacher wird die Kurve und umgekehrt. Ein ganz wichtiges Parameter, das es oft unmöglich macht aus einem selbst großen Sortiment von Diagrammen ein wirklich passendes auszuwählen. Harmoniert dieser Wert nicht, so entstehen bei zunehmenden oder abnehmenden Drucken deutliche Differenzen auf der Zeitachse.

Um zu überprüfen, ob dieser Punkt von ihrem Barografen erfüllt wird, befestigen Sie ein Diagrammblatt auf einem Tisch, verlängern die Mittelachse ggflls. über den Blattrand hinaus, messen den Abstand Achse zur Schreibspitze und beschreiben mit einem Zirkel einen entsprechenden Kreisbogen. Entspricht dieser dem Verlauf der Stundenlinien ist alles in Ordnung, der Barograph zeigt auch in den Grenzbereichen korrekt an!

Also ganz schön schwierig die Sache mit den Diagrammblättern. Es ist deshalb sehr wichtig, beim Kauf wenigstens noch über ein Originalblatt zu verfügen, egal in welchen Zustand es sich befindet. Man kann es heute recht leicht restaurieren.
Wie das zu machen ist, erfahren Sie in einer unserer nächsten NEWS.


08.07.2008 >190

(stoe) Ein durchaus sehenswertes Ensemble...
Auf dem wenig benutzten linken Standbereich meines Schreibtisches, zwischen Leuchte und den Schreibutensilien, drängen sich seit vielen Jahren meine Lieblingsobjekte. Dazu gehören Fotos verstorbener Freunde, das Bild meines Enkels und natürlich meine wichtigsten Sammlungsstücke, sowie einiger Krimskrams. Auf diese Weise habe ich meine Lieblinge ständig im Blickfeld.

Seit einigen Wochen haben die vier Barometer und der Metallthermometer, zum Leidwesen meiner Frau die hier manchmal abstaubt, Gesellschaft von einem MAXANT-Minibarographen erhalten. Dieser hübsche, kleine Luftdruckschreiber im Keksdosenformat macht mir viel Freude. Nun habe ich auf engstem Raum (d=10cm, 13cm hoch!) nicht nur den momentanen Luftdruck, sondern mit einem Blick auch dessen Kurvenverlauf über mehrere Tage hinweg vor Augen. Klasse!

Wann wieder einmal solch ein Minibarograph auftaucht, sollten Sie ihn sich gönnen. Er wurde von MAXANT in den 70er-Jahren in leicht voneinander abweichenden Größen, zuerst mit 8-Tage-Federwerk später mit Batteriewerk gebaut und ist heute relativ selten zu bekommen. Dementsprechend gestaltet sich der Preis. Ist man nicht allein auf der Auktion, dann kann es schon einmal etwas teurer werden, so wie bei mir zuletzt. Aber was soll's, wenn sich dadurch neue Anregungen ergeben.

Manchmal lohnt sich aber auch einfach ein Besuch auf einer Händler-Homepage!


NEWS vom 01.01.2011 - 30.06.2011 NEWS vom 01.01.2011 -31.12.2011
NEWS vom 01.01.2010 - 30.06.2010 NEWS vom 01.07.2011 - 31.12.2010
NEWS vom 01.01.2009 - 30.06.2009 NEWS vom 01.07.2009 - 31.12.2009
NEWS vom 01.01.2008 -30.06.2008 NEWS vom 01.07.2008 - 31.12.2008 
NEWS vom 01.01.2007 - 31.07.2007 NEWS vom 01.08.2007 - 31.12.2007
NEWS vom 01.01.2006 - 30.06.2006 NEWS vom 01.07.2006 - 31.12.2006
NEWS vom 01.01.2005 - 30.06.2005 NEWS vom 01.07.2005 - 31.12.2005
NEWS vom 01.01.2004 - 30.06.2004 NEWS vom 01.07.2004 - 31.12.2004
NEWS vom 01.01.2003 - 30.06.2003 NEWS vom 01.07.2003 - 31.12.2003
NEWS vom 01.01.2002 - 31.05.2002 NEWS vom 01.06.2002 - 31.12.2002
  NEWS vom 04.08.2001 - 31.12.2001

Barometer

Thermometer

Hygrometer

Anemometer

Literatur

Infos-Links

           

Homepage

Museum

Gästebuch

search

News