News – ein Extra-Service von Ihrem FaW-Team:
| 23.12.2006 |
Frohe Weihnachten und ein gutes
Neues Jahr Liebe Freunde alter Wetterinstrumente, Weihnachten steht vor der Tür und das Jahr 2006 neigt sich dem Ende zu. Also Zeit um zurück zu blicken und Bilanz zu ziehen. War es ein gutes Jahr, - war es ein schlechtes Jahr? Ich denke es war auf jeden Fall wieder einmal ein bewegtes Jahr. Durchgängig beschäftigte uns die Brüsseler Quecksilberinitiative, die wir im letzten Moment mit einer bisher beispiellosen Mailaktion und uns wohlgesonnener Parlamentarier, doch noch entschärfen konnten. Heraus aus unserer Virtualität traten wir erstmals im Oktober mit einer sehenswerten Ausstellung im Thermometermuseum Geraberg. Ein unbedingtes Highlight in der Ausstellungslandschaft und ein großer Erfolg für uns und die Organisatoren. Historisch habe ich mich um die alten Hamburger Barometerhersteller bemüht, um sie vor dem Vergessen zu bewahren. Bis auf die Firma MOCO ist mir das, mit freundlicher. Unterstützung der Eigentümerfamilien, auch gelungen. Herr Samtleben hat mir aber versprochen, zu Ende der Segelsaison in seinen Keller hinab zusteigen. Warten wir es also ab. Die Neuzugänge für unser Museum tröpfelten so dahin. Vielen Dank dafür! Das liegt offenbar daran, dass wir mittlerweile schon einen recht anspruchsvollen Querschnitt zeigen können, sodass echte Hingucker immer seltener werden. Hinzu kommt, dass eben diese für den Sammler so interessanten Instrumente z.B. in Ebay immer öfters exorbitante Preise erzielen, die dem Produkt selbst nicht mehr angemessen sind. Es scheint so, dass die "Last Second Bieter" sehr oft kein Verhältnis mehr zum Geld haben. Koste es was es wolle heißt alleine die Devise, was schließlich dazu führt, dass die Preise für Sammelwürdiges eskalieren. Kommt dann noch hinzu, dass der Erwerber selbst ein Wiederverkäufer ist, wird es preislich ganz besonders problematisch. Bleibt zum Schluß noch von einer Veränderung aus meinem privaten Bereich zu berichten. Ich werde mich zum Jahresende aus dem aktiven Geschäftsleben zurückziehen und hoffe, dass sich im nächsten Jahr möglichst viele neue Themen auftun, über die es zu berichten lohnt. Für die bevorstehenden Feiertage wünschen wir allen Freunden unserer Seiten, besinnliche Stunden im Kreise Ihrer Familie oder Freunde und einen gesunden Start ins Neue Jahr 2007! Ihr FaW-Team: Jens Heling, Gerhard
Schmiegel und Ihr Gerhard Stöhr!
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| 03.12.2006 |
(stoe) Vorweihnachtliche Auktionen. Bei Bonhams in der Bond Street gibt es am 12.12.
mit |
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| 02.12.2006 | (stoe) 31. Zürcher- Weihnachts-Sammlerbörse.
Wie in jedem Jahr, so öffnet auch heuer wieder die Zürcher-Sammlerbörse in Oerlikon vom 07. - 10.12.2006 ihre Pforten. Wochentags ist von 10.00 bis 21.00 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr. Aus Zeitgründen war ich jetzt schon einige Jahre nicht mehr dort, aber ein Besuch lohnt sich für alle Sammler aus den südlichen Regionen, sowie aus Frankreich und Österreich unbedingt! Noch ein wichtiger Tipp: Bitte besuchen Sie die Messe an den Wochentagen, da Herr Perret seinen Stand mit den Wetterinstrumenten am Sonntag den 10.12. geschlossen hält. |
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| 30.11.2006 |
(stoe) Winterzeit ist Einbruchszeit..... Grundsätzlich ist festzustellen, dass unsere Wetterinstrumente nicht zu den besonders gefährdeten Objekten gehören, wie es z.B. Uhren, Schmuck, Münzen etc. sind. Das liegt einfach daran, dass sich das Diebesgut nicht so ohne weiteres in bare Münze rückverwandeln lässt, da die Abnehmer, also wir Wetterinstrumente-Sammler - eher rar sind. Wie aber schützt man sich und seine Sammlung am effektivsten. Beginnen sollte man bei der Außenhaut, also den Türen und Fenstern. Insbesondere bei Etagenwohnungen gehören die Eingangstüren oftmals zu den schwächsten Stellen. Eine schlechte Türverriegelung, ein schwaches Türblatt, ein schlecht verankertes Türblech und/ oder schwache Bänder laden den Kriminellen geradezu ein. Dabei kann man hier mit, etwas handwerklichem Geschick, selbst leicht für Abhilfe sorgen. Der Einbau eines Querriegelschlosses vom Baumarkt sorgt äußerst wirksam und ein für allemal für Abhilfe. Durch den gleichzeitigen Einbau eines Türspions und einer stabilen Sperrkette können Sie zukünftig auch nicht mehr überrumpelt werden. Aber Vorsicht, wenn Sie in gemieteten Räumen wohnen, sollten Sie bevor Sie an der Tür Hand anlegen, den Vermieter fragen. Als nächstes sollten Sie ihre Fenster unter die Lupe nehmen. Dass diese während Ihrer Abwesenheit geschlossen sein sollten, ist eine Selbstverständlichkeit. Gekippte Fenster, noch dazu im Parterre, sind hoffnungsloser Leichtsinn und keine Versicherung zahlt hier auch nur einen Cent. Wenn man mal zugeschaut hat, wie leicht ein solches Fenster mit einem Schraubendreher aufgehebelt werden kann, dann kann man das auch verstehen. Mit abschließbaren Fenstergriffen lässt sich der Einstieg zwar erschweren, ob sie ihn verhindern können, wage ich jedoch zu bezweifeln. Also unbedingt schließen! Alle diese Maßnahmen verhindern bzw. erschweren einen
Einbruch, während eine installierte Alarmanlage diesen, wenn
schon geschehen, lediglich signaltechnisch anzeigt und gegebenenfalls
weitermeldet. Solch eine Einrichtung rechnet sich für uns denn auch
nur, wenn das Haus oder die Wohnung öfters längere Zeit unbeaufsichtigt
ist. Eine ganze Industrie mit einer Vielzahl von technischen Möglichkeiten,
unterstützt hier das Sicherheitsbedürfnis der Sammler. Die Auswahl
ist dabei riesengroß. Oftmals tut es aber auch eine einfache
"Do-it-yourself - Anlage" mit einigen Bewegungsmeldern aus
dem Elektronic-Fachmarkt. |
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23.11.2006 |
(stoe) Thomas Cole 1800-1864,
Clockmaker ... Von Thomas Cole hatte ich bisher noch nie etwas gehört. In Uhrenkreisen scheint er besser bekannt, denn es gibt über seine Arbeiten ein Buch von J.B. Hawkins aus dem Jahre 1975. Wie die beiden heutigen Beispiele beweisen, hatte Cole offenbar gegen Mitte des 19.Jh. auch an den damals gerade aktuellen Aneroid-Barometern Gefallen gefunden und sie teilweise mit seinen Uhren kombiniert. Entstanden ist dabei zum einen eine Wetterstation für den Schreibtisch, bestehend aus immerwährendem Kalender, Thermometer und Barometer, fein von Hand graviert in schwerem vergoldetem Messinggehäuse, sowie zum anderen, eine Marriage des Ganzen mit einer Kaminuhr. Hier wird die Wetterstation als Basis für die Pendule benutzt. Der Tischbarometer ist mir Mitte 2006 erstmals auf einer Auktion aufgefallen und ist momentan auf der Homepage von Fontijn-Antique zu finden, gewiss ein interessantes Stück. Die Pendule wurde vor einiger Zeit bei Mallet-Antiques in London angeboten. |
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| 19.11.2006 |
(stoe) Die PAN in Amsterdam hat eröffnet... Aber es ist noch nicht zu spät. Von heute an bis Sonnabend finden Sie dort alles was ihr Sammlerherz begehrt! |
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| 18.11.2006 |
(stoe) Aber haarscharf... Da lässt sich wohl davon ausgehen, dass mein
Porto für unser Rundschreiben gut angelegtes Geld war! |
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| 15.11.2006 |
(stoe) Am Tag danach... Nicht so für die militanten Quecksilbergegner. Ihnen geht das nicht weit genug. Sie sehen schon wieder "duzende Tonnen (!) Quecksilber" aus undichten und zerbrochenen Messinstrumenten in die Umwelt fließen. Vorsicht: Eine Tonne sind 1.000 kg und in ganz Europa werden jährlich ca. 600 kg recyceltes Quecksilber für unsere Barometer benötigt. Da können logischerweise keine "duzende Tonnen" davon auslaufen. Mit ihren Zahlen geht diese Plattform insgesamt recht großzügig um, das haben wir ja schon im Bericht vom 13.11. feststellen müssen. Man setzt in diesen Kreisen jetzt auf REACH , einem noch im Aufbau befindlichen neuen System des Managements von Chemikalien in Europa. Wir werden ja sehen, - verboten ist verboten und Ausnahmen bestätigen die Regel. Fanatismus war noch nie ein guter Berater! |
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| 14.11.2006 18.30 Uhr |
(stoe) Ein Quecksilberverbot in EUROPA wird kommen.
Alle zum Stichtag verbleibenden quecksilberhaltigen Messinstrumente zur beruflichen und industriellen Verwendung (in erster Linie sind damit Manometer und Blutdruckmessgeräte gemeint), sollen allmählich aus dem Verkehr genommen werden. Das wird von Zeit zu Zeit überprüft. Ausdrücklich ausgenommen von einem Verbot sind Flüssigkeitsbarometer unabhängig vom Alter und alle Messgeräte die älter als 50 Jahre sind. Dazu gehört auch der Handel, der Service und die Einfuhr von quecksilberhaltigen Messgeräten (Antiquitäten älter als 50 Jahre). Ich lege den Kommentar auch so aus, dass auch die Fertigung neuer Hg-Barometer gestattet ist, wenn dadurch die Initiative grundsätzlich nicht "unterminiert" wird. Nur Quecksilber in neuen Fieberthermometern ist verboten! Also ein schöner Erfolg unserer beiden Petitionen.
Brüssel folgt unseren Vorstellungen weitestgehend und setzt uns gleichzeitig
in die Verpflichtung, unsere Berufe und unser Hobby weiterhin verantwortungsbewusst
auszuüben und dabei immer der Gefahr bewusst zu sein, die bei
unsachgemäßem Umgang vom Quecksilber ausgehen kann.
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| 14.11.2006 15.00 Uhr | WICHTIGE,
TOPAKTUELLE INFORMATION AUS STRASSBURG ! Das Europa-Parlament hat in seiner heutigen Sitzung einer Ausnahmeregelung für Quecksilber in Barometern mit den Stimmen von 372 Abgeordneten (o. Gewähr!) zugestimmt! Weitere Informationen folgen! |
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| 13.11.2006 |
(stoe) The European Barometer Association. Viele Produktionsbetriebe gibt es ja heutzutage in Europa nicht mehr: In England sind es 3, in Frankreich und den Niederlanden 2, in Belgien und Portugal jeweils nur noch 1 Hersteller. In Deutschland hält man sich schon seit einigen Jahren mit Zahlen bedeckt. Die Umweltauflagen sind horrend, - habe ich mir sagen lassen. Ich kenne jedenfalls keinen Hersteller mehr. Für die Mitglieder dieser "Association" ist dann auch der Wortlaut des Gesetzestextes morgen von allergrößter Tragweite. Wird es noch eine "Lizenz für neue Barometer in der Union" geben, - oder nicht? Wie sieht diese aus? In der Sorge um ihre Existenz und die Zukunft der Mitarbeiter haben auch sie mit einem mehrsprachigen Rundschreiben auf ihre prekäre Situation aufmerksam gemacht. Der Text der Briefe wurde mir soeben zugemailt. Ich bedanke mich bei dem Absender und habe Kopien davon gleich in unsere QUICK_NEWS-Seite eingestellt. Aber auch "die Konkurrenz" hat nochmals
nachgelegt, siehe
hier! Da werden doch tatsächlich die Abgeordneten dahingehend
informiert als bräuchte man pro Barometer 1.000 g Quecksilber(!).
In Wahrheit sind es pro Instrument im Durchschnitt 10ml Hg.
Das sind 10cm3 x 13,55g/cm3, ergibt nach Adam Riese 135,5g Hg.
Also beinahe Faktor 8 daneben! |
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| 11.11.2006 |
(stoe) Von einer durchweg positiven Resonanz auf
unser Europa-Rundschreiben gilt es zu berichten... Darunter befindet sich auch ein längst fälliges Lebenszeichen von Herrn Dr. Thomas Ulmer, MdEP: Auch er "...stimmt unserer Argumentation zu und wird sich für unser Anliegen einsetzen". Na also, - warum mussten wir auf dieses Bekenntnis so lange warten? Hoffen wir nur, dass nächste Woche noch mehr seiner Kollegen so denken und handeln. |
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| 05.11.2006 |
(stoe) Am 14.11.2006 in Straßburg...... Wir von den FaW, haben diese Entwicklung über die
gesamten Jahre verfolgt und Sie ständig darüber informiert. Natürlich
können wir nicht untätig zusehen, wie die von uns gewählten Europa-Vertreter
uns die Grundlage unseres schönen Hobbys entziehen. Deshalb hat die
Redaktion diese Woche keine Mühen und Kosten gescheut und im Namen
aller Sammler eine Petition an unsere Parlamentarier gerichtet.
Diese persönlichen Anschreiben
wurden in deutsch, englisch und französisch abgefasst. Den Übersetzern
sei herzlichen Dank. |
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| 31.10.2006 | (stoe) Alles hat ein Ende., so auch unsere gemeinsame Ausstellung im Thermometermuseum in Geraberg. Es wurden circa 600 Besucher gezählt, was für so ein kleines Museum und ein solches Nischenthema, ein großer Erfolg ist. Auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung bei so vielen gemeinsamen Wurzeln. Ich war am Wochenende wieder dort und habe meine Exponate eingesammelt. Jetzt fühl ich mich zu Hause wieder richtig wohnlich. Selbst meine Frau hat das eine oder andere Barometer vermisst und das will ja was heißen. Dank möchte ich an dieser Stelle noch einmal an das Museums-Team und meine FaW-Freunde richten, die beim Aufbau aktiv mit dabei waren. So wird mein Abschied gestern, nur ein Abschied auf Zeit sein, denn Frau Rux plant schon für nächstes Jahr. Interessantes kündigt sich an. Lassen Sie sich bitte überraschen. |
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| 23.10.2006 | (EU_News v.13.09.) EP-Umweltausschuss
zu Quecksilber in medizinischen Geräten Das von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Verbot von Quecksilber in medizinischen Geräten für den Privatgebrauch sollte auch auf Geräte in beruflichen Gebrauch (also Krankenhäuser und Arztpraxen) ausgeweitet werden. Dies fordern die Abgeordneten des EP-Umweltausschusses in ihrem Bericht zur 1. Lesung, der am 13.9.2006 angenommen wurde. Das Verbot von Quecksilber in Barometern sollte aber schwächer ausfallen als von der Kommission vorgesehen, indem für kleinere Modelle eine Ausnahmebestimmung eingeführt wird. NGOs begrüßen die Position des Umweltausschusses generell, lehnen jedoch die Ausnahmebestimmung ab. |
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| 20.10.2006 |
(stoe) WEATHERSTAR NR. 16 So haben sich in den vergangene Monaten bei ihm Barometer von so klingenden Makern wie: Prins, Wast, Wast & Zoon, Reballio, P. Dolland, Nairne, Gohin etc. bei ihm eingefunden. Eine wahrlich beachtliche Auswahl. Mein geschultes Auge fiel dann auch gleich auf den eleganten und raren Controleur von Wast & Zoonen. Er soll unser Weatherstar Nr. 16 werden. Wir gratulieren Herrn Fontijn. |
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| 17.10.2006 | (stoe) Halbzeit in Geraberg.
die ersten drei Wochen der Barometerausstellung in Geraberg/ Thüringen sind vorüber. Es ist Halbzeit und Zeit für eine kleine Zwischenbilanz. Laut Frau Rux ist das Interesse groß. Sie ist ständig von Besuchern umlagert. Diese sind von der Präsentation und der Vielzahl der Objekte begeistert und bedauern es nur, dass es keinen Katalog gibt. Das war eine Kostenfrage! Als Barometerfreund sollten Sie daher die nächsten 3 Wochen noch für einen Ausflug nach Thüringen nützen. Der Herbst zeigt sich momentan von seiner schönsten Seite und Geraberg ist wirklich gut zu erreichen (direkt an der Autobahn A71/ Abfahrt Geschwenda). Ich schaffe es ganz aus dem Süden der Nation bequem in 4 Stunden. Sie werden Gleiches so schnell nicht wieder zu sehen bekommen! |
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| 10.10.2006 |
(stoe) Antiquités Scientifiques, Genève...
Die farbig bebilderten Kataloge gibt es im Abonnement
für SFr. 20,-, 2x pro Jahr, jeweils im Frühjahr und Herbst. |
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30.09.2006 >273 |
(stoe) Das Wetterbuch
der Magdalena Kirch (-in). Dieser Tage musste ich feststellen, dass die mit blauer Tinte ausgeführten Einträge alle noch wasserlöslich sind. Es kann sich folglich nur um Originale handeln und das war Grund genug für mich, das Warum und Wieso ausführlicher zu ergründen. Meine Recherchen ergaben, dass die Familie Kirch aus Guben bzw. Berlin in Fachkreisen bekannt und sich auch schon andere Autoren mit ihr beschäftigt haben. Die handschriftlichen Kopien der Wetternotizen sind in Verbindung mit Gustav Hellmann's Arbeit ebenfalls bereits erwähnt worden. Es sind wirkliche Unikate und ganz sicher aus dem Besitz des Autors. Eine spannende Geschichte. Lesen Sie dazu meinen Bericht . |
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16.09.2006/ 19.09.2006 >262 |
(stoe) Die Sonderausstellung 2006, im Thermometermuseum
Geraberg, ist eröffnet. Herr Landrat Dr. Kaufhold und Herr Bürgermeister Irrgang ergreifen das Wort und tauschen ihre Grußbotschaften aus. Nun liegt es an mir, die Festversammlung im Namen
der Freunde alter Wetterinstrumente zu begrüßen, auf die Ausstellung
einzustimmen und meinen Dank an alle Beteiligten, seien sie dem Museumsvorstand,
den Organisatoren oder den Sammlern zugehörig, zu richten. Es ist
ganz klar, dass an dieser Stelle die Museumsleiterin Frau Carmen
Rux nicht zu kurz kommt. Herr Dr. Kaufhold und ich, waren es dann, die feierlich das "Rote Band" zum Obergeschoss durchschnitten, um damit die diesjährige Sonderausstellung "Vom Wetterglas zum Messgerät" zu eröffnen. Wie angekündigt, war der Nachmittag noch von zwei sehr informativen Referaten begleitet. Einmal zum Thema: "350 Jahre Barometrie" von Gerhard Stöhr und zum zweiten mit dem Titel: "Praktische Hinweise zum Sammeln alter HG-Barometer zur Vermeidung von Fehlkäufen.", von Wilfried Habenicht. Beide Themen fanden regen Zuspruch. Wie ich soeben feststelle, hat Herr B. Senglaub von den Thermometerfreunden Geraberg die Eröffnung fotografisch perfekt begleitet, sodass ich mir Gleiches ersparen kann und Sie bitte, einfach diesem Link zu folgen. |
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14.09.2006/ 17.09.2006 >260
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(stoe) Viele fleißige Hände
waren am Werk. Soeben komme ich aus Geraberg zurück und sichte die ersten Bilder der Aufbauphase vom Donnerstag und Freitag. Wohl vorbereitet fanden wir die Ausstellungsetage vor. Frau Carmen Rux und ihr Team hatten gute Vorarbeit geleistet. So konnten die mitgebrachten Exponate zügig auf die Vitrinenschränke und mit Plexiglas geschützten Wandplatten verteilt werden. Für das gesamte visuelle Erscheinungsbild der Ausstellung zeichnet das Designbüro Kerntopf aus Ilmenau verantwortlich. Deshalb ließ es sich Frau Kerntopf auch nicht nehmen, bis zuletzt beim Aufbau mit dabei zu sein und wo es nötig war, selbst mit Hand anzulegen. Ein Projekt, das daher durchgehend, von den Einladungskarten, über das Plakat, bis zu den Textkärtchen in der Präsentation ihre persönliche Handschrift trägt. Ich finde, Sie hat für uns sehr gute Arbeit geleistet. Das fleißige Treiben der Museumsfreunde drinnen und draußen, führte schließlich dazu, dass bis zur Kaffeepause die Ausstellung im Großen und Ganzen stand. Feintuning war noch angesagt. Hier ein Fingerabdruck an einer Glasplatte zu entfernen, dort ein Textschild anzubringen, während eine dritte Gruppe, sich trotz mäßigem Wind bemühte, mit einer langen Aluleiter ein großes Ausstellungs-Plakat an der Giebelwand zu befestigen. Kaum waren die letzten Barometer an der Wand, da war auch schon die lokale Presse mit Reporter und Kameramann zur Stelle, um allererste Eindrücke für ihre Leser zu sammeln. Für den nächsten Tag hatte sich die zweite Zeitung, sowie das MDR-Fernsehen mit Wettermobil bei uns angemeldet. Nach getaner Arbeit warf Herr Rux dann den Holzkohlengrill an und während darauf Thüringische Spezialitäten brutzelten, konnten wir bei einem kühlen Bierchen, dem Freitag ziemlich entspannt entgegen sehen. |
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| 12.09.2006 | (stoe) Der Countdown läuft.
Morgen reisen wir nach Geraberg/ Thüringen, um im dortigen Thermometermuseum, unsere Ausstellung aufzubauen. Sie wird am kommenden Samstag um 14.00 Uhr feierlich eröffnet und zeigt dann für 6 Wochen die Geschichte der Barometrie, vom Wetterglas zum Messgerät. Sie sind herzlich dazu eingeladen und sollten sich die Ausstellung nicht entgehen lassen. Schließlich sieht man eine solche Präsentation nicht alle Tage. Es gab vor 26 Jahren schon einmal eine Barometer-Ausstellung in Schloss Schönebeck bei Bremen. Das war im Jahre 1979, anlässlich der Vorstellung des Buches von Habenicht und Holland, Alte Quecksilberbarometer. Seinerzeit wurden ausschließlich Hg-Barometer ausgestellt. Diesesmal sind es mit ca. 100 Objekten, in der überwiegenden Mehrzahl Aneroidbarometer. Herr W. Habenicht wird zur Eröffnung auch anwesend sein und uns ein Referat zum Thema: Praktische Hinweise zum Sammeln alter Hg-Barometer, zur Vermeidung von Fehlkäufen, am Beispiel engl. Banjo- oder Radbarometer, halten. |
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| 09.09.2006 |
(stoe) Hier die internationalen Auktionstermine
für Herbst 2006
Dabei fällt uns auf: Bei Bonhams
gibt es ein Upside down von Davis - London, mit Estimate
2.500 -3500.- GPB (13615/
220). |
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| 30.08.2006 | (stoe) Ein Hingucker.. In unserem Museum befindet sich ein besonders auffälliges Gefäßbarometer aus der Zeit 1865-75. Ganz im Stil von Robert Fitzroy kommt es mit Wetteranmerkungen hinter einer verglasten Frontscheibe daher und ist dabei zusätzlich mit Sympiesometer und Minima-Maximathermometer, sehr luxuriös ausgestattet. Es war sicher einmal nicht billig. Die Firma Wilson, Son & Walter aus Liverpool hat es gefertigt und als"The World's Barometer and Weather Indicator" vermarktet. Dieser Tage bin ich nun bei meiner Surftour im Internet, auf der Homepage der Firma Derek und Tina Rayment, auf den kleinen Bruder gestoßen. Ebenfalls mit Sympie und Min-Max-Thermometer ausgestattet, fehlen ihm die Wetteranmerkungen. Es ist deshalb etwas schmäler. Dadurch war es möglicherweise günstiger im Preis, oder vielleicht auch ein Vorläufer des "großen Bruders"? Jedenfalls ein äußerst seltenes Instrument, das auch heute noch seinen Preis hat. |
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20.08.2006 >232
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| 13.08.2006 |
(stoe) Was ist denn blos da drin.? Die zweite Möglichkeit zur Befüllung eines
Kontrabarometers, wäre die mit gefärbtem Petroleum. Sie führt
aber schon nach wenigen Monaten, infolge "Verschmierens", zu unscharfen,
verschmutzten Trennflächen. Wen das nicht stört, der kann seinen Barometer
entsprechend umrüsten bzw. umrüsten lassen. Außerdem lässt sich Petroleum,
alleine schon durch seinen Geruch, jederzeit leicht erkennen. |
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09.08.2006
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(stoe) Gute Kontakte sind immer wichtig. Deshalb pflegen wir sie auch.... Liebe FaW-Freunde, da die Mitgliedschaft in unserer Gemeinschaft weitgehend anonym ist, kennen wir von Ihnen in der überwiegenden Mehrzahl nur den Namen und Ihre Emailadresse. Für uns ist dies deshalb die einzige Möglichkeit mit Ihnen in Kontakt zu treten. Bitte teilen Sie uns Änderungen ihrer Emailanschrift daher immer gleich umgehend mit! Die Verbindung zu folgenden FaW-Freunden ist momentan
unterbrochen.
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06.08.2006 >218 |
(stoe) Die Hamburg-Connection.
damit meine ich die 5 Firmen aus der Hansestadt, die sich in den 30iger Jahren, gemeinsam mit der Firma Lufft aus Stuttgart zum Verein der Metallbarometerfabrikanten Deutschlands zusammengeschlossen haben. Es sind dies die Firmen Fröbel, Gischard, Moco, Scholz und Stäcker & Olms. Ihr historischer Werdegang konnte zwischenzeitlich weitgehend belegt werden. Dabei fehlen noch MOCO und SundO. Zu Beiden ist der Kontakt aber bereits hergestellt. Herr Samtleben, der das papierene Erbe der Firma MOCO in einer Umzugskiste in seinem Keller hütet, versprach mir, dieses Archiv demnächst für uns zu lüften. Die Firma SundO ist noch aktiv am Markt und hat mit ihrem Tagesgeschäft offensichtlich hinlänglich zu tun, sodass für "Blicke zurück" momentan wenig Zeit bleibt. Vielleicht werden wir ja eines Tages überrascht. Zur Verkürzung der Wartezeit hat uns Herr Samtleben übrigens schon mal vorab ein Foto des größten je gefertigten MOCO-Barometers übermittelt. Es hat einen Skalendurchmesser von 80cm und hing ehemals in der Produktionshalle. Wir bitten noch um etwas Geduld! |
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| 30.07.2006 |
(stoe) WEATHERSTAR NR. 15
Wir haben schon seit längerer Zeit keinen Weatherstar mehr gekürt. Deshalb möchte ich Ihnen heute das prächtig geschnitzte, frz. Gefäßbarometer von Opticien Santi aus Marseille, vorstellen. Monsieur Perret von Antiquités Scientifiques - Genf bietet es seit einigen Tagen auf seiner Homepage an. Es lässt sich auf eine Ortshöhe von bis zu 600m ü.NN einstellen. Die Thermometer sind nach Reaumur und Centigrade skaliert. Die fein gravierten Milchglasskalen zeigen allerdings einige feine Haarrisse. Das ist zwar schade, aber altersbedingt kaum vermeidlich. |
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22.07.2006 >203
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EINLADUNG.... vom
16.09. - 29.10.2006, die Geschichte der Barometrie: Die Ausstellung wird am 16.09. um 14.00 Uhr eröffnet,
wozu wir Sie persönlich aufs Herzlichste einladen! |
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| 15.07.2006 | (stoe) Heinrich Fröbel
- Barometerfabrik - Hamburg. Recherchen in großen, staatl. Archiven gehören nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Die dort übliche Terminologie mit ihrer ganz eigenen Logik ist mir recht suspekt. Hinzu kommt, dass man zum Lesen alter Handschriften oft die Fähigkeiten eines Graphologen benötigt und dabei Kenntnisse über historische, wirtschafts- und gewerberechtliche Zusammenhänge auch nicht von Nachteil sind. Um vor Ort zu sein, fallen zusätzlich auch noch Reisekosten an. Gut deshalb, dass es dafür Profis gibt, die solche Aufgaben gegen Honorar gerne erledigen. So geschehen dieses Mal im Staatsarchiv in Hamburg. Wir haben für Sie wieder einmal keine Kosten gescheut. Hier das Recherche-Ergebnis zu Heinrich Fröbel, von der Firma DokuSearch - Hamburg [0615 Stöhr-1]. |
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08.07.2006 >189 |
(stoe) Schwarz & Cie, Paris und Ilmenau.. Aus meinem Neuerwerb lässt sich nur entnehmen, dass
die Firmengründung auf das Jahr 1885 zurück geht und im Jahre 1913,
also noch vor dem 1.WK, eine Dependance in Paris, 21, rue du Louvre,
bestand. |
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| 01.07.2006 |
Von der Mythologie zur Meteorologie. So erfahren wir zum Beispiel, dass es schon zu vorchristlicher Zeit in allen Kulturen Götter und Gottheiten gab, die für die Wettererscheinungen zuständig waren und dass der Begriff "Meteorologie" auf den griechischen Philosophen Aristoteles (384-322 v. Chr.) zurückgeht. Das Wort " Meteor" war seinerzeit der Oberbegriff für alle sich oberhalb der Erdoberfläche abspielenden physikalischen Phänomene, wie Regen, Wolken und Schnee, Gewitter, Nordlicht, Regenbogen etc. Erst seit dem Ende des 19. Jahrhundert versteht man darunter den Gesteinsregen aus dem All. Das Manuskript zur Sendung findet sich noch heute im Internet. Ich finde, - eine Beschäftigung damit lohnt sich auch für "Apparate-Meteorologen". |
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