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14.07.2007

(stoe) Was nun...?
Jetzt haben wir in den letzten Wochen und Monaten soviel über Quecksilber geredet, dass man es schon nicht mehr hören kann. Die sog. "Umweltschützer" haben ihren Willen durchgesetzt. Die Neuproduktion von Barometern wurde, mit einer Übergangszeit von 2 Jahren, verboten. Barometer die älter sind als 50 Jahre gelten als Antiquitäten und sind vom Verbot ausgenommen. Sie dürfen weiterhin uneingeschränkt gehandelt, restauriert und repariert werden. Für die noch nicht 50-jährigen, Modernen, gilt die "Besitzstandsklausel". Lassen Sie sich daher fortan immer einen Kaufbeleg mit Datum geben.

Alle Eurostaaten haben nun 18 Monate Zeit die Verordnung in nationales Recht umzusetzen. So wie ich Deutschland kenne, schwant mir da schon Schlimmes.

Aber lassen Sie sich bitte nicht aus der Ruhe bringen, - am wenigsten hilft hier Hysterie. Wir, die Freunde alter Wetterinstrumente informieren Sie weiterhin über Alles was Sie in diesem Zusammenhang wirklich wissen müssen, sodass Sie sich sorglos auf ihrem Stuhl zurücklehnen können, sich an ihrer Sammlung erfreuen und den Bestand sogar in nächster Zeit ausweiten könnten. Vielleicht sogar vorübergehend zu Schnäppchenpreisen.

Und wenn dann doch einmal eine kleines Malheur passiert, so lesen Sie bitte nochmals meine NEWS vom 16.11.2002 oder folgen diesem Link. Wenn Ihnen aber der Sinn nach einem richtig spektakulären Auftritt mit Zeitungsbericht steht, so rufen Sie einfach die Feuerwehr an. Für das was dann geschieht, können wir jedoch keine Verantwortung und für die Kosten, keinerlei Haftung übernehmen. Für "Großes Kino" ist aber ganz sicher gesorgt!

Sinnvoll wäre es für den Sammler, wenn wir von der FaW, den häuslichen Umgang mit dem Hg entmystifizieren könnten. Das Entfernen des Hg aus dem Barometerrohr ist, bei entsprechender Sorgfalt, überhaupt keine Hexerei. Ebenso kann das Befüllen eines einfachen Barorohres erlernt werden. Der richtige Umgang mit "Gefahrgut" gehört natürlich auch zum Grundwissen. Somit wären schon einmal 85 Prozent der häufig anfallenden Arbeiten in eigener Hand. Wie es geht, konnten Sie zwar schon immer in meiner "Loseblattsammlung"( Ref. 201) nachlesen. Aber wenn es z.B. in einem "Workshop" gezeigt würde, wäre das sicher nochmals effektiver. Wir prüfen die Situation!

Wer das aber weiter einem Fachmann überlassen möchte, für den bräuchten wir zum gefahrlosen Versand von Barometern, auch der Kontrabarometer und Multitubes, ganz dringend ein sicheres Transportsystem. Das ließe sich vielleicht mit Hilfe von wieder verwendbaren, wasserdichten Transportbehältern bewerkstelligen. Im Bereich des Schießsports gibt es schon solche flachen Hartboxen. Vielleicht ließe sich daraus ja für unser Zwecke eine Geeignete finden? Eine Gemeinschaftsaufgabe von Restaurierern, Händlern, Sammlern und Spediteuren für die Zukunft.

Automatisch wäre dann auch gleich die Standortfrage der Werkstatt sekundär und das Einzugsgebiet des einzelnen Reparaturbetriebs auf ganz EUROPA ausgeweitet. Ganz gewiss auch kein Nachteil in der momentanen Situation. Ein paar EURO's wird die Anschaffung solcher Boxen für die Profis und den Sammler schon kosten, aber die Zukunft unseres Hobbies sollte uns das Wert sein. Fehlt nur noch eine europaweite Spedition!


10.07.2007 14.00

Neue Quecksilber-Barometer dürfen nur noch 2 Jahre lang produziert werden! Danach ist es vorbei. Ein trauriger Tag für EUROPA und die Barometrie!


10.07.2007

Heute ist die entscheidende Abstimmung bezüglich des Produktionsverbots von Hg-Barometern.
Die Abstimmung findet zwischen 12.00 und 13.00 Uhr in Strasbourg statt. Wir berichten aktuell!


05.07.2007

 

(stoe) Die FaW-Poststelle arbeitet derzeit auf Hochtouren.....
Ich habe mich doch noch einmal entschlossen alle deutschsprachigen Abgeordneten und alle Mitglieder des ENVI-Umweltausschusses ein zweites Mal anzusprechen, um sie erneut für unser Anliegen zu sensibilisieren.

Außerdem schreibt unser FaW-Freund Ivan aus Budapest die ungarischen Parlamentarier in ihrer Landessprache an. Interessant kann ich nur sagen, denn von dem ungarischenText kann ich nur mit den Zahlen was anfangen.

Aber auch in den Niederlanden und Belgien wird mit Nachduck gearbeitet. Man nennt das wohl Lobbyarbeit. Hoffen wir für die Europäischen Barometermacher und alle Hg-Barometerfreunde, dass wir erfolgreich sein werden Die Briefinhalte selbst sind dann ab Montag wieder auf unserer QUICK-NEWS-Seite einzusehen.

Erste Post vom Kanzleramt ist ebenfalls eingetroffen!
Frau Kanzlerin Merkel lässt mitteilen, dass Sie unser Anliegen an das "Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit" überwiesen hat. Das lässt auch hoffen.

Mein kleiner Enkel frankiert zwischenzeitlich die Briefe, die dann alle spätestens morgen Nachmittag zur Post müssen!

04.07.2007

(stoe) Geht es der Europäischen Barometerindustrie nächste Woche an den Kragen?

Wenn das EU-Parlament in seiner Abstimmung am 10.07. (!) in Strasbourg eine Mehrheit für seine momentane Gesetzesvorlage erhält, dann ist 2 Jahre nach Inkrafttreten Schluß mit einer über 350 Jahre alten, rein Europäischen Tradition.

Für eine Änderung der strittigen Textpassage bedarf es einer "absoluten Mehrheit"des Plenums von Minimum 393 Stimmen (50%+1). Das wird schwer. Die Wogen schlagen deshalb hoch in einigen der unmittelbar betroffenen Nachbarländern. Sehen Sie dazu einen Beitrag des belgischen Fernsehens aus den Geschäftsräumen der Firma Dingens.


22.06.2007

(stoe) It will not be illegal to own an old mercury barometer...."

na toll, - eigentlich kann man nur den Kopf schütteln, wenn man derzeit die englische Presse in Sachen Quecksilberbarometer verfolgt. Die Signale von der Insel sind für unser Engagement natürlich alles andere als nützlich. Das Land mit den meisten Herstellern und sicher auch der höchsten Hg-Barometerdichte in den Haushaltungen, gibt sich in der Presse schon Wochen vor der Abstimmung zur 2. Lesung, ganz offensichtlich kampflos geschlagen. Es fällt mir wirklich schwer dies nachzuvollziehen.

Warum sollten wir "Germans", die wir ja derzeit keinen Hersteller mehr beherbergen, uns für eine Lizenz zur weiteren Produktion stark machen? Das macht für mich keinen Sinn mehr. Trotzdem habe ich meine Argumente, die für eine bedingte Weiterführung der Produktion sprechen würden, in meinem Schreiben an die EU-Ratspräsidentin Frau Dr. Angela. Merkel erläutert. Jetzt heißt es abwarten! Der Handel und der Erhalt unserer alten Instrumente scheint durch die Initiative ja immerhin gesichert. Diesen wichtigen Teilaspekt konnten wir wohl erreichen und das ist auch gut so!.

Bleibt noch die Betreuung des Altbestandes.
Es wird eben mit den Jahren immer schwieriger werden Fachleute dafür zu finden. Dabei fällt dies heute schon nicht leicht. Die technisch anspruchsvolleren Instrumente werden dabei auf der Strecke bleiben. "Multitubes" wird eben kaum jemand mehr reparieren können. Eigentlich jammerschade!
Da bleibt mir schließlich nur die Hoffnung, dass der Markt solche Mißstände auf seine Weise regelt, - wenn nicht legal, dann eben illegal.

Und noch etwas, - keine Sorge, es werden auch weiterhin Quecksilberbarometer gesammelt werden, ebenso wie es das chem. Element Hg = Hydrargyrum in der Europäischen Union auch weiterhin geben wird. Jedenfalls solange sich die Erde um die Sonne dreht und gleichgültig ob das Brüssel gefällt oder nicht. Darauf gebe ich Ihnen mein Wort!


11.06.2007

(stoe) Zwei Winkelbarometer sind derzeit im Auktionsangebot...

Seit geraumer Zeit versucht ein Amerikaner in Ebay sein Winkelbaro von Charles Howorth, Halifax, zu verkaufen. Bisher allerdings ohne Erfolg. Dabei wäre er mittlerweile mit einem Sofortpreis von 5.999,00 US$ = 4.472,00 EUR einverstanden. Was man auf den Fotos so erkennen kann, ist es in einem tadellosen Zustand. Der Verkäufer weist auch darauf hin, dass ein ähnliches Stück, noch im Jahre 2001 für 32.200 US$ verkauft wurde.

Ja, die Zeiten haben sich zwischenzeitlich mächtig geändert. Hochwertige HG-Barometer sind momentan kaum an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Es sei denn für einen Spottpreis. Eigentlich die Gelegenheit für Schnäppchenjäger!

Ein Double Tube Angle-Barometer von John Whitehurst, Derby hängt bei Bonhams in London und soll am 19.06.07 in der Sale 15300 als Lot 6 unter den Hammer kommen. Ebenfalls in gutem Zustand ist es mit einem Estimate von 3.000 - 4.000 GBP ausgezeichnet. Das sind knapp 6.000 EUR. Die sind noch nicht erreicht und man darf sicher gespannt sein.

Zwei wirklich rare und interessante Stücke, um eine Sammlung nach oben hin abzurunden!


20.06.2007 Das Double Tube wurde auf der Auktion nicht verkauft!

02.06.2007

(stoe) Ein neues Lebenszeichen von Herrn Bert Bolle...
In seiner Biographie berichtete ich, dass er im Jahre 1999 seine Zelte in den Niederlanden abgebrochen und zusammen mit Ehefrau Ethne nach Australien emigriert ist. Dort verloren sich seine Spuren weitgehend. 8 Jahre war es recht still um den Händler, Sammler und erfolgreichen Buchautor. Nur Weniges erfuhr man gelegentlich im Internet über seine Aktivitäten.
Man konnte gar den Eindruck gewinnen, Barometer würden ihn nicht mehr interessieren. Das hat sich dieser Tage nicht bestätigt..

Es gibt eine neue Homepage von Ihm, die vom Wiederaufbau seines Wasserbarometers im Denmark Vistor Centre berichtet, das am 15.05.2007 seine Pforten eröffnet hat. Der "Barometer Tower" mit angeschlossenen kleinen Museum soll zu einer Touristenattraktion in der Region werden. Herr Bolle hat dazu die Ausstellungsstücke seiner neuen Gemeinde gewidmet.

Also, - wenn Sie einmal nach "Down Under" kommen, Denmark liegt im Süd-Westen des Kontinents, 400 km südlich von Perth. Wir bedanken uns bei Herrn Mehne von BARIGO für die Information und wünschen der Unternehmung viel Erfolg!


13.05.2007

(stoe) Was ist nur mit den Briten los...?

Der 'DAILY TELEGRAPH' berichtet in einem Artikel vom 05.05.2007, worin er sich auf ein Papier von Lord Rooker, Minister für Landwirtschaft und Nahrung beruft, dass die Britische Regierung beschlossen habe, sich einem Verbot der EU betreffend Quecksilber in neuen Barometern, nicht zu widersetzen.

Wie kommt's? Sie geben damit ohne Not Positionen auf. Das hatte ich von den Briten, als den Gralshütern der Traditionen, dann doch nicht erwartet und ich kann es auch noch nicht glauben. Immerhin blieb diese Meldung bisher unbestätigt.


12.05.2007

(stoe) Brüssel ist dabei einen fatalen Fehler zu begehen...
Die Quecksilberinitiative befindet sich derzeit in der Phase zur "Findung des gemeinsamen Standpunkts des Rates". Gestern erreichte mich hierzu der Entwurf einer Empfehlung für die 2. Lesung. Faktisch ist der Text mit dem Entwurf aus der 1. Lesung identisch, aber mit einer gravierenden Einschränkung.

Der Verkauf und Handel, sowie die Reparatur und Pflege von über 50 Jahre alten Hg-Barometern und Messinstrumenten (Thermometern) scheint demnach gesichert. Allerdings wird darin, mit einer recht waghalsigen Begründung, die Neuproduktion auf nur noch 2 Jahre eingeschränkt. Ich frage mich - und was dann??

Die Betriebe werden ihre Abteilungen auflösen und es gibt dann nicht nur keine Hg-Barometer, sondern über kurz oder lang auch keinen Service, keine Reparatur und keine Pflege mehr. Von Letzterem allein kann kein Mensch mehr leben, zumal die Umweltauflagen ja gewaltig sind. Wir werden auf wenig professionelle Keller- und Garagenbetriebe angewiesen sein. Wenn es so kommt, dann Gute Nacht - EUROPA! Lesen Sie dazu unsere aktualisierte QUICK-NEWS Seite, sowie mein Schreiben an die EU-Ratspräsidentin.


09.05.2007

(stoe) Ein Angebot für den Raum Frankfurt am Main...
Herr Dr. N. Bagdassarov vom Institut für Geowissenschaften der Universität Frankfurt hat uns ein interessantes Angebot gemacht. Er hat zwei alte Quecksilberbarometer, gegen eine kleine Spende für die UNI abzugeben. Es handelt sich dabei um ein Stationsbarometer der Fa. Fuess, um 1917 und wie er sich ausdrückt, um ein "Torricelli-Barometer" der Firma Weslar. Beide sind funktionsfähig. Leider sind die beigefügten Fotos nicht besonders aussagefähig.
Sie sollten neue anfordern.

Da sich die Instrumente nicht versenden lassen, scheint dies in erster Linie ein Angebot für unsere Freunde aus der Region Frankfurt zu sein. Bei Interesse wenden Sie sich also bitte direkt an Herrn Dr. Bagdassarov unter der Tel.Nr. 069-79840196. Klar, - wer zuerst kommt mahlt zuerst.


06.05.2007

(stoe) Von Guerickes Halbkugelversuch in Geraberg nachgestellt...
Mit einem tollen Spektakel wurde die diesjährige Sonderausstellung im Thermometermuseum in Geraberg gestartet. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde der im 17.Jh. erstmals durchgeführte Halbkugelversuch, der in alle Physikbücher Eingang fand, wiederholt.

Ich konnte leider nicht anwesend sein, aber schauen Sie sich selbst die brandaktuelle Bilderschau auf der Homepage des Museums an. Wir wünschen der Ausstellung weiterhin viel Beachtung!


26.04.2007

 

.(stoe) Neue Sonderausstellung in Geraberg...

Das Thermometermuseum in Geraberg bereitet in Zusammenarbeit mit der "Otto von Guericke Gesellschaft" aus Magdeburg, derzeit eine neue Ausstellung vor. Das Thema der Präsentation lautet:

Otto von Guericke - die Welt im leeren Raum

Die Eröffnung findet am 06. Mai, um 10 Uhr statt und die Ausstellung endet am 30.06.2007. Ein Weg der sich sicher lohnt. Eine ganz herzliche Einladung erging an alle FaW-Freunde von Frau Rux und ihrem Team.
Herrn von Guerickes Arbeiten waren uns bereits vor zwei Jahren eine Sonderseite wert. Nehmen Sie vielleicht diese Ausstellung zum Anlass, um sich nochmals dem Thema zuzuwenden.


22.04.2007

(stoe) Fernsehen a la carte.
während meine Frau und ich uns bisher allabendlich zum "Fernsehen" niederließen und uns unter dem geringen terrestrischen Programmangebot dasjenige auswählten, das der Schnittmenge unseres persönlichen Geschmacks am nächsten kam, haben sich mit Eintreffen der neuen Satellitenwelt unsere TV-Gewohnheiten grundlegend gewandelt. Zum Vorteil, so meine ich.

Es wird nicht mehr angeschaut was eben gerade angeboten wird, sondern unser neues TV-System erlaubt die gezielte Aufnahme interessanter Beiträge Tag und Nacht. Dabei geschieht die Recorder-Programmierung mit nur einem einzigen Knopfdruck. Somit sind wir in die Lage versetzt die Beiträge später, zu welcher Zeit auch immer, anzusehen. Die Festplatte des Receivers mit 160 GB, macht dies mit einem Programmarchiv von ca. 1.000 Stunden möglich. Der eingebaute zweite Tuner erlaubt dabei das Aufzeichnen eines zweiten Kanals im Hintergrund, während vordergründig eine aktuelle Sendung läuft.

Der Einheitsbrei des täglichen Abendprogramms lässt mich also zukünftig kalt und will meine Frau mal partout "Wetten dass." live ansehen, so gibt es keinerlei Diskussionen mehr, denn unser Zweitfernseher greift auf die gleiche Festplatte zu. Eine feine Sache und sehr empehlenswert, muss ich schon sagen.

Alles was mir jetzt noch in diesem Zusammenhang fehlt, ist die Timerprogrammierung per Distanz vom Laptop aus und ein Spartenkanal der sich mit Wetterinstrumenten befasst. Auf Letzteres werden wir wohl vergeblich warten.
Und noch was, - die viele Werbung stört natürlich gewaltig!


05.04.2007

(stoe) Meine lieben FaW-Freunde...
es wird Zeit, dass ich mich mal wieder melde. Sie kennen sicher den Spruch über die Rentner, die allesamt keine Zeit mehr haben. Ein Quentchen Wahrheit ist da dran, denn es hat den Anschein, als hätte meine bessere Hälfte exakt auf diesen Zeitpunkt gewartet, um allerlei Arbeiten rund ums Haus und den Garten, die irgendwie in der Warteschleife gelandet waren, jetzt frisch aufzurollen.

Es ist also durchaus nicht so, dass ich untätig bin, auch nicht in Sachen Wetterinstrumente. So überwache ich tagtäglich die Internet-Auktionen, beantworte Besuchermails meist postwendend und wer die letzten Tage in unser Museum geschaut hat konnte feststellen, dass viele Neuheiten eingestellt wurden. Ich bin jetzt auf dem Laufenden und empfangsbereit für Ihre neuen Bilder.

Dann habe ich Material über Rodenstock, Krüss und Gabory gesammelt. Demnächst mehr darüber.
Ach ja, - dann ist mir noch dieser Tage eine feines Bimetall-Taschenthermometer über den Weg gelaufen, wo ich natürlich auch nicht "nein" sagen konnte! Sie finden es auf unserer Eingangsseite und im Museum.

Verabschieden musste ich mich von meinen 24 Jahre alten Fernseher, da die Österreicher hier im südd. Raum den Sender-Hahn endgültig zugedreht haben. Somit können wir nur noch 6 terrestrische Programme empfangen und im November sollen noch die beiden Schweizer Programme wegfallen. Grund genug nun endlich digital dagegen zu steuern. Die hässliche Schüssel ist montiert, das Haus frisch verkabelt und auf Ostern soll es also mit 160 Programmen losgehen. Da bin ich aber mal gepannt, ob mir da noch genügend Zeit für meine Webmastertätigkeit bleibt? :-))

Jedenfalls wünsche ich allen Freunden für die bevorstehenden Feiertage "Frohe Ostern!", bei milden Frühlingstemperaturen.

Ihr Gerhard Stöhr!


04.03.2007

(stoe) Frühjahrsauktionen 2007...
Dieses Jahr widmet sich alleine Bonhams - London den Barometern. Neben den vielen, eher durschnittlichen Angeboten, fallen dem Sammler folgende Lots auf:

Sale 14876 in Knightsbridge am 13.03.2007
Lot 235 ein unsign. Multitube nach Amontons, mit einem Estimate von 600-800 GBP
Lot 250 eine Franz. vergold. Reiseuhr - Kombination, mit Baro u. Thermo, zu 600-800 GBP
Lot 285 eine schwere Frz. Kaminuhr mit Barometer und Thermometer für 600-800 GBP

Sale 14878 in Knightsbridge am 21.03.2007
Lot 016 ein Negretti & Zambra - Zwitter, oben Stick- unten Radbarometer, 1000-1500 GBP,
wohl Geschmacksache, aber ganz gewiss ein seltenes Stück!

Die Estimates sollten Sie, was den oberen Wert anbetrifft, nicht allzu ernst nehmen.
Bei dem Multitube-Baro, muss ganz klar der Ersatz der Röhre mit einkalkuliert werden!


25.02.2007

(stoe) Ein Bild des Jammers...
Sicherlich haben viele meiner Faw-Freunde das rostige Teil aus unserer Rätselfrage erkannt. Es ist die Grundplatine eines Bimetall-Minima-Maxima-Thermometers von Hermann & Pfister - Bern, aus der Zeit vor 1881. Im heutigen Anhang finden sie die übrigen Fotos. Damit wird das gesamte Ausmaß des Schadens ersichtlich. Es ist ein Jammer.

Unser Freund wollte wissen, ob ich eine Chance sehe das Instrument zu retten? Ich habe ihm geantwortet, dass mit entsprechender Geduld, Können und finanziellen Mitteln vieles möglich sei. Der Aufwand ist aber gewaltig, wobei es ohne eine gut ausgestattete feinmechanische Werkstatt und den damit verbundenen Fähigkeiten nicht geht. Auch ist es fraglich, ob das Ergebnis schließlich den Aufwand rechtfertigen wird.

Unser Freund will es auf alle Fälle versuchen und ich werde ihn dabei, so gut es geht, mit Rat und Tat und Archivunterlagen unterstützen. Man darf also gespannt sein! Lesen Sie dazu auch meine Biografie zum Thema Hermann & Pfister.


21.02.2007

(stoe) Rätselfrage - Sleeping beauty..

Von den Oldtimern her kennen wir Bilder von Schrottplätzen, übersäht mit automobilen Schätzen aus längst vergangener Zeit. Dicht aneinander gedrängt, total verrostet, teilweise von der Vegetation überwachsen warten sie darauf, dass sie eines Tages von einem reichen Prinzen wach geküsst werden. Man bezeichnet sie in Fachkreisen daher auch gerne als "Sleeping Beauties".

Um eine solche Schönheit im übertragenen Sinne handelt es sich auf einem Foto, das mich dieser Tage per Email aus Polen erreicht hat. Wer weiß um was es sich dabei handelt?


20.02.2007

(stoe) Soviel zum Thema Quecksilberhysterie....

Oh, là. là - kein Kommentar!


31.01.2007

(stoe) Liebe Freunde.
Ich habe die letzen Tage und Wochen damit verbracht mich aus meinem Betrieb ins Privatleben zurück zuziehen. Nach 35 Jahren bedeutet dies erst einmal jede Menge Arbeit und Schreibkram, nicht nur für die Nachfolger, sondern auch für mich als dem übergebenden Teil. Der Generationswechsel soll ja nach außen hin möglichst reibungslos über die Bühne gehen. Da gibt es die nächste Zeit doch noch einiges zu tun.

Meine private Sammlung war bisher zum großen Teil als Blickfang in die Geschäftsräume integriert und muss nun natürlich auch weichen. Gar nicht so einfach kann ich Ihnen sagen, denn meine bessere Hälfte bestand vehement darauf auch fortan nicht in einem Museum leben zu müssen. Dabei hatte ich doch so schöne Vitrinen gekauft.

So mussten zunächst neue Räumlichkeiten geschaffen werden, die auch klimatisch geeignet sind. Die Umstellung unserer Heizung von Öl auf Gas kam da gerade im rechten Moment. Dadurch wurde zusätzlicher Raum frei. Die Umbaumaßnahmen wurden gerade beendet. Nun bedarf es noch geschickter Hände zum Umzug meiner Glasvitrinen.

Welches Fazit lässt sich daraus ziehen? Man sollte schon zu Beginn einer Sammlung unbedingt auch die Folgen bedenken. So eine Leidenschaft entwickelt recht leicht eine Eigendynamik. Obwohl ich ganz bewusst verhältnismäßig wenige Wandbarometer gekauft habe, denn Wandflächen sind noch rarer, komme ich trotzdem so langsam an meine Grenzen. In meinem nächsten Leben werde ich wohl Taschenbarometer sammeln, denn dann reicht ein hübscher Schubladenschrank aus.


18.01.2007 10.30 Uhr

(stoe) Orkanwarnung in Mitteleuropa...
Glaubt man den Medien, so wird uns in den nächsten Stunden "Sturmtief Kyrill" mit in unseren Breiten bisher unkannten Windstärken erreichen. Bei mir hier im Süden der Nation beginnen sich momentan bei 1010hPa gerade mal die Bäume zu bewegen. Auslöser ist ein seit Tagen stabiles Hoch im Mittelmeeraum (1030hPa) und ein Tief bei Island mit einem extrem niedrigen Kerndruck von 980hPa. Manche Wetterstationen berichten sogar von 965hPa. Das wäre dann allerdings ein rekordverdächtiger Barometerstand.

Dieses Luftdruckgefälle ist für den heftigen Luftstrom in südwestlicher Richtung verantwortlich. Den Verlauf der Wetterfront können Sie übrigens bequem auf der Isobarenkarte oder anhand ihres Barometers mitverfolgen. Es ist zugleich eine gute Möglichkeit ihr Barometer zu testen. Wenn sich heute die Anzeige nicht verändert, dann ist es mit Sicherheit defekt. Passen Sie gut auf sich auf.


NEWS vom 01.01.2010 - 30.06.2010  
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