News vom Juni 2002 bis Dezember 2002 (pr)


  NEWS - aktuell
   

24.12.2002 >358

(stoe) Ein Weihnachtspräsent für unsere Quecksilberbarometer-Spezialisten
Da bin ich seit über 20 Jahren auf der Suche nach einem schmalen Büchlein von einem gewissen Monsieur A. Fortier de Virville aus dem Jahre 1723 mit dem Titel: Construction d'un nouveau Baromètre, avec la maniere d'un pouvoir construire de telle grandeur qu'on voudra.
Es ist dies eine Monographie und zugleich die früheste, detaillierte Anweisung zur Fertigung der verkürzten Barometer nach Amontons (engl. folded or multiple barometers). Immerhin konnte ich im Laufe der Jahre in Erfahrung bringen, dass in Europa davon nur zwei Exemplare bekannt sind, eines in der frz. Nationalbibliothek und ein weiteres in der British Library in London. Nun lässt sich solch ein altes Buch nicht so einfach ausleihen. Man muss dies üblicherweise über eine namhafte deutsche Bibliothek in die Wege leiten. Eine umständliche Prozedur mit langen Wartezeiten. So hoffte ich insgeheim immer noch auf den Zufall, dass es mir eines schönen Tages zum Kauf angeboten würde.
Beide Bibliotheken verfügen über ein Internet-Portal mit integrierter "Suche-Funktion", die es erlaubt, in ihren Beständen zu recherchieren. Über den Umweg des "Karlsruher virtuellen Kataloges" führen die Suchbegriffe "Fortier de Virville" und "barometre" zu einem Doppeleintrag in Paris mit der Inventarnummer (BNF37285520). Dahinter verbergen sich: 1x Amontons - Remarques et Experience phisiques..... und zugleich (??) der gesuchte "Fortier de Virville". So weit war ich allerdings schon einmal vor einem halben Jahr. Nun gibt es da aber neuerdings einen Button "visualiser". Da habe ich nun mal draufgedrückt und siehe da, die Franzosen haben die gesamten 170 Seiten des "Amontons" eingescannt und im pdf.Format zugänglich gemacht. Ganz einfach sagenhaft! Nun ist dieser Titel für uns "Barometristi" zwar auch sehr interessant, jedoch nicht der eigentlich Gesuchte.
Wo war aber nun mein "Fortier de Virville"? Nirgendwo mehr ein Hinweis oder auch nur die geringste Spur, selbst im Inhaltsverzeichnis Fehlanzeige. Schon der Resignation nahe, ich vermutete einen fehlerhaften EDV-Eintrag, habe ich zum Schluß noch versucht, von der letzten Seite des Acrobat-Dokumentes aus (in der oberen, blauen Leiste >I), zurückzublättern (<). Und tatsächlich, da waren sie endlich, die lang ersehnten 20 Seiten, allerdings fast perfekt versteckt. >> Bibliotheca gallica

Es ist schon unglaublich, was man mittlerweile in den Weiten des Internets so alles finden kann. Dabei ist es nichts mehr Besonderes, dass man Galileis "Discorsi" digitalisiert vorfindet, aber solch eine nahezu unbekannte Veröffentlichung aus dem 18.Jh., die nur für ganz wenige Spezialisten interessant sein dürfte? Geradezu phänomenal!
Der uneingeschränkte Dank der "Freunde alter Wetterinstrumente" geht natürlich an die Verantwortlichen der Nationalbibliothek in Paris!

Zwischenzeitlich habe ich diese 20 Seiten für Sie ins Deutsche übertragen und stelle sie von heute an auf unseren Literatur/Referenzseiten im pdf.Format zur Einsicht, wie auch als Download zur Verfügung.
>> Literatur/Referenzlisten
Weiterhin geruhsame Feiertage wünscht Ihnen Ihr Gerhard Stöhr!


21.12.2002 Das FaW-Team wünscht allen Besuchern und Freunden dieser Seiten:
BESINNLICHE STUNDEN ZU WEIHNACHTEN, HEITERKEIT UND FRIEDEN IM JAHR 2003. GANZ PERSÖNLICH FÜR SIE: GESUNDHEIT, GLÜCK UND ERFOLG!
Bleiben Sie uns auch im nächsten Jahr treu, und unterstützen Sie uns weiterhin mit Infos und schönen Bildern aus Ihrer Sammlung, wofür wir uns an dieser Stelle herzlichst bedanken!

15.12.2002

 

(stoe) Aufpolieren oder nicht?
Nach dem Erwerb eines Instrumentes stellt sich für den stolzen Besitzer fast immer diese Frage. Grundsätzlich sollten Sie nicht sofort zu Werke gehen. Lassen Sie der Neuerwerbung etwas Zeit. Meist relativiert sich schon nach einigen Tagen der Aufwand, und in den meisten Fällen stellt sich dann heraus, dass "weniger" oft "mehr" ist.
Soweit es sich um den Schmutz der Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte handelt, dürfen Sie den Holz- oder Metallkorpus äußerlich selbstverständlich mit Bedacht reinigen.
Wenn sich der Glasrand ohne Gewalt abnehmen lässt, spricht auch nichts dagegen, dass Sie das Glas auf beiden Seiten mit einem milden Fettlöser (Spülmittel) reinigen.
Extreme Vorsicht ist jedoch angeraten, wenn die Skala auf das Glas aufgedruckt ist. Bitte nicht in die Lösung selbst legen, sondern nur ganz kurz in das stark verdünnte Spülmittel tauchen, gleich wieder mit klarem Wasser abspülen und trocknen lassen. Keinesfalls reiben, allenfalls vorsichtig mit einem weichen, saugfähigen Papiertuch abtupfen.
Wenn Sie nun das Glas schon entfernt haben, können Sie auch gleich das Zifferblatt entstauben. Dies geschieht am schonendsten mit Druckluft (aus der Dose). Auch ein sauberer, trockener und weicher Pinsel kann gefühlvoll eingesetzt werden. Lassen Sie es aber damit bewenden. Ein Aneroidbarometer sollte übrigens nicht geölt werden. Ein wenig Reibung ist erwünscht und sorgt dafür, dass der Zeiger beim "Anklopfen" nachrückt. Keinesfalls sollten Sie das Messinggehäuse oder sonstige Metallteile aufpolieren. Nur Neulinge machen heute noch diesen Fehler.
Eine über Jahrzehnte gewachsene "Patina" schützt das Metall und ist eigentlich durch nichts zu ersetzen. Sie garantiert gleichwohl den Werterhalt Ihres Instruments.

08.12.2002 (stoe) Als ich ziemlich genau vor einem Jahr mein 200. Buch zu unserem Fachgebiet in meine Sammlung einstellte, war ich eigentlich fest der Meinung, dass nun nicht mehr sehr viel an Literatur nachkommen könne. Das war ein Irrtum, denn heute kann ich vom 225. Titel berichten.

Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie der Schweiz hat im Mai 2000 einen Katalog zu einer ständigen Ausstellung erstellt, die sich laut Vorwort im Hauptgebäude der MeteoSchweiz, Krähbühlstrasse 58, in CH-4044 Zürich befindet. Er ist in dreizehn Kapitel aufgeteilt entsprechend der Messgrößen: Wetterhütte, Feuchtigkeit, Temperatur, Wind, Luftdruck, Niederschlag, Luftelektrizität, Sonnenschein, Strahlung, Radiosonden, Agrar-Messinstrumente, Säntis-Messinstrumente und Verschiedenes.
Auf 190 DIN A4-Seiten werden dem Leser die entsprechenden Instrumente, nach Alter geordnet, mit großformatigen Schwarzweißfotos vorgestellt und anschließend ausführlich beschrieben.

Der Rahmen der Instrumente ist weit gespannt und reicht dabei bis in die 70-iger Jahre. Sie können den Katalog:"Alte meteorologische Instrumente" natürlich an Ort und Stelle erwerben und die Instrumente gleich live betrachten oder aber bei MeteoSchweiz in Zürich bestellen.

01.12.2002

(stoe) Das einzige Thermometermuseum in Deutschland, mit Sitz in Geraberg/ Thüringen, bittet um Ihre Mithilfe.
Dieser Tage erreichte uns folgende Mail von Frau Rux, der Museumsleiterin (Tel. 03677-205681 oder 796430).

"Wie Sie ja bereits wissen, besteht unser Thermometermuseum seit Januar 2002. Schon viele Besucher konnten wir für das Phänomen Temperatur und die verschiedensten Arten seiner Messung begeistern. Mit großen Schritten gehen wir jetzt der Gestaltung der 2. Etage des Museums entgegen. Hier werden vor allem die Metallausdehnungsthermometer (Bimetall-), die Federthermometer, sowie Thermoelemente und Widerstandsthermometer zu sehen sein. Und hier bitten wir Sie um Ihre Mithilfe:
Wir suchen dringend Exponate, geschichtliche Zeugnisse und Fotos (auch aus Anwendungsgebieten) für diese Bereiche. Vielleicht können Sie uns bei unserer Suche unterstützen. Leider sind wir als noch junges Museum nicht in der Lage, Exponate käuflich zu erwerben. Über jede Information freuen wir uns."

Dies ist ein Appell an unsere Sammler, aber natürlich auch in erster Linie an die Deutsche Industrie, die im Laufe des 20.Jh. solche Temperatur-Messgeräte gefertigt hat. Vielleicht ist ja das Jahresende auch ein guter Zeitpunkt, um im Rahmen der Inventur längst vergessene Lagerbestände diesbezüglich zu untersuchen. Sie könnten damit werbewirksam ihre Tradition dokumentieren und gleichzeitig dem Museum und den Besuchern eine Freude bereiten.
>> http://www.thermometermuseum.de

27.11.2002 (stoe) Ein weiterer Katalog aus dem Jahre 1893 wurde ergänzt.
Die Firma Julien P. Friez aus Baltimore-USA befasst sich darin mit der Ausrüstung und Pflege der Instrumente der staatlichen "Weather Bureaus": Illustrated Catalogue of Meteorological Instruments and Apparatus.
>> Literatur/ Firmenkataloge

23.11.2002

(stoe) Quecksilberbarometer versenden - ein heikles Kapitel
Noch vor 20 Jahren ist man davon ausgegangen, dass dies nicht möglich ist. Und heute? Hat sich daran vielleicht etwas geändert?
Man könnte es meinen, denn immer häufiger tauchen in EBAY Quecksilber-Barometer auf und müssen ja nach erfolgter Auktion auf irgendeine Weise ihren Bestimmungsort erreichen. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob dieser nur ein paar Kilometer entfernt oder auf einem ganz anderen Kontinent liegt. Nun setze ich einmal voraus, dass die großen Auktionshäuser wissen, wie man mit Gefahrgut umgeht, aber weiß es auch der Privatmann?

Da soll es doch tatsächlich Zeitgenossen geben, die wickeln das Barometer in eine große Plastiktüte mit ordentlich viel Klebeband drumherum und ab damit zur Post!?

Eines vorweg: Wenn Sie ein Hg-Barometer im Originalzustand, und dazu gehört das Originalquecksilber in der alten Röhre, funktionsfähig übergeben möchten, dann müssen Sie es abholen lassen oder durch ein Kurierunternehmen übergeben. Dies gilt auf jeden Fall für alle Mehrflüssigkeitsbarometer, also Kontrabarometer und alle Gefäßbarometer, bei denen sich das Entfernen des Quecksilbers nur mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand bewerkstelligen lässt. Ich denke da hauptsächlich an die alten Ausdehnungsgefäße aus Buchsbaum mit Ledermembran oder an die geschliffenen Gefäße, die über eine Korkdichtung mit dem Hg-Rohr verbunden sind. Auch bei den Radquecksilberbarometern erfordert das Entleeren der Rohre und der spätere Wiedereinbau mit Justage ein gehöriges Maß an Arbeit. Wenn sie funktionsfähig sind, wäre es eigentlich schade, sie auseinander zu nehmen. Ganz anders sieht es natürlich aus, wenn das Rohr oder das Quecksilber sowieso ersetzt werden müssen.

Bleiben zum Versand nur noch die einfachen Stick- oder Gefäßbarometer.
Hier ist es ein Leichtes, das Hg-Rohr abzunehmen und das Quecksilber vor dem Versand zu entfernen. Die nötigen Handgriffe müsste eigentlich ein jeder, der mit solchen Instrumenten umgeht, beherrschen, sonst muss man eben einen Fachmann beauftragen.

Alles, was Sie dazu benötigen, ist eine kleine stabile Plastikflasche mit Schraubverschluss für das Hg, eine Plastik-Laborschale ca. 24x 30cm, ein nicht allzu dünner Perlonfaden ca. 1,5m, d= 0,8mm, ein ca. 3-4cm langes Stück von einem Trinkhalm. Nun kann es losgehen:
Sie arbeiten natürlich über der Plastikwanne
!
Das Hg-Rohr langsam soweit zur Seite neigen, bis das Quecksilber oben anstößt. Dann den Perlonfaden, wenn nötig mit Unterstützung des Trinkhalmes, in die Kapillare einführen und bis zur Spitze hinaufschieben. Wenn er oben angekommen ist, sinkt das Hg herunter und kann durch mehrmaliges Entleeren des Gefäßes entfernt werden. Bitte sind Sie vorsichtig beim Umdrehen des Rohres, gegebenenfalls dabei den Daumen auf die Öffnung halten. Beim Herausziehen des Perlonfadens sollten Sie auf anhaftende Hg-Tröpfchen achten. Das ist schon alles.

Als Sammler und Fachmann versenden Sie also Ihre Quecksilberbarometer grundsätzlich quecksilberfrei, denn nur so können Sie wirklich ruhig schlafen. Es wäre nicht auszudenken, was Sie für Probleme mit dem Umweltschutz bekommen, sollte einmal eine solche Sendung von Ihnen durch einen unglücklichen Zufall beschädigt werden oder auslaufen und z.B. eine Paketverteilerstelle oder einen Frachtraum kontaminieren. In Ihrer Haut möchte ich dann wirklich nicht stecken. Außerdem werden unsere Sendungen gelegentlich ja auch von Nichtfachleuten, z.B. Zollbeamten, inspiziert. Was kann da nicht alles passieren? Also Fazit - versenden ja, aber ohne Quecksilber!


20.11.2002 >324

(stoe) Vor 400 Jahren wurde Otto von Guericke als Sohn wohlhabender Eltern in Magdeburg geboren.
Er studierte zuerst in seiner Geburtsstadt Jura, dann entdeckte er sein Interesse an den Naturwissenschaften und der Mathematik. Diese studierte er anschließend in der Zeit von 1623-26 in Leiden. Zurück in Magdeburg wurde er 1630 Ratsbaumeister und später von 1646-78 Bürgermeister Magdeburgs.
Die Naturwissenschaften ließen ihn dabei nicht los. So erfand er eine spezielle Luftpumpe zum Erzeugen eines Vakuums und führte damit unzählige Versuche aus. Er ließ an seinem Wohnhaus ein überdimensionales, offenes Luftthermometer anbringen und führte 1656 seinen berühmten Versuch mit den "Magdeburger Halbkugeln" durch, der später in alle Physikbücher Eingang fand. Seine Weltanschauung und seine Arbeiten veröffentlichte er im Jahr 1672 in seinem Werk: "Experimenta ut vocantur Magdeburgica de vacuo spatio". Er starb 1686 in Hamburg.

16.11.2002

(stoe) Quecksilber = engl. Mercury = Hydrargyrum = Hg,
ist eine Schwermetall mit einer Dichte von 13,55 g/cm3, einem Schmelzpunkt von -38,9oC und einem Siedepunkt bei 357oC. Der Sättigungsdampfdruck bei 20oC beläuft sich auf 0,0013 g/m3 Luft. Es ist das einzige Metall, das bei Zimmertemperatur flüssig ist. In unseren Wetterinstrumenten finden wir es in erster Linie in den Quecksilberbarometern und dann noch, wenngleich in wesentlich geringerem Umfang, in den Thermometern. Hier kommen wir allerdings kaum direkt mit Hg in Berührung, es sei denn, die Kapillare ist zerbrochen.
Anders bei den Barometern: Bedingt durch unsachgemäße Behandlung des Instruments (z.B. versehentliches Umlegen) oder durch Diffundieren von Hg durch ein Ledergefäß hindurch, kann schon einmal Quecksilber austreten. In solch einem Fall besteht aber heutzutage, bei unseren fugenfrei verlegten Fußböden, keinerlei Grund mehr zur Hysterie.

Schicken Sie Ihre Jüngsten aus dem Raum und gehen Sie besonnen und mit Sorgfalt vor:
Besorgen Sie sich zunächst ein geeignetes Glasgefäß mit Trichter. Quecksilber bildet infolge seiner hohen Oberflächenspannung unterschiedlich kleine Kügelchen, die sich mit einer rasch angefertigten "Schippe" aus Papier bequem aufnehmen lassen. Dabei lassen sich kleine Kügelchen zu größeren Einheiten zusammenführen. Letzte, feine Reste nehmen Sie dann mit dem Staubsauger auf, der über ein zusätzliches Filter am Gebläseausgang verfügen sollte. Sonst lieber nicht saugen. "Mercurisorb", ein Bindemittel aus der Apotheke, kann dabei hilfreich sein, hat man aber natürlich meist nicht zur Hand. Staubbeutel und Filter kommen danach in eine Plastiktüte und sind ein Fall für den Sondermüll. Inspizieren Sie auch Ihre Schuhsohlen, und waschen Sie sich gründlich die Hände. Jedenfalls nicht mit verunreinigten Fingern ins Auge fassen! Wird der Raum dann noch einige Male kräftig gelüftet, so ist eigentlich schon alles Notwendige getan.

Quecksilber ist toxisch, das wissen wir schon seit unserer Schulzeit, deshalb sollte man verantwortungsbewusst damit umgehen und einige Punkte beachten:

  • Bewahren Sie es immer in einem gut gekennzeichneten u. verschlossenen Gefäß aus Glas oder stabilem Kunststoff auf und halten Sie es von Kindern fern.
  • Wenn Sie mit Hg hantieren, dann nur über einer geeigneten Unterschale aus Plastik (so wie sie in den Fotolabors gebräuchlich ist).
  • Den Raum nach der Arbeit immer gut lüften.
  • Quecksilber darf nicht in die Umwelt gelangen, daher als Sonderabfall entsorgen!
Was Sie beachten sollten, wenn Sie ein Quecksilberbarometer versenden, wird Gegenstand einer der nächsten NEWS.
09.11.2002 (stoe) Paulin-Barometer begegnen uns ab und an in den Ebay-Auktionen.
Sie basieren auf Patenten von Joshua Gabriel Paulin - Stockholm aus den Jahren 1916 und 1926. Sie sehen sich alle ziemlich ähnlich, daher vermag ich sie zeitlich schlecht einzuordnen.
Es sind jedenfalls Präzisionsbarometer und -höhenmesser, vorwiegend für den geologischen Einsatz und zeichnen sich durch eine reibungsfreie Anzeigemechanik aus. Wie sie funktionieren, erfahren Sie unter Barometrie/ Technik.

03.11.2002 (stoe) L. Casella - London, ein klangvoller Name eines traditionsreichen Unternehmens, das noch heute existiert und als C.F. Casella & Co. firmiert.

Louis Casella
machte sich um 1858 selbstständig und wurde zu einem der größten und bekanntesten Hersteller von Barometern im Vereinten Königreich. Der erste, heute äußerst rare Katalog des Hauses, stammt aus dem Jahre 1871, ist unser ältester Katalog und zeigt auf 260 Seiten die gesamte Breite des Angebots an wissenschaftlichen Instrumenten, bis hin zu optischen, elektrischen und chemischen Instrumenten und Apparaten:
An illustrated Catalogue of surveying, philosophical, mathematical, optical, photographic and Standard meteorological Instruments
.
Wir haben die Seiten mit den Meteorologischen Instrumenten für Sie digitalisiert.
>>Literatur/ Firmenkataloge

29.10.2002 (stoe) Von einem Händler und Sammlerfreund aus den Niederlanden erhalten wir soeben den Hinweis, dass am Wochenende 16./ 17.11.02 in Utrecht ein grosser Sammlermarkt stattfindet. Für alle unsere Freunde aus der Grenzregion bestimmt ein interessanter Termin!
25.10.2002 (stoe) Dieser Tage konnten wir einen sehr frühen Katalog der Fa. J.H. Steward - London (1857-1900) erwerben. Er zeigt das Angebot dieses renommierten Optikers und Herstellers von Barometern aller Art aus dem Jahre 1885. Schauen Sie mal wieder in unseren Katalogbereich.
>>Literatur/ Firmenkataloge

19.10.2002 (stoe) "Europäische Wettersäulen" mit eigener Domain!
Sie haben es sicher schon bemerkt, Herr M. hat sich selbstständig gemacht und ist mit seinen Wettersäulen in eine eigene Domain umgezogen. Unter www.wettersaeulen-in -europa.de sind diese meteorologischen Zeitzeugen zukünftig zu besichtigen. Wir wünschen den Initiatoren weiterhin viel Erfolg bei ihren europaweiten Recherchen und uns, dass Herr M. mir bei den alltäglichen, technischen Problemchen weiterhin hilfreich zur Seite steht.

11.10.2002 >284

 

(stoe) Weihnachten wirft schon seinen Schatten voraus.
Man merkt es, denn es ist überall Messezeit. Zu den TOP-Ereignissen auf dem Antiquitätenmarkt gehört sicher die pAn in Amsterdam. Sie öffnet vom 20. - 27.10. zum 16. Mal ihre Pforten.

Neben Kunst, Uhren, Schmuck, Silber sowie antiken Möbeln, sind dort auch immer die wissenschaftlichen Instrumente gut vertreten. Es versteht sich von selbst, dass in einer Seefahrernation, wie es die Niederlande sind, auch unsere Wetterinstrumente nicht zu kurz kommen. So führen fast alle Antikuhrenhändler auch Barometer in den unterschiedlichsten Preislagen. Aus der Einladung ist allerdings zu entnehmen, dass dieses Jahr erstmals ein Spezialist für Barometer, die Firma Fontijn-Antiek aus Purmerend mit einem Stand vertreten ist. Ein Bakbarometer von Fahrenheit 1725-35 (siehe Bild auf der Homepage!) lässt dabei schon Großartiges erwarten. Man kann vermutlich dort noch auf weitere Highlights gefasst sein.

Wenn Sie also noch einen herbstlichen Ausflug nach Amsterdam planen, so sollten Sie einen Messebesuch unbedingt mit ins Programm nehmen.

05.10.2002

(stoe) D.R.P. bzw. D.R.G.M. "Deutsches Reichspatent" bzw. "Deutsches Reichsgebrauchsmuster".
Diese Bezeichnungen begegnen uns ab und zu beim Sammeln unserer Instrumente.

Lässt sich damit vielleicht eine zeitliche Einordnung des Objektes vornehmen?


Gegründet wurde die dt. Patentbehörde als "Kaiserliches Patentamt" im Jahre 1877 in Berlin. Ab 1919 hieß das Amt dann "Reichspatentamt". Nach 1945 folgte zunächst eine patentamtlose Zeit, bis dann am 1. Oktober 1949 das "Deutsche Patentamt" in München seine Arbeit aufnahm. Seit 01.11.1998 firmiert diese Behörde nun als "Deutsches Patent- und Markenamt".

Fein, werden Sie sagen, dann wurden also alle "Reichspatente" nach 1919 erteilt?

Leider ist dem nicht so, denn auch im dt. Kaiserreich wurden schon die Bezeichnungen D.R.P. und D.R.G.M. verwendet. Den Gebrauchsmusterschutz gibt es übrigens seit dem 01.10.1891. Man müsste also für eine genaue Datierung tief in die derzeit 13,5 Millionen Patentschriften eintauchen.


29.09.2002 >272

 

(stoe) Heute Nacht ging in Ebay eine interessante Auktion zu Ende. Ein Thermobarometer von Bodeur-Paris um 1800 brachte seinem Anbieter 1.975.00 US$.

Thermo-Barometer
sind eine extrem seltene Spezies. Sie funktionieren durch den Vergleich eines "geschlossenen" Thermometers mit einem "offenen" Thermometer, welches durch den Luftdruck beeinflusst wird. Es ergibt sich dadurch eine Temperaturdifferenz. Dieser Wert wird auf eine Skalenscheibe übertragen und dann der Barometerstand abgelesen.
Die kurze Bauweise und relative Unempfindlichkeit machten sie seinerzeit insbesondere für den Einsatz auf See geeignet. Sie setzten sich aber nicht durch, da ihre Genauigkeit zu wünschen übrig ließ. Wir gratulieren dem Gewinner!

P.S. Im momentanen Zustand kann das Instrument allerdings nicht funktionieren. Da Flüssigkeiten nicht kompressibel sind, fehlt am offenen Thermometer derzeit noch eine definierte Gasblase!

 


24.09.2002

(stoe) Monetäre Impressionen
Tatsache ist, als Sammler kommt man heute an EBAY nicht mehr vorbei. Als glücklicher Gewinner einer Auktion stellt sich immer kurz darauf das Problem der Bezahlung. Innerhalb der nationalen Grenzen kein Thema. Schwieriger wird es schon, wenn die Forderung aus dem Ausland stammt. Hier hat die Einführung des EURO zum 01.01.2002 für den europäischen Raum deutliche Vorteile gebracht. Solch eine Banküberweisung wird zwar von den Instituten immer noch als Auslandsüberweisung betrachtet und mit einer entsprechenden Gebühr belegt, stellt aber, wenn alle Daten der Empfängerbank (Swift Code!) vorliegen, grundsätzlich kein Problem mehr dar. Die Probleme beginnen in dem Augenblick, wenn der Empfänger in Übersee (einschl. England) lebt und vervielfachen sich nochmals, wenn dieser aus irgendwelchen Gründen auf Auszahlung per Scheck oder gar Barem an der Haustüre besteht.

Im internationalen Zahlungsverkehr bieten sich in erster Linie die Kreditkarten an. Etwas problematisch ist allerdings die Sicherheit der Karten im Internet. Man sollte deshalb niemals seine persönlichen Kartendaten auf einen Rutsch per Email übermitteln. Je nachdem übersende ich diese Daten per Fax oder Telefon bzw. teile die Nummer in zwei Teile auf, verändere die Betreff-Zeile und schicke sie in zwei zeitlich unterschiedlichen Mails ab.

Nun ist es möglich, dass der Auktionspartner über kein Kartenterminal verfügt, und er daher mit Kreditkarten nichts anfangen kann. Dies ist leider sehr oft bei Privatpersonen der Fall. Was tun?
Hier springt PAYPAL, ein Angebot der WESTERN UNION BANK in Verbindung mit VISA, American Express, Mastercard oder Discover in die Bresche. Sind Händler und Käufer bei PAYPAL als EBAYER registriert, ist ein Geldtransfer nach der Auktion weltweit in wenigen Minuten erledigt. Der Käufer füllt online den Transferauftrag aus, der Händler bestätigt anschließend und schwupps hat er den Betrag schon auf seinem PAYPAL-Konto und kann die Ware gleich versenden.
Dabei wird umgekehrt leider genauso prompt Ihr Karten-Konto belastet. Eigentlich für beide Teile eine bequeme, schnelle und dabei sichere Sache. Nachteilig für den Händler ist es, dass PAYPAL sich natürlich seine Dienste von ihm durch Gebühren honorieren lässt. Deshalb schließen einige Händler diese Art der Bezahlung aus. Es sollte noch erwähnt werden, dass die Kontenführung bei WESTERN UNION und damit auch bei PAYPAL ausschließlich in US-Dollar erfolgt.

Keine Kreditkarten - kein PAYPAL - was nun?
Auch für solche Fälle hält die WESTERN UNION BANK eine Möglichkeit bereit. Das Kind nennt sich BIDPAY. Auch hier müssen sich Händler und Käufer wieder online kostenlos registrieren. Als Währung gilt abermals der US-Dollar. Es besteht aber neuerdings für britische Händler auch die Möglichkeit der Auszahlung in Landeswährung (GBP), gegen Extragebühr versteht sich. Deshalb muss der Händler in seiner Registrierung zuerst diese Option ausdrücklich anklicken. Die Gebühren für den Geldtransfer selbst sind, abhängig von der Höhe des Betrages, akzeptabel und addieren sich zum Auktionspreis. Im Unterschied zu PAYPAL erfolgt hier die Bezahlung nicht von Konto zu Konto, sondern der Empfänger erhält einen Scheck durch den Postboten. Aus Sicherheitsgründen ist deshalb hier durch die Bank eine aufwändige Prozedur vorgeschaltet, was Sie als Auftraggeber zwar nicht berührt, aber für den Ablauf des Transfers einige Tage an Zeit benötigt.

GANZ WICHTIG! Der Höchstbetrag einer solchen BIDPAY-MONEY-ORDER ist derzeit auf 700,00 US$ begrenzt und Sie können den Betrag keinesfalls splitten!

Keine Kreditkarten - kein PAYPAL - Auktionsbetrag über 700,00 US$ - was nun?
Tun Sie's wirklich nur in Ausnahmefällen! RISIKO!!! Das Übersenden von Bargeld in einem Umschlag, auch als "registered mail = Einschreiben", ist allenfalls nur für kleinere Geldbeträge (die man notfalls noch verschmerzen kann) anzuraten.

Unabhängig von EBAY gibt es natürlich weitere klassische Methoden des Geldtransfers. Da ist zum einen die Geldanweisung (Money-Order) und dann der gute alte Scheck. Die Erstere fällt durch hohe Gebühren auf, während der Scheck, bedingt durch Postweg und der Laufzeit bis zur Bankbestätigung für den Händler, wohl vom Käufer die größte Geduld erfordert.

Übrigens - eigentlich liegt es ja im ureigensten Interesse des Händlers bzw. Verkäufers, dass er seinem Kunden, von dem er ja Geld bekommt, eine entsprechend bequeme Zahlungsmöglichkeit anbieten kann. Also zeigen Sie ihm die "rote Karte", wenn er das aus dubiosen Gründen nicht kann oder will. Oder sehe ich das etwa falsch?


04.09.2002

(stoe) Unglaublich, aber wahr!
Fünf Monate gingen ins Land, bis ich nun endlich eine französische Neuerscheinung aus dem Jahre 2000 !! auf dem Tisch liegen habe.
Erstmals aufmerksam auf das Buch wurde ich im Februar 2002 durch ein Quellenverzeichnis von P. Collins.

B.J. Maxant - L'histoire du Baromètre, 225 Seiten, DIN A4, 2000

Das gesuchte Buch verfügt zwar über eine ISBN, ist aber trotzdem in keiner nationalen oder internationalen Datenbank gelistet. Gedruckt wurde es bei "PROVINS-IMPRESSIONS" ohne Adresse, keine weitere Information.
Alle angesprochenen Buchhändler mussten deshalb über kurz oder lang kapitulieren. Auch eigene Recherchen bei Händlern in Frankreich und übers Internet blieben zunächst ohne Ergebnis.
Ein erster brauchbarer Hinweis ergab sich dann Anfang Juli. Just zu dem Zeitpunkt legte sich die Druckerei eine eigene Website zu. Da kann man wieder mal sehen, wozu das Internet doch gut ist! Ein sofortiger Kontakt ergab, dass das Buch privat verlegt wurde und auch vom Autor selbst vertrieben wird.

10.08.2002

(stoe) Das Ressort der Windmessung präsentiert sich bei uns leider immer noch als "weißer Fleck".
Dabei ist es, angefangen bei den Windrosen, über die Wind- und Wetterfahnen bis zu den Anemometern, ein äußerst interessantes und vielseitiges Thema. Wir sind auch davon überzeugt, dass es zu diesem Fachgebiet bestimmt einige Sammler gibt, denn wir haben nahezu jede Woche Besucher, die sich zu dieser Thematik bei uns einloggen. Bedauerlicherweise müssen wir diese Gäste momentan leider noch enttäuschen.
Wenn Sie also selbst sammeln oder jemand kennen, der sich mit dieser Thematik befasst, dann sollten Sie sich unbedingt angesprochen fühlen bzw. unsere URL weitergeben.

Begeisterungsfähigkeit wäre bei uns gefragt, ein wenig Interesse an historischen und physikalischen Hintergründen und natürlich sollten Sie Ihre Gedanken in Worte fassen können.


03.08.2002

(stoe) Zu den ureigensten Aufgaben der Museen gehört das Bewahren unseres technischen und kulturellen Erbes für spätere Generationen, das Restaurieren und Konservieren der Hinterlassenschaften unserer Vorfahren für Ausstellungen sowie zu didaktischen Zwecken, ebenso wie das zur Verfügung stellen der Exponate für interne und externe Forschungsprojekte.
Die historische Meteorologie und hier speziell der Toricelli-Versuch ist dabei in nahezu jeder noch so kleinen naturwissenschaftlichen Sammlung zu finden. Museen mit respektablen Sammlungen meteorologischer Instrumente gibt es auf der Welt jedoch nur ganz wenige.
Zu den TOP-Adressen gehören hier sicherlich:

  • Das "Museum of the History of Science" in Oxford,
  • das "Science Museum" in London und
  • das "Musée des arts et métiers" in Paris.

Die erst- und letztgenannten Museen sind derzeit bemüht, Ihre Kollektionen weltweit über Internet verfügbar zu machen. Am weitesten fortgeschritten scheint man hierbei mit den Bemühungen in Oxford zu sein. 44 Barometer, 76 Thermometer und 12 Hygrometer sind bereits mit Beschreibung gelistet. Aber - leider hinkt die Bildpräsentation weit hinterher. Gleiches gilt für Paris mit 83 Barometern und 443 Thermometern (incl. Baro-Thermos und der Etuis), leider noch völlig ohne Bild. Dabei lassen die Listen Großartiges erwarten.

Senden Sie doch einmal eine freundliche Mail nach dort. Vielleicht kann eine interessierte Resonanz unsererseits ja doch das eine oder andere beschleunigen!


27.07.2002

(stoe) Parlez-vous francais?
Wir hatten Sie vergangene Woche auf eine längst beendete Ausstellung in Paris mit Begleitpräsentation im Internet hingewiesen.

Dazu gibt es quasi als Ausstellungskatalog ein hochinteressantes Buch:
"La Météorologie - du baromètre au satellite", 169 S., Paris-Lausanne 2000,
ISBN 2-603-01188-X, EURO 33,25

Super Layout, schöne Bebilderung, informativer Text, auch bei nur geringen Sprachkenntnissen sehr empfehlenswert!

Zu beziehen: Über den örtlichen Buchhandel bzw. über "alapage.com"


20.07.2002

(stoe) Mesurer l' atmosphère.....

Unter diesem Titel hat METEO-FRANCE, die nationale Wetterbehörde unseres westlichen Nachbarn, in Verbindung mit dem Musée des arts et métiers in Paris von Juni bis Oktober 2000 für Wetterinteressierte eine hochinteressante Ausstellung organisiert. Diese ist mittlerweile leider beendet. Glücklicherweise wurde aber das Internet nicht vergessen. So können wir auch noch heute vom heimischen Schreibtisch aus einen virtuellen Spaziergang durch die Ausstellung machen.
Der Auftritt ist perfekt zweisprachig programmiert, wenngleich die Maxibilder leider etwas zu klein ausgefallen sind. Die Thematik dreht sich um die Meteorologie und die Wetterbeobachtung von Anfang an in seiner gesamten Bandbreite. Unzählige fantastische Instrumente gibt es zu sehen. Mit dem runden Index-Button lassen sich die Instrumente direkt anwählen. Viel Vergnügen dabei!

>> http://www.meteo.fr/meteonet/decouvr/dossier/cnam/index.htm


14.07.2002 >195

(stoe) Wat denn dat ...........?
Ein etwas ungewöhnliches Objekt befindet sich seit einigen Tagen in unserem Museum unter der Rubrik "Standbarometer". Es hat auch schon einen Spitznamen: "Der Diaprojektor".
Dabei handelt es sich um ein Präzisionsbarometer aus dem Jahre 1960 von der Fa. Mechanism Ltd. in Croyden/ England, in erster Linie für die Luftfahrt gebaut. Es verfügt über eine opto-elektr. Abtastung und lässt in Verbindung mit der digitalen Mikrometerschraube Messungen mit einer Genauigkeit von 0,1 mbar zu.
Siehe auch: W.E.K. Middleton - History of the Barometer, p. 423f.


07.07.2002

 

search

(stoe) "SUCHE" - auf neudeutsch = "SEARCH"

Seit einigen Tagen haben wir für unsere Besucher eine Stichwortsuche eingerichtet, die über den "SEARCH-BUTTON" in unseren Linkleisten erreichbar ist. Diese ungemein praktische Einrichtung verkürzt Ihre Recherche nach einem bestimmten Thema innerhalb unseres Auftritts ganz erheblich. Probieren Sie es doch gleich mal aus!


29.06.2002 (stoe) Fremde Galaxien lassen sich offensichtlich leichter fotografieren als die wissenschaftlichen Instrumente im eigenen Depot. Anders lässt es sich nicht erklären, warum die Sternwarten leider durch besonders schlechte Fotos ihrer Instrumente auffallen. Dieses Mal ist es das astronomische Observatorium in Madrid.
>> http://www.ign.es/ign/es/IGN/Museo_Virtual.jsp


Diese Website wurde zwischenzeitlich völlig neu gestaltet und die Fotos durch bessere ersetzt! 04.05. G.S.

23.06.2002 >174

(stoe) PHBN bzw. PNBH oder wie?
Was bedeutet diese Buchstabenkombination? Man findet sie, angeordnet in einem Kreis, als geschütztes Markenzeichen auf dem Zifferblatt bzw. als Punzierung auf der Rückseite der Metallbarometer von Naudet & Cie, Paris.
Dabei dürfte das "N" ganz klar für Naudet stehen, das "P" für die Nachfolger Pertuis & Fils (ab wann?). "BH" könnte hier "Baromètres Holstériques" bedeuten, aber es könnte auch das "H" für Hulot stehen, denn gelegentlich wird die Gründerfirma auch als Naudet, Hulot & Cie angegeben. Wer kann weiterhelfen?

 


18.06.2002

(stoe) In unseren "Guten Vorsätzen fürs Jahr 2002" hatten wir Ihnen versprochen, noch bestehende Lücken innerhalb unserer Seiten nach und nach zu schließen. Schauen Sie mal wieder in unsere einzelnen Ressorts. Es hat sich einiges getan. Ich denke, wir konnten unser Wort halten und arbeiten weiter daran.


05.06.2002

(stoe) Wichtiger Hinweis für alle Freunde der Thermometer...
Soeben ist unser "Alt, Eberhardt & Jäger – Katalog" aus dem Jahre 1915 in der ZVAB-Suchmaschine  aufgetaucht. Wenn wir ihn nicht schon in unserem Archiv hätten, müssten wir ihn unbedingt kaufen. Er ist ein seltenes Prachtstück von Katalog. Die verschiedensten Thermometerarten und einige Barometer sind darin auf über 140 (von 364) großformatigen Seiten mittels Steindruck (Lithographie) in brillanten Farben wiedergegeben und beschrieben. Einen schwachen Vorabeindruck erhalten Sie auf unserer Katalogseite. Er ist nicht gerade ein Schnäppchen, - aber mir sind in den letzten 20 Jahren auch nur 3 Exemplare davon begegnet.

>> ZVAB - Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher



NEWS vom 01.01.2010 - 30.06.2010  
NEWS vom 01.01.2009 - 31.06.2009 NEWS vom 01.07.2008 - 31.12.2009
NEWS vom 01.01.2008 - 31.06.2008 NEWS vom 01.07.2008 - 31.12.2008 
NEWS vom 01.01.2007 - 31.07.2007 NEWS vom 01.08.2007 -31.12.2007
NEWS vom 01.01.2006 - 30.06.2006 NEWS vom 01.07.2006 - 31.12.2006
NEWS vom 01.01.2005 - 30.06.2005 NEWS vom 01.07.2005 - 31.12.2005
NEWS vom 01.01.2004 - 30.06.2004 NEWS vom 01.07.2004 - 31.12.2004
NEWS vom 01.01.2003 - 30.06.2003 NEWS vom 01.07.2003 - 31.12.2003
NEWS vom 01.01.2002 - 31.05.2002 NEWS vom 01.06.2002 - 31.12.2002
  NEWS vom 04.08.2001 - 31.12.2001

Barometer

Thermometer

Hygrometer

Anemometer

Literatur

Infos-Links

           

Homepage

Museum

Gästebuch

search

News