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25.06.2006

(stoe) Eine verpasste Gelegenheit..
Wie ich soeben feststellen musste, wurde im April 2005 von Sothebys in London, das zweitälteste Barometerbuch versteigert:

Richard Neve - Baroscopologia or a discourse of the baroscope., London 1708.


Dieser Titel steht auf meiner chronologischen Wunschliste an zweitoberster Stelle, denn es gibt nur noch ein einziges Werk, von John Smith aus dem Jahre 1688, das noch älter ist. Alle meine Wunschtitel finden sich schon seit Jahren in einer Suchliste der Internet-Antiquariate, so dass ich beim Auftauchen eines Titels jeweils automatisch benachrichtigt werde. Das hat bisher bestens geklappt.

Nun habe ich aber übersehen, dass es in letzter Zeit einen nicht unerheblichen Teil von Büchern gibt, der in spezielle Buchauktionen gelangt. Wann ein solches Werk die hohen Weihen besitzt um in einer Auktion zu landen ist mir unbekannt, aber ich denke, es sind bezüglich Alter, Autor und Inhalt, besonders seltene und herausragende Exemplare.

Nun, vorbei ist vorbei, - da lässt sich nichts mehr daran ändern. Rein statistisch wird es wohl wieder 20 Jahre dauern bis es abermals auftaucht. Ärgerlich, - aber ich habe dabei Geld gespart!

Gleichzeitig musste ich feststellen, dass es in der Honkong-Library (HKL) eine elektronische Kopie davon gibt, die allerdings durch einen Zugangs-Code gesichert ist. Ich habe nun schon zweimal dort freundlich angemailt und um den Code gebeten. Leider ohne Erfolg. Hat jemand unserer Freunde vielleicht Verbindungen zur Hongkong-Universität?


22.06.2006

(stoe) Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Frau Carmen Rux vom Thermometermuseum Geraberg hat derzeit viel zu tun. In Ihren Händen liegt die gesamte Organisation der Sonderausstellung "Zur Geschichte der Barometrie", die am 16.09.2006 ihre Pforten öffnen soll. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Ich unterstütze sie zwar aus der Ferne mit Rat und Tat, was die Leihgaben und das fachliche Knowhow anbelangt, aber Sie ist es dann, die meine Vorstellungen in die Tat umsetzen muss.

Dazu koordiniert Sie vor Ort die ganzen Vorarbeiten, kümmert sich um die Präsentationsvitrinen und deren Aufbau, koordiniert die Grafik und das Layout für das Plakat und die Texttafeln. Telefoniert mit Behörden und privaten Sponsoren, verhandelt mit Handwerkern und Versicherungen, motiviert Ehemann und Freunde und, und, und.
Das alles neben ihrem normalen Museumsdienst. Für vergleichbare Vorhaben beschäftigen die großen Museen da spezielle Teams. Deshalb an dieser Stelle schon jetzt meine besondere Hochachtung für dies persönliche Engagement.

Vergangenes Wochenende war ich selbst mal wieder auf kurzer Visite in Thüringen, denn es gab einiges vor Ort zu besprechen. Bei diesen Anlässen trifft sich nun schon seit einigen Jahren ein kleiner aber "harter Kern" von Thermo- und Barofreunden zum abendlichen Gedankenaustausch. Dieses Mal war Herr und Frau Rose sen. aus den Niederlanden bei uns zu Gast, deren Wurzeln in Ilmenau liegen.


18.06.2006

(stoe) Das Büro von Herrn Dr. Thomas Ulmer MdEP schweigt sich aus.
Es sind mittlerweile fast 3 Monate vergangen seit ich meinen ersten Einschreibebrief nach Brüssel versandt habe. Dieser kam 4 Wochen später ungeöffnet und ohne Vermerk (?) an mich zurück. Daraufhin habe ich ihn umkuvertiert und noch am selben Tag an sein deutsches Büro in Mosbach weitergeleitet, mit der Bitte um baldige Stellungnahme. Nun sind weitere 4 Wochen vergangen, die ich auf eine Antwort warte und das seinerzeit angesprochene Anliegen hat sich mittlerweile von selbst erledigt. Trotzdem ist es unüblich und gibt für mich Anlass zu Spekulationen über den Grund dieser Unhöflichkeit. Ein Einschreibebrief kann ja nicht verloren gehen.

Meine Internetrecherchen zur Person von Herrn Dr. Ulmer ergaben zwischenzeitlich, dass dieser 54-jährig. Europaparlamentarier und von Beruf Facharzt mit eigener Praxis ist. Insbesondere das Dentalamalgam hat es ihm angetan. Gerne würde er es eliminieren und er ist auf diesem Wege auch bereit noch nach Amalgamspuren in den menschlichen Exkrementen zu suchen. Auch ein europaweites Verbot von Quecksilber reicht ihm schon längst nicht aus, es sollte möglichst bald weltweit sein.

Ich denke da müssen wir uns nicht wundern!

Dabei bin ich davon ausgegangen, dass er in seiner Position, auch dann noch ein Ohr für die Anliegen seiner Wähler frei haben muss, selbst wenn diese nicht geradewegs ins eigene Konzept passen. Wir sind ja nicht gegen ein Verbot von Quecksilber, sondern suchen lediglich nach einer kleinen Nische zur weiteren Ausübung unserer Sammlertätigkeit.
Schade, - unseren ersten Kontakt mit Europa hatten wir uns etwas anders vorgestellt.

Aber keine Antwort - ist schließlich auch eine Antwort
!


15.06.2006

(stoe) Industrial- und Fantasy-Barometer...
Für Freunde der Industrial- und Fantasy-Barometer findet bei Christies in London, am 05.07. 2006/ Sale 7250 eine interessante Auktion statt.

Nur ganz selten wird man die Gelegenheit haben, an einem Ort, zur selben Zeit, soviele Exponate diesen Typs auf einmal erwerben zu können. Vorausgesetzt,- man ist pekuniär entsprechend ausgestattet. Offensichtlich kommt eine Sammlung zur Auflösung.

Ich selbst bin ja nicht gerade verrückt nach diesen Dingern, da sie letztlich mehr Dekoration denn Messgerät sind. Trotzdem schaue ich sie mir gerne an, denn handwerklich gibt es daran meist nichts zu meckern.

Ein einzelnes Stück, auf exponiertem Platz, im dazu passendem Wohnambiente, kann so durchaus zum "ultimativen Blickfang" avancieren!


10.06.2006 >161

(stoe) Urheber-, Nutzungs-, Verwertungsrechte und alte Bücher.
Ich bereite eine Arbeit über die "Metallthermometer" vor und befinde mich momentan in der Phase der Quellenforschung. So besuche ich die entsprechenden Museen und sammle selbst schon seit vielen Jahren Instrumente, Bilder und schriftlichen Unterlagen zu diesem Thema. Auch unser virtuelles Museum kann aus den Beständen der FaW-Freunde schon einige hübsche Thermometer dazu beitragen.

Die Wurzeln dieser Instrumente gehen zurück auf das 18.Jh. ins Schloss Reinharz in Sachsen. Dort wurden in der Werkstatt von Reichsgraf Hans Löser die ersten Metallthermometer gefertigt (siehe mein Bericht!). Es gibt darüber auch eine Schrift von Johann Daniel Tietz bzw. Titius (1729-1796), Professor der Mathematik und Physik zu Wittenberg: "Thermometri metalllici ab inventione Comitis Loeser" aus dem Jahre 1765. Es sind 24 Seiten + 1 Kupfertafel, teilweise in lateinisch - deutsch.
Natürlich bin ich schon seit Jahrzehnten auf der Suche nach dem Original. Aber leider Fehlanzeige, denn weltweit finden sich in den Bibliotheken gerade einmal 7 Exemplare. In Deutschland sind es deren vier. Ausleihen wäre eine Möglichkeit, aber solch ein altes Buch darf weder die Bibliothek verlassen, noch darf es fotokopiert werden. Dabei hätte ich Ihnen zumindest einige Details daraus gerne präsentieren wollen.

Über "Subito" einem Dokumentlieferdienst der Bibliotheken bin ich nun doch noch an einen sog. "Readerprint" der Universität Halle gekommen. Musste mich aber gleichzeitig rigorosen Verpflichtungen unterwerfen, so dass es mit den "Einscannen" und weitergeben an Dritte leider nichts wird. Eine ganz schöne Zwickmühle. Aber was blieb mir anderes übrig?

Die Rechtslage ist hier, auch im Hinblick auf die neuen Medien, im Fluss und ganz schön kompliziert! Dabei ist das Urheberrecht nicht das Problem, das läuft nach 70 Jahren aus. Das Problem ist, dass mir das Buch nicht gehört, denn derjenige dem es gehört ist mein Vertragspartner und kann somit bestimmen was damit zu geschehen - oder auch nicht zu geschehen hat!

Da bin ich wieder einmal recht froh, dass doch 98 Prozent der benötigten alten Werke und Schriften in meinem eigenen Archiv stehen, sonst müsste ich meine Freizeit in den Leseräumen diverser Bibliotheken verbringen bzw. diese FaW-Seiten wären dann überhaupt nicht denkbar.


04.06.2006 >155

(stoe) Wer war Dr. C.G. Hoffmann aus Waldheim.?
Bei der Auswertung meiner Fotos aus Dresden sind mir zwei frühe, deutsche Instrumente aus der Mitte des 18.Jh. besonders aufgefallen, die bisher noch nirgendwo gewürdigt wurden. Jedenfalls ist mir nichts Gegenteiliges bekannt.

Es handelt sich dabei um ein Kontrabarometer (Huygenisch-Hoffmannisches Barometer) und ein langes Thermometer mit Vergleichsskalen (Thermometrum harmonicum) von Dr. C.G. Hoffmann, der mit Hilfe dieser Instrumente in der Zeit von 1748-1777 die Wettererscheinungen intensiv beobachtet hat.
Instrumentelle Wetterbeobachtungen
dieser Art waren Mitte des 18.Jh. nichts mehr Außergewöhnliches und wurden auch schon von nichtakademischen Kreisen vorgenommen. Es gibt darüber eine interessante Arbeit von Dr. Hellmann aus dem Jahre 1926, die "Die Entwicklung der meteorologischen Beobachtungen in Deutschland..." zum Thema hat (Ref. 96). Sie ist äußerst detailliert, aber leider wird unser Dr. Hoffmann darin nicht erwähnt.

Auch eine Anfrage an das Stadtarchiv in Waldheim/ Sachsen, wo er gelebt und beobachtet hat, brachte mich nicht weiter, da dort im Jahre 1832 ein Großbrand den gesamten Archivbestand vernichtete. So bleiben die beiden Instrumente das einzige greifbare Vermächtnis dieses "frühen Wetterfreundes".
Erwähnung findet Dr. Hoffmann in Lambert's Pyrometrie von 1779 (Ref. 178, §284), mit einer Tabelle der Reaumurgrade in der Sonne und im Schatten gemessen, für den Zeitraum 1753-71.

Die Skala des Barometers ist dabei eine wahre Fundgrube, denn sie diente dem Beobachter während den 29 Beobachtungsjahren als "Speichermedium" für dessen Erkenntnisse, Beobachtungen und Messwerte. Ein meteorologisches Zeitdokument von hohem Rang, das auszuwerten eine interessante Aufgabe für einen angehenden Wissenschaftshistoriker wäre.

Also - sollte jemand Lust dazu verspüren, - so füge ich schon mal eine zweite, hochauflösende Datei an. Das Original hängt wie gesagt, im Mathem.-Physikalischen Salon in Dresden.


01.06.2006 (stoe) Lauter Auktions-Schönheiten..
Es lohnt sich mal wieder bei Bonhams in London reinzuschauen. Gibt man das Stichwort "barometer" in die Suche ein, so zeigt die Liste anlässlich der Auktion vom 13.06.2006/ Sale 14227 in der New Bond Street, einige ganz interessante Lots.

Lot 1 ist dabei ein ganz, ganz außergewöhnliches Exemplar von einem Barometer, das ich bisher noch niemals gesehen habe. Es dürfte ein Gasbarometer mit Quecksilberfüllung aus dem 19.Jh.sein und nennt sich Gwynne's Patent Barometer. Selbst W.E.K. Middleton gibt dazu keinerlei Informationen. Wie und ob es funktioniert ist nicht vermerkt, dabei sieht es doch zumindest sehr dekorativ aus.

Aber auch Lot 5, ein frühes frz. Reisebarometer; Lot 6, ein relativ seltenes "Upside down" von Davis; Lot 7, ein Winkelbarometer von Torre und Lot 9, ein sehr früher, leider unsignierter Walnuß-Stick aus dem frühen 18.Jh., mit einer Thermometerskala nach der Royal Society, lohnen eine Blick. Viel Vergnügen!

13.06.06 Ein sensationelles Ergebnis brachte Lot Nr. 1. Es wurde für 5.800,- GBP + Premium +Tax zugeschlagen!

31.05.2006

(stoe) Zu Wasser, zu Lande und diesmal aus dem Weltraum..
Keine Angst meine FaW-Freunde, wir werden nicht zur Vulkanseite mutieren, ich verspreche es Ihnen, auch wenn es vielleicht in den letzten Tagen so den Anschein hat. Aber Vulkanbilder sind für mich immer wieder faszinierend. Vulkane stehen auch in engem Zusammenhang zur Quecksilberinitiative mit der sich unsere EU-Parlamentarier die kommenden Jahre u.a. die Zeit vertreiben. Dabei ist der Vulkanismus keineswegs nur eine Angelegenheit weniger Regionen, wie man vielleicht glauben könnte, sondern auf unserer Erde erdgeschichtlich allgegenwärtig. Eine Weltkarte der Vulkangebiete, die ich der ZDF-Mediathek entnommen habe, verdeutlicht das sehr anschaulich (evtl. Blockierung freischalten!). Darüber sollten auch Sie informiert sein, falls Sie mal auf dieses Thema angesprochen werden.

Mit einem geschätzen Ausstoß von 150.000t Quecksilber jährlich, sind die Vulkane deshalb auch die Hauptverursacher der weltweiten Quecksilberemissionen in Luft und Wasser. Man könnte damit rein rechnerisch 1,1 x 109 Barometer befüllen. Das sind 1,1 Milliarden Stück. Womit unsere kleine Denksportaufgabe von der QUICK-NEWS-SEITE nun auch gelöst wäre. Eine gigantische Zahl - wahrlich!

Weiß man um diese Dimensionen, so lässt es sich leicht ermessen, auf was für ein Mammutprojekt sich Brüssel da eingelassen hat und wieviel hochdotierte Manpower notwendig sein wird um hier etwas zu bewegen.
Wir FaW-Freunde, mit unserem Minibedarf an Hg sind da wahrlich nur "Peanuts" und es drängt sich einem doch die etwas provokante Frage auf, "...ob es denn in Brüssel wirklich nichts Wichtigeres zu tun gibt?"

Vielleicht bringt uns dazu ja eine Antwort aus dem Büro Dr. Ulmer (mein Brief v. 30.3..2006), auf die ich noch immer warte, ein Mehr an Erkenntnis. Ich werde sie jedenfalls umgehend veröffentlichen!

Nachdem meine Analyse der Ziffer 18 aus (2005/2050 (INI)) ergeben hat, dass es im Rahmen einer Ausnahmeregelung, mit unseren Sammleraktivitäten auch zukünftig weitergehen kann, werde ich mich ab sofort wieder unseren Fachthemen zuwenden. Die Vorgänge in Brüssel lassen sich die nächste Zeit mit einer gewissen Distanz verfolgen.


28.05.2006 (stoe) Die EU-Quecksilberinitiative wird wohl für uns in einer Ausnahmeregelung münden...
Nach meiner unverbindlichen Analyse der Ziffer 18, des endgültigen Berichts zur Gemeinschaftsstrategie für Quecksilber (2005/2050 (INI)), komme ich zum Ergebnis, dass im Falle unserer Quecksilber-Barometer und Thermometer mit Quecksilberfüllung, wahrscheinlich die Ausnahmeregelung greifen wird.

Diese sieht zwar eine zeitliche Begrenzung, bis zur Entwicklung eines "angemessenen Ersatzstoffs" für Quecksilber vor, enthält jedoch sonst für uns derzeit keine Einschränkungen oder Restriktionen. Da die Entwicklung eines solchen Stoffs wohl einige Zeit dauern wird, so finde ich - könnte man damit leben.
Eine solche Ausnahmeregelung lässt überdies Spielraum für eine individuell zugeschnittene Lösung. Dabei wird es sehr auf die Formulierung ankommen. Lesen Sie meine Analyse auf der QUICK-NEWS-SEITE

26.05.2006 (stoe) Naturgewalten......

Ich habe heute ein sensationelles CNN-Video vom 25.05 2006 für Sie. Einen Vulkanausbruch vom Meeresgrund des Pazifiks bei Guam, in 550m Wassertiefe: Smoke, ash, lava and mercury....

Einen solchen Vulkanismus am Grund des Meeres findet man nicht nur dort, er wurde nur noch nie so eindringlich dokumentiert. Sieht man die Bilder, so muss man sich nicht wundern, dass unsere Meere mal mehr, mal weniger quecksilberbelastet sind. Deshalb unsere dringende Anfrage an die "Brüsseler Kommission": Was wollen Sie dagegen unternehmen, - wie wollen Sie das Quecksilber ernsthaft "verbannen"? Die Vulkane, als die größten Emittenten, werden ihre Beschlüsse wenig interessieren!

Beachten Sie zu diesem Themenkreis unbedingt unsere QUICK-NEWS-SEITE !
Auf ihrem Rechner sollte dazu allerdings ein Mediaplayer installiert sein, sonst werden Sie aufgefordert zuerst den CNN-Player zu laden.

21.05.2006 >141

(stoe) Verein der Metallbarometer-Fabrikanten Deutschlands .
Gischard gehört mit zu den sechs Firmen die sich einst im o.g. Verein zusammenschlossen. Es ist uns eine A4-Papptafel überliefert, in der es in erster Linie um eine korrekte Ersatzteilbezeichnung bei Reparaturbestellungen für Aneroidbarometer geht. Der Zeitpunkt der Vereinsgründung ist leider nicht vermerkt. Ich schätze aber 30iger-Jahre, denn Fröbel ist 1937 in die Margarethenstr. 48 umgezogen..

Bei den sechs Firmen handelt es sich um Fröbel, Gischard, Lufft, Scholz, Stäcker & Olms und MOCO. Also die Creme der dt. Hersteller, ohne die Fa. Lambrecht. Auffallend dabei ist, dass fünf der sechs Hersteller ihren Firmensitz in Hamburg haben, was wohl mit der unmittelbaren Nähe zur Seefahrt zusammenhängt..

Ihre Faw-Redaktion ist nun schon seit Jahren bemüht, die Geschichte dieser Firmen aufzuzeigen und ist damit in den letzten Wochen ein gutes Stück vorangekommen. So konnten wir Ihnen zuletzt die Historien von Emil Scholz und J. Gischard quasi aus erster Hand präsentieren und der Kontakt zu MOCO ist bereits hergestellt. Dass es dazu kommen konnte lag einmal an unseren geradezu detektivischen Fähigkeiten und natürlich nicht zuletzt an der Bereitschaft des jeweils letzten Eigentümers uns Auskunft zu geben.

Für dieses Vertrauen bedanken wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich und versprechen, dass wir Sammler Ihre nun dokumentierte Lebensleistung, in gutem Andenken bewahren werden!


17.05.2006

(stoe) Der "Merapi"-Vulkan in Java ist erwacht.

Den Quecksilber-Spezialisten in Brüssel müssen dieser Tage und noch dazu beim Anblick solcher Bilder, eigentlich "die Haare zu Berge stehen". Der Schutz vor Quecksilber finge aber, wollte man dabei wirklich etwas bewirken, wohl hier an - meine Damen und Herren.

Aber, wie sollte die Europäische Kommission sich und die restliche Welt, zukünftig vor solchen Naturereignissen schützen? Ein unmögliches Unterfangen! Wir werden auch die nächsten 2000 Jahre damit leben müssen, dass Vulkane ausbrechen und auf diese Weise jedes Jahr bis zu 150.000 Tonnen (!) an Quecksilber-Emissionen in die Atmosphäre frei gesetzt werden.

Da ist es doch viel einfacher, populärer oder populistischer, vom Parlamentstisch aus, per Gesetzesdekret den paar wenigen Quecksilber verarbeitenden Barometer-Betrieben in Europa ein Verbot auszusprechen und damit an deren Existenzhahn zu drehen. Denn - " schließlich muss ja irgndwo mit dem Schutz vor Quecksilber begonnen werden."

Wir hoffen aber immer noch auf den Sachverstand und die Vernunft in den Köpfen unserer Parlamentarier, so dass es schon nicht so heftigkommen wird!


14.05.2006 >134

(stoe) Garantiert quecksilberfrei.
Die Firma Rose aus Schiedam-NL hat seit einigen Wochen ein >Weerhuisje=Wetterhäuschen< über ihrer Eingangstüre angebracht und signalisiert damit Ihre Kompetenz nicht nur für Quecksilberinstrumente. Dabei ist es wirklich kein Wetterhäuschen, dann schon eher ein >Wetterhaus< geworden, wie das Vergleichsfoto nebenan beweist. Die Firma Rose konnte damit überregional einige Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sodass die Presse darüber berichtete.

Es ist ein Werbegag ohne Frage. Bleibt zu hoffen, dass damit in Brüssel nicht der Eindruck erweckt wird, das wäre die Lösung für die Branche. Dagegen kann es als ein eindeutiges Signal der Mitarbeiter, in der Sorge um ihren Arbeitsplatz,
angesehen werden!

Eine Konkurrenz für unsere schönen, traditionellen Barometer waren diese Wetterhäuschen in der Vergangenheit nie, deshalb wurden sie auch überwiegend nur in Andenkengeschäften und Kioske vertrieben.


10.05.2006 (stoe) Frühlingsboten aus der Schweiz.
Soeben ist der Katalog Nr. 32 von Monsieur Perret aus Genf erschienen, den er gegenüber seinem IT-Auftritt mit etwas "Vorlauf" an seine Abonnementskunden verschickt. Sein Klientel setzt sich wohl noch zu einem guten Teil aus Sammlern zusammen, die nicht die Zeit oder Lust haben im Internet zu suchen und deshalb einen solchen Vorzugs-Service zu schätzen wissen.
Dieses Jahr erstmals ganz in Farbe gestaltet, hält er die gesamte Palette der Wissenschaftlichen Instrumente von "A" wie Astronomie, über "F" wie frühe Fotografie, "P" wie Physik bis "Z" wie Zahnmedizin, für seine Kunden bereit. Auf 64 Seiten DIN A5 sind die Objekte allesamt gut fotografiert und gewissenhaft beschrieben, sodass es sich lohnt diese Kataloge zum Nachschlagen zu sammeln. Ein extrem seltenes Leslie-Thermometer sticht mir diesmal ins Auge.

07.05.2006 (stoe) Auktions-Highlight .
Bei Bonhams kommt in San Francisco am 21.05.2006/ Sale 13841, mit Lot 4121 ein schönes und dabei typisches Nairne & Blunt Stick zur Auktion. Als Estimate werden 2.000-3.000 US$ genannt.
Das scheint mir sehr optimistisch. Vorausgesetzt es ist original, so wird angeraten, gleich noch ein paar Scheinchen mehr einzustecken. Banfield datiert es übrigens in Ref. 85, Fig.83 auf circa 1790, Bolle in Ref. 71, Abb.55 auf 1800. Die Gravur ist auf allen drei Instrumenten uneinheitlich.
23.05. Das Stick wurde für 1.673,- US$ incl. BP abgegeben (?)

06.05.2006

(stoe) Unser FaW-Freund F. Barella ...
hat dieser Tage mit einer Gruppe Glaubensfreunde einen Ausflug in die Abtei zu Mondaye in der Normandie unternommen.

Als Freund alter Barometer und durch seine ital. Vorfahren vorbelastet, sind Ihm dort gleich zwei Quecksilber-Barometer aus der 2. Hälfte des 18.Jh. aufgefallen. Das Lange und gleichzeitig das ältere der beiden Instrumente ist mit Frère Luisetty (Bruder Luisetty) signiert. Ob in den Klöstern selbst Barometer gefertigt wurden ist mir nicht bekannt, aber es ist schon zu vermuten.

Das zweite Instrument ist jüngeren Datums und offenbar nicht signiert. Bolle beschreibt in Ref. 69 u. 71 ein Barometer, das mit Luisetty & Puisconi signiert ist und datiert es auf 1775. Ob die Beiden und Bruder Luisetty etwas miteinander zu tun hatten ist fraglich. Zeitlich könnte es ja hinkommen. Wir bedanken uns jedenfalls für die Fotos und senden Grüße zurück in die Niederlande.


30.04.2006 >120

(stoe) Emil Scholz, Inh. Heinrich Schimmelpfeng, Hamburg...

es ist uns dank der freundlichen Mithilfe von Frau Jansen, einer Tochter von Rudolf Schimmelpfeng gelungen, die Firmenhistorie der Firma Scholz in Hamburg etwas mit Leben zu erfüllen. Der Betrieb mit langjähriger Tradition war noch nach 1945 präsent und fertigte noch bis ins Jahr 1974 seine bekannten Produkte mit dem springenden Pferd.

Aber lesen Sie selbst!


26.04.2006

(stoe) Barometerausstellung im Herbst 2006..
Die Mitglieder des Fördervereins des Thermometermuseums, 98716 Geraberg (Thüringen), haben anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung, am 03.03.2006 beschlossen, in ihren Räumen vom 16.09. - 29.10.2006 eine Barometerausstellung auszurichten.

Es ist dies bundesweit erst die zweite Präsentation dieser Art innerhalb der letzten 25 Jahre und geschieht in enger Kooperation mit den Freunden-alter-Wetterinstrumente. Am Eröffnungswochenende wird es daneben, einen einführenden Vortrag mit dem Thema "Kleine Geschichte der Barometrie" geben. Der genaue Zeitplan wird noch bekannt gegeben. Wir möchten Sie aber schon heute auf diesen Termin hinweisen!


23.04.2006 >113

(stoe) Dresden ist immer eine Reise wert.
Zur Zeit ist die Sachsenmetropole wieder in aller Munde, denn ein Fernseh-Zweiteiler über das sinnlose Inferno, in den letzten Kriegstagen dort, hat die Nation aufgerüttelt und ging wohl jedem unter die Haut.

Die Stadt ist dabei ihre Wunden zu heilen. Nachdem schon 1985 die Restauration der Semperoper abgeschlossen werden konnte, erstrahlt seit einigen Monaten auch die Frauenkirche wieder in altem Glanz. Viele ehrenamtliche Helfer und private Spenden aus dem In- und Ausland machten dies möglich. Auch die anderen Repräsentationsstätten "Karl August des Starken", nehmen langsam wieder ihre ursprüngliche Bestimmung auf. Ganz Dresden ist momentan noch eine Baustelle. So wurde soeben das "Grüne Gewölbe", die Schatzkammer des Hofes, neu eröffnet. Eine einmalige und ganz hervorragende Präsentation erwartet hier den Besucher.

Dies alles und natürlich der Zwinger mit seinem Mathem. Physikalischen Salon waren Anreiz genug für mich und meine Frau, für einige Tage in die Elbmetropole zu reisen.

Das Hochwasser der vergangenen Tage war bereits stark zurück gegangen und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, nach einem harten Winter von fünf Monaten, schafften es die frostigen Tage rasch vergessen zu lassen und tauchten Rasen und Rabatten über Nacht in frisches Grün und ein buntes Blumenmeer. Dresden zeigte sich uns von seiner schönsten Seite.

Leider kann ich das vom "Mathem. Physikalischer Salon" nicht uneingeschränkt sagen. Der Kurator und der Konservator waren verreist und auch der letzte Mann mit "Schlüsselgewalt" war kurzfristig erkrankt. So blieb mir ein Mitte März in Aussicht gestellter Blick ins Depot leider verwehrt. Beim Fotografieren musste ich die üblichen Einschränkungen akzeptieren und die beiden spiegelnden Vitrinentüren durften auch nicht für kurze Zeit geöffnet werden. Meine Arbeitsfotos zeigen daher die typischen, aber unvermeidlichen Reflexe, die einem kritischen Fotografenauge in der Seele weh tun.

Das große Stand-Metallthermometer von Loeser war übrigens auch zur Restauration außer Haus, sodass man bei meinem Besuch hier, insgesamt beinahe von einem "Totalausfall" sprechen könnte.

Dank gebührt dem hilfsbereiten Museumspersonal
und den beiden Herren die uns freundlich die Situation erklären mussten, wobei sich herausstellte, dass Herr Hasselmeyer unmittelbar an den Restaurierungsarbeiten der beiden Loeser-Thermometer beteiligt war und ist. Er arbeitet an einem Restaurierungsbericht und versprach mir einige Aufnahmen von deren Innenleben und eine Kopie seiner Arbeit. [02.01.2008] Dabei ist es allerdings auch geblieben!

Wer sich die Anreise ersparen möchte, dem sei folgendes Buch mit prächtigen, großformatigen Farbfotos von Sybille und Jürgen Karpinski ans Herz gelegt. Leider kommen darin die meteorologischen Instrumente zu kurz:
div.A. - Kostbare Instrumente und Uhren aus dem Staatl. Mathematisch-Physikalischen Salon Dresden - Leipzig 1994.
Siehe auch: Bildarchiv des Mathem.-Physikalischen Salons (leider auch ohne meteorolog. Instrumente!)
Siehe auch: G. Stöhr - Die Metallthermometer aus der Werkstatt des Reichsgrafen Hans Löser


14.04.2006 >104

(stoe) Passend zu Ostern, das richtige Geschenk.
ein Pfeffer- und Salzstreuer-Set für den Frühstückstisch, - könnte man meinen?

Falsch! Es handelt sich hier um ein äußert rares Barometer - Thermometer - Duo aus den USA der 20er-Jahre. Patentiert wurde es am 18.12.1923 von einer Firma NOVA PRODUCT CO. INC. Die beiden Pressglasdome schützen jeweils einen Thermometer und einen Barometer. Auf den sechs seitlichen Flächen des Barometers gibt es zur Anzeige jeweils die passende Wetterregel. Ich habe es in den USA entdeckt und wünsche damit


+++++++++++++ allen FaW-Freunden - FROHE OSTERFEIERTAGE ! +++++++++++++++

09.04.2006

(stoe) >Welt - Antik - Messe< in Stuttgart, vom 07.04 - 09.04.2006
Wie jedes Jahr, so öffnete auch heuer diese international renommierte Messe, wieder einige Tage vor Ostern ihre Pforten. Ich war gestern Nachmittag vor Ort und habe mich intensiv nach Wetterinstrumenten umgesehen.

Leider aber vergebens, denn außer den üblichen Geschnitzten, wenigen Standbaros, einem inkompletten frz. Monstranzbarometer, ein paar Quecksilber-Sticks und wenigen Thermometerchen war das Angebot recht schwach.

So habe ich mir mit meiner Frau, die übrige Zeit an den Ständen für Uhren, Schmuck, Photografica und Blechspielzeug vertrieben. Dabei mussten wir feststellen, dass das Angebot hier schon recht beachtlich war, aber das besonders schöne Dinge leider auch immer ihren Preis haben. Aber das ist ja nichts Neues.


05.04.2006 >095

 

(stoe) Wie manchmal der Zufall so spielt.
Die Firma HAAG-STREIT AG, uns besser bekannt unter Hermann & Pfister - Bern, bereitet Ihre Jubiläumsschrift zum 150sten-Bestehen (!)vor. Dabei erinnerte sich Herr Chris HAAG daran, dass ich bezüglich der Firmenhistorie schon einmal vor einigen Jahren im Stadtarchiv Bern vorstellig wurde (siehe NEWS v. 25.03.2003) und bot mir freundlicherweise an, Ihn bei seinen neuerlichen Nachforschungen ins Archiv zu begleiten. Na - Besseres kann einem ja nicht passieren. Das Ergebnis sehen Sie auf unserer Galerie-Site: Extrablatt zur Firma Hermann & Pfister.

Bekannt sind unter Sammlern vor allem die beiden Metallthermometer. Die abgebildeten Modelle sind samt den Prospekten, aus der Ära >Pfister und Streit<, also aus den Jahren 1889 bis 1912. Es gilt aber als gesichert, dass sie auch schon zu Zeiten von >Hermann & Pfister<, also schon einige Zeit vor 1882 gefertigt wurden. Beachten Sie dazu auch Ref. 225, p.46-47.
Hier ist auch ein jüngeres, mit >Haag-Streit< gemarktes Exemplar abgebildet.
Daher auch der Hinweis auf den Prospekten von 1895: konstruiert von .... "vormals Hermann & Pfister". Leicht missverständlich! Diese Bimetall-Thermometer wurden also offensichtlich über einen sehr langen Zeitraum gefertigt und es nimmt Wunder, dass sie so selten im Antikhandel auftauchen. Unser Beifall geht natürlich nach Bern!


01.04.2006

(stoe) Es soll bitte kein Aprilscherz sein....
Die "MEDICAL TRIBUNE" berichtet in ihrer NEWS vom 22.02.2006 über das geplante Verbot von Quecksilber in der EU. In diesem Artikel ist zu lesen, "dass alleine für die Herstellung von Thermometern in Europa jährlich 25-30 Tonnen Quecksilber verbraucht werden."
Diese Zahl stammt aus einer Verlautbarung aus Brüssel (MEMO/05/30) und soll für das Jahr 2003 gelten.

In Anbetracht dessen, dass schon seit vielen Jahren, in den westeuropäischen Ländern, Allgebrauchsthermometer nur noch mit Alkohol befüllt werden und die Produktionszahlen für Flüssigkeitsthermometer schon seit Anfang der 90iger-Jahre stark rückläufig sind, kann ich diese Zahl leider nicht nachvollziehen.

Rechnen wir doch einfach mal :
Für ein Fieberthermometer benötigt man ein Tröpfchen Hg von 1,3 - 3,0g Hg, das sind max. 0,15 ml, für ein Allgebrauchsthermometer 5,0 - 10,0g Hg, das sind max 0,74ml und in ganz seltenen Fällen werden für techn. Spezial-Thermometer 10-15g = max 1,1ml benötigt.

25 - 30 Tonnen Hg, das sind im Mittel rund 28t = 28.000kg = 28.000.000g.
Gehen wir davon aus, dass für unser "hypothetisches Thermometer" im Mittel 7g Quecksilber benötigt wird, so lassen sich mit der angegebenen Menge Quecksilber, 4.000.000 = in Worten: 4 Millionen Thermometer befüllen.

Wohlgemerkt das sind nur die Hg-Thermometer! Zur Gesamtproduktion müssen dann noch die mit Alkohol gefüllten (die heute in der vielfachen Mehrzahl sind), die Metallthermometer und die riesige elektronische Produktion hinzu gerechnet werden. Es kommt eine astronomische Zahl heraus.

I ch kann mir nicht helfen, - aber mit den Zahlen aus Brüssel gilt es mit Bedacht umzugehen!
Zumindest bedarf es hier ganz dringend einer detaillierteren Statistik, die dieses offensichtliche Missverhältnis aufklärt!


29.03.2006

(stoe) Ein neuer Service für unsere Freunde.
Das Sicherheitsdatenblatt zu Quecksilber liest sich wie ein Beipackzettel eines Medikaments. Trotzdem verzichten nach dem Lesen der möglichen Nebenwirkungen nur sehr wenige Patienten auf eine Medikation.

Ähnlich ist das mit dem Quecksilber. Wir wissen, dass Hg toxisch ist und nicht in die Umwelt gelangen soll und haben von Kind an gelernt verantwortlich damit umzugehen. Unser Bedarf an Quecksilber speist sich dabei aus einem Pool der eh schon vorhanden ist. Neues Hg wird kaum benötigt, da Verunreinigtes gereinigt und wieder verwendet wird. Ein recht kleiner und überschaubarer Kreislauf. Alles in Butter sollte man meinen.

Brüssel hat aber dem Quecksilber den Kampf angesagt. Bis 2011 bzw. 2020 soll es "verbannt" werden. Wir fragen uns, was wird dann aus unseren alten Thermo - und Hg-Barometern? Die Beschlüsse in der Europahauptstadt sind folglich von großer Tragweite für uns.

Mit unserer neuen Seite >QUICK-NEWS< bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Den Einstieg finden Sie auf unsere Index-Seite.


25.03.2006

(stoe) Frühjahrsputz.
so muss es wohl sein, wenn Hausfrauen im Frühjahr von einer Putzattacke befallen werden. Einmal angefangen, können sie nicht mehr aufhören, bevor nicht die letzte Ecke sauber ist.

Ähnlich ging es mir die letzte Woche mit unserer Katalogseite. Ich habe alle Kataloge überarbeitet und dabei darauf geachtet, dass sie sich nun alle chronologisch und in einem einheitlichen Format präsentieren. Außerdem wurde ein Reihe Neuzugänge der letzten Monate gescannt und neu eingestellt. Frau Eberhart musste dazu eine Sonderschicht am Scanner einlegen. Recht herzlichen Dank dafür.

So befinden sich jetzt nahezu 50 Kataloge, darunter eine ganze Reihe französische und amerikanische in unserem Archiv und somit auch in Ihrem unmittelbaren Zugriff . Damit wird es möglich, den Wandel des Barometerdesigns von 1870 an, bis in die 60iger-Jahre des letzten Jahrhunderts, nahezu lückenlos zu verfolgen. Das Datieren eines Instruments fällt nun deutlich leichter. Nutzen Sie doch diesen Aspekt für sich! >> Literatur/ Firmenkataloge


18.03.2006

(stoe) Findet Brüssel für unsere Hg-Barometer eine Ausnahmeregelung..?
Wünschenswert wäre es auf alle Fälle.

Wie ich soeben aus den Niederlanden erfahre, schlagen momentan dort und in England die Wogen bezüglich des bevorstehenden Quecksilberverbots ziemlich hoch. Hier bei uns merkt man davon nichts.
So wurden die Inhaber dreier Barometerfirmen (zwei sind es insgesamt noch in den Niederlanden und eine in Belgien) aktiv. Herr van Agteren, und Herr Rose wurden, unterstützt von Herrn Dingens, persönlich in Brüssel vorstellig. Weiter hört man hinter den Kulissen, dass die Kollegen aus Britannien natürlich auch nicht untätig sind und massiv intervenieren.

Die Presse ist jedenfalls voller Artikel und auch das niederländ. Fernsehen widmete vorgestern der Thematik einen ausführlichen Bericht. Dazu war das TV-Team zu Gast in der Werkstatt der Firma Rose in Schiedam. Herr Andreas Rose stand den Reportern Rede und Antwort und hat, meiner Ansicht nach, seine Sache auf charmante Weise gut gemacht. Hoffen wir dass es fruchtet. Sehen Sie hier die Live-Aufzeichnung der Sendung.


15.03.2006 >074

(stoe) Sensationeller Autographen-Fund durch Bonhams..
Autographen sind handschriftliche Dokumente berühmter Zeitgenossen. Anlässlich einer üblichen Buchbewertung in Hampshire/ England, staunte der Spezialist nicht schlecht, als er in einem Regal die handschriftlichen Protokolle von Robert Hooke fand, der ab dem Jahre 1661 Kurator und später (1677-82) Sekretär der Royal Society war.
Sie galten seit dem 18.Jh. als verschollen.
Wir kennen R. Hooke zusammen mit Boyle durch seine Arbeiten über die Gase, dann zur Konstanz der Schmelz- und Siedepunkte von Stoffen und der Erfindung des Radbarometers. Er war ein Genie seiner Zeit. Lesen Sie dazu eine zusammenfassende Biografie von Silke Sorge.

Dieser Notizband ist 9,5 cm dick und kommt am Dienstag, den 28.03.2006 in London zur Auktion. Es wird mit einem Erlös von über 1.000.000 GBP gerechnet!


12.03.2006

(stoe) Wieder ein bisher unbekanntes Firmenlogo entschlüsselt..
Ihre FaW-Redaktion hat weder Kosten noch Mühen gescheut und einen historisch hochinteressanten Katalog aus dem ausgehenden 19.Jh. erworben. Es handelt sich dabei vermutlich um den letzten Katalog der Firma Alfred Casse, 18+20, rue de Thorigny - Paris, in Selbstständigkeit. A. Casse bezeichnet sich auf dem Deckblatt als Nachfolger des Hauses Guilbert & Cie.

Der schön gestaltete Katalogeinband zeigt einige "Verletzungen" durch den täglichen Gebrauch, aber auch ein interessantes Detail. So ist der alte Firmenname mit energischer Hand durchgestrichen, quasi "gelöscht" und durch zwei "Maxant-Stempel", rechts und links daneben, ersetzt worden. Es braucht nicht viel Fantasie dazu, um den Ort und Zeitpunkt des Geschehens auf einem der Schreibtische des "Maison Maxant", kurz nach der Übernahme, zu vermuten.

Diese Vermutung wird noch unterstrichen durch ein lose beiliegendes Werbeblatt, das bereits stolz die Insignien des Nachfolgers trägt, sowie den Hinweis auf dessen lange Tradition (maison fondée en 1824). Dabei wurde Léon Maxant erst im Jahre 1856 geboren.

Es wurde ein weiteres LOGO aufgeklärt, das uns gelegentlich beim Sammeln begegnet. Die so gemarkten Instrumente sind folglich alle vor 1902 entstanden.


08.03.2006

Europäische Auktionstermine - Frühjahr 2006
(ohne Gewähr!)

Bonhams London -
am 14.03.2006 - Clocks, Watches and Barometers
Bonhams London - am 31.03.2006 - Furniture, Clocks & Barometers
Sotheby's London - am 10.04.2006 - Fine Clocks, Watches & Barometers
Dorotheum Wien - am 18.05.2006
- Historische wiss. Instrumente und Globen

Dabei sticht mir anlässlich Sotheby's Auktion, am 23.03. in Paris, mit [PF6002-Lot 77] ein prächtiges, frz. Stick ins Auge, das aber leider mit einem Estimate von 30.000,- bis 50.000,- EUR belegt ist. Also wieder einmal nichts für mich.

24.03. Es wurde übrigens für 33.600 EUR incl.BP zugeschlagen!


 

06.03.2006

 

(stoe) Und Jammern hilft doch..
"Jammern hilft." das sind geflügelte Worte unter Kaufleuten, immer dann wenn die Geschäfte schlecht laufen. Nicht selten passiert es dann, dass noch während des Klagens sich die Ladentür öffnet und ein schöner Auftrag eintritt.

Noch am 22.01.2006 beklagte ich mich in meiner NEWS darüber, dass es in unserem Museum noch an Meteographen mangelt. Vergangene Woche schon erreichte mich eine Mail mit 3 Top-Exemplaren. Drei Barografen vom Feinsten.
Dabei haben wir auch einen neuen FaW-Freund gewonnen. Wir begrüßen Ihn herzlichst und bedanken uns für seine Aufnahmen, die ich gleich ins Museum eingestellt habe. Er sammelt übrigens auch Barometer, Thermometer und Hygrometer - das lässt weiter hoffen. :-)

26.02.2006 >057

(stoe) Eine nette Überraschung...
Eine freundliche Besucherin unserer Seiten überraschte mich dieser Tage mit dünnem Original-Seidenpapier, wie es gelegentlich auch noch heute von Juwelieren, Porzellan- und Glasgeschäften verwendet wird, um die empfindliche Ware vor Kratzern und Bruch zu bewahren.

Die Firma E. EON Fils aus Paris, ließ sich Anfang des 20.Jh. solches Papier als Werbeträger mit ihrer Produktpalette bedrucken. Das "Maison EON" wurde im Jahre 1818 gegründet, war Lieferant der Marine, des Senats, des Museums und der Stadt Paris und wurde um 1905 noch vom Sohn in der 2. Generation geführt. So lässt sich u.a. erfahren.

Ein hübsches Zeitdokument, das sich auch sehr gut als Dekoration eignet. Hier der Download !


22.06.2006 >053

(stoe) weiter, höher, schneller, größer...
Ein Bourdonbarometer mit wahrlich olympischen Ausmaßen hat mich dieser Tage erreicht. Es muss sich dabei um eine Sonderanfertigung von Felix Richard handeln, denn hierzu wurde ganz offensichtlich die Lünetterie einer Wanduhr, mit einem Glasdurchmesser von 35cm (!) verwendet. Dies erklärt auch das für einen Barometer dieser Zeit etwas ungewöhnliche, gewölbte Glas ohne Merkzeiger. Es muss sich dabei jedoch um das Originalglas handeln, denn es ist auf eine ganz spezielle Art und Weise im Glasrand eingepresst und lässt sich nicht so ohne weiteres ersetzen.

Das Werk selbst ist F.R. gepunzt und trägt die Nr. 7523, was auf die Zeit um 1855 - 60 hinweist. Das Bourdon-System hat einen Durchmesser von 15cm. Das Zifferblatt wurde in Hinterglasmalerei-Manier ausgeführt, wobei sich die Abdeckfarbe leider an einigen Stellen vom Untergrund löst. Dies war für mich dann auch der Grund, warum ich von größeren Verschönerungsarbeiten Abstand genommen habe. So ist es zwar nicht ganz perfekt, dabei aber authentisch und wird auch so die nächsten 150 Jahre funktionieren.

21.02.2006 (stoe) HILFE - WIR BRAUCHEN MEHR SPEICHERPLATZ AUF DEM SERVER -
BITTE NOCH ETWAS GEDULD!

15.02.2006

(stoe) The Legend of Dick Turpin...
so ist eine Auktion überschrieben, die am 9. + 14.03.2006 (Sale 7198+ 4946), bei Christies in London über die Bühne geht. Darunter einige bemerkenswerte Quecksilberbarometer, so z.B.:

Sale 7198 - Lot 111 das bekannte ebonisierte 'Wheelbarometer' von John Whitehurst - Derby;
Sale 7198 - Lot 225 ebenso berühmt und daher einige Male kopiert, das 'Prince of Wales' - Baro von John Russel - Falkirk;
Sale 7198- Lot 263 ein Mahagonibanjo mit mächtiger 14 in. (= 36cm!) Skala von John Wilson - London;
Sale 7198- Lot 280 ein elegantes Rosewood-Stick von Alexander Adie - Edinburgh
und noch einige interessante Barometer mehr. Eine Auswahl die sich wirklich sehen lassen kann.


15.03.06 Hier die Ergebnisse:
Lot 111 - Estimate 15 - 20.000 GBP - verkauft zu 38.400,- GBP;
Lot 225 - Estimate 7 - 10.000 GBP - verkauft zu 10.800,- GBP;
Lot 263 - Estimate 2 - 3.000 GBP
- verkauft zu 2.880,- GBP;
Lot 280 - Estimate 03 - 5.000 GBP - verkauft zu 9.369,- GBP.
Wir bedauern es sehr, dass Christies seine Fotos so rasch entfernt!


 

12.02.2006 >043

(stoe) AKS steht für Alexander Küchler & Söhne.
Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Mail aus Wertheim. Herr Jürgen Küchler hatte unsere Homepage entdeckt und daran Gefallen gefunden. Er bot mir einige Dokumente aus der traditionsreichen Firmengeschichte seines Glasunternehmens aus Ilmenau an. Darunter einige frühe Kataloge und ein Jubiläumsschrift zum hundertjährigen Bestehen, aus dem Jahre 1965. Ein Beispiel das Schule machen sollte.
Den frühesten Katalog aus dem Jahre 1891 habe ich schon eingestellt. Ebenso das AKS-LOGO in der Thermometer/ Galerie mit der Firmen-Historie aus der Jubiläumsschrift unterlegt. Hieraus erfahren wir u.a., dass A. Küchler & Söhne 1950 nach Wertheim umgesiedelt ist und im Jahre 1968 die Geschäftstätigkeit eingestellt hat.
Wir bedanken uns für das Vertrauen!

08.02.2006

(stoe) Sicher ist es Ihnen auch schon einmal so gegangen..
da liegt ein wunderschönes Barometer mit rundem Facettglas vor Ihnen, aber leider ist das Glas gesprungen. Vor wenigen Monaten hätte ich Ihnen noch geraten, lieber die Finger davon zu lassen.

Die Situation hat sich geändert!
Zwischenzeitlich hatte ich Kontakt mit der Firma Sächsisches Flachglas GmbH in Radeberg bei Dresden, ein Unternehmen mit 100 Jahren Tradition und ca. 50 Mitarbeitern. Sie fertigen dort Flachgläser in allen nur erdenklichen Größen und Varianten. Meist in großen Stückzahlen.
Herr Rode versicherte mir aber, dass sie durchaus in der Lage und auch willens sind, für uns einzelne Barometergläser nach Muster oder Zeichnung anzufertigen. Beziehen Sie sich dabei bitte auf unsere FaW-Seite und lassen Sie sich einen Kostenvoranschlag geben.

Eine wichtige Adresse also, die Sie unbedingt notieren sollten, denn solche Handwerksbetriebe haben heute extremen Seltenheitswert. Eine Website zur weiteren Information gibt es auch: http://www.flachglas-radeberg.de/.


05.02.2006 >036

(stoe) Ambrogio Barella (1828-1880),
Sohn von Guiseppe Barella, wurde in Germesino in Italien geboren. Er emigrierte wie so viele seiner Landsleute in der ersten Hälfte des 19.Jh. in die Niederlande und arbeitete dort, ab etwa 1850 in Amsterdam als Barometermacher und Optiker. Im Juni 1872 zog die Familie dann nach Dordrecht um.

Ein Kontrabarometer aus seiner Werkstatt ist bisher in der Literatur bekannt (Ref.71, p.122). Nun hat sich dieser Tage ein Nachkomme von ihm gemeldet und übermittelte uns einige Fotos eines Banjobarometers aus seiner Werkstatt, dazu zwei zeitgenössische Werbeanzeigen seines Urgroßvaters. Wir bedanken uns herzlichst!!


29.01.2006 >029

(stoe) Zwei interessante Zifferblätter...
Dabei gilt grundsätzlich: Findet sich "Veränderlich" nicht bei 760mm bzw. 750mm = 29,5 Zoll, so handelt es sich immer um eine "Absolute Skala", sonst um eine "Relative Skala". Siehe dazu meine Erläuterungen auf der Barometer/ Technikseite.

Es sind folglich beides "absolute Zifferblätter", wobei das erste Zifferblatt (A), Sie werden es gleich sehen, die Lösung schon in sich birgt. Weiter handelt sich um Zifferblätter mit deutschen Wetterbemerkungen, wo der äußere Skalenring metrisch (in cm) ausgeführt ist. Der innere Skalenring ist offensichtlich in Zoll geteilt.
Nun stellt sich die Frage: "Um was für ein Zoll handelt es sich hier?" Da sich die 74cm-Marke genau mit 27 4/12 Zoll deckt, ergibt sich für 1 Zoll die Länge von 740mm / 27,333 = 27,07mm. Schaut man in die Tabelle, so erfährt man, dass das exakt die Länge eines "Pariser Zoll" vor der Umstellung auf das metrische Maßsystem (1840) war. Ein Barometer mit deutschem Zifferblatt, kombiniert mit metrischer und frz. Zollskala, wäre z. B. in den franz. Grenzgebieten nicht weiter verwunderlich.
Im ersten Fall liegt Veränderlich also bei 730mmQs, das Barometer war daher für eine Ortshöhe von 320m ü.NN. bestimmt, das Zweite (B) mit 745mmQs, für 160m ü.NN. Diese Mittleren-Luftdruckwerte stammen übrigens aus meinen Tabellen in (Ref. 201) .

22.01.2006 >022

(stoe) Barografen...
kommen meiner Ansicht nach, auf unseren Seiten leider noch etwas zu kurz. Zwar findet sich fast in jeder Sammlung ein Exemplar eines Luftdruckschreibers, damit ist es aber für die meisten Sammler genug. Ich muss mich da selbst an der Nase fassen. Schuld ist nicht nur der erhöhte Platzbedarf, sondern die manchmal doch recht üppigen Gestehungspreise. Will man hier nicht chancenlos sein, bedarf es schon etwas an freiem Kapital. Das Sammelgebiet ist aber gleichwohl sehr interessant.

Wir freuen uns daher über jedes einzelne Exemplar das wir in unser Museum aufnehmen dürfen. Dabei sind Barografen eine sinnvolle Ergänzung zu den gewöhnlichen Aneroidbaros. Während letztere lediglich eindimensional den augenblicklichen Luftdruck anzeigen, fügt das Diagramm eines Barografs Ihrer Beobachtung als zweite Dimension die Funktion der Zeit hinzu und gibt so anschaulich Auskunft über den Luftdruckverlauf während eines längeren Zeitraums, meist der letzten 8 Tage. Das ist für eine vernünftige Vorhersage wichtig.
Angereichert mit Ihren eigenen Wetterbeobachtungen auf dem Diagrammblatt, haben Sie die Möglichkeit das örtliche Wettergeschehen wie die Profis zu dokumentieren.

19.01.2006 (stoe) Ebay Highlight.
unter der Lot Nr. 223 kommt am 23.01.06, ein Double Tube angle Barometer von Charles Howorth zur Privatauktion.
Das Estimate liegt bei 3.000 - 5.000 US$. Hinzu kommt ein Premium von 20%. Da wir wissen, dass Charles Howorth aus Halifax von 1823 bis 1852 gearbeitet hat, würden wir es zeitlich um 1840 einordnen. Gewiss ein interessantes Objekt.
24.01.06 Der Zuschlag erfolgte bei 2.900,- US$.

17.01.2006 >017

(stoe) Unbekannte Punze entschlüsselt...
In meiner Arbeit über die Metallbarometer des Eugène Bourdon findet sich unter der Abb. 12 die Punze eines uns bisher noch unbekannten Herstellers von Bourdon-Barometern. Diese Initialen konnten heute zugeordnet werden.

Es handelt sich dabei offensichtlich um eine Firma Arrouit aus Paris.

Ein Barometer aus Neuseeland, das dieser Tage in Ebay unter der Lot.Nr. 6597709463 zur Auktion kommt, lässt auf seinem Zifferblatt die beiden gewohnten Medaillen vermissen und trägt dafür auf dem Werk genau diese Punze mit der zusätzlichen Gravur von Arrouit im Klartext. Was es mit der Firma Arrouit auf sich hat versuchen wir noch zu recherchieren. Wir bedanken uns bei dem Verkäufer für seine prompte Rückantwort und die gelungenen Bilder!

14.01.2006 (stoe) Die Funktion eines Minima-Maxima -Thermometers,
sowie die Arbeitsweise einer Maximumanzeige gehören im Alltag eines Thermometermuseums sicher zu den häufiger gestellten Fragen. Deshalb haben sich die Organisatoren in Geraberg Informationsblätter zu diesen beiden Themen drucken lassen .
Herr Helmut Hofmann hat sich die Mühe gemacht und die Zusammenhänge hier kompetent und zugleich verständlich erläutert. Da wir von dieser Thematik natürlich auch betroffen sind, habe ich mich gleich um die Kopierrechte bemüht und kürzlich beide Artikel auf unserer Thermometrie-Technikseite eingestellt. Wir bedanken uns beim Thermometermuseum für dieses freundiche Entgegenkommen.
So bleibt uns dadurch unnötige, doppelte Arbeit erspart.

06.01.2006 >006

(stoe) Differentialthermometer...
waren bereits zum 300. Todestag von J.C. Sturm (1635-1703) ein Thema auf unseren Seiten. Siehe dazu unsere NEWS vom 23.07.2003. Ein Arbeitskreis um Stud. Rat. Hans Gaab gedachte damals ihrem großen Pädagogen und Wissenschaftler mit einer Ausstellung im städt. Museum in Hilpoltstein.
Wir, die FaW, steuerten seinerzeit für den Katalog einen Bericht und für die Ausstellung ein Replikat eines solchen Thermometers aus dem 17.Jh. bei.

Diese Thermometer gehörten wohl im 19.Jh. zum Lehrstoff des Physikunterrichts in den Gymnasien, hatten aber sonst praktisch nur eine geringe Bedeutung. Dementsprechend sind sie heute extrem rar und auch nur noch sehr vereinzelt in physikalischen Sammlungen zu finden. Wir sind seit einigen Wochen selbst im Besitz eines Differentialthermometers nach Leslie, offensichtlich ein Schulmodell.

Diese Tatsache möchte ich heute zum Anlass nehmen, Ihnen den Bericht aus dem Katalog auch innerhalb unserer Seiten zugänglich zu machen. Eine Internet-Recherche brachte weitere interessante Fotos zu diesem Thema ans Licht. Erfreuen Sie sich daran.

 


01.01.2006

 

++++++++ PROSIT NEUJAHR ++++++++
+++ EIN GLÜCKLICHES UND GESUNDES JAHR 2006 +++
+++ ALLEN FaW-FREUNDEN +++



NEWS vom 01.01.2010 - 30.06.2010  
NEWS vom 01.01.2009 - 30.06.2009 NEWS vom 01.07.2009 - 31.12.2009
NEWS vom 01.01.2008 - 30.06.2008 NEWS vom 01.07.2008 - 31.12.2008 
NEWS vom 01.01.2007 - 31.07.2007 NEWS vom 01.08.2007 - 31.12.2007
NEWS vom 01.01.2006 - 30.06.2006 NEWS vom 01.07.2006 - 31.12.2006
NEWS vom 01.01.2005 - 30.06.2005 NEWS vom 01.07.2005 - 31.12.2005
NEWS vom 01.01.2004 - 30.06.2004 NEWS vom 01.07.2004 - 31.12.2004
NEWS vom 01.01.2003 - 30.06.2003 NEWS vom 01.07.2003 - 31.12.2003
NEWS vom 01.01.2002 - 31.05.2002 NEWS vom 01.06.2002 - 31.12.2002
  NEWS vom 04.08.2001 - 31.12.2001

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