News – ein Extra-Service von Ihrem FaW-Team:
| 21.12.2007 |
Frohe Weihnachten und ein gutes
Neues Jahr (stoe) Liebe Freunde alter Wetterinstrumente, wieder einmal geht ein Jahr zu Ende und gestattet mir einen ganz persönlichen Rückblick. Er ist dieses Mal tiefgrau gefärbt. Ob ich überzogen habe, mögen Sie selbst entscheiden. Für die Barometrie war es ein trauriges Jahr, brachte es doch per EU-Gesetz den Fertigungsstopp neuer Quecksilberbarometer im nächsten Jahr. Damit wurde einem 325 Jahre alten Traditionsberuf die Existenzgrundlage entzogen. Wir konnten es trotz breiter Intervention nicht verhindern, - die Bürokratie brauchte ein Opfer. Aber nicht nur uns hat Brüssel übel mitgespielt, auch den Rauchern in Europa geht es mächtig an den Kragen. Die Zigarette oder Zigarre, einst das Symbol des Genusses nach einer Tasse Kaffee oder einem guten Essen, ist nur noch unter freiem Himmel möglich. Geselligkeit hin oder her. Die nächsten Opfer sind auch bereits im Visier. Es sind die Freunde rassiger Automobile. Egal ob sie frisch vom Band kommen oder bereits als Oldtimer Geschichte geschrieben haben, die Bürokratie hält schon eine Plakette bereit. Rot bedeutet "Umweltschwein". Selbst der Kachelofen, einst das Urbild deutscher
Gemütlichkeit mutierte über Nacht zur "Dreckschleuder". Und sollten
Sie überdurchschnittliches Leisten und dafür "gutes Geld" verdienen,
so dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Sie in unserer Neidgesellschaft,
sich demnächst dafür rechtfertigen müssen. Es fehlt nur noch die
Luxussteuer auf Sammlungen. Nichtsdestotrotz genießen
Sie die kommenden Feiertage, gönnen Sie sich etwas Ruhe im Kreise
ihrer Lieben und bleiben Sie gesund! |
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15.12..2007
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(stoe) A propos - persönlicher Gabentisch...
Sein Titel lautet: FitzRoy and his barometers Als profunder Kenner der Materie, der Collins sicher ist, schließt er damit die Informationslücke, die das Wirken dieses bedeutenden Meteorologen und sein tragisches Ende betreffen. Natürlich versprechen wir Sammler uns auch eine ganze Reihe schöner Fotos seiner speziellen "Fitzroy Barometer". Warten wir's also ab, denn ich habe erst heute bestellt. Aber 10 Tage für die Zustellung dürften eigentlich noch ausreichen. |
| 14.12.2007 |
(stoe) Weatherstar Nr. 17 Er bietet ein absolut museales Stück aus dem 18.Jh.
an. Ein typisches Angle-Barometer
von Francis Watkins. Dieser arbeitete von 1747-84 in London
- Charing Cross und bildete Addison Smith aus, mit dem er sich
von 1763-74 geschäftlich zu Watkins & Smith verband. Ein vergleichbares Instrument ist im SCIENCE MUSEUM LONDON zu sehen. Weitere Informationen finden Sie bei N. Goodison [Ref. 66, p. 269ff]. Also eine Rarität allerersten Ranges und was fürs Auge, aber ganz sicher nichts für meinen persönlichen Gabentisch. |
| 13.12.2007 |
(stoe) Schatz lass uns mal bummeln gehen...
Dieser Tage habe ich für Sie einmal einen Internet-Bummel
gemacht. Die niederländische Website "Uncle-B"
ist dazu ein guter Reiseführer. Insgesamt habe ich auf diese Weise
75 Barometerhändler besucht und deren Homepages nach einem
eigens erstellten Schlüssel bewertet. Es wäre jetzt natürlich ein Leichtes, ihnen liebe
FaW-Freunde eine "TopTen-Liste" anzubieten. Das möchte
ich, jedenfalls zum heutigen Zeitpunkt, noch nicht tun. Wie heißt
es so schön: "Der Kenner schweigt und genießt". Ich genieße
also, indem ich die 10 TOP-Händlerkollegen wöchentlich besuche
und den Rest nur alle halbe Jahre mal. |
| 02.12.2007 |
(stoe) Der vorweihnachtliche Auktionskalender... Bonhams ist auch an verschiedenen Auktionsorten
präsent. So am 06.12. in Edinburgh, am 6.+ 8.12. in
Chester und am 11.12. (Sale 15301) am Stammsitz in London.
Sotheby's in London und das Dorotheum in Wien zeigen den Barometern in dieser Saison die kalte Schulter. Jedenfalls liefen meine Selektionen ins Leere. MEIN FAZIT: Wenig Aufregendes im Angebot der großen Auktionshäuser! Auktionsergebnis: Bonhams am 11.12.2007- Sale 15301/ Lot.17 = 2.800 GBP netto ! |
| 01.12.2007 |
(stoe) Advent - die Zeit der Weihnachtsmärkte und Geschenkbazare... Wie jedes Jahr, ist die Zürcher Sammlerbörse
in Oerlikon ein äußerst starker Magnet für die
Süddeutsche Region. Ein Sammler-Eldorado das seinesgleichen sucht! |
| 30.11.2007 |
(stoe) Post aus der Schweiz.. Herr Perret bietet darin momentan u.a. zwei schöne Labor-HG-Barometer Schweizer Provenienz an. Der eine signiert: Friedinger - Luzern , der andere Société Genevoise - Genf, zum Preis von 1.600,- bzw. 2.000,- Sfr. an. Beim Verbringen eines Quecksilberbarometers
aus gebirgigen Regionen ins Flachland gilt es allerdings zu beachten,
dass pro 10m Höhendiffernz der beiden Orte, der Veränderlichpunkt
um ~0,87 mmQs bzw. ~1,15hP steigt. Das bedeutet, dass eine Skala
die ursprünglich für 436 m.ü.NN ( z.B. Luzern ) konzipiert
wurde, in Hamburg um 43,6 x 0,87mm = ~38 mm zu tief hängt.
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| 22.10.2007 |
(stoe) Unser diesjähriger Herbsturlaub... Die Tradition reicht in der Region, grenzübergreifend
nach Tschechien, bis weit in das 14. Jh. zurück. Dabei machten wir einen großen Bogen um die "industriellen Glasbetriebe" und besuchten lieber die kleinen Galerien, Glaskünstler und Glasveredler in ihren Werkstätten. Meine Frau war ob der Vielzahl der Möglichkeiten, die der Werkstoff "Glas" bietet, hellauf begeistert, sodass zuhause angekommen, die Wetterinstrumente etwas zusammenrücken mussten. Ich selbst musste beim Anblick der Glasöfen an unsere Barometerröhren denken, die ihren Ursprung ja auch in solch einem Ofen haben und dann im zähflüssigen Zustand gekonnt auf einige Meter gezogen werden, so wie es auf dem Kupferstich von Benard aus Diderot & d' Alembert im 18.Jh dargestellt wurde. |
| 10.10.2007 | BIN SOEBEN AUS DEM URLAUB
ZURÜCK und habe in meiner Mailbox mindestens 800 Mails vorgefunden.
Davon sicherlich 99,9% Schrott. Da es mit meiner T-Com-Software nicht
möglich ist, die Spreu vom Weizen zu trennen, habe ich alle Mails
gelöscht. Sollten Sie mich innerhalb der letzen 10 Tage angeschrieben
haben, dann empfiehlt es sich, mir bitte eine Kopie davon zu senden!
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| 02.10.2007 | BIN FÜR 10 TAGE IM
URLAUB!
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| 27.09.2007 |
(stoe) Gut zu wissen wo... Wie das dann immer so ist, einmal an der Arbeit, habe ich gleich die gesamte Seite aktualisiert und dabei die neuen Links rot kenntlich gemacht. Unbedingt sollten Sie in Greenwich vorbeischauen, die Hompage ist perfekt gemacht und die Fotos sind "durchgängig absolute Spitze". Schauen Sie sich die einzelnen Sammlungen an - einfach großartig! Schade nur, dass da so wenige Wetterinstrumente dabei sind. Aber so stelle ich mir eine Museums-Präsentation vor! Die beiden neuen Links, "Wettermuseum Lindenberg e.V." und "historische Anemometer", werden demnächst Gegenstand einer eigenen Betrachtung. Den Kontakt habe ich bereits hergestellt! |
| 22.09.2007 |
(stoe) Was hat uns das Internet zu bieten...
Beginnen wir mit dem Science Museum London. Die Homepage wurde vor nicht allzu langer Zeit aktualisiert. Es führt ein Direktlink in den "Galleries" geradewegs zum Thema "Weather". Hier findet man, dem Suchwort entsprechend, eine kleine Auswahl gut fotografierter Instrumente (~300x 200p) mit XXL-Funktion (~500x 400p), auch eine Linktafel zu Verwandtem fehlt nicht. Die Beschreibungen sind gut. Dies ist hilfreich und schafft Anreiz für einen Besuch vor Ort. Einen Zugriff auf den Gesamtbestand, heute fast überall Standard, wir nicht gestattet. Für Wissenschaftler oder Sammler die das Internet als Informationsquelle nutzen, leider keine ganz überzeugende Lösung. Das Museum
of History of Science in Oxford beabsichtigt deshalb seinen
gesamten Museumsbestand in einer Online-Datenbank zu erfassen. Momentan
sind 8528 Fotos in guter Qualität und in drei Größen bis ~380x 560p
anzuwählen. Ein toller Ansatz, leider entwickelt sich die ganze Angelegenheit
sehr, sehr zäh. So findet die Suchmaschine auf das Stichwort "barometer"
hin, zwar 45 Artikel die das Wort "barometer" beinhalten, jedoch nur
6 Fotos dazu. Gleiches passiert bei "thermometer" und "hygrometer".
Die Beschreibungen sind standardisiert und erfassen 9 Kriterien. In Paris weist das
Musée des Arts et des Mètiers auf seiner Titlepage mit
der frz. und engl. Flagge auf seine Zweisprachigkeit hin, mit
der es jedoch noch extrem hapert. Immerhin sind aber die "Pull-down-Menues"
in der gewählten Sprache zu lesen (fast). Wir wählen "engl.",
drücken den Link "Collections" und finden die Suchmaschine
"Recherches" der Datenbank. Sie erlaubt das "Trunkieren"
und so geben wir in der Suchmaske im Feld "Désignation", was
so viel bedeutet wie "Beschreibung", das Suchwort "baromet*"
mit Stern ein und finden prompt 97 gelistete Einträge mit Beschreibung.
Mit "Suivant" gelangen sie einen Schritt weiter,
mit "Précédent" einen zurück,
mit "fin" ans Ende der Liste. Die Beschreibungen
sind standardisiert und nur ganz wenige Einträge sind bebildert.
Ein Lichtblick in der ganzen Gallerie der Internetauftritte
ist das Istituto
Museo di Storia della Science in Florenz, ein Name der geradezu
auf der Zunge zergeht und der zeigt, wie es auch anders geht. Natürlich
zweisprachig erwarten uns hier vorbildlich aufbereitete Seiten, die
sich über ein Glossar erschließen lassen. Hat man zu seinem Thema
gefunden, so wird man umfassend informiert. Dabei verweist ein Linkfenster
rechts, auf verwandte oder weiterführende Artikel. Kurze Videosequenzen
helfen dem besseren Verständnis. Interessant ist auch der Einstieg
über "Online Multimedia Museum/ Virtual Visit".
So wird man auf sehr angenehme Weise durch die Seiten geführt, ohne
dass es je langweilig wird. Nur die XL-Bilder sind für unsere Verhältnisse
etwas zu klein geraten, ~150x 300p, aber hier sind wir eben von den
FaW-Bildern her, besonders verwöhnt. Das Deutsche
Museum in München hat mich im Jahre 2003 schon einmal enttäuscht
(siehe meinen Bericht v. 05.06.2003).
Mal sehen ob sich zwischenzeitlich was geändert hat. Der Webauftritt
ist irgendwie frischer, professioneller geworden, wie es sich für
ein Museum mit diesem Anspruch auch gehört. Originalton: "...das
Deutsche Museum ist eines der bedeutensten naturwissenschaftlich-technischen
Museen weltweit". Der Math. Physikalische Salon zu Dresden sollte auch noch Erwähnung finden. Allerdings verfügt diese weltweit einmalige Einrichtung über keine eigenständige Homepage. Eine kurze Präsentation unter dem Dach der staatl. Kunstsammlungen Dresden musste bisher genügen. Momentan ist dieses großartige Museum wegen Umbau bis 2009 geschlossen. Man darf daher gespannt sein, ob sich dort vielleicht einiges ändern wird, auch im Umgang mit interessierten Besuchern. Bleiben noch die kleineren Museen und Sammlungen
die sich mit einer oftmals ganz dünnen Personaldecke, aber großem
Engagement um den Besucher bemühen. Bedenkt man dazu noch, dass hier
oft viel ehrenamtlich oder für nur ganz kleine Münze gearbeitet wird,
dann ist es einmal an der Zeit hierfür generell "Danke"
zu sagen. Ich möchte nur beispielhaft nennen: Teylers-Museum
in Haarlem, Museum
Boerhaave, Thermometermuseum
in Geraberg, Wettermuseum
in Lindenberg etc. Ohne überheblich zu werden, komme ich zu meinem Facit: Ein Glück für uns, - dass es die FaW-Seiten gibt! |
| 18.09.2007 | (stoe) Pfeilerbarometer
von Daniel Quare (1649-1724) D. Quare ein begnadeter engl. Uhrmacher ließ sich im Jahre 1695 das erste transportable Quecksilberbarometer patentieren. Er fertigte in jener Zeit seine typischen aus Holz oder Elfenbein gedrechselten Pfeilerbarometer mit monstranzförmigem, vergoldetem und kunstvoll graviertem Messingkopf, zum Hängen oder Stellen. Allen gemeinsam ist ein Buchsbaumgefäß mit inwendigem Ledersäckchen, später dann auch mit Lederboden. Am Fußende verrät eine Rändel-Stellschraube dem Fachmann das geschlossene Prinzip. Zum Transport legt man diese Baros einfach um, bis das Quecksilber im Steigrohr oben ansteht und dreht die Schraube dann gefühlvoll fest. Dabei wird die Lederwandung, mit einem kleinen "Teller" am Schraubenende, gegen das Rohrende gepresst und das Hg sicher blockiert. Dieses Prinzip setzte sich später allgemein durch. Daniel Quare's Barometer gehörten Anfang des 18.Jh. zum Feinsten was der Markt anzubieten hatte. Auch John Patrick hatte solche Pfeilerbarometer im Angebot, wie aus seinen beiden Werbeblättern klar ersichtlich ist. Offensichtlich hatte er die Lizenz dazu. Auch auf dem europäischen Kontinent wurde dieses Design vereinzelt übernommen. Eine ganze Anzahl dieser wertvollen Instrumente sind uns noch erhalten und setzen heute die Glanzlichter in den Sammlungen der großen europäischen Museen, sowie auf der Inventarliste des Buckingham Palastes. Gelangt ein solches Instrument mal wirklich in eine Auktion, dann erreicht der Preis rasch die Hunderttausende. Es war ein Erfolgsmodell seiner Zeit und wie das so ist, traten durch die Jahrhunderte hindurch, auch noch bis in die jüngste Zeit, immer wieder Nachahmer auf den Plan, die diesen frühen Barometertyp kopierten. Infolge der exorbitanten Preise eines Originals sind aber mitlerweile auch gute Replikate "hoffähig" geworden und von den Sammlern gesucht. Auf der letzten Auktion von Dreweatt Neate gab es gleich drei solcher Exemplare. Einer unserer FaW-Freunde konnte sie erwerben und stellt uns seine Bilder im Museum zur Verfügung. Wir bedanken uns bei ihm. |
| 07.09.2007 |
(stoe) Auktionsnachlese... Das nahezu identische Lot Nr. 140, dieses Mal signiert von Samuel Lainton aus Halifax, brachte Herrn Banfield am Dienstag immerhin 8.500 GBP ein. So kann es gehen bzw. soviel zum Thema Antiquitätenpreise! |
| 05.09.2007 |
(stoe) So, die Auktion ist gelaufen... Überraschungen gab es dann auch relativ wenige, wenn man mal von den 8.500,00 GBP (Estimate 2.500-3.000,-) für das Double Tube von Samuel Lainton und natürlich die 16.000,00 GBP für das Titel-Lot von John Hallifax absieht. Spitzenstücke erzielen eben immer auch Spitzenpreise. Die Resultatliste zeigt die Hammerpreise, womit es allerdings nicht getan ist. Sie müssen noch 19,5% für das Buyers Premium und den jeweiligen Mehrwertsteuersatz hinzurechnen. Die Auktion hat aber auch bewiesen, dass das Interesse an unseren Quecksilber-Barometern, trotz großer Unruhe im Vorfeld, ungebrochen ist. Es geht weiter liebe Freunde! |
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31.08.2007 |
(stoe) Ziehen wir mal vorsichtig
Bilanz.... Eine recht anschauliche Grafik daraus stellt den Quecksilberzyklus zwischen Erdoberfläche und Atmosphäre dar. Die Gesamtemissionen unserer Erde addieren sich dabei zu einer Belastung von geschätzten 70.000t Hg/Jahr. Davon sind 60.000t natürlichen Ursprungs und ca. 10.000t von uns Menschen zu verantworten. Andere Quellen sprechen sogar von 150.000t Quecksilber, alleine vulkanischem Ursprungs. So L.F. Frueb in seinem Buch " Die chemischen Elemente - 1996". Die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen. Es sind also 70-150.000 Tonnen an Quecksilber die jährlich auf die Erd- und Wasserflächen unseres Globus niederregnen und die wohlgemeinten Brüsseler Bemühungen zur Quecksilberreduktion nach Kräften konterkarieren. Vermeidbar davon sind weltweit maximal ca 10.000 Tonnen, ja streng genommen sogar nur 5.000t, wenn man von den fossilen Brennstoffen zur Wärme- und Energiegewinnung mal absieht. Als Emittenten dieser 5.000t werden die Erzverhüttung, die Industrieabwässer und Müllverbrennung genannt. Hinzu kommen eine Reihe von Anwendungen von denen primär überhaupt keine Emissionen auszugehen bräuchten, da das Quecksilber gekapselt ist. Das ist z. B. die Gruppe der Mess- und Kontrollinstrumente, einschl. der Barometer. Erst beim unsachgemäßem Umgang damit kommt es zur Emission. Schauen wir uns die aktuellen Zahlen und Vorgaben
aus Brüssel an: Das Brüsseler Verbot läuft nun darauf hinaus,
möglichst noch das letzte Gramm Quecksilber den medizinischen und
technisch-industriellen Anwendungen, sowie der Umwelt zu entziehen,
um es dann als "geächtetes Element" absolut erdbebensicher
zu deponieren. Somit wird "metallisches Quecksilber" auf
nur wenige Standorte konzentriert. Infinion rechnete laut einer Presseverlautbarung aus dem Jahre 2003, alleine im ersten Jahr 2004 mit einem Abverkauf von weltweit geschätzten 600 Millionen (240 Millionen in Europa) Einheiten ihres neuen Vorschaltgerätes mit "LightMOS-Technologie". Wurden die alle bestimmungsgemäß verbaut, so bedeutet dies gleichzeitig einen Quecksilbereinsatz von ~2,5 bzw. (1,0) Tonne(n). |
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30.08.2007 |
(stoe) Banfield-Auktion am kommenden Dienstag um
14.00 Uhr... Das Angebot selbst enthält neben viel Durchschnittlichem in allen nur erdenklichen Variationen, auch einige Highlights, wie z.B. das Titel-Lot, ein absolut rares Georg II - Radbarometer von John Hallifax, ~1730, oder das noch etwas frühere Queen Anne Walnuß-Stickbarometer mit Royal Society Thermometer, auf 1715 datiert, in der Art von John Patrick aber leider unsigniert. Ich habe schon erwähnt, dass es sich hierbei nur um Zweidrittel der Sammlung handelt. Da ist es nur zu verständlich, dass Mr. Banfield sich von den meisten seiner "Kremschnittchen" momentan noch nicht trennen kann.. Trotzdem, die Auswahl ist riesig und die Preise dürften zur Zeit günstig sein. Der Auktions-Katalog ergänzt übrigens als "Supplement-Band" das Banfield-Buch: "The Banfield Family Collection..." ganz hervorragend. Deshalb ist er ein "Must" für jeden Hg-Barometerfreund. Wann bekommt man schon 208 bestens fotografierte Barometer zu sehen und noch dazu kostenlos. Gelegentlich werden auch 12.50 GBP berechnet, die ist er aber allemal wert! |
| 04.08.2007 |
(stoe) Die Banfield-Collection kommt unter den Hammer... Wie ich soeben erfahre, wird die größte europäische,
wenn nicht sogar die größte weltweite Barometersammlung,
am 04.09.2007 von Dreweatt
Neate in Donnington, versteigert. 209 Exponate, meist Quecksilberbarometer,
warten lt. Katalog auf einen neuen Besitzer. Es ist nicht die ganze
Collection, denn sein Buch 'The Banfield Family Collection' listet
100 Teile mehr auf. Bedeutet das das Ende des weltweit einzigen Barometermuseums
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