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26.06.2005

(stoe) Thema: Translater aus dem Internet....
Unsere Web-Statistik weist es aus, dass 80% der Besucher unseres Portals, aus dem deutschsprachigen Raum kommen und sich die restlichen 20% auf die übrigen Regionen der Welt verteilen. Das liegt in der Natur der Sache, denn unsere Seiten sind nun einmal in deutsch erstellt und werden daher in erster Linie in Deutschland, der Schweiz und Österreich beachtet.

Das schließt allerdings nicht aus, dass wir mittlerweile sehr nette Kontakte in alle Teile der Welt unterhalten.
Dabei wird oftmals der Wunsch an mich herangetragen, ob wir die Beiträge nicht auch ins Englische übersetzen könnten. Ich muss das leider verneinen, denn mein Englisch und Französisch reicht zwar zum Lesen und für eine einfache Korrespondenz aus, Übersetzerambitionen kommen damit aber nicht auf.

Nun habe ich neulich mal versucht unsere Index-Seite mit dem Babelfish-Translater anzuschauen und ich muss mir eingestehen, dass ich Schlimmeres erwartet hatte. Natürlich ist das Ergebnis nicht für die Augen eines Lehrers gedacht, aber wenn man die Thematik kennt und vielleicht auch noch eigene Sprachgrundkenntnisse vorhanden sind, halte ich es doch immerhin für eine Möglichkeit an ein Mehr an Informationen zu gelangen.
Vielleicht probieren Sie es einfach mal aus.


22.06.2005 (stoe) Konkurrenz belebt das Geschäft...
Fleißige Internet-User und aufmerksame Besucher unserer FaW-Seiten werden es schon bemerkt haben. Einige Museumsobjekte konnten Sie nicht nur bei uns, sondern auch auf der persönlichen Website von Herrn Sager "historische Barometer.de" finden. Herr Sager zeigt dort seine eigene Sammlung in einem komerziellen Umfeld.

Er sammelt "in die Tiefe", d.h. einzelne Instrumente finden Sie in allen möglichen Varianten, dagegen mangelt es noch an der Vielfalt. Auffallend ist seine perfekte Fototechnik, die sich in vielen Detailansichten wiederspiegelt. Ganz sicher beispielhaft.

Wir haben diese Zweigleisigkeit zwischenzeitlich aufgegeben. Herr Sager wird künftig eigene Wege gehen. Da aber jede sinnvolle Aktivität zu begrüßen ist, die unsere Liebe zu den alten Instrumenten unterstützt, sollten Sie vielleicht gelegentlich auch dort vorbei schauen.

19.06.2005 >170

(stoe) Das "hölzerne Männlein" in Guerickes Wasserbarometer ist wohl ein Mißverständnis...

Betrachtet man die bekannte Kupferstichtafel ICONISMUS X aus seinem Buch, Experimenta Nova Magdeburgica de Vacuo spacio...., 1672, so beziehen sich Fig. I und II auf die Zusammenhänge mit dem Bau des Wasserbarometers am Wohnhaus und zeigen in Fig. I die
5 Teilstücke des Rohres (a-i), mit dem Endstück (k) aus Glas zur Beobachtung des Wasserspiegels. Worin sich ganz eindeutig keine Figur befindet! Die Fig. IV dagegen, erweckt bei flüchtiger Betrachtung den Eindruck, als zeige sie das letzte Rohrstück in einer Detailansicht, deutlich erkennbar darin, eine Figur die zur Anzeige dient.

Liest man den zugehörigen Text aber aufmerksam, so muss man klar feststellen, dass von Guericke mitten im fließenden Text das Thema wechselt und vom Wasserbarometer auf ein etwas kurioses "Wettermännchen" überschwenkt, das in Fig. IV abgebildet ist. Diese Abbildung gehört also garnicht mehr zum Wasserbarometer. Erich Moewes ist dieser Erkenntnis bereits im Jahre 1999 nachgegangen und hat versucht, mit den wenigen vorhandenen Fragmenten, diesen "Guericke'schen Wetteranzeiger" zu rekonstruieren. Seinen Bericht darüber lesen Sie in "Monumenta Guerickiana, Heft 6", 1999. Zu meinem Artikel "Otto von Guericke und sein Wasserbarometer" führt Sie dieser Link.

15.06.2005 >166 (stoe) Eine ganz und gar nicht alltägliche Instrumenten-Kombination....
kam dieser Tage in Ebay zur Auktion [LOT 618 159 5335 v. 23.05.05]. Ein äußerst nostalgisches Röhrenradio des franz. Fabrikats "LANCEL", mit Uhr-, Baro-, Thermo-, Hygrometer, in den Abm. 47.5x 18.0x 14.5cm, fand für 132,- EURO einen neuen Besitzer.

12.06.2005 (stoe) Christie's London - Uhrenauktion 7065, am 01.07.2005...
Routinemäßig schaue ich von Zeit zu Zeit bei den großen Auktionshäusern vorbei. Während sich vielerorts bereits die Lethargie der Sommermonate breit macht, findet bei Christie's noch eine beachtenswerte Uhrenauktion statt, die auch für uns Barometerfreunde Interessantes bereit hält. Insbesondere für all diejenigen, die nicht so sehr auf den EURO schauen müssen. Lassen Sie sich also überraschen.

Meine Favoriten habe ich bereits ausgewählt, es ist einmal LOT 7065/ 114, ein seltenes, niederländ. Stick von I. Tessa - Rotterdam und dazu das prachtvolle Radbarometer im Traumzustand von Whitehurst - Derby, LOT 7065/129 von Banfield datiert um 1780, welches ich sogleich zum WEATHERSTAR NR. 13 gekürt habe. Finden Sie nicht auch, dass dieses Instrument für sein Alter ein unheimlich zeitloses Design hat? Einfach fantastisch, - da bin ich aber mal gespannt. Träume darf man ja noch haben.

Interessant scheint mir noch LOT 7065/ 142, ein auf 1695 datiertes und folglich extrem frühes und bisher noch unbekanntes (?), engl. Stickbarometer zu sein. Mit dem Aneroidkompendium LOT 7065/ 12 habe ich so meine Probleme, man müsste es in der Hand gehalten haben, denn das Unterteil erscheint auf dem Foto irgendwie "moderner" als der Aufsatz.


02.07.05 Ergebnisse: LOT 12 um 1.440 GBP. Die anderen wurden alle nicht verkauft!

07.06.2005 (stoe) 150igster-Todestag von Franz-Ferdinand Greiner...
Wie ich soeben aus Geschwenda erfahre, findet aus diesem Anlass am 09.6.2005 um 19.30 Uhr im "Hotel Deutscher Kaiser" in Stützerbach, am Standort seiner ehemaligen Wirkungsstätte, eine Gedenkveranstaltung statt.
Diese Einladung ergeht an alle Interessierten!
11.06.05 ---> PRESSEECHO

04.06.2005 (stoe) "Es gibt sie noch die schönen alten Dinge"....,
so lautet das Motto des Hauses Manufactum. Es ist eine Einkaufsquelle, wo man all die Dinge bekommt, die man zwar nicht unbedingt zum Leben braucht, die aber wenn man sie hat, von guter Qualität sind und daher langjährig Freude garantieren. Der Katalog ist deshalb eine wahre Fundgrube für Nostalgiker und Qualitätsfetechisten. Man kann stundenlang darin blättern.

Aufgefallen ist mir im Sommerbrief 2005 ein Metall-Thermometer der Fa. Pförtner für 485,- EURO. Das Instrument hat einen Durchmesser von 25cm, eine Tiefe von 13,5cm und wiegt 2,3kg. Man kriegt also richtig was fürs Geld. Ich habe mich erkundigt.

Es handelt sich um ein sog. Federthermometer, wie sie ehemals mit einer quecksilbergefüllten Fernkapillare z.B. in Kesselhäusern ihren Dienst taten. An Stelle des geächteten Quecksilbers, ist der korkenzieherartige Temperaturfühler und das interne Bourdonsystem hier mit Gas gefüllt. Die Reaktion auf Temperaturänderungen ist dadurch fast verzögerungsfrei. Ein dekoratives Teil und typisch "Manufactum", etwas für Zeitgenossen die das Besondere lieben, ein Faible für Qualität haben und sonst schon alles besitzen.
Es ist zwar aus neuer Produktion, aber auf Flohmärkten wird man danach vergeblich suchen!
28.05.2005 (stoe) Schicken Sie mir doch bitte mal ein paar hübsche Fotos von Ihren Barometern...
Mit dieser Bitte bringe ich offensichtlich eine ganze Reihe meiner Sammlerkollegen in echte Verlegenheit. Eine Dunkelziffer davon meldet sich vielleicht erst garnicht. Dabei habe ich sogar einen gewissen Grad Verständnis für den Respekt vor der Fotografie. Er stammt allerdings noch aus einer Zeit, wo der Kopf des Fotografen zur Aufnahme unter einem schwarzen Tuch verschwand und man Kamera mit "C" schrieb.
Mit der digitalen Technik ist die Fotografie heute kinderleicht geworden. Das Wissen um die Zusammenhänge von Filmempfindlichkeit, Blende und Belichtungszeit übernimmt dabei die Logistik der Kamera. Es sind daher nur noch wenige Punkte, die Sie wirklich beachten sollten.
Beim Fotografieren unserer Instrumente kommt es in erster Linie auf die Beleuchtung an.
Lesen Sie dazu meinen Artikel, lassen Sie sich inspirieren, verlieren Sie Ihre "fotografischen Hemmungen" und senden Sie mir Bilder Ihrer attraktivsten Instrumente!

24.05.2005 (stoe) Mit Schweizer Pünktlichkeit....
erhalte ich seit nunmehr 15 Jahren halbjährlich Post aus Genf. Es handelt sich dabei um den sehr liebevoll, zweisprachig (engl./ frz.) gestalteten Katalog von Marc-André und Marlyse Perret. Die Perrets handeln seit vielen Jahren mit "wissenschaftlichen Instrumenten" und betreiben in Genf ein Ladengeschäft, wo Sie Ihre Schätze auf engstem Raum präsentieren. Man kann sich kaum bewegen, trotzdem oder gerade deswegen ist es "der Geheimtipp" für Sammler aus ganz Europa.

Der Katalog zeigt also auf etwa 60 Seiten nicht nur alte Wetterinstrumente, sondern so ziemlich alles was die Physik, Medizin, Pharmacie, Meteorologie, Marine, Optik und Photographie an Apparaten, Instrumenten, Messgeräten und Demonstrationsobjekten zum Sammeln bereit hält. Von Kuriosem bis zu Makabrem, alles bunt gemischt. Dabei sind die Schwarzweissfotos kompetent untertitelt.

Herr Perret fährt nun schon seit einigen Monaten zweigleisig. Seit Herbst 2004 hat er auch eine eigene Homepage, die eines Tages sicher die Kataloge ersetzen wird. Doch momentan verschickt er noch seine Kataloge, mit einem gewissen Vorlauf, zusätzlich an seine Stammkunden.
Beim Anblick des Bimetall-Minima-Maxima-Thermometers von Hermann & Pfister - Bern, in der neuesten Ausgabe (Kat.30, Art.11), dürften einige meiner Thermometerfreunde ganz sicher glänzende Augen bekommen.
19.00 Uhr:
Wie ich soeben aus Genf erfahre, ist das Thermometer zwischenzeitlich verkauft worden!

21.05.2005 >141

(stoe) Es wird schon langsam zur Gewohnheit...
Seit etwa 5-6 Jahren beobachte ich im Internet die Ebay-Auktionen und erst ein einziges Mal ist dort ein Breguet-Barometer aufgetaucht, das ich dann auch prompt übersehen habe.
Dagegen fand ich letztes Jahr ein solches Instrument auf dem 32. Riedlinger Flohmarkt und was soll ich sagen, mein Suchen wurde auch heuer wieder belohnt. Unglaublich!

Somit besitze ich mittlerweile drei Exemplare und meine Frau meinte schon, dann könne ich mich doch von einem trennen. Denkste - vielleicht das nächste Mal, am dritten Wochenende im Mai 2006.


Ansonsten gab es dieses Jahr im Verhältnis recht viele Barometer. Die üblichen Geschnitzten halt, in allen Variationen und Größen, sowie einiges aus den 50iger-Jahren. Die Preise sind im Vergleich zu Ebay noch richtig moderat. Dagegen waren Thermometer und Hygrometer eher wieder Fehlanzeige.

Ganz abgesehen davon, ist der Riedlinger Flohmarkt, einer der größten und bekanntesten seiner Art in Süddeutschland, immer einen Besuch wert. Die gesamte Innenstadt wird zur riesigen Marktfläche. Dieses Jahr war es der 33. und noch niemals hat es so richtig geregnet. Auch diesmal hat es nur ein paarmal leicht getröpfelt, das war's dann auch schon. Aber ich sollte mich vielleicht mit meiner Werbung lieber etwas zurück halten! :-))
Noch ein Hinweis in eigener Sache: Der Flohmarkt fand heute statt, wir sind also wieder einmal brandaktuell für Sie!


18.05.2005 (stoe) Ein Barometer für SFr 1.106.250,00.....
Sie glauben mir nicht? Kein Problem - hier der Beweis. Das Auktionshaus Antiquorum in Genf macht solche Träume wahr. Natürlich war es nicht das Barometer alleine, dass das LOT 207 so begehrlich machte.

Der Meistbieter, ein Privatsammler, erhält einmal ein 8-Tageuhrwerk mit Zentralsekunde und Spezialhemmung, ewigem Kalender, Thermometer und Barometer. Darüber hinaus einen einzigartigen Musik- und Spielautomaten von allerhöchstem Niveau, in massiv silbernen Gehäuse, aus der Werkstatt renommierter Genfer Kunsthandwerker der Mitte des 19.Jh.
Aber lesen Sie selbst. Auktion vom Pfingstsonntag, den 15. Mai 2005

14.05.2005 (stoe) MAGNUM THERMOMETRUM ACADEMIAE FLORENTINAE....
Die frühesten "vergleichbaren" Thermometer entstanden zur Mitte des 17.Jh. in Florenz. Großherzog Ferdinand II hatte extra die Accademia del Cimento (1657-67) gegründet und die fähigsten Wissenschaftler und Glasbläser dorthin verpflichtet. Ein 50-teiliges Nurglasthermometer erfüllte diese Forderung schließlich am besten und wurde daraufhin vom Großherzog an alle Klöster der Region zu meteorologischen Beobachtungen verteilt.

Die Thermometer mussten nach Vorschrift aufgestellt und zu ganz bestimmten Zeiten abgelesen werden. Die Wetterdaten waren in regelmäßigen Abständen dem Hof zu berichten.
Diese frühen Wetteraufzeichnungen sind heute wichtige Zeitzeugen für Meteorologen und Klimatologen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich die Messdaten "entschlüsseln" lassen.

Für das "Florentine little" Thermometer ist das schon vor geraumer Zeit gelungen. Für das Wandthermometer "Magnum Thermometrum Academiae Florentinae" liefere ich Ihnen heute eine entsprechende Umrechnungsgrafik. Das Foto eines alten Thermometers, in einer Arbeit von U. Grigull über Fahrenheit , brachte mich auf die richtige Spur [Ref.193, p.72] .

07.05.2005 >127

 

(stoe) Temperaturfühler für die Tasche...
Unter diesem Titel erschien vor kurzem in dem Magazin KLASSIK UHREN 6/2004 (Dezember 2004/ Januar 2005) ein Artikel von Fritz von Osterhausen. Der Autor behandelt hier mit außerordentlichem Sachverstand, auf 13 interessanten Seiten, viele literatur- und auktionsbekannte Taschenuhren mit integriertem Thermometer und beginnt zwangsläufig im 18.Jh. mit der Geschichte der Entwicklung dieser bimetallischen Wärmemesser.

Er stellt sich die Frage, wer wohl das Taschenthermometer erfunden hat und stellt uns als frühestes Beispiel, eine Taschenuhr von Josiah Ermery (1725-1796) aus den Jahren 1782/83 vor. Abgesehen davon, gehören natürlich auch die Uhrmacher Frédéric Houriet, dessen Schwiegersohn Urban Jürgensen und A.L. Breguet zum kleinen Kreis der Auserwählten.

Auf das reine bimetallische Taschenthermometer entfällt zwar auch ein Kapitel, aber hier beschränkt sich von Osterhausen, als Uhrenspezialist, auf nur wenige Instrumente, sodass noch Raum für eine weitergehende Betrachtung, aus der Sicht des Thermometerfreundes, bleibt.
Die Arbeit ist gut recherchiert, hochwertig und mehrfarbig illustriert und schließt mit der Behandlung dieses Nischenthemas eine längst überfällige Lücke. Gleiches ist bisher nirgendwo zu finden.

Als Thermometerfreund sollten Sie sich daher unbedingt ein Exemplar dieser Ausgabe sichern!
Wir FaW-Freunde bekommen es an Stelle von EUR 12,25, zum halben Preis zuzügl. Porto! Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Bettina Rost vom Ebner Verlag in Ulm.
Telefon +49 (0)731 1520139 oder per Email an rost@ebnerverlag.de


Im übrigen verweise ich auf meine NEWS vom 09.04.2005! Mit der Ergänzung der dort vorgestellten weiteren Uhren und Thermometer könnte man den Verlag ja sogar zu einem Sonderdruck ermutigen.


30.04.2005 >120

(stoe) Ein außerordentlich frühes Quecksilber - Barometer....
Das Stadtmuseum in Überlingen am Bodensee ist im Besitz eines niederländisch-deutschen Gefäßbarometers. Habenicht und Holland hatten es entdeckt und in Ihrem Buch aus dem Jahre 1979 [Ref. 80, p.26], in schwarzweiß abgebildet. Es enthält in seiner linken Hälfte ein Magnum Barometrum mit einer Kupferstichskala in niederländ. Duimen ( 6er-Teilung ) und in seiner Rechten ein Magnum Thermometrum Academiae Florentinae, also ein langes Thermometer nach der Akademie in Florenz. Daneben eine in deutsch abgefasste Funktionsbeschreibung der beiden Instrumente, mit dem Schlußvermerk: gemacht von Jacobus Padre von Amsterdam.

Die reichlich dekorierten Kupferstiche sind in einem Kiefernrahmen ( 94x 19cm) eingefasst. Das Barometer hat einen Museumsbrand überstanden, wurde dabei stark geschwärzt und ist daher heute in einem sehr desolaten Zustand. Es wird zur Zeit auch nicht ausgestellt!

Entstanden dürfte es innerhalb der 3. Dekade des 18.Jh. sein. Möglicherweise in den Niederlanden, aber durchaus auch in Deutschland, denn der "Macher" spricht ja nur davon, dass er "von" Amsterdam stamme. Es wurde auch sicher nicht originär für Süddeutschland gefertigt, dagegen spricht, dass "Veränderlich" bei 29 3/4 Duimen, also für Meereshöhe, steht.
Mir schien es wichtig, dieses frühe Instrument für die Barometer-Freunde farbig zu dokumentieren. Deshalb bedanke ich mich bei Herrn Graubach, dem Kustor des Museums, der den Fototermin möglich gemacht hat.

Aber wer war nun Jacobus Padre?
Um dies zu klären, habe ich meine Fotos vorab an Herrn Marco Fontijn in den Niederlanden gesandt und Ihn um seine fachliche Meinung gebeten.
Lesen Sie hier seine interessante Beurteilung aus kunsthistorischer Sicht.

24.04.2005 >114

(stoe) Maison de L' Ing. Chevallier, Opticien du Roi, Paris....
sicher eine gute Adresse, wollte man sich in der franz. Hauptstadt um 1800 ein Barometer oder Thermometer kaufen.
Dieser Tage konnte ich ein dekoratives Glasthermometer aus diesem Hause ins Museum einstellen und habe bei der Gelegenheit in verschiedenen Quellen recherchiert. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Chevalier mit nur einem "l", von denen es im 18. und 19.Jh. eine ganze Dynastie von Instrumentenmachern und Optikern in Paris gab und den Chevalliers mit doppelten "ll".

Die Firma "Ing. Chevallier" geht zurück auf Jean Gabriel Augustin Chevallier (1778-1848), der seine Uhrmacherlehre bei Francois Trochon absolvierte und im Jahre 1796 seine Meisterprüfung bestand. Er arbeitete bis gegen 1820 zusammen mit seinem Sohn und seinem Schwiegersohn Ducray unter der Firmierung "Maison de L' Ing. Chevallier", in der Anschrift: Paris, Tour d''horloge Nr. 1, danach 15, Place du Pont Neuf. Ducray übernahm den Betrieb im Jahre 1848 und starb 1879.
Der Betrieb ging in der Folge in die Hände der Gebrüder Avizard über und kam später an Queslin. Unser Thermometer ist daher in der Zeit 1820-48 entstanden!
Quellen: Ref. 67, 256


20.04.2005 >103

(stoe) Unser erster Kontakt nach Ungarn....
Die Messepräsenz in Stuttgart trägt Früchte. Soeben durfte ich die ersten Bilder eines neuen FaW-Freundes aus Ungarn ins Museum einstellen. Drei Barometer und je ein Thermometer und Hygrometer. Natürlich ist er bei uns herzlich willkommen. Eine erste, mir wichtige Verbindung zu unseren osteuropäischen Nachbarn ist geknüpft.

Seine Kollektion umfasst nicht nur feine Baros, sondern er sammelt auch schon länger ausgewählte Thermometer und Hygrometer. Wir bedanken uns bei Ihm und sind weiter sehr gespannt, was uns noch an Fotos erreichen wird.


16.04.2005 >099

(stoe) Die Radsaison 2005 ist eröffnet....
Die Profis stehen in den Startlöchern, erste Auftaktrennen haben an den vergangenen Wochenenden schon stattgefunden. Auch in den privaten Garagen warten die blank geputzten "Drahtesel" auf ihren diesjährigen Einsatz.
Da möchte auch ich mich dieses Themas bemächtigen und Ihnen drei hübsche Barometer aus meiner Fundgrube zeigen.

Die Nr. 1
lässt sich sogar noch käuflich erwerben. Es ist die gekonnte Kombination eines Barometers mit einer Uhr. Das Ganze in Gestalt eines Hochrades, Format 36x 38cm.
Charmantes Detail: Der "Plattfuß" vorne und hinten.

Die Nr. 2
habe ich im vergangenen Jahr auf der Retromobil in Paris entdeckt. Eine Schreibtischgarnitur mit Barometer, Hochradfahrer und Eichenlaub. Die aufwändige Arbeit eines Silberschmieds, vielleicht als Preis für den Gewinner eines Radconcours gedacht.
Beide Stücke sind sicherlich in Frankreich zu Ende des 19.Jh. enstanden.
Die Preise sind bzw. waren, - ooh-lala!

Die Nr. .3 eine weitere Kombination eines Barometers mit einer Uhr und einem etwas "moderneren" Rad, fällt in der Qualität deutlich ab.


09.04.2005 (stoe) Wer sucht, der findet im Internet.....
Bedauerlicherweise konnte ich anlässlich des Besuchs im Patek Philippe Museum keine Fotos für meine FaW-Freunde machen. Unsere Kameras wurden gleich weggeschlossen.

Nun trifft es sich aber, dass exakt die Exponate, die mir dort ganz besonders "ins Auge stachen", offenbar noch nicht vor allzu langer Zeit im Auktionshandel ein Thema waren. Jedenfalls fand ich dieser Tage beim abendlichen "Surfen", die Website von "ANTIQUORUM" in Genf, ein Spezialauktionshaus für die "Freunde der Haute Horlogerie".

Bei Antiquorum gibt es nur das Feinste vom Feinen und davon jede Menge. Wie Sie gleich sehen werden sind darunter all die Metallthermometer von denen wir Sammler nur träumen können. Ob in Gestalt einer Taschenuhr oder eingebaut in Tisch- und Standuhren, alle Varianten sind grundsätzlich möglich. Wir müssen uns dieses Spezialgebiet mit den Freunden der Uhrmacherkunst teilen, da diese mechan. Wärmemesser ursprünglich aus den Werkstätten der berühmtesten Uhrmacher der Zeit um 1800 stammen. Die erzielten Preise sind entsprechend.

Geben Sie einfach "thermometer" oder auch "barometer" in die "database-Suchmaschine" ein und lassen Sie sich überraschen.

Auf diese Weise kommen Sie nun doch noch in den Genuß alle die Objekte bewundern zu können, die ich selbst im Patek Museum "in natura" zu sehen bekam und sogar noch einige darüber hinaus. Es sind dies im Einzelnen die Lots: 30/ 40/ 41/ 42/ 55/ 238/ 246/ 296/ 694. Meist sind diese perfekt fotografiert und fachlich hervorragend kommentiert. Antiquorum und Internet sei Dank.
Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Vergnügen!

06.04.2005 >096

(stoe) Dreieinhalb lange Tage in Stuttgart - ein Resumee...
Die "Messegesellschaft Stuttgart" bemüht sich jedes Jahr um die Präsentation eines weniger bekannten Sammelgebiets, um so ihren Besuchern immer etwas Neues zu bieten. Dieses Jahr sind wir auf Empfehlung und Einladung der Firmen Polzer und Kleiss zu einem der begehrten, da kostenlosen Informationsstände gekommen.

Ich hatte die interessantesten Stücke meiner Sammlung eingepackt und konnte die drei Vitrinen leicht damit füllen. Ein kleiner Querschnitt der Baro-, Thermo- und Hygrometrie der letzten 200 Jahre war zu sehen. Das Interesse am Donnerstag (Vernissage-Abend nur für geladene Gäste), Freitag und Samstag war groß, sodass es neben allgemeiner Information, zu einer ganzen Reihe netter Kontakte mit Sammlern und Interessierten auch aus den Nachbardisziplinen kam. Bis aus der Schweiz und dem Elsass waren einige Freunde angereist, die von unserer Website oftmals noch garnichts gehört hatten. Dies konnte ich bei der Gelegenheit natürlich rasch ändern. Aber, es war auch nicht so, dass ich permanent gefordert war, denn dazu ist unser Sammelgebiet einfach doch zu selten. Wir konnten uns aber auf diese Weise, erstmals in diesem professionellen Umfeld einer breiten Sammler-Öffentlichkeit präsentieren. Das war schon die Mühe wert.

Bedauert wurde allerdings, dass es bei mir nichts zu kaufen gab, denn für meine Highlights hätten sich natürlich schnell Interessenten gefunden. Die Messe selbst und deren Angebot war riesig. Für den FaW-Freund war trotzdem nichts wirklich Aufregendes dabei. Einige "Geschnitzte" zu Preisen zwischen 80,00 und 280,00 EUR. Vier gußeiserne Standthermometer zu je 200,00 EUR und ein Hygrometer zu 30,00 EURO, das ich mir gleich mitgenommen habe.

Der Sonntag, als letzter Messetag, war dann was die Besucherzahl anbetrifft, deutlich ruhiger, denn draußen vor dem Messetor luden frühlingshafte Temperaturen zu einem Sonntagsausflug ins Grüne ein. Von dieser Möglichkeit hatten offensichtlich viele potentielle Besucher Gebrauch gemacht.

04.04.2005 (stoe) Neuer Sendetermin...
Der Bericht über die Sammlermesse 2005 mußte gestern aus aktuellem Anlass entfallen.
Wie ich soeben von der Redaktion erfahre, wird der Beitrag nun am Sonntag, den 24.04.2005 von 18.45-19.15 Uhr gesendet!

03.04.2005 (stoe) Letzter Messetag, Fernsehen - SWR 3 berichtet...
Der SWR 3 bringt heute Abend in seiner Sendung: "Treffpunkt Baden-Württemberg", ab 18.45 Uhr, einen halbstündigen Bericht über die Internationale Antiquitätenmesse in Stuttgart. Dabei wird voraussichtlich auch der FaW-Stand eine kleine Rolle spielen!

28.03.2005 >087

 

 

 

 

 

 

(stoe) Teil 2 - Wenn jemand eine Reise tut, dann....
Am dritten Tag unserer Uhrenreise durften wir vormittags die Gastfreundschaft der Firma Piaget genießen. In Plan-les-Ouates, einem Vorort von Genf, erwartete uns eine vor wenigen Jahren neu gebaute, topmoderne Fertigungsstätte mit 3-Sterne-Koch in der "Edelkantine". Wir wurden hier also nicht nur horologisch, sondern auch kulinarisch extrem verwöhnt. Hierfür nochmals ein ganz herzliches Dankeschön an Piaget!

In einem für eine Fabrikation ungeheuer ästhetischem Ambiente wurden die Arbeitsabläufe perfekt organisiert. Heraus kommen am Ende ausschließlich Schmuckuhren aus Gold und Platin von hohem Anspruch, die auf Wunsch noch individuell mit Brillianten und anderen Steinen "veredelt" werden können. Was Wunder, - dass bei so viel Pracht, die Damen in unserer Begleitung glänzende Augen bekamen.

Nach dem Mittagessen ging es dann auch gleich zügig in die Nachbarschaft, zu Patek Philippe. Patek ist die einzige der großen Uhrenmanufakturen, die trotz Elektronikkrise bis heute in Familienbesitz geblieben ist. Die Geschichte dieses Unternehmens lässt sich nicht in wenigen Zeilen abhandeln, deshalb verweisen wir auf: Huber/ Banbery - Patek Philippe Geneve, 1982.

Nur soviel: Gegründet im Jahre 1839 von Norbert de Patek (1812-1877) und Frantisek Czapek, der seinen Platz im Jahre 1845, für Monsieur Jean Adrian Philippe (1815-1894) frei machte, fertigten von Anfang an feinste Zeitmesser für die Großen und Reichen dieser Welt.

Die Firma trat damit in die Tradition von solch großen Uhrmachern, wie Julien Le Roy, Ferdinand Berthoud, Abraham Louis Breguet und Antide Janvier, die mit ihren Innovationen wegbereitend für spätere Uhrmachergenerationen waren. Männer die auch in der Metall-Thermometrie ihre Spuren hinterlassen haben.
Ab 1851 wurde umfirmiert in Patek Philippe & Co. Nach dem Tod der Gründergenerationen zu Ende des 19.Jh., wurde daraus am 01.02.1901eine Société Anonyme (S.A.) = Aktiengesellschaft.

Schwere Jahre während der Weltwirtschaftskrise, machten 1929 die Suche nach einem Käufer für eine Aktienmehrheit notwendig. So gelangte die Firma Patek Philippe & Co. S.A. in den Besitz der Genfer Familie Stern, die bis zu jenem Zeitpunkt ihr Vermögen mit der Herstellung von Zifferblättern verdient hatte. Es war ein Glücksfall, wie sich zwischenzeitlich herausgestellt hat.
Mittlerweile in der dritten Generationen, hat die Familie Stern, Patek auf den Olymp der "Haute Horlogerie" geführt. Patek Philippe fertigt nunmehr seit über 160 Jahren, für seine elitäre Kundschaft, die kompliziertesten und kostbarsten Uhren der Welt.

Entsprechend präsentiert sich das Unternehmen dann auch seinen Besuchern. Wir hatten sowohl die Gelegenheit in Plan-les Ouates die "heiligen Hallen" zu betreten und Einblicke in die Uhrenfertigung zu nehmen, als auch am nächsten Tag, das anlässlich des 150. Geburtstages beschlossene und seit 2001 geöffnete Patek Philippe Museum, in der Genfer Innenstadt zu besichtigen. Es beherbergt die über 2.000 Uhren-Exponate und 7.000 Bücher, der Stern'schen Privatsammlung.
Was soll ich sagen? Die Tür öffnete sich pünktlich um 10.00 Uhr und noch niemals zuvor hatte ich Gelegenheit, eine so großartig gepflegte Sammlung, inszeniert in einem solch perfektem Umfeld zu besichtigen. Es ist eine weltweit einzigartige Präsentation der Uhrmacherkunst.

Dabei ging es uns Allen gleich, - wir waren erst einmal sprachlos. Erst der Anblick von neun Exponaten mit integriertem Metallthermometer weckten wieder den alten Sammlerinstinkt in mir. Aber leider herrschte strengstes Fotografierverbot!

 

++++ WIR WÜNSCHEN IHNEN FROHE OSTERFEIERTAGE ++++

25.03.2005 (stoe) Internationale Sammler- und Antiquitätenmesse ( ISA 2005 ) vom 01.04. - 03.04.2005 ín Stuttgart auf dem Killesberg, Halle 5.1, 6.0
Wir präsentieren uns dort auf Einladung der Kunstgalerie Kleiss und Restaurator Polzer, mit einem Informationsstand. In drei Ausstellungsvitrinen werden die Besucher einen Auszug aus meiner Sammlung zu sehen bekommen. Darüber hinaus stehe ich während der drei Messetage für Informationen und Fragen rund um unser Sammelgebiet Rede und Antwort.

Natürlich würde ich mich freuen, den Einen oder Anderen "anonymen Besucher unserer Seiten" auf dem Stand begrüßen zu dürfen. Geben Sie sich also bitte zu erkennen!

23.03.2005 (stoe) Auktionserfolg bei Christies.....
ein interessantes, frühes, niederländisches Thermometer von Bianchi - Amsterdam, um 1800, kam heute bei Christies zur Versteigerung [Sale 2654/ Lot630]. Es hat eine Zinnskala und ist 72cm lang. Das Estimate lag bei 500 - 800 EURO, der Hammer fiel aber erst bei 2.800,00 EUR. Hinzu kommt das Premium. Somit ein stolzes Ergebnis für ein zugegeben schönes Instrument.

20.03.2005 >079

(stoe) Teil 1 - Wenn Engel reisen lacht der Himmel...
sonntags noch Minusgrade, am Mittwoch frühlingshafte +180C bei Antritt meiner diesjähringen Frühjahrsreise. Heuer war wieder einmal die Westschweiz mit ihren Uhrenmanufakturen das Ziel.
Erste Etappe auf dem Weg dorthin, war das Uhrenmuseum in Furtwangen im Schwarzwald. Ich war schon länger nicht mehr dort und versprach mir einiges an Informationen zu unseren "Geschnitzten Barometern". Leider war die Ausbeute sehr gering. Die typische "Schwarzwälderuhr" ist eben nicht die "Geschnitzte". Es sind die bereits im 18.Jh. entstandenen schön bemalten, individuellen "Lackschilderuhren" mit ihren weitgehend aus Holz gefertigten Werken. Schnitzornamentik kam erst zur Mitte des 19.Jh. in Verbindung mit der "Kuckucks-" oder "Jokelesuhr"auf. Diesen bereits in großer Stückzahl gefertigten Massenprodukten ist im Museum nur wenig Raum gewidmet. Außer einer unbedeutenden Uhr-Baro-Kombination gab es dann auch sonst für den FaW-Freund nichts zu sehen.

Da war ich am zweiten Tag schon erfolgreicher. Im OMEGA-Museum in Biel-Bienne wird das Erbe, dieser weltbekannten Uhrenmanufaktur bewahrt. 150 Jahre Zeitmessung kann man hier in drei Räumen, an sich vorbei Revue passieren lassen. Die Produkte und Dokumente des Hauses zeigen dann auch durchgängig den hohen Qualitätsanspruch des Hauses, der für den Langzeiterfolg des Unternehmens bis heute maßgeblich ist.

Es befindet sich darunter eine prächtige Aneroid -Tischkombination aus dem Art-Deco. Des weiteren ist ein historischer Uhrmacher-Arbeitsplatz aufgebaut, der durch ein Franz./ Schweizer- Gefäßbarometer (um 1840) gekrönt wird. Mit dem Fotografieren gab es keinerlei Probleme, sodass ich mich bei dem Herrn der unsere Gruppe geführt hat, an dieser Stelle nochmals extra bedanken möchte.


15.03.2005 (stoe) Auktions-Highlight bei Sothebys...
ein sehr schönes Diagonalbarometer von John Whitehurst-Derby, aus dem Jahre 1772, kommt am 11.04.2005 bei Sothebys in Amsterdam unter den Hammer [Sale AM0983/Lot236].
Das Instrument kommt mir bekannt vor. Das Estimate wurde auf stolze 30.000.- bis 40.000,- EURO festgesetzt. Sehr mutig, - und somit eher etwas für ganz dicke Brieftaschen.
Man darf gespannt sein!

12.03.2005 (stoe) Es tut sich was in Geraberg....
das Thermometermuseum in Geraberg hat seine Homepage neu gestalten lassen. Sie ist meiner Ansicht nach übersichtlicher und auch informativer geworden. Das Museum hat sich damit etwas mehr nach außen hin geöffnet.
Man erhält z.B. jetzt auch interessante Informationen, ohne vor Ort gewesen zu sein. So gibt es unter der Rubrik "Wissenswertes", ein alphabetisch geordnetes Herstellerverzeichnis. Einige der gelisteten Thermometer-Hersteller sind auch schon mit Zusatzinformationen hinterlegt. Ein guter Ansatz! Im Gegenzug haben wir aus unserer Thermometer/ Galerie heraus einen Link nach dort geschaltet, so wird Doppelarbeit künftig vermieden.

Für den Sammler wäre vielleicht noch ein Archivverzeichnis interessant, das dem Interessierten Einblick in den Buch- und Prospektbestand des Museums erlaubt.

Dabei ist so eine Präsentation generell nicht leicht und für die Museen eine Gratwanderung. Zeigt man zuviel an Exponaten, dann bleiben die Besucher weg, da man sich von zu Hause aus gut informieren kann, zeigt man nichts oder zu wenig, dann fehlt der Reiz, es kommt erst recht keiner.

Die richtige Mischung ist deshalb die Kunst. Ein Problem, das viele Frauen längst gelöst haben. Klugerweise zeigen sie immer nur so viel von sich, dass sie für uns Männer noch begehrenswert bleiben. Wie Sie sehen, gehört daher die Lösung dieser Aufgabe in die Hände einer klugen Frau!

06.03.2005 (stoe) Firmenhistorien....
Es war mir schon von Beginn an ein Anliegen, Ihnen eines Tages die bekanntesten Barometer-Hersteller mit einer Kurzbiografie vorzustellen. Deshalb habe ich die vergangenen Jahre mit wachem Auge alle Informationen quasi als Bausteine gesammelt, die mir mein Bücherschrank, alte Kataloge, Prospekte, Festschriften, das Internet und Ebay so angeboten haben.

Ausschlaggebend war schließlich der Werksucher. Ursprünglich hatte ich nur vorgesehen, in einer Tabelle alle die Markenlabels und Punzen alphabetisch anzuordnen. Es war mir aber dann etwas zu dürftig.

Nun sind seit einigen Tagen die Labels mit einem Link unterlegt, der Sie zu mehr Information über den jeweiligen Hersteller führt. Es sind noch nicht alle Ergebnisse optimal, aber Sie können sicher sein, dass wenn sich Neues ergibt, die Geschichte fortgeschrieben wird.

Übrigens, Sie erreichen die Biografien auch über Barometrie/ Galerie!

01.03.2005 >060

(stoe) Herr Schmiegel war im Fernsehen.....
Frau Bosshammer von Hessen 3 macht die Runde und war am 18.02. bei Herrn Schmiegel, der mit seinen 71 Jahren, als gelernter Thermometerbläser noch so einiges drauf hat.
Damit es ihm im Ruhestand nicht langweilig wird sucht er ständig nach neuen Herausforderungen, die er teilweise bei seinen Nachforschungen in unserem Archiv findet.
So hat er die Fernsehzuschauer mit einem Replikat eines Fieberthermoskops aus der Zeit um 1612 überrascht. Die Zeichnung wurde 1646 in Venedig erstmals veröffentlicht.

Santorio Santorio ein Medizinprofessor aus Padua
hatte dieses Instrument bei seinen Patienten eingesetzt. Die obere Glaskugel wurde dazu vom Patienten in den Mund genommen und je nach dem wie hoch das Fieber war, dehnte sich die Luft in der Kugel aus und verdrängte dabei die Anzeigeflüssigkeit in der Kapillare. Ein Vorläufer des Fieberthermometers und ein interessantes Objekt aus den Anfängen der Thermometrie.
Die Ausstrahlung des Beitrags erfolgte noch am selben Tag, sodass mir ein Ankündigung leider nicht möglich war!


20.02.2005

(stoe) Brüssel will mit Quecksilber Ernst machen.....
Diese Nachricht erreichte uns in der Form eines Berichts der FAZ vom 01.02.2005. Klar, dass da alle meine Alarmklocken schrillten, zumal erstmals auch die Rede von einem Verbot von Barometern war, - noch dazu schon zu einem früheren Zeitpunkt.

Ich habe mir daraufhin die Original-Presseverlautbarung besorgt, die sich wesentlich sachlicher liest. Gleichwohl können wir davon ausgehen, dass sich der Journalist diese Dinge nicht aus den Fingern gesogen hat.

Auf den FAZ-Bericht habe ich mit einem Leserbrief reagiert, den ich Ihnen anbei zur Kenntnis gebe. Ob er veröffentlicht wird, müssen wir abwarten.

Ein nächster Schritt wird sein, zu erfahren ob und inwiefern bereits an die "Altbestände" von Barometern und Thermometern gedacht wurde, die in Museen, Samlungen und Haushaltungen hängen.

Hierzu habe ich Herrn Dr. Irrgang, den Leiter des "Thermometermuseums in Geraberg" angeschrieben, den die Entwicklung sicher auch interessieren dürfte und der gute Kontakte nach Berlin unterhält. Von dieser Antwort wird unsere weitere Vorgehensweise abhängen.


Die Quecksilber-Informationen auf den FaW-Seiten (Barometer/ Information) wird es demnächst als pdf.Dateien zum bequemeren Download geben.


16..02.2005 (stoe) EU will Quecksilber endgültig verbannen...
würde man es nicht schwarz auf weiß lesen, müsste man es für einen schlechten Scherz halten.

Historische Thermometer und Barometer sind von unseren Vorfahren ererbte "Kulturgüter".
Von den Geistesgrößen des 17.Jh. erfunden, sind es "Wissenschaftliche Instrumente", die zum Teil bereits 150 bis 300 Jahre unversehrt überstanden haben, ohne dass sie ihre Besitzer oder die Gesellschaft auf irgendeine Weise, beweisbar, gesundheitlich geschädigt haben.

Die Museen und wir Sammler kümmern uns um ihren Erhalt. Nun sollen sie auf einmal für die moderne EU-Gesellschaft ein gesundheitliches Risiko darstellen. Na - aber sowas!
Aber lesen Sie selbst
!
12.02.2005

Europäische Auktionstermine - Frühjahr 2005
(ohne Gewähr!)

Bonhams London -
Clocks and Barometers, am 22.02.2005
Sotheby London - Fine Clocks, Watches and Barometers, am 22.03.05
Christies London - Clocks and Barometers, am 14.04.2005
Dorotheum Wien - Wissenschaftliche Instrumente, am 10.05.2005

Bei Christies gibt es einige interessante Barometer im Vorfeld der Spezialauktion:
So am 24.02.05 - Sale 7155 Lot 122, ein Bourdon-Instrument (vor 1871) zu einem stolzen Estimate. Am 11.03.05 - Sale 6992 Lot 439, eine wirklich außergewöhnliche Stick-Radbarometer-Kombination, datiert auf 1790, wie ich sie bisher noch nicht gesehen habe.
Sowie unter Sale 6992 Lot 438 ein unsigniertes Pfeilerbarometer, das auf 1710 datiert ist und damit bewusst oder unbewusst in die Nähe von Dan. Quare gerückt wurde? Die Fotos waren auch schon besser. Man darf also gespannt sein!


05.02.2005 >036

(stoe) Barometer-Werkverzeichnis...
Die Uhrmacher bedienen sich solcher Verzeichnisse oder Werksucher schon lange. Für uns Barometerfreunde gibt es jedoch bisher nichts Vergleichbares. Nun stellt sich für uns auch nicht die Problematik der Ersatzteilbeschaffung und trotzdem wäre es schön, solch ein praktisches Werkzeug zur Katalogisierung und Datierung unserer Lieblinge zu haben. Diesen Zustand möchten wir mit Ihrer Mithilfe daher gerne ändern.

Wenn Sie also zukünftig das Zifferblatt íhres Aneroid-Barometers abnehmen
, so sollten Sie dieses bitte nicht wieder aufsetzen, bevor Sie nicht zumindest ein Foto der Werkansicht (senkrecht von oben!) gemacht (ihre Digicam macht's möglich!) und sich dann noch die folgenden drei Ordnungsgrößen (in mm!), in der genannten Reihenfolge notiert haben.

  1. den Durchmesser der Grundplatine = d1,
    wenn rechteckig, dann Länge x Breite
    = l x b,
  2. den Durchmesser der Aneroiddose(n) = d2,
  3. die Länge (Höhe) der Zeigerwelle = h
Leicht geht dies natürlich mit ausgebautem Werk, aber mit dem richtigen Werkzeug (Meßschieber und Tiefenmaß) kann man diese drei Maße oftmals auch ohne diesen Umstand ermitteln. Fotos ohne Maßangaben sind wenig hilfreich, da sie sich nicht ordnen lassen. Wenn Sie dann noch nach Hersteller, Nummern oder etwaigen Punzen schauen und diese notieren, so wäre die Dokumentation eigentlich schon perfekt.

Speichern Sie diese Bilder dann in einem Extra-Verzeichnis "barowerke" und nehmen Sie dabei die drei Kennzahlen als Basis für den Dateinamen: z.B. 100-080-25, oder 090x085-080-25, wenn das Werk rechteckig ist. Dann folgt ein "a" und die ersten drei Buchstaben Ihres Familiennamens zur Unterscheidung. So wird daraus z.B. ein Dateiname wie: 100-080-25_a_xxxn.jpg oder wenn rechteckig, dann: 090x085-080-25_a_xxxn.jpg. Bei mehreren gleichen Werkabmessungen, verändern Sie bitte das "a" durch das kleine Alphabet (aufsteigend von b-z), bei mehreren Ansichten, das "n"durch eine Ziffer (von 1-9). Die Bildgröße wäre mit 750 Pixel Höhe bzw. Breite ideal.
Wenn Sie den Bildern gleich noch schriftliche Anmerkungen beifügen möchten, benötigen Sie allerdings ein Archivprogramm das solches zulässt. Dafür käme z.B. das "ACDSee-Programm" in Frage. Sonst müssen diese eben per Notiz überliefert werden.

Überspielt man nun diese Dateien von Zeit zu Zeit an unser Archiv, so verfügen wir schon in naher Zukunft über einen "Barometer-Werksucher", wie Sie ihn im Ansatz bereits heute innerhalb unserer Museumsseiten begutachten können. Mit Hilfe der drei Kenngrößen finden Sie darin blitzschnell zu ihrem gesuchten Werk, vorausgesetzt natürlich, es ist in der Datenbank bereits bekannt. Deshalb gilt es in der nächsten Zeit, möglichst viele Barometerwerke zu katalogisieren. Helfen Sie deshalb bitte unbedingt mit!

Ich für meinen Teil, unterziehe mich dieser geringen Mühe schon seit geraumer Zeit und veröffentliche diese drei Zahlen auch jeweils in der Beschreibung zum Instrument, [in eckigen Klammern]. Dabei ärgere ich mich heute, dass ich nicht gleich von Anfang an die Maße mit aufgeschrieben habe. Deshalb muß ich in nächster Zeit nochmals einige meiner Baros öffnen, was aber schließlich auch kein allzu großes Problem darstellt.


29.01.2005 >029

(stoe) Was tragen Sie denn so am Handgelenk....?
Als Antiekfreund wird es doch sicher keine von diesen seelenlosen Elektronik-Zeitmessern mit einem Zweidollar-Taiwanwerk sein? Es ist, so nehme ich mal an, eine der klassischen Armbanduhren oder Chronografen, die zwar nicht mit ihrer Ganggenauigkeit, aber jederzeit mit ihrer Ausstrahlung der modernen Konkurrenz Paroli bieten können. Signalisieren sie doch, dass ihr Besitzer mit einen individuellen Geschmack ausgestattet ist und aller Wahrscheinlichkeit nach eine berufliche Position begleitet, die nicht mehr am sekundengenauen Erscheinen gemessen wird.

Für den Barometerfreund habe ich heute da den ultimativen Tipp....
.
Favre-Leuba war eine der weniger bekannten Schweizer Edel-Manufakturen mit Sitz in Meyran bei Genf, der Ort, wo auch heute noch viele der Spitzenhersteller ihre begehrten Produkte montieren lassen. Gegründet von Abraham Favre im Jahre 1737 in Le Locle, dessen Sohn Henry-August sich 1814 mit dem Uhrenhändler A. Leuba verband. In der 8. Generation wurde das Unternehmen vom Elektronik-Schock der 80iger Jahre schwer gebeutelt. Sie verloren dabei ihre Unabhängigkeit. Heute ist Favre-Leuba nur noch ein Markenlabel der LVMH-Group (Louis Vuiton-Moet-Hennesy).

In den 50iger und 60iger Jahren
aber, hatte der Name Favre-Leuba einen guten Klang und die Firma befand sich damals in einer besonders innovativen Phase. Es gelang ihr u.a. die Miniaturisierung eines mechanischen Höhenmessers soweit, dass dessen Dose und Mechanik im Gehäuse einer Herrenarmbanduhr (H.A.U.) Platz fand. Diese Höhenmesser-Barometer-Uhr erhielt die Bezeichnung "Bivouac" und wurde von 1963-68 gebaut. Ihr Messbereich reicht von 0-3000m ü.NN, die Druckskala von 790- 560 mmQs. Im übrigen arbeitet darin ein modif. Kaliber Peseux 320, mit 17 Steinen, Schweizer Ankerhemmung, Schraubenunruh und Incabloc- Stoßsicherung. Eine solide Sache also und ein Werk das jeden Fachmann erfreut. Die Uhr wird von Hand aufgezogen, misst über die Krone 42mm und ist dabei 16mm dick. Daher eher etwas für kräftige Handgelenke.

Meiner Kenntnis nach, eine der ersten mechanischen Armbanduhren mit Barometer. Vor etwa einem Jahr konnte man solch ein Exemplar noch unter 450.- EURO bekommen, mittlerweile weist die Tendenz stark nach oben. Also beinahe ein "Must" für den fortgeschrittenen Barosammler und schon fast eine sichere Geldanlage, wenn man bedenkt, wo die aktuellen Edeluhren heute preislich so beginnen. Sie sollten allerdings darauf achten, dass das Glas intakt ist. Es wurde speziell für diese Uhr gefertigt und Ersatz ist schwierig zu bekommen. Das muss ich leider anmerken! Hier noch eine Besprechung aus der Uhrenzeitschrift CHRONOS 3/1994. Wir danken Herrn Pfeiffer-Belli dafür.

22.01.2005 (stoe) Klassik schlägt Moderne....
Die "Stiftung Warentest" hat im Januar 2005 einen Vergleichstest der verschiedensten Fieberthermometer durchgeführt. Dabei traten 14 elektronische Thermometer gegen 2 analoge Glas-Fieberthermometer an. Die Preislage der modernen Konkurrenz lag zwischen 2,60 EUR und 50,- EUR, die der klassischen Fiebermessgeräte zwischen 2,45 EUR und 3,95 EUR. David gegen Goliath könnte man meinen.

Eindeutiger Tenor der Untersuchung war dann auch. Die traditionelle, rektale Messung ist allen anderen Messverfahren vorzuziehen, dabei ist die Messgenauigkeit der klassischen Glas-Fieberthermometer unschlagbar. So schnitten das quecksilberfreie Thermometer von Geratherm und das Quecksilber-Fieberthermometer von Uebe in der Kategorie Temperaturgenauigkeit und Handhabung gleich gut ab. Die mangelhaften Gebrauchsinformationen u. Entsorgungshinweise brachten dem Uebe-Produkt allerdings Minuspunkte ein. Das Geratherm-Produkt verwendet an Stelle von Quecksilber, den ungiftigen Ersatzstoff "Galinstan"(siehe NEWS vom 20.03.2004) und ist damit, unserer Ansicht nach, konzeptionell das Modernere.

Bei den elektron. Thermometern wurde unterschieden in Kontakt- und Ohrthermometer. Während die elektron. Kontaktthermometer durchweg mit gut und sehrgut abschnitten, konnte diese Bewertung nur eines der Ohrthermometer auf sich vereinigen. Es war gleichzeitig auch das Teuerste, das
"Braun Thermoscan 4020", zu einem Preis von 50,00 EUR.
Mal abgesehen davon, dass Batteriegeräte nicht immer einsatzbereit sind, wenn man sie braucht (!) und dann meist Spezialbatterien benötigen, so spricht das Preis-/Leistungsverhältnis wohl eine ganz eindeutige Sprache. Nicht zu unterschätzen, sollte auch der Aspekt der leichteren Hygienemaßnahmen sein, der den Nachteil einer etwas längeren Messdauer sicher aufwiegt.
Wer es noch genauer wissen will - hier zum Testbericht!

16.01.2005 >016 (stoe) Neujahrsüberraschung....
Solange es Internet gibt, suche ich schon nach einer Jubiläumsschrift von Negretti und Zambra (Centenary 1850-1950), die anlässlich des einhundertjährigen Bestehens, im Jahre 1950 von dieser renommierten Manufaktur an Geschäftsfreunde verteilt wurde.
Roy, ein lieber FaW-Freund und passionierter Sammler aus England hat nun vor Weihnachten ein solches Exemplar in einem Antiquariat entdeckt und es mir heute zum Geschenk gemacht. Ich bin natürlich völlig hin- und hergerissen, bedanke mich bei Ihm herzlichst und werde mich bei Gelegenheit ganz bestimmt revanchieren.
Die 24 Seiten zeigen die große Historie des Hauses in vielen alten Stahlstichen und Fotografien auf. So sind alle führenden Köpfe in chronologischer Form zu sehen, aber auch Innen- und Außenansichten der vielen Filialen des Hauses, die in den zurückliegenden 100 Jahren den guten Ruf des Hauses mit begründet haben.
Ich werde bei Gelegenheit bestimmt darauf zurück kommen, aber eine Ansicht schon vorweg.
Es ist ein Stahlstich, der die Eröffnung der "1. Großen Weltausstellung zu London 1851" durch Queen Victoria zeigt. Sie erinnern sich bestimmt: L. Vidie und E. Bourdon wurden seinerzeit mit einer "Council Medaille" ausgezeichnet. Diese wurde daraufhin zu einem festen Bestandteil der Zifferblätter von Félix Richard auf den Bourdon-Instrumenten. Ein außerordentliches Zeitdokument.
Diese Ausstellung in London und das eigens dafür gebaute "Crystal Palace" waren damals eine Welt-Sensation. Information hierzu finden Sie genügend im Internet.

06.01.2005 (stoe) Das fängt ja schon wieder gut an....
Hier bin ich wieder. Weder bin ich unter dem Weihnachtsbaum verschlafen, noch habe ich mich in den Winterschlaf verabschiedet.
Ganz im Gegenteil, ich war die letzten Tage des Jahres mit Eugène Bourdon beschäftigt. Kurz vor den Feiertagen hatte ich noch einen vierten "Bourdon" erhalten und dabei festgestellt, dass wir nun im Freundeskreis immerhin über 15 dieser interessanten Instrumente verfügen können. In Stil und Alter alle ziemlich bunt gemischt. Einen "repräsentativen Durchnitt", nennen das die Statistiker.

Nun war für mich diese Spezies immer ziemlich schlecht einzuschätzen, da sie sich auf den ersten Blick und insbesondere vom Werk her oft ziemlich ähnlich sind. Dieser Umstand hat jetzt eine kleine "Untersuchung" unter Sammlern ausgelöst, die Erstaunliches an den Tag gebracht hat. Zuletzt habe ich dann noch mein Archiv befragt und herausgekommen ist eine höchst interessante Arbeit zum Thema "Die Metallbarometer des Eugène Bourdon", - zumindest aus meiner Sicht . Eine Datierung dieser Instrumente fällt mir zukünftig sicher leichter. Aber urteilen Sie bitte selbst!

01.01.2005

++++++++ PROSIT NEUJAHR ++++++++



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